Mk/Gestorben
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
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| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
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q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
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| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden.
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| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
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| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
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| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
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| und er lebte von wildem Honig.
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| 7 Er verkündete:
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| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
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| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
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| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
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| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
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| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
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| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
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q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
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| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
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| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Saten in Versuchung geführt.
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| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
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q Anfang
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h6.card-subtitle.text-muted Anspielungen auf die Schöpfungserzählungen Gen 1.2
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| Die Erzählung von der Versuchung Jesu ist reich an Anspielung an die Schöpfungserzählungen – incl. „Sündenfall“ – im Buch Genesis:
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i Gottes Geist
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| Der Geist Gottes, der über dem Wasser schwebte (Gen 1,2 [Mk 1,10]), treibt Jesus in die Wüste (Mk 1,12).
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li
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i Wüste
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| Urzustand der Erde nach Gen 1,1 [„wüst und wirr].
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i Satan, Versuchung
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| Versuchung des ersten Menschenpaares in Gen 3.
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i Wilde Tiere, mit denen Jesus zusammenlebt
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| Zusammenleben von Mensch und Tier nach Gen 1,24-31, wobei jede Konkurrenz-Situation ausgeschlossen ist,
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| da Mensch wie Tier als Vegetarier vorgestellt sind und beide unterschiedliche Pflanzen als Nahrung zugewiesen bekommen.
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li
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i Engel dienen Jesus
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| Nach der Vertreibung aus dem Paradies bewachen Kerubim – also Engel im weiteren Sinne – das Paradies, damit der Mensch nicht zurück kann (Gen 3,24).
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p.card-text
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i Diese Anspielungen verbindet die beiden Erzählungen „Taufe“ und „Versuchung“ miteinander.
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| Setzt man voraus, dass Jesus die Versuchung besteht, führt Markus sein Thema „neue Schöpfung“ bzw. „neuer Mensch“ fort.
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h5.card-title
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q Versuchung
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ul.card-text
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li Worin die Versuchung Jesu bestand, wird nicht erwähnt!
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li.small Insgesamt ist die Erzählung deutlich kürzer als die Fassungen bei Matthäus und Lukas, die beide auch aus der „Logienquelle“ schöpfen.
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li
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| Durch die Offenheit, was Versuchung ist, kann sich die Versuchungserzählung mit vielen Erzählungen innerhalb des Markus-Evangeliums verbinden
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| (→ fortschreitende Konzentrik), die Versuchung Jesu also verschiedene Facetten haben und Jesus auch Hinweise zum Thema Versuchung geben.
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li
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| Insgesamt wird deutlich werden, dass es um den Weg Jesu (Dienen, Kreuz) geht – der mehr ist als eine Herausforderung und auf dem deswegen die Versuchung lauert, diesen Weg zu verlassen.
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li
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| Wie Jesus mit der Versuchung umgeht und ob er sie besteht, ist noch nicht erzählt.
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br
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| Letzteres ist freilich Voraussetzung, letztlich Inhalt und Grund des Evangeliums.
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li
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| Mithin ist „Versuchung“ also nicht etwas Singuläres am Anfang des bzw. vor dem Wirken Jesu, sondern etwas, das seinen Weg bis zum Ende begleitet.
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q Wüste
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ul.card-text
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li Sicher ließe es sich plausibel machen, dass sich Jesus in einer Wüstenregion Israels auf sein Wirken vorbereitete.
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li Der Bezug zu Gen 1,1 ist aber sicher nicht irrelevant: Urzustand der Welt <i>vor</i> der Schöpfung.
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li In Jes 40,3 ist „Wüste“ übertragen gemeint und bezeichnet die Situation der Gottferne in Jerusalem (Zeit des Exils in Babylon).
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li
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| Daher ist „Wüste“ hier sicher auch übertragen zu verstehen:
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i Wüste symobiliert die Welt unter der Herrschaft der Sünde, die den Menschen verführt hatte (Gen 3!) (und es nun auch bei Jesus versucht).
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li Dies ist der „Urzustand“ der Welt, auf den Jesus mit seinem Wirken, auf den das Evangelium trifft.
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h5.card-title Vierzig
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p.card-text
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| Die Zahl Vierzig ist – wie letztlich die ganze Erzählung – symbolisch zu verstehen;
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| sie erinnert an die 40 Jahre der Wüstenwanderung des Volkes Israel (Ägypten → Land Israel);
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| wieder wird dieses grundlegende Ereignis in der Geschichte Gottes mit seinem Volk erinnert.
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p.card-text
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| Während dieser Wüstenwanderung – so erzählen die Bücher Exodus bis Deuteronomium –
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| hat das Volk immer wieder gegen Gott gemurrt und gegen ihn aufbegehrt, ist also schuldig geworden und hat dem Satan Raum gegeben.
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h5.card-title
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q Er lebte bei den wilden Tieren
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hr
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p.card-text
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| Im Nachgang zur Taufe (Geisteinwohnung in Jesus) kann die Notiz mit den wilden Tieren anleiten, Jes 11,1-9 zu vergegenwärtigen:
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q.bibeltext.card-text
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| 1 Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bricht Frucht!
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| 2 <i>Der Geist des Herrn ruht auf ihm</i>;
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| der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke,
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| der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.
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| 3 Und er hat Wohlgefallen an der Furcht des Herrn.
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| Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nach dem Hörensagen entscheidet er nihct,
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| 4 sondern er richtet die Geringen in Gerechtigkeit und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist.
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| Er schlägt das Land mit dem Stock seines Mundes
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| und tötet den Frevler mit dem Hauch seiner Lippen.
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| 5 Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften und die Treue der Gürtel um seine Lenden.
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| 6 Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein.
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| Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie.
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| 7 Kuh und Bärin nähren sich zusammen, ihre Jugen liegen beieinander.
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| Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
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| 8 Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter und zur Höhle der Schlage streckt das Kind seine Hand aus.
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| 9 Man tut nichts Böses udn begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg;
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br
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| denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie die Wasser das Meer bedecken.
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ul.card-text.mt-3
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li
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| Klar wird hier auf den guten Zustand der Schöpfung nach Gen 1 angehoben, wo auch alle Tiere als Vegetarier vorgestellt werden
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| und im Hintergrund ein gutes Miteinander in Gottes guter Schöpfung vorgestellt ist.
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li
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| Von daher assoziiert das Sein Jesu mit den wilden Tieren in Verbund mit der dienenen statt das Paradies versperrenden Rolle der Engel,
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| dass durch Jesus eine neue Zeit eröffnet werden wird, in der die „Wunden der Schöpfung“ geheilt sein werden, ein Zustand
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| quasi wie „vor“ dem Sündenfall des ersten Menschenpaares.
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br
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| Eine Zeit, in der umfassender Friede herrscht und in der es keine Gewalt (mehr) geben wird.
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br
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| Eine Zeit, in der versöhntes Zusammenleben auch einstiger scharfer Gegensätze möglich und real ist.
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li
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| Schon (Trito-)Jesaja träumte von einer solchen Zeit und auch er verband dies mit dem Stichwort „neue Schöpfung“:
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br
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q.bibeltext
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| Ja, siehe, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde.
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br
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| Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn. ...
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br
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| Wolf und Lamm weiden zusammen und der Löwe frisst Stroh wie das Rind ...
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br
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| Man tut nichts Böses und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg, spircht der Herr.
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span.bibelstelle Jes 65,17.25
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li
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| Diese neue Welt zu erschaffen erwartete man von Gott bzw. durch seinen Gesandten (vgl. auch oben Jes 11,1-9).
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h5.card-title
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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ul.card-text
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li
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| Nach Mk 1,12 ist es der Geist (Gottes), der Jesus in die Wüste treibt und damit an den Ort der Versuchung.
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br
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| In gewisser Weise kann also der Geist Gottes als „Bote“ Gottes verstanden werden, der Jesu weg bahnt.
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br
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| Wie Mk 3,22-30 zeigen wird, steckt hinter dem Wirken Jesu insgesamt der Heilige Geist;
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br
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| vgl. auch Röm 1,4 („dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten“).
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li
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| Die Anspielungen auf die Schöpfungserzählungen bzw. den Sündenfall des ersten Menschenpaares legen aber auch eine andere Interpretationsmöglichkeit nahe:
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br
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| Der „Vorläufer“ Jesu ist Adam, der „erste“ Mensch, der durch seinen Sündenfall nicht nur das Geschick der Menschheit
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| bestimmt hat, sondern auch zur Sendung Jesu geführt hat.
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h5.card-title
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q Bereitet den Weg des Herrn
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ul.card-text
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li Diesem Aufruf, sich in den Dienst des Kommens Gottes zu stellen, steht die Versuchung durch Satan gegenüber.
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li In der Erzählung selbst entspricht dies dem Gegenüber Geist (Gottes) – Satan.
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li Es wird zur Entscheidung gerufen, in wessen Dienst man treten will.
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li
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| Derartige Gegenüberstellungen begegnen immer wieder in den Briefes des Apostes Paulus wechselnden Bezeichnungen des Gegenüber;
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| inhaltlich läuft es immera auf das Gegenüber Gott – Satan/Sünde hinaus:
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ul.card-text
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li
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i Gott – Sünde
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br
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q.bibeltext
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| So begrift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus. ...
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br
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| Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit,
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br
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| sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die aus Toten zu Lebenden geworden sind,
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br
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| und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes!
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span.bibelstelle Röm 6,11.13
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li
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i Geist – (von der Sünde okkupiertes) Fleisch
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br
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span.small Hier geht es nicht um sexuelle Begierden, sondern um das Begehren nach Gen 3!
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br
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q.bibeltext
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| Ich sage aber: Wandelt im Geist, dann werde ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen!
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br
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| Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist, der Geist gegen das Fleisch,
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br
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| denn dieses sind einander entgegengesetzt,
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| damit ihr nicht tut, was ihr wollt. ...
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br
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| Wenn wir im Geist leben, lasst uns auch im Geist wandeln!
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span.bibelstelle Gal 5,16-17.25
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li
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| Letztlich ist hier das große Gegenüber zwischen Gott und Satan/Sünde eröffnet, das den Weg Jesu bestimmt
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| und in das auch jeder Christ gestellt ist (vgl. Röm 6!).
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.card-body
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h5.card-title Das Gegenüber von Taufe der Vielen und der Taufe Jesu in der konzentrischen Gliederung
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h6.card-subtitle.text-muted Schicksalsgemeinschaft und Adam-Christus-Parallele
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p.card-text
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| Gerade in jener Gliederung, in der durch die Anspielung auf die Schöpfungserzählungen und das Thema Versuchung
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| der Sündenfall des ersten Menschenpaares präsent wird, liegen sich die Taufe Jesu einerseits
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| und die Taufe der zu Johannes gekommenen Scharen andererseits gegenüber.
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p.card-text
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| Dies kann in zwei sich ergänzende Richtungen ausgelegt werden:
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.card-body
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h5.card-title Schicksalsgemeinschaft der Glaubenden mit Jesus
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hr
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p.card-text
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| Dies ist ein großes Thema bei Paulus.
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q.bibeltext.card-text
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| Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben.
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br
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| Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde.
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span.bibelstelle.card-text 2 Kor 5,14b.15
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br.mb-3
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q.bibeltext.card-text
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| Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
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br
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| Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod,
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br
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| damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Neuheit des Lebens wandeln.
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br
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| Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mnit der seiner Auferstehung sein.
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span.bibelstelle.card-text Röm 6,3-5
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br.mb-3
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p.card-text
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| Diese Lehre von der Schicksalsgemeinschaft verbindet sich mit der Tauftheologie im Sinne einer Grundlegung der Schicksalsgemeinschaft auf das Leben mit bzw. (künftig) bei Gott hin,
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br
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| gleichzeitig beinhaltet sie den Ruf, wie Jesus zu handeln, also wie er „den Weg des Herrn zu bereiten“ und nicht (mehr) Sklave der Sünde zu sein
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| (vgl. auch den weitern Fortgang in Röm 6!).
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.card.slide.border-secondary
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.card-body
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h5.card-title Adam-Christus-Parallele
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hr
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p.card-text
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| Auch dies ist ein wichtiges Thema bei Paulus.
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q.bibeltext.card-text
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| 12 Wie durch einen einzigen Menschen die Sünde in die Welt kam und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise der Tod zu allen Menschen gelangte, weil alle sündigten
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br
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| 14 ... gesündigt hatten wie Adam, der ein Urbild des Kommenden ist.
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br
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| 15 Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade;
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br
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| sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen,
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br
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| so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteilgeworden.
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br
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| 16 Und anders als mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde, verhält es sich mit dieser Gabe:
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br
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| Denn das Gericht führt wegen eines Einzigen zur Verurteilung, die Gnade führt aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung.
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br
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| 17 Denn ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen,
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br
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| so werden erst recht diejenigen, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteilwurde, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.
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br
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| 18 Wie es also durch die Übertretung eines Einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam,
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br
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| so kommt es auch durch die gerechte Tat eines Einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung, die Leben schenkt.
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br
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| 19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind,
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br
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| so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.
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span.bibelstelle.card-text Röm 5,12-21*
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ul.card-text.mt-3
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li Adam und Christus sind jeweils <i>der Eine</i>, der das Schicksal der zu ihm Gehörenden bestimmt (→ „Urbild“).
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li Durch Adam wurden alle zu Sündern, die dem Tod anheimgefallen sind (→ Erbsünde).
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li Durch Christus werden alle zu Gerechten, das heißt neu in die Gemeinschaft mit Gott aufgenommen.
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li
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| Markus spielt auf diese Thematik an, indem hier gegenüberliegend einerseits die Taufe des Einen, nämlich Jesus,
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| erzählt,
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br
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| und andererseits schreibt, dass „<i>Ganz</i> Judäa und <i>alle</i> Einwohner Jerusalems“ zu Johannes dem Täufer zogen uns sich von ihm taufen ließen.
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li
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| Jesus ist der „neue Adam“, der der Versuchung standgehalten hat und so ein neues „Urbild“ geworden ist.
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//-
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.small
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h6 Unwahrscheinliche Gliederungsvariante
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