Nachtrag Mk 2,15-3,6

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Peter Fischer 2022-09-01 18:24:34 +02:00
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| Inhaltsangabe/Überschrift
br
| Himmlischer Sendungsbeschluss
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h5.card-title Johannes in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden; Sünder kommen in Scharen
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h5.card-title Taufe Jesu
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus, die (daraufhin!) Jesus dient
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h5.card-title Die ganze Stadt vor der Tür; Jesus heilt und treibt Dämonen aus
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h5.card-title Rückzug und Suche, Ansage des neuen Aufbruches: „Dazu bin ich gekommen ...“
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h5.card-title Erneuter Aufbruch (ganz Galiläa, Verkündigung in Synagogen, Dämonenaustreibungen)
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h5.card-title Die Heilung des Aussätzigen
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h5.card-title Jesus predigt <q>das Wort</q>
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h5.card-title Jesus heilt den Gelähmten
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h5.card-title Jesus am Wasser; Scharen kommen; Jesus lehrt; Die Berufung des Zöllners Levi
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h5.card-title Mahl mit den Zöllnern und Sündern
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h5.card-title Streit mit den Pharisäern und Schriftgelehrten: Jesus gekommen als Arzt
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,16-17
hr
p
| Im Fahrwasser der Alternative zur vorhergehenden Gliederung siehe dort (die Begründung passt hier analog)
| bietet sich als bessere(?) Alternative Folgendes an.
br
| Anzumerken ist auch, dass das „Mahl mit den Zöllnern und Sündern“ nur bedingt als Gegenüber zum Wirken
| Johannes des Täufers passt, da der Aspekt der Verkündigung abwesend ist.
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| Inhaltsangabe/Überschrift
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| Himmlischer Sendungsbeschluss
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| Johannes in der Wüste: Die Verkündigung der Taufe zur Vergebung der Sünden und die Ankündigung des kommenden Stärkeren
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| Die Taufe Jesu: Tod und Auferstehung Jesu als Wendepunkt der Heilsgeschichte
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus, die (daraufhin!) Jesus dient
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h5.card-title Die ganze Stadt vor der Tür; Jesus heilt und treibt Dämonen aus
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
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h5.card-title Rückzug und Suche, Ansage des neuen Aufbruches: „Dazu bin ich gekommen ...“
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,35-38
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h5.card-title Erneuter Aufbruch (ganz Galiläa, Verkündigung in Synagogen, Dämonenaustreibungen)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,39
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h5.card-title Die Heilung des Aussätzigen
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h5.card-title Jesus predigt <q>das Wort</q>
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h5.card-title Jesus heilt den Gelähmten
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,3-12
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| Jesus am Wasser; Scharen kommen; Jesus lehrt
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| Die Berufung des Zöllners Levi
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,13.14
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h5.card-title
| Mahl mit den Zöllnern und Sündern
br
| Streit mit den Pharisäern und Schriftgelehrten: Jesus gekommen als Arzt
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,15.16-17
.slide.mb-3
hr
p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
br
| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
br
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
br
q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
p.card-text.konzentr-1.mb-0.bibeltextkonzentr
| 32 Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.
br
| 33 Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt
br
| 34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und er trieb viele Dämonen aus.
br
| Und er verbot den Dämonen zu reden, weil sie ihn kannten.
p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 15 Und als Jesus in dessen [= des Levi'is] Haus zu Tisch war,
br
| da waren viele Zöllner und Sünder zusammen mit ihm und seinen Jüngern zu Tisch;
br
| es waren nämlich viele, die ihm nachfolgten.
br
| 16 Als die Schriftgelehrten der Pharisäer sahen, dass er mit Zöllnern und Sündern aß,
br
| sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann er zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
br
| 17 Jesus hörte es und sagte zu ihnen: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.
br
| Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
h5.card-title Jesus eckt an
hr
p.card-text
| Nachdem Zöllner per se Sünder waren siehe die vorhergehende Erzählung war das Verhalten Jesu,
| von dem hier erzählt wird, in den Augen der
| Frommen sehr anstößig:
br
| Jesus eckte an, weil er sich in Gemeinschaft mit „Zöllnern und
| Sündern“ begeben hat aus Perspektive der Frommen Randexistenzen, die man meiden sollte.
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
h5.card-title Jesus als Arzt „Ansteckung“ zum Guten
hr
p.card-text
| Aus dem Wort Jesu „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt ...“ wird deutlich, dass
| Jesus durchaus nicht einfach gut heißt, was „Zöllner und Sünder“ so tun; er hofft aber,
| dass die Begegnung mit ihm „ansteckt“ und die Menschen zum Guten wandelt (wie eine
| Krankheit nur eben positiv).
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h5.card-title Jesu Verhalten: Muster für die Gemeinde will „anstecken“
hr
p.card-text
| Zur Identität der christlichen Gemeinde muss in der Nachfolge Jesu gehören:
br
| Nicht ausgrenzen, sondern einladen aber auf Ansteckung und Wandlung zum Guten hin.
//-
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| Inhaltsangabe/Überschrift
br
| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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h5.card-title Johannes in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden; Sünder kommen in Scharen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
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h5.card-title Taufe Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus, die (daraufhin!) Jesus dient
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
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h5.card-title Die ganze Stadt vor der Tür; Jesus heilt und treibt Dämonen aus
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
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h5.card-title Rückzug und Suche, Ansage des neuen Aufbruches: „Dazu bin ich gekommen ...“
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,35-38
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h5.card-title Erneuter Aufbruch (ganz Galiläa, Verkündigung in Synagogen, Dämonenaustreibungen)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,39
.card.mb-3.konzentr-4
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h5.card-title Die Heilung des Aussätzigen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,40-45
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h5.card-title Jesus predigt <q>das Wort</q>
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,1-2
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h5.card-title Jesus heilt den Gelähmten
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,3-12
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h5.card-title Jesus am Wasser; Scharen kommen; Jesus lehrt; Die Berufung des Zöllners Levi
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,13-14
.card.mb-3.konzentr-8
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h5.card-title Mahl mit den Zöllnern und Sündern
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,15
.card.mb-3.konzentr-9
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h5.card-title Streit mit den Pharisäern und Schriftgelehrten: Jesus gekommen als Arzt
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,16-17
hr
p
| Im Fahrwasser der Alternative zur vorhergehenden Gliederung siehe dort (die Begründung passt hier analog)
| bietet sich als bessere(?) Alternative die oben gewählte Gliederung an.
br
| Anzumerken ist auch, dass das „Mahl mit den Zöllnern und Sündern“ nur bedingt als Gegenüber zum Wirken
| Johannes des Täufers passt, da der Aspekt der Verkündigung abwesend ist.

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@ -192,7 +192,7 @@ block content
br
| denn dazu bin ich gekommen.
br
| Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.
| 39 Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.
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| Inhaltsangabe/Überschrift
br
| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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h5.card-title Johannes in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden; Sünder kommen in Scharen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
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h5.card-title Taufe Jesu
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
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h5.card-title Die Berufung der ersten (vier!) Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus, die (daraufhin!) Jesus dient
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
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h5.card-title Die ganze Stadt vor der Tür; Jesus heilt und treibt Dämonen aus
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
.card.mb-3.konzentr-1
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h5.card-title Rückzug und Suche, Ansage des neuen Aufbruches: „Dazu bin ich gekommen ...“
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,35-38
.card.mb-3.konzentr-2
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h5.card-title Erneuter Aufbruch (ganz Galiläa, Verkündigung in Synagogen, Dämonenaustreibungen)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,39
.card.mb-3.konzentr-3
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h5.card-title Die Heilung des Aussätzigen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,40-45
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h5.card-title Jesus wieder in Kafarnaum im Haus; er verkündigt <q>das Wort</q>
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,1-2
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h5.card-title Jesus heilt den Gelähmten, der von vier Männern gebracht wird
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,3-12
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h5.card-title Jesus predigend am Wasser
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,13
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h5.card-title Die Berufung des Zöllners Levi
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,14
.card.mb-3.konzentr-8
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h5.card-title Mahl mit den Zöllnern und Sündern
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,15
.card.mb-3.konzentr-9
.card-body.gliederung
h5.card-title Streit mit den Pharisäern und Schriftgelehrten: Jesus gekommen als Arzt
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,16-17
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h5.card-title Fastenfrage: Der Bräutigam ist da Neuer Wein in neue Schläuche
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,18-22
p.card-text.mt-1
| Es werden Tag gekommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein
hr
p
| Im Fahrwasser der Alternativen zu den vorhergehenden Gliederungen siehe dort zur Begrüdung
| bietet sich als bessere(?) Alternative Folgendes an.
br
| In der obigen Gliederungsvariante wird das Streitgespräch aufgrund des Mahles Jesu mit den Zöllnern und Sündern zum
| Gegenüber zur Johannespredigt; das passt soweit doch es fehlt der Aspekt der „Vielen“ (die rutschen weil erst in der
| vorhergehenden Gliederung zusammen mit dem Streitgespräch als unterer Rand eingeführt gleichsam vorbei); das macht es sinnvoller,
| beide Teile der Erzählung auch hier als gemeinsames Gegenüber zur Kombination von Johannespredigt und Taufe Jesu aufzufassen:
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| Inhaltsangabe/Überschrift
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| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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h5.card-title
| Johannes in der Wüste: Die Verkündigung der Taufe zur Vergebung der Sünden und die Ankündigung des kommenden Stärkeren
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| Die Taufe Jesu: Tod und Auferstehung Jesu als Wendepunkt der Heilsgeschichte
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-7.9-11
.card.mb-3.konzentr-7
.card.mb-1.konzentr-7
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
.card.mb-3.konzentr-6
.card.mb-1.konzentr-6
.card-body.gliederung
h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
.card.mb-3.konzentr-5
.card.mb-1.konzentr-5
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h5.card-title Die Berufung der ersten (vier!) Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
.card.mb-3.konzentr-3
.card.mb-1.konzentr-3
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus, die (daraufhin!) Jesus dient
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
.card.mb-3.konzentr-2
.card.mb-1.konzentr-2
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h5.card-title Die ganze Stadt vor der Tür; Jesus heilt und treibt Dämonen aus
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
.card.mb-3.konzentr-1
.card.mb-1.konzentr-1
.card-body.gliederung
h5.card-title Rückzug und Suche, Ansage des neuen Aufbruches: „Dazu bin ich gekommen ...“
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,35-38
.card.mb-3.konzentr-2
.card.mb-1.konzentr-2
.card-body.gliederung
h5.card-title Erneuter Aufbruch (ganz Galiläa, Verkündigung in Synagogen, Dämonenaustreibungen)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,39
.card.mb-3.konzentr-3
.card.mb-1.konzentr-3
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Heilung des Aussätzigen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,40-45
.card.mb-3.konzentr-4
.card.mb-1.konzentr-4
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus wieder in Kafarnaum im Haus; er verkündigt <q>das Wort</q>
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,1-2
.card.mb-3.konzentr-5
.card.mb-1.konzentr-5
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus heilt den Gelähmten, der von vier Männern gebracht wird
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,3-12
.card.mb-3.konzentr-6
.card.mb-1.konzentr-6
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus predigend am Wasser
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,13
.card.mb-3.konzentr-7
.card.mb-1.konzentr-7
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Berufung des Zöllners Levi
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,14
.card.mb-3.konzentr-8
.card.mb-1.konzentr-8
.card-body.gliederung
h5.card-title
| Mahl mit den Zöllnern und Sündern
@ -204,51 +92,259 @@ block content
| Streit mit den Pharisäern und Schriftgelehrten: Jesus gekommen als Arzt
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,15.16-17
.card.mb-3.konzentr-9
.card.mb-1.konzentr-9
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h5.card-title Fastenfrage: Der Bräutigam ist da Neuer Wein in neue Schläuche
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,18-22
p.card-text.mt-1
| Es werden Tag gekommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein
p
| Im Gegenüber von Johannespredgit und Taufe Jesu einerseits und Mahl mit den Zöllnern und Sündern samt Streitgespräch andererseits
| kommt einem das Vierte Gottesknechtslied des Jesaja in den Sinn, konkret Jes 53,11:
br
q
| Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.
p.mb-0
| Folgende Bezüge sind zu nennen:
ul
li
| Jesus ist der (eine) Knecht Gottes ihm stehen die „Vielen“ (Zöllner und Sünder) gegenüber, die er <q>gerecht</q> macht.
.slide.mb-3
hr
p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
br
| Stichwort hier: Nachfolge → in Taufe als Applikation von Tod und Auferstehung Jesu werden die Sünden vergeben und wird zu einem neuen Leben befähigt.
li
| Es ist auffällig, wie Jesus in der Erzählung von der Fastenfrage die Jünger verteidigt:
| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
br
| Er spricht sie frei aufgrund der Tatsache, dass er der Bräutigam anwesend ist;
| er zieht damit die Kritik der Pharisäer von den Jüngern weg und auf sich.
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
br
| Das kann als Analogie zum Wort des Jesaja verstanden werden: <q>er lädt ihre Schuld auf sich</q>.
q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
p.card-text.konzentr-1.mb-0.bibeltextkonzentr
| 35 In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.
br
span.small
| Sicher ist das Nicht-Fasten keine „Schuld“ wie Mord, Ehebruch, (Zoll-)Betrug und dergleichen,
| doch ist Fasten eine religiöse Übung, die nicht nur Pharisäer und Johannes-Jünger beherzigen,
| sondern auch die Jesus-Jünger nach Ostern, wie die Erzählung festhält.
| 36 Simon und seine Begleiter eilten ihm nach,
br
| 37 und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm:
br
q Alle suchen dich!
br
| Er antwortete:
br
q
| Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkündet;
br
| Das Nicht-Fasten kann mit Fug und Recht als Ärgernis betrachtet werden von dem Jesus aber die Jünger frei spricht und sich dafür verantwortlich macht.
br
| Sicher gibt es aufgrund der unterschiedlichen Bewertung von Nicht-Fasten und (schwerer) Schuld keine unmittelbare Entsprechung, aber doch eine Analogie.
li
| Die Gerechtmachung der Vielen aber verbindet sich mit dem Gekommensein Jesu als Arzt, in dessen Tod und Auferstehung Heilung („Gerechtmachung“) geschieht.
| denn dazu bin ich gekommen.
p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 18 Da die Jünger des Johannes und die Pharisäer zu fasten pflegten,
br
span.small
| Gerade aber auch aufgrund dieser Untrennbarkeit von Taufe Jesu im Sinne von Tod und Auferstehung, Taufe zur Vergebung der Sünden (Johannespredigt),
| Gerechtmachung der Vielen und Jesus gekommen als Arzt
| ist es sinnvoll, Taufe Jesu und Auslegung in der Johannespredigt einerseits, sowie andererseits Mahl mit den vielen Zöllnern und Sündern
| mit Jesus und Streitgespräch mit den Pharisäern als Gegenüber zu verbinden.
| kamen Leute zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht,
br
| während die Jünger des Johannes und die Jünger der Pharisäer fasten?
br
| 19 Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste fasten, solange der Bräutigam bei ihnen ist?
br
| Solange der Bräutigam bei ihnen ist, können sie nicht fasten.
br
| 20 Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann werden sie fasten, an jenem Tag.
br
| 21 Niemand näht ein Stück neuen Stoff auf ein altes Gewand;
br
| denn der neue Stoff reißt vom alten Gewand ab und es entsteht ein noch größerer Riss.
br
| 22 Auch füllt niemand jungen Wein in alte Schläuche.
br
| Sonst zerreißt der Wein die Schläuche; der Wein ist verloren und die Schläuche sind unbrauchbar.
br
| Junger Wein gehört in neue Schläuche.
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
h5.card-title Jesus und das Fasten: Beachte die Zeit!
hr
p.card-text
| Zunächst ist hier die historische Erinnerung festgehalten, dass Jesus und seine Jünger
| nicht gefastet haben im Unterschied zu den anderen jüdischen Gruppierungen und
|den Christen nach Ostern (2,20!).
p.card-text
| Wichtig ist der Grund für das Nicht-Fasten: „Solange der Bräutigam bei ihnen ist“ (2,19)!
| Mit Jesus ist jener anwesend, mit dem das Reich Gottes schon begonnen hat (→ 1,14-15!); eine
| neue Zeit ist mit und durch Jesus angebrochen.
p.card-text
| Die Pharisäer und die Jünger des Johannes fasten, weil sie dies nicht bemerkt haben
| und immer noch auf den Beginn des Reiches Gottes warten.
br
| Wenn Christen nach Ostern wieder fasten (→ „wenn ihnen der Bräutigam genommen
| ist“), dann nicht, weil sie immer noch warten, sondern weil sie wieder warten, nämlich
| auf die Rückkehr Jesu.
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
h5.card-title Das Neue in und durch Christus, das nicht vergessen werden darf
hr
p.card-text
| Für die Identität der Jünger Jesu ist damit festzuhalten: Mit Jesus hat eine neue Zeit begonnen,
| ist das Reich Gottes schon gegenwärtig, wenn auch noch nicht vollendet.
br
| Das bringt für die christliche Identität auch mit sich: Die Gemeinde passt nicht unbedingt in
| bekannte Schemata (wie hier die Vergleichsmaßstäbe die Pharisäer und die Jünger des Jo-
| hannes). Ein unreflektiertes Anpassen an die Erwartungen der anderen ist damit ausgeschlossen!
p.card-text
| Auch im Wort vom neuen Wein, der in neue Schläuche gehört, und im Wort vom neuen
| Stoff und dem alten Gewand ist festgehalten, dass mit Jesus etwas Neues begonnen hat,
| das sich nicht unbedingt mit dem Althergebrachten verträgt.
p.card-text
| Wichtig für die Identität der Gemeinde: Man sprengt die Grenzen des im Judentum Üblichen,
| entwickelt sich von einer jüdischen Sekte zu einer eigenen Religion. Grundlage dafür ist Jesu Überzeugung
| vom bereits angebrochenen Reich Gottes und sein damit zusammenhängendes Verhalten
| und seine Lehre.
p.card-text
Als Mitte der zweiten „Woche“ ist diese Feststellung, dass mit Jesus etwas Neues begon-
nen hat, das das Alte sprengt, Markus besonders wichtig.
.card.slide.border-primary
.card-body
h5.card-title
q
| Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.
|
span.bibelstelle Jes 53,11
hr
p.card-text.mb-0
| Das Gegenüber von Johannespredgit und Taufe Jesu einerseits sowie Mahl mit den Zöllnern und Sündern samt
| Streitgespräch andererseits vergegenwärtigt den zitierten Vers aus dem Vierten Gottesknechtslied des Jesaja:
ul.card-text
li
| Jesus ist der (eine) Knecht Gottes ihm stehen die „Vielen“ (Zöllner und Sünder) gegenüber, die er „gerecht“ macht.
br
| Stichwort hier: Nachfolge → in Taufe als Applikation von Tod und Auferstehung Jesu werden die Sünden vergeben und wird zu einem neuen Leben befähigt.
li
| Es ist auffällig, wie Jesus in der Erzählung von der Fastenfrage die Jünger verteidigt:
br
| Er spricht sie frei aufgrund der Tatsache, dass er der Bräutigam anwesend ist;
| er zieht damit die Kritik der Pharisäer von den Jüngern weg und auf sich.
br
| Das kann als Analogie zum Wort des Jesaja verstanden werden: „er lädt ihre Schuld auf sich“.
p.small
| Sicher ist das Nicht-Fasten keine „Schuld“ wie Mord, Ehebruch, (Zoll-)Betrug und dergleichen,
| doch ist Fasten eine religiöse Übung, die nicht nur Pharisäer und Johannes-Jünger beherzigen,
| sondern auch die Jesus-Jünger nach Ostern, wie die Erzählung festhält.
br
| Das Nicht-Fasten kann mit Fug und Recht als Ärgernis betrachtet werden von dem Jesus aber die Jünger frei spricht und sich dafür verantwortlich macht.
br
| Sicher gibt es aufgrund der unterschiedlichen Bewertung von Nicht-Fasten und (schwerer) Schuld keine unmittelbare Entsprechung, aber doch eine Analogie.
li
| Die Gerechtmachung der Vielen aber verbindet sich mit dem Gekommensein Jesu als Arzt, in dessen Tod und Auferstehung Heilung („Gerechtmachung“) geschieht.
//-
br
span.small
| Gerade aber auch aufgrund dieser Untrennbarkeit von Taufe Jesu im Sinne von Tod und Auferstehung, Taufe zur Vergebung der Sünden (Johannespredigt),
| Gerechtmachung der Vielen und Jesus gekommen als Arzt
| ist es sinnvoll, Taufe Jesu und Auslegung in der Johannespredigt einerseits, sowie andererseits Mahl mit den vielen Zöllnern und Sündern
| mit Jesus und Streitgespräch mit den Pharisäern als Gegenüber zu verbinden.
//-
p
| Im Fahrwasser der Alternativen zu den vorhergehenden Gliederungen siehe dort zur Begrüdung
| bietet sich als bessere(?) Alternative die oben gewählte Gliederung an.
br
| In der unten stehenden Gliederungsvariante wird das Streitgespräch aufgrund des Mahles Jesu mit den Zöllnern und Sündern zum
| Gegenüber zur Johannespredigt; das passt soweit doch es fehlt der Aspekt der „Vielen“ (die rutschen weil erst in der
| vorhergehenden Gliederung zusammen mit dem Streitgespräch als unterer Rand eingeführt gleichsam vorbei); das macht es sinnvoller,
| beide Teile der Erzählung auch hier als gemeinsames Gegenüber zur Kombination von Johannespredigt und Taufe Jesu aufzufassen:
.card.mb-3.konzentr-10
.card-body.gliederung
h5.card-title
| Inhaltsangabe/Überschrift
br
| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
.card.mb-3.konzentr-9
.card-body.gliederung
h5.card-title Johannes in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden; Sünder kommen in Scharen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
.card.mb-3.konzentr-8
.card-body.gliederung
h5.card-title Taufe Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
.card.mb-3.konzentr-7
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
.card.mb-3.konzentr-6
.card-body.gliederung
h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
.card.mb-3.konzentr-5
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Berufung der ersten (vier!) Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
.card.mb-3.konzentr-4
.card-body.gliederung
h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
.card.mb-3.konzentr-3
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus, die (daraufhin!) Jesus dient
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
.card.mb-3.konzentr-2
.card-body.gliederung
h5.card-title Die ganze Stadt vor der Tür; Jesus heilt und treibt Dämonen aus
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
.card.mb-3.konzentr-1
.card-body.gliederung
h5.card-title Rückzug und Suche, Ansage des neuen Aufbruches: „Dazu bin ich gekommen ...“
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,35-38
.card.mb-3.konzentr-2
.card-body.gliederung
h5.card-title Erneuter Aufbruch (ganz Galiläa, Verkündigung in Synagogen, Dämonenaustreibungen)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,39
.card.mb-3.konzentr-3
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Heilung des Aussätzigen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,40-45
.card.mb-3.konzentr-4
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus wieder in Kafarnaum im Haus; er verkündigt <q>das Wort</q>
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,1-2
.card.mb-3.konzentr-5
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus heilt den Gelähmten, der von vier Männern gebracht wird
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,3-12
.card.mb-3.konzentr-6
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus predigend am Wasser
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,13
.card.mb-3.konzentr-7
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Berufung des Zöllners Levi
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,14
.card.mb-3.konzentr-8
.card-body.gliederung
h5.card-title Mahl mit den Zöllnern und Sündern
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,15
.card.mb-3.konzentr-9
.card-body.gliederung
h5.card-title Streit mit den Pharisäern und Schriftgelehrten: Jesus gekommen als Arzt
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,16-17
.card.mb-3.konzentr-10
.card-body.gliederung
h5.card-title Fastenfrage: Der Bräutigam ist da Neuer Wein in neue Schläuche
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,18-22
p.card-text.mt-1
| Es werden Tag gekommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein
hr

View File

@ -3,7 +3,7 @@ include ../mixins
block content
.card.mb-3.konzentr-10
.card.mb-1.konzentr-10
.card-body.gliederung
h5.card-title
| Inhaltsangabe/Überschrift
@ -11,90 +11,90 @@ block content
| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
.card.mb-3.konzentr-9
.card.mb-1.konzentr-9
.card-body.gliederung
h5.card-title Johannes in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden; Sünder kommen in Scharen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
.card.mb-3.konzentr-8
.card.mb-1.konzentr-8
.card-body.gliederung
h5.card-title Taufe Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
.card.mb-3.konzentr-7
.card.mb-1.konzentr-7
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
.card.mb-3.konzentr-6
.card.mb-1.konzentr-6
.card-body.gliederung
h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,14-15
.card.mb-3.konzentr-5
.card.mb-1.konzentr-5
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
.card.mb-3.konzentr-4
.card.mb-1.konzentr-4
.card-body.gliederung
h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
.card.mb-3.konzentr-3
.card.mb-1.konzentr-3
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus, die (daraufhin!) Jesus dient
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
.card.mb-3.konzentr-2
.card.mb-1.konzentr-2
.card-body.gliederung
h5.card-title
| Die ganze Stadt vor der Tür; Jesus heilt und treibt Dämonen aus
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
.card.mb-3.konzentr-1
.card.mb-1.konzentr-1
.card-body.gliederung
h5.card-title Rückzug und Suche Erneuter Aufbruch mit Dämonenaustreibungen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,35-39
.card.mb-3.konzentr-2
.card.mb-1.konzentr-2
.card-body.gliederung
h5.card-title Die Heilung des Aussätzigen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 1,40-45
p.card-text
| Jesus geht infolge der Heilung in die Einsamkeit, dennoch kommen Leute von überallher zu ihm.
.card.mb-3.konzentr-3
.card.mb-1.konzentr-3
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus wieder in Kafarnaum im Haus; er verkündigt <q>das Wort</q>
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,1-2
.card.mb-3.konzentr-4
.card.mb-1.konzentr-4
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus heilt den Gelähmten
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,3-12
.card.mb-3.konzentr-5
.card.mb-1.konzentr-5
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus predigend am Wasser
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,13
.card.mb-3.konzentr-6
.card.mb-1.konzentr-6
.card-body.gliederung
h5.card-title Berufung des Zöllners Levi
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,14
.card.mb-3.konzentr-7
.card.mb-1.konzentr-7
.card-body.gliederung
h5.card-title Mahl mit den Zöllnern und Sündern, die Jesus nachfolgen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,15
.card.mb-3.konzentr-8
.card.mb-1.konzentr-8
.card-body.gliederung
h5.card-title Jesus gekommen als Arzt
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,16-17
.card.mb-3.konzentr-9
.card.mb-1.konzentr-9
.card-body.gliederung
h5.card-title Fastenfrage: Der Bräutigam ist da Neuer Wein in neue Schläuche
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,18-22
@ -106,7 +106,7 @@ block content
| Mit dem Wirken Jesu, das von Johannes angekündigt und in dessen Wirken schon präfiguriert ist,
| hat etwas Neues begonnen: in Jesus ist der Stärkere gekommen, der mit Heiligem Geist tauft.
.card.mb-3.konzentr-10
.card.mb-1.konzentr-10
.card-body.gliederung
h5.card-title Der Menschensohn ist Herr auch über den Sabbat
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 2,23-28
@ -119,118 +119,289 @@ block content
p.card-text
| Menschensohn und Sabbat stehen im Dienst des Lebens für die Menschen
p
| Wie schon in der vorhergehenden Gliederung ist auch hier das Streitgespräch („Jesus gekommen als Arzt“) nun aber ohne das Mahl
| mit den Zöllnern und Sündern Gegenüber zur Taufe Jesu; das erscheint zunächst als unschön, doch kommt dadurch ein
| zur vorhegenden Gliederung ergänzender Aspekt aus dem Vierten Gottesknechtslied des Jesaja in den Sinn,
| der wieder mit dem unten Rand der Gliederung in Verbindung steht; diesmal ist es Jes 53,12:
br
q
| Deshalb gebe ich ihm Anteil unter den Großen und mit Mächtigen teilt er die Beute,
br
| weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ.
br
| Er hob die Sünden der Vielen auf und trat für die Abtrünnigen ein.
p.mb-0
| Folgende Bezüge sind zu nennen:
ul
li
| In seinem gewaltsamen Tod am Kreuz (→ Taufe!) wurde Jesus als „Abtrünniger“ hingerichtet doch, so sagt der Glaube,
| nicht um seiner selbst willen (wie die Auferstehung bestätigt), sondern zum Heil der wahrhaft „Abtrünnigen“, also der „Zöllner und Sünder“,
| wie sie in der Erzählung auftauchen.
li
| Das Mahl mit den Zöllnern und Sündern das auffälligerweise in Mk 2,16-17 nochmal wiederholt erzählt wird (!)
| ist Vorwegnahme und schon Vollzug dessen, dass Jesus sich „unter die Abtrünnigen rechnen ließ“.
li
| Bezüglich des Ährenraufens verteidgt Jesus seine Jünger wieder, wie schon in der Fastenfrage;
| doch er tut es auf andere Weise!:
br
| Während er dort die Schuldfrage auf sich zieht, argumentiert er hier mit der Prozexistenz des Sabbats:
| der Sabbat ist für den Menschen da; selbst der hochsakrale Charakter des Tempels in Jerusalem wird menschlichem Bedürfnis untergeordnet;
| Jesus tritt also pointiert für seine Jünger ein.
br
| Das Eintreten Jesu hier für seine Jünger ist eine Analogie zum Eintreten des Gottesknechts für die Abtrünnigen
span.small (zur Frage der unterschiedlichen Ebenen/Gewichtungen siehe die vorausgehnde Gliederung!)
| welches sich im Eintreten
| Jesu für die Zöllner und Sünder im Streitgespräch aufgrund des Mahles mit jenen mit den Pharisäern spiegelt;
|
li
| Es fällt auf, wie hier die Proexistenz (nicht nur) Jesu herausgestellt wird:
ul
li Jesus ist als Arzt gekommen, den die Sünder brauchen, um gerecht zu werden.
li Der Sabbat ist für den Menschen da nicht umgekehrt.
li
| Dass der Menschensohn Herr über den Sabbat ist, hängt mit seiner dem Sabbat analogen Proexistenz für die Menschen
| nach Mk 10,45 zusammen:
br
q
| Der Menschensohn ist nicht gekommen, sich dienen zu lassen,
| sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
li.small
| Interessanterweise ist auch das Wort zur Verteidigung der Tischgemeinschaft Jesu mit den Abtrünnigen analog formuliert:
br
q
| Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.
br
i Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
| Da muss man bemerken, dass im obigen Jesaja-Zitat die Proexistenz des Gottesknechtes als Begründung dafür herausgestellt wird,
| dass er nun nach seinem von Gott aufgetragenen Heilswerk „das Licht“ (der Auferstehung) „sieht”
| und in seine besondere Stellung eingesetz wird.
li
| Insgesamt wird man sagen dürfen, dass hier nun der Gedanke der heilenden Proexistenz Jesu der dominante ist,
| während in der vorherigen Gliederung der Akzent auf den Zöllnern und Sündern und ihrer Gesundung lag.
br
span.small
| Natürlich ist auch in der vorhergehenden Gliederung und generell bei der Sündenvergebung die Proexistenz
| des Menschensohnes/Arztes Jesus gegenwärtig;
| hier aber liegt der Akzent auf der Person dessen, der proexistent ist, und seinem eigenen Schicksal,
| mit dem freilich das der Vielen verbunden ist: trennen lässt sich das nicht, aber akzentuieren.
br
| In diese Richtung zeigt auch der Umstand, dass im unteren Rand dieser Gliederung die Machtposition des Menschensohnes angespielt ist,
| die das muss man von Mk 10,45 bzw. Jes 53,12 her ergänzen mit seiner Proexistenz zusammen hängt.
br
| Dieser Bezug ist wichtig, wenn sich Streitgespräch mit den Pharisäern und Ährenraufen/Sabbat/Menschensohn einander gegenüberstehen,
| aber doch auch hier wo die Erzählung Ährenraufen/Sabbat/Menschensohn den unteren Rand bildet relevant
| und insgesamt ein Beleg, dass tatsächlich Jes 53,12 (zusammen mit Mk 10,45) im Hintergrund steht,
| weil dies der „missing link“ ist.
li
| Dreh- und Angelpunkt ist aber, dass Jesus als Arzt gekommen ist; daher ist es sinnvoll, dass dieser Gedanke
| zweimal mit der Taufe Jesu verbunden ist: einmal um der Sünder willen und deren Heil,
| einmal um seiner selbst willen im Hinblick auf seine eigene Sendung als „Arzt“ und sein eigenes Schicksal nach dem Tod (Auferstehung).
li
| Pointiert wird man sagen können:
ul
li
| In der Kombination Mahl mit den Zöllnern („Viele“) und Streitgespräch mit den Pharisäern als Gegenüber zu Täuferpredigt und Taufe Jesu
br
| geht es um die Vielen, die durch den Arzt Jesus in der „Taufe zur Vergebung der Sünden“ (→ Tod und Auferstehung)
| gerecht werden, da der Arzt Jesus ihre Schuld auf sich nimmt; bzw.: es geht um das Geschehen der Gerechtmachung.
li
| Im Gegenüber des Streitgespräches zur Taufe Jesu
br
| geht es um den Arzt, der sich zu den Abtrünnigen zählen lässt und für sie eintritt; bzw.: es geht um die Person und das Schicksal dessen, der gerecht macht:
br
| wie der Sabbat für die Menschen da ist, ist auch der Menschensohn <i>für</i> die Menschen da
| das ist sein (und ihr) Weg in die Herrlichkeit Gottes, des Vaters.
li
| Unterstützt wird dies dadurch, dass das Gegenüber zum Wirken Johannes des Täufers der Gedanke der Abwesenheit Jesu ist,
| verbunden mit dem Fasten der Johannes-Jünger und dem künftigen Fasten der Jesus-Jünger;
.slide.mb-3
hr
p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
br
| die Abwesenheit Jesu Anspielung auf seinen Tod assoziiert dabei die gewaltsam verfügte Abwesenheit des Täufers;
| auch im Gegenüber dieser beiden Erählungen ist also das mit der jeweiligen Sendung sich verbindende Schicksal angesprochen.
| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
br
span.small
| Dass im unteren Rand der konzentrischen Gliederung in der Chiffre der Proexistenz des Sabbats die Proexistenz des Menschensohnes
| und damit: seine Sendung, sein Schicksal angedeutet ist, wurde oben schon erwähnt. Auch hier also der Akzent
| auf der Person Jesu und seinem Wirken zugunsten der Menschen, weniger auf den Menschen, die dieses Wirken brauchen.
li.small
| Dass der Gedanke der „Vielen“ hier im Gegenüber Taufe Jesu Jesus gekommen als Arzt im Gegensatz zum Jesaja-Zitat nicht
| begegnet, ist verschmerzbar:
ul
li Im Plural bleiben die „Vielen“ gegenwärtig.
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
br
q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
p.card-text.konzentr-1.mb-0.bibeltextkonzentr
| 35 In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.
br
| 36 Simon und seine Begleiter eilten ihm nach,
br
| 37 und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm:
br
q Alle suchen dich!
br
| Er antwortete:
br
q
| Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkündet;
br
| denn dazu bin ich gekommen.
br
| 39 Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.
p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 23 An einem Sabbat ging er durch die Kornfelder und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab.
br
| 24 Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat nicht erlaubt.
br
| 25 Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat,
br
| als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten,
br
| 26 wie er zur Zeit des Hohepriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die Schaubrote aß,
br
| die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab?
br
| 27 Und Jesus sagte zu ihnen: Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat.
br
| 28 Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
h5.card-title Sabbat!?
hr
p.card-text
| Der Sabbat ist der wöchentliche Feiertag der Juden (analog zu unserem christlichen
| Sonntag). Das Halten des Sabbatgebotes (3. Gebot der 10 Weisungen) ist für jeden Juden
| etwas sehr Wichtiges; der Sabbat gibt teil an der göttlichen Schöpfungsordnung (Ruhe
| des Schöpfers am 7. Tag) und erinnert an die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten.
| Daher ist dieser Tag in besonderer Weise Gott geweiht.
p.card-text
| Doch interessant ist, wozu Gott diesen Tag einsetzt. Bei einer Betrachtung des Sabbat-
| gebotes fällt ja auf, dass an diesem Tag nicht nur jene ruhen sollen, die es sich leisten
| könnten weil andere für sie arbeiten , sondern dass auch Sklaven, Tiere und sogar
| Fremde ruhen sollen. Ein Tag umfassender Ruhe, an dem Gleichheit vor Gott und vor-
| einander herrschen soll in der gemeinsamen, Regeneration fördernden Ruhe unabhängig von sozialem Stand
| und von der Herkunft; ein integrativer Tag, der auch den
| Fremden an dieser Segnung Gottes teilhaben lässt.
p.card-text
i
| So ist der Sabbat von seiner ursprünglichen Ausrichtung nicht nur auf die Liebe zu Gott bezogen,
| sondern gerade von dort her auch Teil der Sozialgesetzgebung in Israel gewesen.
p.card-text
| Zur Zeit Jesu dagegen hat man diesen sozialen Aspekt mehr oder weniger ausgeblendet
| und den Sabbat zu einem Bekenntnistag gemacht, quasi auf die „Gottesliebe“ bzw. das
| Bekenntnis zu ihm eingegrenzt. Die Einhaltung der Sabbatruhe wurde daher peinlich
| genau kontrolliert.
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h5.card-title Am Beispiel des Sabbat: Das Ziel der göttlichen Gebote ist der lebendige Mensch
hr
p.card-text
| Von Jesus bzw. seinen Jüngern wird erzählt, dass sie es mit den vielen Klauseln, die es
| rund um das Sabbatgebot zur Zeit Jesu gab, nicht so genau nahmen. Daran entzündet
| sich nun ein Disput zum Verhältnis von religiöser Vorschrift und menschlichem Bedürfnis;
| es geht um nichts weniger als die Auslegungsprinzipien göttlicher Gebote und
| damit um die Frage, was Gott eigentlich will.
p.card-text
| Ein solches Auslegungsprinzip ist in 2,27 enthalten: „Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht,
| nicht der Mensch für den Sabbat.“ Und was für den Sabbat gilt, gilt für
| alle Gebote (das Beispiel mit David ist ja gar nicht an einem Sabbat verortet, sondern bezieht sich
| auf ein anderes religiöses Gebot!). Jesus stellt die soziale Ausrichtung des Willens Gottes
| provokant wieder nach vorne. Gebote sind kein Selbstzweck und „Gottesliebe“,
| die an den elementaren Bedürfnissen der Menschen vorbeigeht, (= stures Halten der
| Gebote ohne Wenn und Aber) ist nicht im Sinne Gottes.
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h5.card-title Jesus und der Sabbat: Folgen für die Identität der Gemeinde
hr
p.card-text
| Für die Identität der Gemeinde ist das Festhalten am Auslegungsprinzip Jesu wichtig:
| Gottes Gebote wollen dem Heil (und der Heilung/Regeneration) des Menschen dienen. Das steht
| aber nicht im Gegensatz zum Alten Testament; dieses enthält vielmehr selbst wie hier
| gezeigt derartige Beispiele.
p.card-text
| Der Schlusssatz 2,28 hält darüber hinaus für die Identität der Gemeinde die Autorität
| Jesu fest: Jesus hat die Vollmacht, jüdische bzw. allgemein religiöse Gebote verbindlich auszulegen.
| Für uns gilt die Auslegung durch Jesus bzw. gelten seine Auslegungsprinzipien.
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h5.card-title Jesus, der Menschensohn: Herr auch über den Sabbat eine Aussage mit „schräger“ Begründung
hr
p.card-text
| Sieht man sich die abschließende Begründung der Vollmacht Jesu genauer an, wird man sagen
| müssen: da passt was nicht ganz. Denn wenn der Sabbat für den Menschen da ist, dann wäre die
| logisch erwartete Fortführung, dass der Mensch (allgemein) Herr über den Sabbat ist.
p.card-text
| Doch statt dieser Weitung die den Sabbat einer allgemeinen Beliebigkeit preisgegeben hätte
| findet eine Einschränkung auf einen einzigen Menschen, Jesus, den Menschensohn, statt.
p.card-text
| Teil 1 des Rätsels Lösung findet sich beim Vergleich mit 10,45; dieser Vers, in welchem es auch um den
| Menschensohn geht, hat eine auffällige formale und inhaltliche Nähe zu 2,27-28.
br
| Man kann die Formulierungen praktisch austauschen, der Sinn bleibt der gleiche:
br
p
| Der Menschensohn ist für den Menschen da [gekommen um zu dienen],
br
| nicht der Mensch für den Menschensohn [auf dass sich der Menschensohn vom Menschen bedienen lasse].
br
| Bzw.:
q
| Der Sabbat ist nicht gegeben, damit man ihm dient,
br
| sondern damit er dem Menschen dient.
br
| Zu beachten und entgegen der allgemeinen Auslegungstradition festzuhalten ist, dass diese Betrachtung
| deutlich macht, dass hier in 2,27-28 nicht Mensch und Menschensohn zusammengehören (im Gegenüber zum Sabbat)
| (was die erwähnte Problematik nach sich zieht), sondern Sabbat und Menschensohn,
| beides in einem heilvollen Gegenüber zum Menschen.
br
| Beides Menschensohn und Sabbat sind Gaben Gottes an den Menschen; das wird in 2,27-28
| für den Sabbat und in 10,45 für den Menschensohn unterstrichen.
p.card-text
| Teil 2 des Rätsels Lösung ergibt sich über die Mitte der konzentrischen Gliederung.
br
| Dort ist mit Mk 2,35-49 eine Erzählung gesetzt, die in ihrem Ablauf und Inhalt den Philipperhymnus vergegenwärtigt.
br
| Dort wird ganz im Sinne von Mk 10,45 die (soteriologisch gedeutete) Lebenshingabe Jesu besungen,
| welche in seine Erhöhung mündet.
br
| Der Hymnus endet dann mit dem Einstimmen aller in die Aussage:
q
| Jesus Christus ist der Herr, zur Ehre Gottes des Vaters.
span.bibelstelle Phil 2,11
p.card-text
| Man wird so formulieren dürfen:
br
| Weil Sabbat wie Menschensohn Gottes Gaben an die Menschen sind, um ihnen zu dienen,
| der Menschensohn Jesus aber dennoch „der Herr“ ist, ist er Herr auch über den Sabbat
| und darf das Sabbatgebot vollmächtig auslegen.
br
| Diese Zusammenhänge muss man quasi zwischen 2,27 und 2,28 ergänzen
| dann ergibt der Begründungszusammenhang tatsächlich Sinn!
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h5.card-title
q
| Deshalb gebe ich ihm Anteil unter den Großen und mit Mächtigen teilt er die Beute,
br
| weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ.
br
| Er hob die Sünden der Vielen auf und trat für die Abtrünnigen ein.
|
span.bibelstelle Jes 53,12
hr
p.card-text.mb-0
| Wie schon in der vorhergehenden Gliederung ist auch hier das Streitgespräch („Jesus gekommen als Arzt“) nun aber ohne das Mahl
| mit den Zöllnern und Sündern Gegenüber zur Taufe Jesu; das erscheint zunächst als unschön, doch kommt dadurch ein
| zur vorhegenden Gliederung ergänzender Aspekt aus dem Vierten Gottesknechtslied des Jesaja in den Sinn,
| der wieder mit dem unten Rand der Gliederung in Verbindung steht:
ul.card-text
li
| Die von Markus sicher (wohl grundsätzlich, also auch in den vorausgehenden Gliederungen) angezielte Einbeziehung
| von Mk 10,45 macht die „Vielen“ auch hier präsent.
| In seinem gewaltsamen Tod am Kreuz (→ Taufe!) wurde Jesus als „Abtrünniger“ hingerichtet doch, so sagt der Glaube,
| nicht um seiner selbst willen (wie die Auferstehung bestätigt), sondern zum Heil der wahrhaft „Abtrünnigen“, also der „Zöllner und Sünder“,
| wie sie in der Erzählung auftauchen.
li
| Der auch bei Jesaja dominante Gedanke im zitierten Vers sind die Abtrünnigen, analog hier die „Zöllner und Sünder“.
| Das Mahl mit den Zöllnern und Sündern das auffälligerweise in Mk 2,16-17 nochmal wiederholt erzählt wird (!)
| ist Vorwegnahme und schon Vollzug dessen, dass Jesus sich „unter die Abtrünnigen rechnen ließ“.
li
| Bezüglich des Ährenraufens verteidgt Jesus seine Jünger wieder, wie schon in der Fastenfrage;
| doch er tut es auf andere Weise!:
br
| Während er dort die Schuldfrage auf sich zieht, argumentiert er hier mit der Prozexistenz des Sabbats:
| der Sabbat ist für den Menschen da; selbst der hochsakrale Charakter des Tempels in Jerusalem wird menschlichem Bedürfnis untergeordnet;
| Jesus tritt also pointiert für seine Jünger ein.
br
| Das Eintreten Jesu hier für seine Jünger ist eine Analogie zum Eintreten des Gottesknechts für die Abtrünnigen
//- span.small (zur Frage der unterschiedlichen Ebenen/Gewichtungen siehe die vorausgehnde Gliederung!)
| welches sich im Eintreten
| Jesu für die Zöllner und Sünder im Streitgespräch aufgrund des Mahles mit jenen mit den Pharisäern spiegelt;
br
| gleichzeit kann das Erhöhtwerden des Gottesknechtes bei Jesaja mit der Taufe Jesu („Hereinbrechen der Herrlichkeit Gottes“)
| verbunden werden.
li
| Es fällt auf, wie hier die Proexistenz (nicht nur) Jesu herausgestellt wird:
ul
li Jesus ist als Arzt gekommen, den die Sünder brauchen, um gerecht zu werden.
li Der Sabbat ist für den Menschen da nicht umgekehrt.
li.small
| Dass der Menschensohn Herr über den Sabbat ist, hängt einerseits mit seiner dem Sabbat analogen Proexistenz für die Menschen
| nach Mk 10,45 zusammen:
br
q
| Der Menschensohn ist nicht gekommen, sich dienen zu lassen,
| sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
br
| Andererseits mit seinem Geschick, wie es der Philipperhymnus besingt; Entäußerung, Erniedriung und Gehorsam bis zum Tod am Kreuz als Proexistenz gedeutet.
li.small
| Interessanterweise ist auch das Wort zur Verteidigung der Tischgemeinschaft Jesu mit den Abtrünnigen analog formuliert:
br
q
| Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.
br
i Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
| Da muss man bemerken, dass im obigen Jesaja-Zitat die Proexistenz des Gottesknechtes als Begründung dafür herausgestellt wird,
| dass er nun nach seinem von Gott aufgetragenen Heilswerk „das Licht“ (der Auferstehung) „sieht” (Jes 53,11!)
| und in seine besondere Stellung eingesetz wird.
li
| Insgesamt wird man sagen dürfen, dass hier nun der Gedanke der heilenden Proexistenz Jesu der dominante ist,
| während in der vorherigen Gliederung der Akzent auf den Zöllnern und Sündern und ihrer Gesundung durch den Proexistenten lag.
br
span.small
| Natürlich ist auch in der vorhergehenden Gliederung und generell bei der Sündenvergebung die Proexistenz
| des Menschensohnes/Arztes Jesus gegenwärtig;
| hier aber liegt der Akzent auf der Person dessen, der proexistent ist, und seinem eigenen Schicksal,
| mit dem freilich das der Vielen verbunden ist: trennen lässt sich das nicht, aber akzentuieren.
br
| In diese Richtung zeigt auch der Umstand, dass im unteren Rand dieser Gliederung die Machtposition des Menschensohnes angespielt ist,
| die das muss man von Mk 10,45 bzw. Jes 53,12 her ergänzen mit seiner Proexistenz zusammen hängt.
br
| Dieser Bezug ist wichtig, wenn sich Streitgespräch mit den Pharisäern und Ährenraufen/Sabbat/Menschensohn einander gegenüberstehen,
| aber doch auch hier wo die Erzählung Ährenraufen/Sabbat/Menschensohn den unteren Rand bildet relevant
| und insgesamt ein Beleg, dass tatsächlich Jes 53,12 (zusammen mit Mk 10,45) im Hintergrund steht,
| weil dies der „missing link“ ist.
li
| Dreh- und Angelpunkt ist aber, dass Jesus als Arzt gekommen ist; daher ist es sinnvoll, dass dieser Gedanke
| zweimal mit der Taufe Jesu verbunden ist: einmal um der Sünder willen und deren Heil,
| einmal um seiner selbst willen im Hinblick auf seine eigene Sendung als „Arzt“ und sein eigenes Schicksal nach dem Tod (Auferstehung).
li
| Pointiert wird man sagen können:
ul
li
| In der Kombination Mahl mit den Zöllnern („Viele“) und Streitgespräch mit den Pharisäern als Gegenüber zu Täuferpredigt und Taufe Jesu
br
| geht es um die Vielen, die durch den Arzt Jesus in der „Taufe zur Vergebung der Sünden“ (→ Tod und Auferstehung)
| gerecht werden, da der Arzt Jesus ihre Schuld auf sich nimmt; bzw.: es geht um das Geschehen der Gerechtmachung.
li
| Im Gegenüber des Streitgespräches zur Taufe Jesu
br
| geht es um den Arzt, der sich zu den Abtrünnigen zählen lässt und für sie eintritt; bzw.: es geht um die Person und das Schicksal dessen, der gerecht macht:
br
| wie der Sabbat für die Menschen da ist, ist auch der Menschensohn <i>für</i> die Menschen da
| das ist sein (und ihr) Weg in die Herrlichkeit Gottes, des Vaters.
li
| Unterstützt wird dies dadurch, dass das Gegenüber zum Wirken Johannes des Täufers der Gedanke der Abwesenheit Jesu ist,
| verbunden mit dem Fasten der Johannes-Jünger und dem künftigen Fasten der Jesus-Jünger;
br
| die Abwesenheit Jesu Anspielung auf seinen Tod assoziiert dabei die gewaltsam verfügte Abwesenheit des Täufers;
| auch im Gegenüber dieser beiden Erählungen ist also das mit der jeweiligen Sendung sich verbindende Schicksal angesprochen.
br
span.small
| Dass im unteren Rand der konzentrischen Gliederung in der Chiffre der Proexistenz des Sabbats die Proexistenz des Menschensohnes
| und damit: seine Sendung, sein Schicksal angedeutet ist, wurde oben schon erwähnt. Auch hier also der Akzent
| auf der Person Jesu und seinem Wirken zugunsten der Menschen, weniger auf den Menschen, die dieses Wirken brauchen.
li.small
| Dass der Gedanke der „Vielen“ hier im Gegenüber Taufe Jesu Jesus gekommen als Arzt im Gegensatz zum Jesaja-Zitat nicht
| begegnet, ist verschmerzbar:
ul
li Im Plural bleiben die „Vielen“ gegenwärtig.
li
| Die von Markus sicher (wohl grundsätzlich, also auch in den vorausgehenden Gliederungen) angezielte Einbeziehung
| von Mk 10,45 macht die „Vielen“ auch hier präsent.
li
| Der auch bei Jesaja dominante Gedanke im zitierten Vers sind die Abtrünnigen, analog hier die „Zöllner und Sünder“.

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@ -3,7 +3,7 @@ include ../mixins
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| Inhaltsangabe/Überschrift
@ -11,95 +11,95 @@ block content
| Himmlischer Sendungsbeschluss
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,1-3
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h5.card-title Johannes in der Wüste: Seine Taufe und seine Ankündigung des Kommenden; Sünder kommen in Scharen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,4-8
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h5.card-title Taufe Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
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h5.card-title Die Versuchung Jesu
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
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h5.card-title Johannes tritt ab, Jesus tritt auf: Eröffnungsruf des Wirkens Jesu: Das Reich Gottes ist zum Greifen nahe!
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h5.card-title Die Berufung der ersten Jünger
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,16-20
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h5.card-title Die neue Lehre in der Synagoge: Jesus gekommen, um Satan/die Dämonen ins Verderben zu stürzen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,21-28
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h5.card-title Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus, die (daraufhin!) Jesus dient
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,29-31
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h5.card-title
| Die ganze Stadt vor der Tür; Jesus heilt und treibt Dämonen aus
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,32-34
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h5.card-title Rückzug und Suche, Ansage des neuen Aufbruches: „Dazu bin ich gekommen ...“
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,35-38
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h5.card-title Erneuter Aufbruch (ganz Galiläa, Verkündigung in Synagogen, Dämonenaustreibungen)
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,39
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h5.card-title Die Heilung des Aussätzigen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,40-45
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h5.card-title Jesus wieder in Kafarnaum im Haus; er verkündigt <q>das Wort</q>
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 2,1-2
p.card-text
| ..., dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war.
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h5.card-title Jesus heilt den Gelähmten
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h5.card-title Jesus predigend am Wasser
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,13
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h5.card-title Berufung des Zöllners Levi
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,14
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h5.card-title Mahl mit den Zöllnern und Sündern, die Jesus nachfolgen
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,15
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h5.card-title Jesus gekommen als Arzt
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,16-17
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h5.card-title Fastenfrage: Der Bräutigam ist da Neuer Wein in neue Schläuche
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,18-22
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br
| Angespielt wird hier auf die Zeit nach Tod und Auferstehung Jesu, die in der Tauferzähung des Markus präsent sind.
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h5.card-title Der Menschensohn ist Herr auch über den Sabbat
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,23-28
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h5.card-title Die Heilung des Mannes mit der verdorrten Hand: <q>wiederhergstellt</q>
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 3,1-6
@ -121,3 +121,146 @@ block content
| Herodianer → Tod des Johannes
br
| Leben retten Leben vernichten: In Jesu Tod ist uns das Leben geschenkt!
.slide.mb-3
hr
p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
br
| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
br
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
br
q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
p.card-text.konzentr-1.mb-0.bibeltextkonzentr
| 39 Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.
p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr
| 1 Als er wieder in die Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verdorrten Hand.
br
| 2 Und sie gaben Acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde;
br
| sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.
br
| 3 Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte!
br
| 4 Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt - Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten?
br
| Sie aber schwiegen. 5 Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann:
br
| Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand wurde wiederhergestellt.
br
| 6 Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
h5.card-title Das Gedenken der guten Schöpfung und der Befreiung aus Ägypten am Sabbat und der Mann mit der verdorrten Hand
hr
p.card-text
| Wieder geht es um den Sabbat: mit seiner Heilung am Sabbat provoziert Jesus erneut.
| Wieder wird wie bei der Heilung des Gelähmten [Gesamtgliederung!] eine Randexistenz in die
| Mitte gerückt!
p.card-text
| Was Jesus offenbar umtreibt, ist dies: Es wird doch am Sabbat des Schöpfers gedacht,
| der wie Gen 1 festhält seine Schöpfung gut, ja sehr gut gemacht hat!
br
| Und gleichzeitig wird die Befreiung aus der Unterdrückung in Ägypten erinnert!
br
| Und dann steht da dieser Mann, der durch seine Krankheit („verdorrte Hand“)
| nicht am Gut-Sein der Schöpfung (eher am „wüst und leer“ bzw. unbelebten Wüstenboden als Urzustand vor der Schöpfung)
| Anteil hat und an einem befreiten Leben gehindert ist.
br
| Ist nicht gerade der Sabbat geeignet, ihn gut zu machen und ihn von seinem Leiden zu befreien?
p.card-text
| Deshalb stellt Jesus diesen Mann, der wohl aufgrund seiner Erkrankung als Bettler am
| Rande der Gesellschaft leben musste, in die Mitte und heilt ihn.
p.card-text
| Der Sabbat sollte ja wie bei der vorhergehenden Erzählung beschrieben besonders den Menschen am Rande der
| Gesellschaft zu Gute kommen. Gerade sie sollten durch den Sabbat aufatmen können.
| Das ist dem Mann mit der verdorrten Hand nun auf ganz drastische Weise zuteil geworden.
.card.slide.border-primary.mb-3
.card-body
h5.card-title Das Programm Jesu ↔ Das Programm der Gegner Jesu
hr
p.card-text
| Jesu Gegner haben ganz andere Gedanken angesichts dessen, dass er ihre religiös-politische Ordnung in Frage
| stellt und diese sind gar nicht fromm.
br
| Die Frage Jesu („Gutes tun Böses tun“; „Leben retten vernichten“) stellt sein eigenes
| Verhalten und das seiner Gegner scharf gegenüber.
ul.card-text
li
| Hier das Programm Jesu, der im Namen des angebrochenen Gottesreiches
| Menschen am Rande der Gesellschaft Sünder, Zöllner, Kranke, Arme etc. in
| den Mittelpunkt rückt, sie Gottes Nähe und Heilung erfahren lässt, wie hier
| den Krüppel und Bettler und das gerade am Sabbat, am Tag des Durchschnaufens
| und Aufatmens besonders für Benachteiligte.
li
| Dort die Gedanken der Frommen (→ Pharisäer) und Mächtigen (→ Herodianer),
| die es einerseits gewohnt sind, selbst im Mittelpunkt zu stehen, bzw. sich dorthin drängen,
| und die andererseits ausgerechnet am Sabbat nach einer
| Möglichkeit suchen, Jesus anzuklagen, was schließlich in die Tötungsabsicht mündet.
p.card-text
| Jesu Gegner stellen sich recht militant gegen sein Programm; Jesus beklagt ihre Hartherzigkeit,
| mit der sie sich der Menschenliebe Gottes, die in Jesus auf diese Welt gekommen ist, widersetzen.
br
| Das geschehene Wunder bestätigt, dass Jesus und Gott auf der gleichen Seite stehen: Jesus hat die Vollmacht,
| Gutes zu tun, unabhängig von Zeiten und Tagen, gerade auch am Sabbat.
br
| Für die Identität der Gemeinde ist hier festgehalten: In den Mittelpunkt gilt es jene zu
| rücken, die am Rande der Gesellschaft stehen und die besonders der Hilfe bedürfen und das gilt
| immer und überall.
.card.slide.border-primary
.card-body
h5.card-title Der Todesbeschluss der Gegner Jesu
h6.card-subtitle.text-muted
| Das Markus-Evangelium als „Passionserzählung mit langer Einleitung“
br
| Die bestimmende Thematk „Austausch“
hr
p.card-text
| Überraschend hart ist schon hier der Beschluss der Gegner gefällt, Jesus gewaltsam aus
| der Welt zu schaffen.
br
| Dass wir gerade mal im 3. von 16 Kapiteln stehen, hat dem Markus-Evangelium
| die Betitelung „Passionserzählung mit langer Einleitung“ beigebracht.
p.card-text
| Deutlich wird jedenfalls: das Programm der Gottesherrschaft, das hier bei Jesus aufblitzt und im
| weiteren Verlauf des Evangeliums weiter entfaltet werden wird, ist seinen Gegnern zuwider.
br
| Ausgerechnet am Sabbat beschließen sie, „Böses zu tun“ und ein „Leben zu vernichten“ (3,4!).
p.card-text
| Jesus eröffnet im Laufe der von Mk 2,1-3,6 („Galiläa C“) neue Lebensmöglichkeiten:
| er gibt dem Gelähmten und dem Mann mit der verdorrten Hand effektiv ein neues Leben,
| er schenkt dem Zöllner und Sünder Levi und nicht nur ihm eine neue Lebensperspektive und
| er stellt die soziale, dem Leben dienen wollende Ausrichtung des Willens Gottes heraus.
br
| Doch für dieses Wirken erntet er das Todesurteil: er bringt quasi-Toten Leben und
| bekommt den Tod. Damit begegnet wieder der Gedanke des Austausches.
p.card-text
| Somit ist der Abschnitt „Galiläa C“ durch den Gedanken des Austausches gerahmt:
| er begegnet im Scharnier davor und er schließt „Galiläa C“ ab.
br
| Das bindet dies enthaltenen Erzälungen sehr stark an das vorausgehende Scharnier.
p.card-text.mb-0
| Im Horizont des Austausches Jesu mit dem Aussätzigen ergeben sich für den „ungeschulten Leser“ Fragen:
ul.card-text
li
| Läuft Jesu Weg auf einen Platztausch zu, bei dem es um Leben und Tod gehen wird?
br
| einen nie dagewesenen, umfassend-heilvollen, wirklich neuen Platztausch?
li
| Liegt darin das Neue begründet, von dem Jesus hier spricht?
li
| Hängt der von ihm verkündete Beginn des Gottesreiches (in der Gliederung „Galiläa“ dem Todesbeschluss „über Kreuz“ gegenüberliegend!)
| mit diesem Austausch ursächlich zusammen?
li
| Ist vielleicht sogar dieser ultimative Austausch, auf den Jesus zu läuft, die Quelle seiner Vollmacht?
br
| gerade auch was die Sündenvergebung anbelangt?
p.card-text
| Der „ungeschulte Leser“ wird sich weiter auf die Reise durch das Evangelium begeben müssen,
br
| der „wissende Leser“ kann all die Fragen mit „Ja“ beantworten!