Compare commits
5 Commits
a8580f6c10
...
196f57aa55
| Author | SHA1 | Date |
|---|---|---|
|
|
196f57aa55 | |
|
|
854c5e158c | |
|
|
5b18af4209 | |
|
|
2d85b2043d | |
|
|
58ee1f5c0e |
|
|
@ -20,15 +20,423 @@ block content
|
|||
.card-body.gliederung
|
||||
h5.card-title Die Taufe Jesu
|
||||
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,9-11
|
||||
|
||||
|
||||
.slide.mb-3
|
||||
hr
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
|
||||
| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
|
||||
br
|
||||
| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
|
||||
br
|
||||
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
|
||||
br
|
||||
q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
|
||||
| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden.
|
||||
br
|
||||
| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
|
||||
br
|
||||
| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
|
||||
| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
|
||||
br
|
||||
| und er lebte von wildem Honig.
|
||||
br
|
||||
| 7 Er verkündete:
|
||||
q
|
||||
| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
|
||||
br
|
||||
| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
|
||||
br
|
||||
| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
|
||||
p.card-text.konzentr-2.bibeltextkonzentr
|
||||
| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
|
||||
br
|
||||
| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
|
||||
br
|
||||
| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
|
||||
br
|
||||
| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
|
||||
q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Anfang
|
||||
|
|
||||
| I
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu
|
||||
hr
|
||||
p.card-text
|
||||
| Alle Evangelien sind sich darin einig, dass das öffentliche Wirken Jesu <i>nach</i> seiner Taufe durch Johannes den Täufer begann,
|
||||
| die Taufe für Jesus also einen Einschnitt in seinem Leben bedeutete
|
||||
br
|
||||
| (und dann später – nach Mk 1,14 – auch der Tod des Täufers,
|
||||
| nach welchem Jesus dann eigenständig in der Öffentlichkeit auftrat).
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Anfang
|
||||
|
|
||||
| II
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Beginn einer neuen Schöfung
|
||||
hr
|
||||
p.card-text.mb-0 Die Wüste – als äußerer Rahmen für die Taufe (nach Mk 1,4) – steht generell für Neuanfänge:
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
|
||||
i Schöpfung
|
||||
br
|
||||
| Gen 1,2: Tohuwabohu [„wüst und wirr“] als Beschreibung der Roh-Erde.
|
||||
li
|
||||
i Konstituierung des Volkes Israel (Exodus)
|
||||
br
|
||||
| Wüstenwanderung aus der Sklaverei in Ägypten hinein ins „gelobte Land“ (Mk 1,2 → Ex 23,20!)
|
||||
li
|
||||
i Neuanfang nach dem Exil in Babylon
|
||||
br
|
||||
| Wüste als Beschreibung für den Zustand Jerusalems zur Zeit des Exils (Mk 1,3 → Jes 40,3).
|
||||
br
|
||||
| „Wüstenwanderung“ von Babylon nach Israel.
|
||||
br
|
||||
| Gedanke der „Neuschöpfung“ bei Deuterojesaja.
|
||||
|
||||
p.card-text.mb-0 Verschiedene Elemente der Erzählung erinnern an die Schöpfungserzählungen in Gen 1.2:
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
|
||||
i Wüste – Wasser – Geist
|
||||
br
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| Im <i>Anfang</i> ... Die Erde war <i>wüst und wirr</i>
|
||||
br
|
||||
| und Finsternis lag über der <i>Urflut</i>
|
||||
br
|
||||
| und <i>Gottes Geist</i> schwebte über dem <i>Wasser</i>.
|
||||
span.bibelstelle Gen 1,1-2
|
||||
br
|
||||
| Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die „rabbinische Theologie … das Schweben des Gottesgeistes
|
||||
| über den Wassern (Gen 1,2) mit dem Schweben eines Vogels, einer
|
||||
| Taube oder eines Adlers veranschaulichen“ kann.
|
||||
+footnote("Gnilka, Markus I 52")
|
||||
li
|
||||
i Gott spricht – und es geschieht
|
||||
br
|
||||
| Die Zitate in Mk 1,2-3 sind „Wort Gottes“, zwar geschrieben, aber doch gesprochen.
|
||||
br
|
||||
| In Mk 1,4 heißt es nun (leider durch die Übersetzungen unkenntlich gemacht!): „Es geschah Johannes der Täufer“,
|
||||
| in Mk 1,9: „Und es geschah in jenen Tagen ...“.
|
||||
br
|
||||
| Dies kann als Anspielung auf das wiederholte „So geschah es“ in der ersten Schöpfungserzählung Gen 1 verstanden werden.
|
||||
li
|
||||
i Einhauchen des Lebensatems
|
||||
br
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| Da formte Gott, der Herr, den Menschen, Staub vom Erdboden,
|
||||
br
|
||||
| und <i>blies in seine Nase den Lebensatem</i>.
|
||||
br
|
||||
| So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.
|
||||
span.bibelstelle Gen 2,7
|
||||
br
|
||||
| Ein Blick in den griechischen Text des Markus-Evangeliums offenbart,
|
||||
| dass es in Mk 1,10 nicht heißt, dass der Geist Gottes wie eine Taube <i>auf</i> Jesus herabkam,
|
||||
br
|
||||
| sondern <i>in</i> ihn <i>hinein</i>! – Wohl ein bewusster, leider durch die deutschen Übersetzungen verdeckter Bezug zu Gen 2,7!
|
||||
br
|
||||
span.small
|
||||
| Beides, „herab“ und „hinein“, ist letztlich sachlich identisch. Auffallend
|
||||
| ist es allemal. Zumal Mt und Lk von Jes 42,1 her – der Stelle, die hier zugrunde liegt –
|
||||
| den Markus-Text verändern und statt „hinein“ „herab“ schreiben.
|
||||
p.card-text
|
||||
| Zusammengenommen kann man sagen:
|
||||
br
|
||||
| Die Art und Weise, wie Markus von der Taufe Jesu erzählt, macht deutlich:
|
||||
br
|
||||
b Markus erzählt mit der Taufe Jesu von einem „neuen Anfang“, von einer „neuen Schöpfung“: Jesus ist der Urtyp eines „neuen Menschen“.
|
||||
p.card-text.small
|
||||
| Hier kann uns bewusst werden:
|
||||
br
|
||||
| In der christlichen Tradition ist das Doppelereignis von Jesu Tod und Auferstehung der Beginn einer neuen Schöpfung,
|
||||
| in die der einzelne Christ durch die Taufe hineingestellt wird (vgl. z. B. Röm 6,4).
|
||||
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
|
||||
hr
|
||||
p.card-text
|
||||
| Mk 1,9 erwähnt den Täufer als Vorläufer Jesu nach Mk 1,4-8 explizit;
|
||||
br
|
||||
| mit dem „Ereignis“ Taufe, das äußerlich Johannes der Täufer an Jesus vollzieht,
|
||||
| ist Jesus für sein öffentliches Wirken gerüstet (→ Geistempfang), also sein „Weg gebahnt“.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg ...
|
||||
br
|
||||
| Taufe und Tod Jesu und ihre „Beziehung“ zueinander
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Die Taufe als Gegenpart zum Tod Jesu
|
||||
hr
|
||||
p.card-text.mb-0 Die Erzählungen von Tod und Taufe Jesu sind im Markus-Evangelium klar als Kontrapunkte zueinander in Beziehung gesetzt:
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
|
||||
i Elija, bzw. Beginn ↔ Ende
|
||||
br
|
||||
| Beim Tod Jesu wird Elija „vermisst“ – der Leser weiß, dass Elija in Gestalt Johannes des Täufers bereits da war;
|
||||
| er war Jesu Vorläufer und hat Jesus auch getauft.
|
||||
br
|
||||
| Der Weg Jesu, der mit (bzw. kurz nach) der Taufe durch Johannes begann, ist mit dem Tod am Kreuz an ein Ende gekommen.
|
||||
li
|
||||
i Geist ein- ↔ aushauchen
|
||||
br
|
||||
| Jesus wird bei der Taufe der Geist eingehaucht,
|
||||
br
|
||||
| beim Tod am Kreuz haucht er ihn (wieder) aus.
|
||||
li
|
||||
i Zerreißen des „Himmels“
|
||||
br
|
||||
| Bei der Taufe Jesu „zerreißt“ der Himmel,
|
||||
br
|
||||
| beim Tod am Kreuz zerreißt der Vorhang im Tempel (gleiches Verb im Griechischen!); auf diesem war der Kosmos dargestellt!
|
||||
br
|
||||
| Es zerreißt also zweimal „der Himmel“ – dort als Zeichen der Gottferne im Tempel, hier als Zeichen des Hereinbrechens der Wirklichkeit Gottes in diese Welt.
|
||||
li
|
||||
i Gottes Sohn
|
||||
br
|
||||
| Bei der Taufe wird Jesus als Sohn Gottes angesprochen,
|
||||
br
|
||||
| im Zuge des Todes Jesu spricht der heidnische Hauptmann das Bekenntnis: „Wahrhaftig, dieser Mensch war Sohn (eines) Gottes“.
|
||||
p.card-text
|
||||
| Insgesamt also Hereinbrechen der Wirklichkeit Gottes bei der Taufe Jesu, Gottferne bei der Kreuzigung Jesu.
|
||||
p.card-text.mb-0 Zwei Interpretationen sind möglich:
|
||||
ol.card-text
|
||||
li
|
||||
| Der Tod Jesu am Kreuz ist die Umkehrung der Taufe.
|
||||
br
|
||||
| Dann aber ist das Ende des Markus-Evangeliums trotz Auferstehungsbotschaft eigentlich nicht auszuhalten.
|
||||
li
|
||||
| Die Taufe Jesu ist – in ihrer positiven Hälfte des Heraussteigens aus dem Wasser – die Umkehrung des Kreuzestodes.
|
||||
br
|
||||
| Dafür sprechen:
|
||||
ul.card-text
|
||||
li Das Gegenüber zum Tod Jesu ist generell die Auferstehung.
|
||||
li In Mk 10,35-40 wird mit dem Chiffre „Taufe“ eindeutig der Tod Jesu bezeichnet.
|
||||
br
|
||||
span.small Das ist zu beziehen auf die negative Hälfte der Taufe, nämlich das Hinabsteigen ins Wasser.
|
||||
li
|
||||
| Paulus spricht in Röm 6 von der „Taufe auf den Tod Jesu“ bei gleichzeitigem Aufruf zum „Wandel in der Neuheit des Lebens“.
|
||||
li
|
||||
| Wasser ist – auch in der christlichen Taufsymbolik – Symbol für das Urchaos („Urflut“ → siehe oben, „Anfang“ II);
|
||||
br
|
||||
| auch im Markus-Evangelium ist das Wasser teils Ort der Gefahr und des Todes, vgl. Mk 4,35-41; 6,45-52.
|
||||
br
|
||||
span.small
|
||||
| Wenn Jesus in Mk 6,45-52 auf dem Wasser gehen kann, dann zeigt dies, dass er – als Auferstandener – über den Tod erhaben ist;
|
||||
br
|
||||
| denn er ist – ein für alle Mal – „aus dem Wasser gestiegen“ = auferstanden.
|
||||
p.card-text
|
||||
i Ergebnis
|
||||
br
|
||||
b
|
||||
| Die Erzählung von der Taufe Jesu im Evangelium nach Markus ist eine an den Anfang des Evangeliums gesetzte Erzählung vom Tod
|
||||
| (Taufe im Sinne des Hinabsteigens in Wasser = Tod)
|
||||
b und von der Auferstehung Jesu
|
||||
| („Als er aus dem Wasser stieg ...“).
|
||||
p.card-text
|
||||
| Gerade als Auferstandener ist Jesus Urtyp des „neuen Menschen“, vgl. Röm 6,1-14!
|
||||
p.card-text
|
||||
| Mithin ist also im ganzen Evangelium, vor allem bei den Wundern Jesu, zu bedenken:
|
||||
br
|
||||
i Jesus ist – wo er nicht klar als Vorösterlicher zu erkennen ist (Leiden, Tod) – schon auch der Auferstandene.
|
||||
p.card-text
|
||||
| Die Ansage „Evangelium Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes“ spiegelt sich hier in der Tauferzählung;
|
||||
br
|
||||
| das ist ein wichtiges Indiz, dass auch Markus – wie Paulus – mit „Evangelium“ vor allem Jesu Tod und Auferstehung meint
|
||||
| (und nur indirekt eine Erzählung vom Leben Jesu; siehe <a href="/nt/ev/mk/00_einleitung/gattung">Gattung</a>)
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Röm 1,1-4 als Inspiration für den Anfang des Markus-Evangeliums
|
||||
hr
|
||||
p.card-text.mb-0 Zwischen Mk 1,1-11(.14-15) und Röm 1,1-4 gibt es klare Bezüge:
|
||||
q.bibeltext.card-text
|
||||
| 1 Paulus, Knecht Christi Jesu, berufen zum Apotel, ausgesondert, <i>das Evangelium Gottes zu verkünden</i> (→ Mk 1,14),
|
||||
br
|
||||
| 2 das er durch seine Propheten im Voraus verheißen hat in heiligen Schriften (→ Mk 1,2-3):
|
||||
br
|
||||
| 3 das <i>Evangelium von seinem Sohn</i> (→ Mk 1,1.11),
|
||||
br
|
||||
| der dem Fleisch nach geboren it als Nachkomme Davids,
|
||||
br
|
||||
| 4 der dem <i>Geist</i> der Heiligkeit nach eingesetzt ist als <i>Sohn Gottes</i> (→ Mk 1,1.11) in Macht seit der Auferstehung von den Toten,
|
||||
br
|
||||
| das <i>Evangelium von Jesus Christus</i>, unserem Herrn (→ Mk 1,1).
|
||||
p.card-text.mb-0.mt-3
|
||||
| Diese vielen Bezüge sind kaum Zufall; daher wird man sagen können:
|
||||
ul.card-text
|
||||
li Markus hat den Brief des Apostel Paulus an die Römer gekannt;
|
||||
br
|
||||
| dies macht es wahrscheinlich, dass er auch andere Briefe des Paulus gekannt hat.
|
||||
li Markus hat diesen Brief nicht nur gekannt, sondern sich von ihm auch inspirieren lassen.;
|
||||
br
|
||||
| dies macht es wahrscheinlich, dass auch weitere Elemente des Markus-Evangeliums von Stellen in Paulus-Briefen inspiriert sind.
|
||||
li Das Hineinkommen des Geistes in Jesus bei der Taufe, wie sie Markus erzählt, steht sicher in Verbindung zu Röm 1,4;
|
||||
br
|
||||
| dies unterstreicht den obigen Befund.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Bereitet den Weg des Herrn
|
||||
br
|
||||
q An dir habe ich Wohlgefallen gefunden
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Auftrag und Erfüllung: Jesus als <i>der</i> „Wegbereiter Gottes“
|
||||
hr
|
||||
ul.card-text
|
||||
li Von Jes 40,3 her bedeutet der Aufruf, den Weg des Herrn zu bereiten, sich in den Dienst des Kommens Gottes zu stellen.
|
||||
li Dies hat Johannes mit Predigt und Vollzug der Umkehrtaufe getan, in gewisser Weise auch durch die Taufe Jesu (wobei hier aber der ethische Aspekt fehlt!).
|
||||
li
|
||||
| Das an Jesus adressierte „An dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ aus dem Munde Gottes
|
||||
| in Mk 1,11 könnte im Sinne der „freien Gnadenwahl Gottes“ verstanden werden,
|
||||
br
|
||||
| im Blick auf die Konzentrik ist es aber eher als positive Reaktion auf
|
||||
| den Auftrag „Bereitet den Weg des Herrn!“ zu lesen.
|
||||
li
|
||||
| Versteht man die Erzählung der Taufe Jesu von Tod und Auferstehung Jesu her, ist auch die inhaltliche Bestimmung,
|
||||
| der inhaltliche Grund des Lobes klar: Jesu Weg ans Kreuz!
|
||||
li
|
||||
| Die „Begleiterscheinung“ der Taufe Jesu – Aufreißen der Himmel, Geistherabkunft, insgesamt „Neuschöpfung“ –
|
||||
| machen jedenfalls deutlich:
|
||||
br
|
||||
i Mit der „Taufe“ Jesu – also letztlich in der Auferstehung Jesu – bricht Gottes Wirklichkeit in diese Welt ein!
|
||||
li
|
||||
| In diesem Sinne ist Jesus also selber „Wegbereiter des Herrn“, nämlich Gottes selbst!
|
||||
li
|
||||
i Durch seinen Weg ans Kreuz, den Gott mit der Auferweckung „beantwortet“ (vgl. Phil 2,6-11! [V 9: „Darum“!]), ist Jesus also
|
||||
| der
|
||||
i Wegbereiter Gottes
|
||||
| schlechthin
|
||||
i geworden.
|
||||
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Unsichtbare Sichtbarkeit
|
||||
hr
|
||||
p.card-text
|
||||
| Was bei der Taufe geschieht, ist für die Umstehenden nicht sichtbar; nur Jesus ‚sieht‘ es.
|
||||
br
|
||||
| → Die Taufe ist keine ‚Show‘ für ‚Zuschauer‘, sondern schafft eine verborgene Wirklichkeit, die sich durch Wort und Tat auswirken wird.
|
||||
br
|
||||
span.small Das ist auch für unsere christliche Taufe ein wichtiger Impuls!
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Anspielungen auf alttestamentliche Stellen
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Schriftgemäßheit des Evangeliums
|
||||
hr
|
||||
ul.card-text
|
||||
li Die Worte der „Stimme vom Himmel“ [= Stimme Gottes] enthalten Anspielungen auf alttesamentliche Stellen.
|
||||
li Sie lassen sich alle mit dem Weg Jesu in Verbindung setzen;
|
||||
br
|
||||
| sie unterstreichen dessen Schriftgemäßheit (wie schon Mk 1,2-3).
|
||||
li
|
||||
| Sie beleuchten Jesu Beziehung zu Gott, seinen Einklang mit Gott, seine Sendung, seine
|
||||
| künftige Herrlichkeit, aber auch die Schwere des vor ihm liegenden Weges, den er im
|
||||
| Auftrag Gottes gehen wird.
|
||||
li
|
||||
i „geliebter Sohn“
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
|
||||
| → Abrahams schwerer Weg mit seinem geliebten Sohn Isaak (Gen 22,2.12.16; Erzählung von der „Nichtopferung Isaaks“)
|
||||
li
|
||||
| → Joseph als geliebter Sohn Isaaks (Gen 37,3-4), der dann einen schweren Weg – Verkauf durch die Brüder, Falschaussage – auf sich nehmen muss,
|
||||
| schließlich aber „zweiter Mann im Staat“ wird, sich mit den Brüdern versöhnt und aller Welt Brot zum Essen bringt.
|
||||
br
|
||||
| Dieser Joseph (Gen 37-50) kann in besonderer Weise als Vorläufer Jesu verstanden werden; darauf wird zurückzukommen sein.
|
||||
li
|
||||
i „Du bist mein Sohn“ (Ps 2,7)
|
||||
br
|
||||
| Urchristlich auf die Auferweckung und Erhöhung Jesu bezogen → Apg 13,33
|
||||
li
|
||||
i „an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“
|
||||
br
|
||||
i „ich habe meinen Geist auf ihn gelegt“
|
||||
br
|
||||
span.bibelstelle Jes 42,1
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| Siehe, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, <i>an ihm finde ich Gefallen.</i>
|
||||
br
|
||||
| Ich <i>habe meinen Geist auf ihn gelegt</i>, er bringt den Nationen das Recht.
|
||||
br
|
||||
| → Gottesknecht, der Israel und allen Menschen Heil bringen soll.
|
||||
br
|
||||
span.bibelstelle Jes 53,10-11
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| Doch <i>der Herr hat Gefallen</i> an dem von Krankheit Zermalmten ...
|
||||
br
|
||||
| Nachdem er vieles ertrug, <i>erblickt er das Licht</i> ...
|
||||
br
|
||||
| Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.
|
||||
br
|
||||
| → Viertes Lied vom Gottesknecht;
|
||||
br
|
||||
| versteht man die Erzählung der Taufe von Tod und Auferstehung Jesu her,
|
||||
| dann ist dieser Bezug sehr nahe liegend; vgl. auch das „Sehen“ in Jes 53,11 und Mk 1,10!
|
||||
br
|
||||
span.small Die Gerechtsprechung der Vielen in Bezug auf Taufe bzw. Tod und Auferstehung Jesu wird immer wieder Thema bei Markus sein.
|
||||
|
||||
p
|
||||
| Der Kommende ist stärker als Johannes; der ist es <q>nicht wert</q>, diesem den niedrigsten Dienst zu leisten:
|
||||
br
|
||||
| dem korrespondiert das Sohn-Gottes-Sein Jesu; dennoch hat dieser sich von Johannes taufen lassen
|
||||
| → Selbstverleugnung!
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
h5.card-header Jesus, der Stärkere
|
||||
.small
|
||||
| Weitere konzentrische Beziehungen
|
||||
.card-body
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Jesus wird von Johannes getauft
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Selbstverleugnung Jesu
|
||||
hr
|
||||
ul.card-text
|
||||
li Johannes hatte sich Mk 1,7 als unwürdig bezeichnet, an dem nach ihm kommenden Stärkeren – das ist hier Jesus – den niedrigsten Sklavendienst zu verrichten
|
||||
| (die Riemen der Sandalen zu lösen).
|
||||
li
|
||||
| Dennoch lässt sich Jesus, der Stärkere weil Sohn Gottes (→ Mk 1,7 [Mitte] mit Mk 1,1 [oben] und Mk 1,11 [unten]), von Johannes taufen.
|
||||
li
|
||||
| Diese hier vollzogene Unterordnung Jesu gegenüber Johannes in der Taufe kann (im Sinne des Evangeliums) als Selbstverlegnung Jesu verstanden werden – darauf wird zurückzukommen sein.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Geistempfung zur Geisttaufe
|
||||
hr
|
||||
ul.card-text
|
||||
li In Mk 1,8 kündigt Johannes die Geisttaufe durch den Stärkeren an.
|
||||
li In Mk 1,10 wird Jesus mit diesem Geist ausgestattet.
|
||||
br
|
||||
| So kann Jesus die Geisttaufe vollziehen.
|
||||
|
||||
hr
|
||||
.card.slide.border-secondary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Die Konzentrik von Mk 1,1-3 in Mk 1,1-11
|
||||
hr
|
||||
p.card-text.mt-0 Die konzentrische Gliederung von Mk 1,1-3 im Kleinen entspricht der konzentrischen Gliederung von Mk 1,1-11 im Großen:
|
||||
ul.card-text
|
||||
li Mk 1,1-2a: Jesus, Gottes Sohn; Ankündigung Jesaja-Zitat
|
||||
br
|
||||
| → Mk 1,1-3: Anfang des Evangelium, mit Jesaja-Zitat am Ende.
|
||||
li Mk 1,2b: Mischzitat aus Mal 3,1 und Ex 23,20
|
||||
br
|
||||
| → Mk 1,4-8: Wirken Johannes des Täufers, des Vorläufers Jesu, der ihm den Weg bahnt.
|
||||
li Mk 1,3: Zitat aus Jesaja mit dem Aufruf, sich in den Dienst des Kommens Gottes zu stellen
|
||||
br
|
||||
| → Mk 1,9-11: Taufe Jesu, <i>des</i> Wegbereiters Gottes <i>schlechthin</i> (→ Tod und Auferstehung) mit Anspielung auf Jes 42,1; 53,10-11
|
||||
| und Anrede Jesu durch Gott als „mein geliebter Sohn“
|
||||
|
||||
//-
|
||||
.small
|
||||
h6 Detailliertere Gliederungsvariante
|
||||
p
|
||||
|
|
|
|||
|
|
@ -31,8 +31,352 @@ block content
|
|||
h5.card-title Die Versuchung Jesu
|
||||
h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 1,12-13
|
||||
|
||||
hr
|
||||
.slide.mb-3
|
||||
hr
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-3.bibeltextkonzentr
|
||||
| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
|
||||
br
|
||||
| 2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:
|
||||
br
|
||||
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der einen Weg bahnen wird.
|
||||
br
|
||||
q 3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
|
||||
| 4 So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündete eine Taufe der Umkehr zu Vergebung der Sünden.
|
||||
br
|
||||
| 5 Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
|
||||
br
|
||||
| sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-1.bibeltextkonzentr
|
||||
| 6 Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften
|
||||
br
|
||||
| und er lebte von wildem Honig.
|
||||
br
|
||||
| 7 Er verkündete:
|
||||
q
|
||||
| Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich;
|
||||
br
|
||||
| ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
|
||||
br
|
||||
| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
|
||||
| 9 Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazareth in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
|
||||
br
|
||||
| 10 Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er,
|
||||
br
|
||||
| dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
|
||||
br
|
||||
| 11 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
|
||||
q Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
|
||||
p.card-text.konzentr-3.bibeltextkonzentr
|
||||
| 12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
|
||||
br
|
||||
| 13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Saten in Versuchung geführt.
|
||||
br
|
||||
| Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Anfang
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Anspielungen auf die Schöpfungserzählungen Gen 1.2
|
||||
hr
|
||||
p.card-text.mb-0
|
||||
| Die Erzählung von der Versuchung Jesu ist reich an Anspielung an die Schöpfungserzählungen – incl. „Sündenfall“ – im Buch Genesis:
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
|
||||
i Gottes Geist
|
||||
br
|
||||
| Der Geist Gottes, der über dem Wasser schwebte (Gen 1,2 [Mk 1,10]), treibt Jesus in die Wüste (Mk 1,12).
|
||||
li
|
||||
i Wüste
|
||||
br
|
||||
| Urzustand der Erde nach Gen 1,1 [„wüst und wirr].
|
||||
li
|
||||
i Satan, Versuchung
|
||||
br
|
||||
| Versuchung des ersten Menschenpaares in Gen 3.
|
||||
li
|
||||
i Wilde Tiere, mit denen Jesus zusammenlebt
|
||||
br
|
||||
| Zusammenleben von Mensch und Tier nach Gen 1,24-31, wobei jede Konkurrenz-Situation ausgeschlossen ist,
|
||||
| da Mensch wie Tier als Vegetarier vorgestellt sind und beide unterschiedliche Pflanzen als Nahrung zugewiesen bekommen.
|
||||
li
|
||||
i Engel dienen Jesus
|
||||
br
|
||||
| Nach der Vertreibung aus dem Paradies bewachen Kerubim – also Engel im weiteren Sinne – das Paradies, damit der Mensch nicht zurück kann (Gen 3,24).
|
||||
p.card-text
|
||||
i Diese Anspielungen verbindet die beiden Erzählungen „Taufe“ und „Versuchung“ miteinander.
|
||||
br
|
||||
| Setzt man voraus, dass Jesus die Versuchung besteht, führt Markus sein Thema „neue Schöpfung“ bzw. „neuer Mensch“ fort.
|
||||
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Versuchung
|
||||
hr
|
||||
ul.card-text
|
||||
li Worin die Versuchung Jesu bestand, wird nicht erwähnt!
|
||||
li.small Insgesamt ist die Erzählung deutlich kürzer als die Fassungen bei Matthäus und Lukas, die beide auch aus der „Logienquelle“ schöpfen.
|
||||
li
|
||||
| Durch die Offenheit, was Versuchung ist, kann sich die Versuchungserzählung mit vielen Erzählungen innerhalb des Markus-Evangeliums verbinden
|
||||
| (→ fortschreitende Konzentrik), die Versuchung Jesu also verschiedene Facetten haben und Jesus auch Hinweise zum Thema Versuchung geben.
|
||||
li
|
||||
| Insgesamt wird deutlich werden, dass es um den Weg Jesu (Dienen, Kreuz) geht – der mehr ist als eine Herausforderung und auf dem deswegen die Versuchung lauert, diesen Weg zu verlassen.
|
||||
li
|
||||
| Wie Jesus mit der Versuchung umgeht und ob er sie besteht, ist noch nicht erzählt.
|
||||
br
|
||||
| Letzteres ist freilich Voraussetzung, letztlich Inhalt und Grund des Evangeliums.
|
||||
li
|
||||
| Mithin ist „Versuchung“ also nicht etwas Singuläres am Anfang des bzw. vor dem Wirken Jesu, sondern etwas, das seinen Weg bis zum Ende begleitet.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Wüste
|
||||
hr
|
||||
ul.card-text
|
||||
li Sicher ließe es sich plausibel machen, dass sich Jesus in einer Wüstenregion Israels auf sein Wirken vorbereitete.
|
||||
li Der Bezug zu Gen 1,1 ist aber sicher nicht irrelevant: Urzustand der Welt <i>vor</i> der Schöpfung.
|
||||
li In Jes 40,3 ist „Wüste“ übertragen gemeint und bezeichnet die Situation der Gottferne in Jerusalem (Zeit des Exils in Babylon).
|
||||
li
|
||||
| Daher ist „Wüste“ hier sicher auch übertragen zu verstehen:
|
||||
br
|
||||
i Wüste symobiliert die Welt unter der Herrschaft der Sünde, die den Menschen verführt hatte (Gen 3!) (und es nun auch bei Jesus versucht).
|
||||
li Dies ist der „Urzustand“ der Welt, auf den Jesus mit seinem Wirken, auf den das Evangelium trifft.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-secondary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Vierzig
|
||||
hr
|
||||
p.card-text
|
||||
| Die Zahl Vierzig ist – wie letztlich die ganze Erzählung – symbolisch zu verstehen;
|
||||
br
|
||||
| sie erinnert an die 40 Jahre der Wüstenwanderung des Volkes Israel (Ägypten → Land Israel);
|
||||
| wieder wird dieses grundlegende Ereignis in der Geschichte Gottes mit seinem Volk erinnert.
|
||||
p.card-text
|
||||
| Während dieser Wüstenwanderung – so erzählen die Bücher Exodus bis Deuteronomium –
|
||||
| hat das Volk immer wieder gegen Gott gemurrt und gegen ihn aufbegehrt, ist also schuldig geworden und hat dem Satan Raum gegeben.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Er lebte bei den wilden Tieren
|
||||
hr
|
||||
p.card-text
|
||||
| Im Nachgang zur Taufe (Geisteinwohnung in Jesus) kann die Notiz mit den wilden Tieren anleiten, Jes 11,1-9 zu vergegenwärtigen:
|
||||
q.bibeltext.card-text
|
||||
| 1 Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bricht Frucht!
|
||||
br
|
||||
| 2 <i>Der Geist des Herrn ruht auf ihm</i>;
|
||||
br
|
||||
| der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke,
|
||||
br
|
||||
| der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.
|
||||
br
|
||||
| 3 Und er hat Wohlgefallen an der Furcht des Herrn.
|
||||
br
|
||||
| Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nach dem Hörensagen entscheidet er nihct,
|
||||
br
|
||||
| 4 sondern er richtet die Geringen in Gerechtigkeit und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist.
|
||||
br
|
||||
| Er schlägt das Land mit dem Stock seines Mundes
|
||||
br
|
||||
| und tötet den Frevler mit dem Hauch seiner Lippen.
|
||||
br
|
||||
| 5 Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften und die Treue der Gürtel um seine Lenden.
|
||||
br
|
||||
| 6 Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein.
|
||||
br
|
||||
| Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie.
|
||||
br
|
||||
| 7 Kuh und Bärin nähren sich zusammen, ihre Jugen liegen beieinander.
|
||||
br
|
||||
| Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
|
||||
br
|
||||
| 8 Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter und zur Höhle der Schlage streckt das Kind seine Hand aus.
|
||||
br
|
||||
| 9 Man tut nichts Böses udn begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg;
|
||||
br
|
||||
| denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie die Wasser das Meer bedecken.
|
||||
ul.card-text.mt-3
|
||||
li
|
||||
| Klar wird hier auf den guten Zustand der Schöpfung nach Gen 1 angehoben, wo auch alle Tiere als Vegetarier vorgestellt werden
|
||||
| und im Hintergrund ein gutes Miteinander in Gottes guter Schöpfung vorgestellt ist.
|
||||
li
|
||||
| Von daher assoziiert das Sein Jesu mit den wilden Tieren in Verbund mit der dienenen statt das Paradies versperrenden Rolle der Engel,
|
||||
| dass durch Jesus eine neue Zeit eröffnet werden wird, in der die „Wunden der Schöpfung“ geheilt sein werden, ein Zustand
|
||||
| quasi wie „vor“ dem Sündenfall des ersten Menschenpaares.
|
||||
br
|
||||
| Eine Zeit, in der umfassender Friede herrscht und in der es keine Gewalt (mehr) geben wird.
|
||||
br
|
||||
| Eine Zeit, in der versöhntes Zusammenleben auch einstiger scharfer Gegensätze möglich und real ist.
|
||||
li
|
||||
| Schon (Trito-)Jesaja träumte von einer solchen Zeit und auch er verband dies mit dem Stichwort „neue Schöpfung“:
|
||||
br
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| Ja, siehe, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde.
|
||||
br
|
||||
| Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn. ...
|
||||
br
|
||||
| Wolf und Lamm weiden zusammen und der Löwe frisst Stroh wie das Rind ...
|
||||
br
|
||||
| Man tut nichts Böses und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg, spircht der Herr.
|
||||
span.bibelstelle Jes 65,17.25
|
||||
li
|
||||
| Diese neue Welt zu erschaffen erwartete man von Gott bzw. durch seinen Gesandten (vgl. auch oben Jes 11,1-9).
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
|
||||
hr
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
|
||||
| Nach Mk 1,12 ist es der Geist (Gottes), der Jesus in die Wüste treibt und damit an den Ort der Versuchung.
|
||||
br
|
||||
| In gewisser Weise kann also der Geist Gottes als „Bote“ Gottes verstanden werden, der Jesu weg bahnt.
|
||||
br
|
||||
| Wie Mk 3,22-30 zeigen wird, steckt hinter dem Wirken Jesu insgesamt der Heilige Geist;
|
||||
br
|
||||
| vgl. auch Röm 1,4 („dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten“).
|
||||
li
|
||||
| Die Anspielungen auf die Schöpfungserzählungen bzw. den Sündenfall des ersten Menschenpaares legen aber auch eine andere Interpretationsmöglichkeit nahe:
|
||||
br
|
||||
| Der „Vorläufer“ Jesu ist Adam, der „erste“ Mensch, der durch seinen Sündenfall nicht nur das Geschick der Menschheit
|
||||
| bestimmt hat, sondern auch zur Sendung Jesu geführt hat.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q Bereitet den Weg des Herrn
|
||||
hr
|
||||
ul.card-text
|
||||
li Diesem Aufruf, sich in den Dienst des Kommens Gottes zu stellen, steht die Versuchung durch Satan gegenüber.
|
||||
li In der Erzählung selbst entspricht dies dem Gegenüber Geist (Gottes) – Satan.
|
||||
li Es wird zur Entscheidung gerufen, in wessen Dienst man treten will.
|
||||
li
|
||||
| Derartige Gegenüberstellungen begegnen immer wieder in den Briefes des Apostes Paulus wechselnden Bezeichnungen des Gegenüber;
|
||||
| inhaltlich läuft es immera auf das Gegenüber Gott – Satan/Sünde hinaus:
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
|
||||
i Gott – Sünde
|
||||
br
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| So begrift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus. ...
|
||||
br
|
||||
| Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit,
|
||||
br
|
||||
| sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die aus Toten zu Lebenden geworden sind,
|
||||
br
|
||||
| und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes!
|
||||
span.bibelstelle Röm 6,11.13
|
||||
li
|
||||
i Geist – (von der Sünde okkupiertes) Fleisch
|
||||
br
|
||||
span.small Hier geht es nicht um sexuelle Begierden, sondern um das Begehren nach Gen 3!
|
||||
br
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| Ich sage aber: Wandelt im Geist, dann werde ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen!
|
||||
br
|
||||
| Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist, der Geist gegen das Fleisch,
|
||||
br
|
||||
| denn dieses sind einander entgegengesetzt,
|
||||
| damit ihr nicht tut, was ihr wollt. ...
|
||||
br
|
||||
| Wenn wir im Geist leben, lasst uns auch im Geist wandeln!
|
||||
span.bibelstelle Gal 5,16-17.25
|
||||
li
|
||||
| Letztlich ist hier das große Gegenüber zwischen Gott und Satan/Sünde eröffnet, das den Weg Jesu bestimmt
|
||||
| und in das auch jeder Christ gestellt ist (vgl. Röm 6!).
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Das Gegenüber von Taufe der Vielen und der Taufe Jesu in der konzentrischen Gliederung
|
||||
h6.card-subtitle.text-muted Schicksalsgemeinschaft und Adam-Christus-Parallele
|
||||
hr
|
||||
p.card-text
|
||||
| Gerade in jener Gliederung, in der durch die Anspielung auf die Schöpfungserzählungen und das Thema Versuchung
|
||||
| der Sündenfall des ersten Menschenpaares präsent wird, liegen sich die Taufe Jesu einerseits
|
||||
| und die Taufe der zu Johannes gekommenen Scharen andererseits gegenüber.
|
||||
p.card-text
|
||||
| Dies kann in zwei sich ergänzende Richtungen ausgelegt werden:
|
||||
.card.slide.border-secondary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Schicksalsgemeinschaft der Glaubenden mit Jesus
|
||||
hr
|
||||
p.card-text
|
||||
| Dies ist ein großes Thema bei Paulus.
|
||||
q.bibeltext.card-text
|
||||
| Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben.
|
||||
br
|
||||
| Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde.
|
||||
span.bibelstelle.card-text 2 Kor 5,14b.15
|
||||
br.mb-3
|
||||
q.bibeltext.card-text
|
||||
| Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
|
||||
br
|
||||
| Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod,
|
||||
br
|
||||
| damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Neuheit des Lebens wandeln.
|
||||
br
|
||||
| Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mnit der seiner Auferstehung sein.
|
||||
span.bibelstelle.card-text Röm 6,3-5
|
||||
br.mb-3
|
||||
p.card-text
|
||||
| Diese Lehre von der Schicksalsgemeinschaft verbindet sich mit der Tauftheologie im Sinne einer Grundlegung der Schicksalsgemeinschaft auf das Leben mit bzw. (künftig) bei Gott hin,
|
||||
br
|
||||
| gleichzeitig beinhaltet sie den Ruf, wie Jesus zu handeln, also wie er „den Weg des Herrn zu bereiten“ und nicht (mehr) Sklave der Sünde zu sein
|
||||
| (vgl. auch den weitern Fortgang in Röm 6!).
|
||||
|
||||
.card.slide.border-secondary
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title Adam-Christus-Parallele
|
||||
hr
|
||||
p.card-text
|
||||
| Auch dies ist ein wichtiges Thema bei Paulus.
|
||||
q.bibeltext.card-text
|
||||
| 12 Wie durch einen einzigen Menschen die Sünde in die Welt kam und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise der Tod zu allen Menschen gelangte, weil alle sündigten
|
||||
br
|
||||
| 14 ... gesündigt hatten wie Adam, der ein Urbild des Kommenden ist.
|
||||
br
|
||||
| 15 Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade;
|
||||
br
|
||||
| sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen,
|
||||
br
|
||||
| so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteilgeworden.
|
||||
br
|
||||
| 16 Und anders als mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde, verhält es sich mit dieser Gabe:
|
||||
br
|
||||
| Denn das Gericht führt wegen eines Einzigen zur Verurteilung, die Gnade führt aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung.
|
||||
br
|
||||
| 17 Denn ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen,
|
||||
br
|
||||
| so werden erst recht diejenigen, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteilwurde, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.
|
||||
br
|
||||
| 18 Wie es also durch die Übertretung eines Einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam,
|
||||
br
|
||||
| so kommt es auch durch die gerechte Tat eines Einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung, die Leben schenkt.
|
||||
br
|
||||
| 19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind,
|
||||
br
|
||||
| so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.
|
||||
span.bibelstelle.card-text Röm 5,12-21*
|
||||
|
||||
ul.card-text.mt-3
|
||||
li Adam und Christus sind jeweils <i>der Eine</i>, der das Schicksal der zu ihm Gehörenden bestimmt (→ „Urbild“).
|
||||
li Durch Adam wurden alle zu Sündern, die dem Tod anheimgefallen sind (→ Erbsünde).
|
||||
li Durch Christus werden alle zu Gerechten, das heißt neu in die Gemeinschaft mit Gott aufgenommen.
|
||||
li
|
||||
| Markus spielt auf diese Thematik an, indem hier gegenüberliegend einerseits die Taufe des Einen, nämlich Jesus,
|
||||
| erzählt,
|
||||
br
|
||||
| und andererseits schreibt, dass „<i>Ganz</i> Judäa und <i>alle</i> Einwohner Jerusalems“ zu Johannes dem Täufer zogen uns sich von ihm taufen ließen.
|
||||
li
|
||||
| Jesus ist der „neue Adam“, der der Versuchung standgehalten hat und so ein neues „Urbild“ geworden ist.
|
||||
|
||||
//-
|
||||
.small
|
||||
h6 Unwahrscheinliche Gliederungsvariante
|
||||
p
|
||||
|
|
|
|||
|
|
@ -110,8 +110,8 @@ block content
|
|||
p.card-text
|
||||
| Johannes fand ein gewaltsames Ende; Grund dafür war seine Kritik an den Mächtigen.
|
||||
|
||||
hr
|
||||
.slide.mb-3
|
||||
hr
|
||||
p.card-text.mb-0.konzentr-2.bibeltextkonzentr
|
||||
| 1 Anfang des Evangeliums Jesu Christi, Sohn (eines) Gottes.
|
||||
br
|
||||
|
|
@ -188,9 +188,8 @@ block content
|
|||
li
|
||||
| Johannes der Täufer hatte wohl unmittelbar Gottes Kommen und Eingreifen erwartet – doch es kam anders:
|
||||
br
|
||||
| nicht Gott kam zum großen Gerichtstag, sondern Jesus kam, um Gottes Reich zu verkünden und in Tod und Auferstehung zu erschließen;
|
||||
br
|
||||
| in gewisser Weise hat die Jesus-Bewegung die Johannes-Bewegung „beerbt“.
|
||||
| nicht Gott kam zum großen Gerichtstag, sondern Jesus kam, um Gottes Reich zu verkünden und in Tod und Auferstehung zu erschließen
|
||||
| – so zumindest die christliche Perspektive.
|
||||
li
|
||||
| Johannes der Täufer und Jesus verbindet auch das gemeinsame Schicksal des gewaltsamen Todes durch die Mächtigen.
|
||||
li
|
||||
|
|
@ -200,15 +199,19 @@ block content
|
|||
br
|
||||
span.small
|
||||
| Die christliche Taufe lässt sich letztlich nur von der Johannes-Taufe her schlüssig ableiten.
|
||||
br
|
||||
| In gewisser Weise hat die Jesus-Bewegung die Johannes-Bewegung zumindest zum Teil personell und ideell „beerbt“.
|
||||
li
|
||||
| Das Verhältnis Jesu zu Johannes war offenbar ein Reiztehema.
|
||||
br
|
||||
| Wer ist von beiden der Wichtigere, Größere?
|
||||
| Wer ist von beiden der Wichtigere, Größere? – Virulent wurde diese Fragestellung vor allem im Austausch mit Täuferjüngern (die es auch nach dem Tod des Täufers gab).
|
||||
br
|
||||
| Gerade, wenn bewusst war, dass Jesus einst Schüler von Johannes war und dieser sich von jenem hat taufen lassen, hatte Johannes einige Argumente für sich.
|
||||
br
|
||||
| Zumal ja nur die Christen selber an die Auferstehung Jesu glauben.
|
||||
br
|
||||
span.small
|
||||
| Hier muss man ergänzen, dass nicht in allen Strömungen des frühen Christentums Jesu Tod und Auferstehung jenes Gewicht haben wie in der paulinisch-markinischen Tradititon
|
||||
| Hier muss man auch ergänzen, dass nicht in allen Strömungen des frühen Christentums Jesu Tod und Auferstehung jenes Gewicht haben wie in der paulinisch-markinischen Tradititon
|
||||
| und in der späteren „offiziellen“ christlichen Lehre;
|
||||
br
|
||||
| etwa in der sog. Logienquelle – die Mt und Lk neben Mk und Sondergut benutzt haben (→ Zweiquellentheorie) – spielen Jesu Tod und Auferstehung zumindest im soteriologischen Sinne (→ „Erlöst durch Jesu Tod“) keine Rolle.
|
||||
|
|
@ -218,13 +221,25 @@ block content
|
|||
| In diesen Kontext sind die VV 7.8 einzuordnen:
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
|
||||
| Der Stärkere, den Johannes verkündet und dem gegenüber er nicht mal würdig ist, den niedrigsten Dienst – das Lösen der Riemen an den Sandalen – auszuüben, ist nach Ausweis des Evangeliums insgesamt eindeutig Jesus;
|
||||
| Der Stärkere, den Johannes verkündet und dem gegenüber er nicht mal würdig ist, den niedrigsten Dienst – das Lösen der Riemen an den Sandalen – auszuüben, ist nach Ausweis des Evangeliums insgesamt eindeutig Jesus (siehe auch unten);
|
||||
br
|
||||
| damit wird Johannes im Vergleich zu Jesus zum eindeutig Schwächeren, ja fast Nichtigen.
|
||||
li
|
||||
| Der Evangelist – bzw. die christliche Tradition – legt Johannes eine Abwertung seiner eigenen Taufe in den Mund:
|
||||
br
|
||||
| die Wassertaufe wird durch die Geisttaufe getoppt werden.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q ... der stärker ist als ich
|
||||
hr
|
||||
p.card-text
|
||||
| Aus der konzentrischen Gliederung geht eindeutig hervor, wer damit gemeint ist:
|
||||
br
|
||||
| Jesus Christus, Sohn eines Gottes.
|
||||
br
|
||||
| Aufgrund des Attributes „Sohn (eines) Gotes“ ist auch klar, warum dieser im Vergleich zu Johannes dem Täufer „stärker“ ist.
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary
|
||||
.card-body
|
||||
|
|
|
|||
Loading…
Reference in New Issue