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h4.alert-heading Das Bibelseminar zum Markus-Evangelium macht aufgrund der pandemischen Entwicklung Pause!
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h4.alert-heading Das Bibelseminar zum Markus-Evangelium macht nach der Pause am 3. Februar 2022 weiter!
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| Der für den 13. Januar 2022 angesetzte Termin des Bibelseminars
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| Nach der langen, durch die Pandemie bedingen Pause, setzen wir am 3. Februar 2022 das Bibelseminar zum Markus-Evangelium fort.
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| entfällt aufgrund der aktuellen Entwickung der Corona-Pandemie und der sich damit verbindenden
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| Risiken und Einschränkungen.
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| Die für den 25. November, 16. Dezember und 13. Januar vorgesehenen Abschnitte des Markus-Evangeliums
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| Zunächst widmen wir uns neuen Einsichten zu Mk 1,12-28 und arbeiten uns dann fortlaufend durch das Markus-Evangelium.
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| werden auf die folgenden Abende verschoben,
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| sodass sich das Seminar in den Herbst 2022 verlängert.
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| Bitte beachten Sie, dass zwar die Termine auf dem Termin-Handout ab 3. Februar wieder stimmen,
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| sich die jeweils besprochenen Abschnitte des Evangeliums aber geändert haben.
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| Eine stets aktuelle Liste finden Sie unter
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a(href="https://coburg-stadt-und-land.de/auf-jesus-nach-bibelseminar-zum-evangelium-nach-markus/" target="_blank") Übersicht Bibelseminar Markus-Evangelium auf der Homepage Kath. Seelsorgebereich Coburg Stadt und Land
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| Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.
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| Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.
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span.bibelstelle.card-text Röm 6,3-5
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span.bibelstelle.card-text Röm 6,3-5
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br.mb-3
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p.card-text.mb-0 Diese Verse scheinen hier besonders im Hintergrund zu stehen:
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| Der Tod Jesu ist im unteren Ende der konzentrischen Gliederung gegenwärtig.
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| Das Auferwecktwerden durch die Herrlichkeit des Vaters ist in der Tauferzählung sehr eindrücklich bebildert.
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| Das Wandeln in der Neuheit des Lebens als Auftrag an die Getauften verbindet sich mit Umkehrpredigt und Taufe des Johannes.
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| Diese Lehre von der Schicksalsgemeinschaft ist besonders verbunden mit der Tauftheologie;
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| Diese Lehre von der Schicksalsgemeinschaft ist besonders verbunden mit der Tauftheologie;
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| Diese Vielen macht er dadurch „gerecht“, eröffnet ihnen also eine geheilte Beziehung zu Gott jenseits der eigenen Strafe für die Sünde, die durch den Tod des „Einen“ abgegolten ist.
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| Diese Vielen macht er dadurch „gerecht“, eröffnet ihnen also eine geheilte Beziehung zu Gott jenseits der eigenen Strafe für die Sünde, die durch den Tod des „Einen“ abgegolten ist.
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q.bibeltext ... er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
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span.bibelstelle Phil 2,8
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h6.card-subtitle.text-muted Die Erzählung von der Wüstensendung Jesu und der Philipperhymnus
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung verkündet Johannes den Stärkeren, der mit dem Geist taufen wird;
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| das impliziert, dass dieser Stärkere Verfügungsgewalt über den Geist hat.
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| Am unteren Ende der konzentrischen Gliederung assoziiert der Dienst der Engel zwar Hoheit,
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| doch wird im Hinblick auf Jesus und den Geist von umgekehrten Verhältnissen erzählt:
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| der Geist treibt Jesus, und dieser gehorcht → Jesus wird – im Kontrast zur Mitte der konzentrischen Gliederung – sehr auffällig in Erniedrigung und Gehorsam gezeigt.
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| Auch die Versuchung durch Satan – deren Bestehen durch Jesus vorausgesetzt ist – vergegenwärtigt den Gehorsam Jesu gegenüber Gott bzw. hier dem Geist.
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| Ferner gilt es zu beachten, dass
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li die Wüste, in die der Geist treibt, als „Wüste der Gottferne“ verstanden werden kann (s. o.);
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| der Tod am Kreuz von Markus als Sterben in der Einsamkeit der Gottferne inszeniert wird (vgl. nur das Zitat aus Ps 22: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“)
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| (wobei im Griechischen „Einsamkeit“ und „Wüste“ sich den gleichen Wortstamm teilen!);
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| im Ablehnen der Passion bis hin zum Tod am Kreuz die eigentliche und zentrale Versuchung Jesu gesehen werden kann (→ Mk 8,33!).
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| All diese Bezüge machen sehr wahrscheinlich, dass in der Erzählung von der Wüstensendung Jesu auch der Philipperhymnus im Hintergrund steht,
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| vor allem der oben zitierte Satz (Phil 2,8).
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| Ist dieser Bezug hergestellt, kann – unterstützend – auffallen, dass die neben Jesus und dem Geist in der Erzählung genannten Personen/Wesen
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| sich mit jenen in
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span.bibelstelle Phil 2,10
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| in Verbindung bringen lassen:
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| ... damit alle im Himmel (→ Engel), auf der Erde (→ Tiere) und unter der Erde (→ Satan) ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu.
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| Sicher ist nur von den Engeln etwas erzählt, das sich mit dem „Knie beugen“ verbinden lässt;
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| die Wahl der erwähnten Personen/Wesen mit den jeweils zu assoziierenden Orten ist aber doch auffällig.
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| Jene konzentrischen Gliederungen, bei denen die Erzählung von der Wüstensendung (Teil der) Mitte der konzentrischen Gliederung ist,
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| werden den Bezug dieser Erzählung zum Philipperhymnus bestätigen.
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| Schon das erzählerische Nacheinander von Erniedrigung/Gehorsam Jesu und Dienst der Engel ist ein weiterer Hinweis.
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| Nicht nur hat Jesus die Versuchung bestanden,
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| Nicht nur hat Jesus die Versuchung bestanden,
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| auch die Vielen kehren um, wenden sich also vom Satan ab, und lassen sich taufen.
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| auch die Vielen kehren um, wenden sich also vom Satan ab, und lassen sich taufen.
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| Insofern in der Erzählung von der Wüstensendung Jesu dessen Gehorsam (gegenüber dem Geist – mit dem er später taufen wird: Umkehrung der Verhältnisse → Erniedrigung)
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| in einem soteriologischen Sinne
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| gemäß Phil 2,8 („erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“) vergegenwärtigt wird,
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| ist im Hinblick auf die Vielen, die in der Taufe ein neues Leben beginnen,
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| besonders an
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span.bibelstelle Röm 5,12-21
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| zu denken (→ Adam-Christus-Parallele):
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q.bibeltext.card-text
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| 12 Wie durch <i>einen einzigen Menschen</i> die Sünde in die Welt kam und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise der Tod zu <i>allen Menschen</i> gelangte, weil <i>alle sündigten</i> –
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| 14 ... gesündigt hatten wie Adam, der ein Urbild des Kommenden ist.
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| 15 Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade;
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| sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen,
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| so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteilgeworden.
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| 16 Und anders als mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde, verhält es sich mit dieser Gabe:
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| Denn das Gericht führt wegen eines Einzigen zur Verurteilung, die Gnade führt aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung.
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| 17 Denn ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen,
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| so werden erst recht diejenigen, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteilwurde, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.
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| 18 Wie es also durch die Übertretung <i>eines Einzigen für alle Menschen</i> zur Verurteilung kam,
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| so kommt es auch durch die gerechte <i>Tat eines Einzigen für alle Menschen</i> zur Gerechtsprechung, die Leben schenkt.
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| 19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind,
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| so werden auch <b><i>durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht</i></b> werden.
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| Wie aber im Erzählzusammenhang Jesus <i>nach</i> seiner Taufe versucht wurde,
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| Wie aber im Erzählzusammenhang Jesus <i>nach</i> seiner Taufe versucht wurde,
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| Die Hoheit Jesu, von der Johannes der Täufer spricht („... nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen“)
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| Die Hoheit Jesu, von der Johannes der Täufer spricht („... nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen“)
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| und die ihm in der Auferstehung (→ Mitte der konzentrischen Gliederung) zuteil wurde,
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| und die ihm in der Auferstehung (→ Mitte der konzentrischen Gliederung) zuteil wurde,
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| spiegelt sich im Dienst der Engel.
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| spiegelt sich im Dienst der Engel,
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| erzählerisch im Sinne von Phil 2,8-10 stimmig <i>nach</i> Erniedrigung/Gehorsam (Bestehen der Versuchung) erzählt.
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q.bibeltext
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q.bibeltext
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte seinen Sohn, ... dem Gesetzt des Geistes unterstellt,
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte seinen Sohn, ... dem Gesetzt des Geistes unterstellt,
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| damit der die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen.
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| damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen.
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| Das „Freikaufen“ (Gal 4,5) von Unterdrückung ist auch in Jes 52,3 thematisiert;
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| Das „Freikaufen“ (Gal 4,5) von Unterdrückung ist auch in Jes 52,3 thematisiert;
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| Die Aussagen zum jüdischen Gesetz, die sich bei Paulus finden und die Markus nun beginnt aufzunehmen,
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| Die Aussagen zum jüdischen Gesetz, die sich bei Paulus finden und die Markus nun beginnt aufzunehmen,
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| müssen im größeren Kontext der Rechtfertigungslehre verstanden werden;
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| müssen im größeren Kontext der Rechtfertigungslehre verstanden werden;
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| knapp gesagt geht es um die Frage, die ein Mensch gültig in den Bund mit Gott einritt:
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| knapp gesagt geht es um die Frage, worauf der Bund zwischen Gott den Menschen gründet:
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| durch den Glauben an Jesus Christus (der durch seinen Tod am Kreuz zum Gottesknecht nach Jes 52,13-53-12 geworden ist) oder durch
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| auf dem Glauben an Jesus Christus (der durch seinen Tod am Kreuz zum Gottesknecht nach Jes 52,13-53-12 geworden ist) oder auf der Verpflichtung
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| das Tun der Vorschriften des jüdischen Gesetzes.
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| auf das jüdischen Gesetzes und damit einhergehend das Tun aller darin enthaltenen Vorschriften.
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| Warum sich beide Möglichkeiten ausschließen, wird noch zu zeigen sein (dazu geben andere Stellen im Markus-Evangelium eine bessere Gelegenheit).
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| Dass sich beide Möglichkeiten ausschließen und warum sie dies tun, ist ein Spezifikum der paulinischen Sichtweise der Kreuzigung Jesu.
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| Grundlegend äußert sich Paulus in
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span.bibelstelle Gal 2,10-14
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| dazu; durch das Sichtwort „freikaufen“ ist diese Stelle mit Gal 4,4-5 verbunden – Gal 2,10-14 ist notwendig zu assoziieren,
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| zumal in Mk 1,12-13 („Wüstensendung“), wo der Freikauf erzählt wird, das Kreuz angespielt wird („gehorsam bis zum Tod am Kreuz“):
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q.bibeltext
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| 10 Diejenigen aber, die aus den Werken des Gesetzes leben, stehen unter einem Fluch.
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| Denn geschrieben steht:
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q Verflucht ist jeder, der sich nicht an alles hält, was das Buch des Gesetzes zu tun vorschreibt.
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| (Dtn 27,26).
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| 11 Dass aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht gemacht wird, ist offenkundig, denn:
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q Der aus Glauben Gerechte wird leben.
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| (Hab 2,4)
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| 12 Für das Gesetz aber gilt nicht: aus Glauben, sondern es gilt:
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q Wer die Gebote erfüllt, wird durch sie leben.
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| (Lev 18,5)
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| 13
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i Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist;
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| denn es steht geschrieben:
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i Verflucht ist jeder, der am Holz hängt.
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| (Dtn 21,23 – Zur Zeit Jesu auch auf die Kreuzigung bezogen)
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| Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird,
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| damit wir die Verheißung des Geistes empfingen durch den Glauben.
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| Die Zurückweisung des jüdischen Gesetzes durch Paulus machte es notwendig, eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des jüdischen Gesetzes zu geben;
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| Die Zurückweisung des jüdischen Gesetzes durch Paulus machte es notwendig, eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des jüdischen Gesetzes zu geben;
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| So erklärt sich auch, warum Markus in Mk 1,14-15 – mit der Taufe als Mitte der konzentrischen Gliederung –
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| So erklärt sich auch, warum Markus in Mk 1,14-15 – mit der Taufe als Mitte der konzentrischen Gliederung –
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| zum <i>Glauben an das Evangelium</i> (von Jesu Tod und Auferstehung) aufruft.
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| zum <i>Glauben an das Evangelium</i> (von Jesu Tod und Auferstehung) aufruft.
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| Mk 1,14-15 und seine Rolle im Markus-Evangelium
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h6.card-subtitle.text-muted Beginn des Zeitalters des Glaubens – Ende des Zeitalters des Gesetzes – Trigger für den Freikauf
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li Mk 1,14-15 markiert den Beginn eines neuen Zeitalters: „die Zeit ist erfüllt“.
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li Dies ist wird in Mk 1,14-15 mit dem Nahegekommensein der Königsherrschaft Gottes inhaltlich näher bestimmt.
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| Aber auch der Aufruf zum Glauben spielt aufgrund der Bezüge zum Galaterbrief wesenhaft eine Rolle (mehr als sonst angenommen):
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| Mk 1,14-15 markiert – vor dem Hintergrund der Ausführungen des Paulus zur Rechtfertigung (vor allem) im Galaterbrief –
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| den <i>Beginn des Zeitalters des Glaubens</i>.
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| Dies bedeutet – nach Gal notwendig – gleichzeitig das <i>Ende des Zeitalters des Gesetzes</i>.
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| Insofern triggert Mk 1,14-15 rückwärtig in der Erzählung von der Wüstensendung Jesu (Mk 1,12-13)
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| den Freikauf vom jüdischen Gesetz bzw. vom Fluch des Gesetzes nach Gal 4,4-5(-6); 3,13(-14) im Kreuzestod Jesu,
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| was dann auch das Gegenüber von Mk 1,12-13 inhaltlich bestimmt, sowie alle Erzählungen
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| am unteren Ende der jeweiligen konzentrischen Gliederung, bei denen Mk 1,12-13 bzw. Mk 1,14-15 (Teil der) Mitte der konzentrischen Gliederung ist.
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li
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| Ist Mk 1,14-15 (allein) Mitte der konzentrischen Gliederung, ist Mk 1,12-13 die eine Flanke, Mk 1,16-20 – die Berufung der ersten Jünger –
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| die andere Flanke; dass in Mk 1,12-13 der Freikauf getrigggert ist, ist in Mk 1,16-20 zu berücksichtigen.
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| Weiterhin wird der Freikauf vom Gesetz in allen Erzählungen getriggert – sofern inhaltich möglich (Kreuz!) –,
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| die Mk 1,14-15 in einer konzentrischen Gliederung gegenüber stehen.
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| Es geht vielmehr um die Anfälligkeit des Menschen – auch das erlösten Menschen – für die Sünde;
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| Es geht vielmehr um die Anfälligkeit des Menschen – auch das erlösten Menschen – für die Sünde;
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| sachgerecht mit also „Begehren des Fleiches“ das „Versuchtwerden durch Satan/die Sünde“ in einem allgemeinen und umfassenden Sinn.
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| sachgerecht meint also „Begehren des Fleiches“ das „Versuchtwerden durch Satan/die Sünde“ in einem allgemeinen und umfassenden Sinn.
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| Man kann sich Gal 5,17 sehr gut wie in Zeichentrickfilmen dargestellt vorstellen:
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| Man kann sich Gal 5,17 sehr gut wie in Zeichentrickfilmen dargestellt vorstellen:
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| Der Erzählzug, dass Jesus an einen einsame Ort geht und dort betet, erinnert den „sehenden Leser“ an den Tod Jesu am Kreuz am Kreuz:
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| Der Erzählzug, dass Jesus an einen einsame Ort geht und dort betet, erinnert den „sehenden Leser“ an den Tod Jesu am Kreuz:
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| er stirbt dort von allen verlassen, auch von Gott.
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| er stirbt dort von allen verlassen, auch von Gott.
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| Die Einsamkeit der Gottferne am Kreuz bringt Jesus betend
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| Die Einsamkeit der Gottferne am Kreuz bringt der markinische Jesus betend
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| mit Rückgriff auf
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| mit Rückgriff auf
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span.bibelstelle Ps 22,2
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span.bibelstelle Ps 22,2
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| zum Ausdruck:
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| zum Ausdruck:
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@ -275,17 +275,17 @@ block content
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h5.card-title
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h5.card-title
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| Ostern/Präexistenz → Tod am Kreuz → Auferstehung
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| Ostern/Präexistenz → Tod am Kreuz → Auferstehung
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h6.card-subtitle.text-muted Die Abfolge der Erzählung und die Sendung Jesu
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h6.card-subtitle.text-muted Die Abfolge der Erzählung und die Sendung Jesu – Der Philipperhymnus (mal wieder) als Bezugspunkt
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| Die Berufung der erste Jünger – Petrus und seiner Begleiter – bildet einen Teil der Mitte der aktuellen konzentrischen Gliederung.
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| Die Berufung der erste Jünger – Petrus und seiner Begleiter – bildet einen Teil der Mitte der aktuellen konzentrischen Gliederung.
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| Als diese Erzählung das untere Ende der konzentrischen Gliederung bildete, standen die Taufe Jesu und seine
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| Als diese Erzählung das untere Ende der konzentrischen Gliederung war, standen die Taufe Jesu und seine
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| unmittelbar folgende Wüstensendung durch den Geist in der Mitte jener konzentrischen Gliederung.
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| unmittelbar folgende Wüstensendung durch den Geist in der Mitte jener konzentrischen Gliederung.
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| Die Abfolge „Heraussteigen aus dem Wasser mit Begleiterscheinungen als Anspielung auf Auferstehung und Erhöhung“ → „Wüstensendung
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| Die Abfolge „Heraussteigen aus dem Wasser mit Begleiterscheinungen“ als Anspielung auf Auferstehung und Erhöhung → „Wüstensendung“
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| als Erniedirgung (bis zum Tod am Kreuz)“ wurde als Anspielung auf Entäußerung und Erniedrigung des einst Gottgleichen,
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| als Erniedirgung (bis zum Tod am Kreuz) wurde als Anspielung auf Entäußerung und Erniedrigung des einst Gottgleichen,
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| wie sie der Philipperhymnus besingt, verstanden (und mit der Entäußerung
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| wie sie der Philipperhymnus besingt, verstanden (und mit der Entäußerung
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| und Erniedrigung der Söhne des Zebedäus im Sinne der Nachfolge verbunden).
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| und Erniedrigung der Söhne des Zebedäus im Sinne der Nachfolge verbunden).
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| auch hier kann die „Auferstehung“ transparent auf die „Präexistenz“ des einst Gottgleichen werden.
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| auch hier kann die „Auferstehung“ transparent auf die „Präexistenz“ des einst Gottgleichen werden.
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| Die Erzählung endet – nach dem Dialog am „Ort des Kreuzes“ zwischen Petrus und Jesus – mit einem Neuaufbruch Jesu,
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| Die Erzählung endet – nach dem Dialog am „Ort des Kreuzes“ zwischen Petrus und Jesus – mit einem Neuaufbruch Jesu,
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| der die Auferstehung (erneut) andeutet.
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| wodurch die Auferstehung (erneut) angedeutet wird.
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| Damit ergibt sich die in der Überschrift genannte Abfolge, die der Sendung Jesu nach dem Philipperhymnus entspricht:
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| Damit ergibt sich die in der Überschrift genannte Abfolge, die der Sendung Jesu nach dem Philipperhymnus entspricht:
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| Dies ist das „Evangelium Gottes“, das „Jesus“ verkündet, mit dem das Nahekommen des Gottesreihes einhergeht
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| Dies ist das „Evangelium Gottes“, das „Jesus“ verkündet, mit dem das Nahekommen der Königsherrschaft einhergeht
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| und das zu Umkehr und Glaube aufruft (→ Teil Mitte der konzentrischen Gliederung).
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| und das zu Umkehr und Glaube aufruft (→ Teil Mitte der konzentrischen Gliederung).
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| Der Bezug zum Philipperhymnus wird noch dadurch verstärkt, dass sowohl dieser als auch das Ende der vorliegenden Erzählung
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| Der Bezug zum Philipperhymnus wird noch dadurch verstärkt, dass sowohl dieser als auch das Ende der vorliegenden Erzählung
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| Paulus hatte besonders deutlich eine Mission untern den Völkern betrieben, ohne die gläubig gewordenen Heiden auf das jüdische Gesetz
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| Paulus hatte besonders deutlich eine Mission untern den Völkern betrieben, ohne die gläubig gewordenen Heiden auf das jüdische Gesetz
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| mit seinen Speise- und Reinheitsvorschriften zu verpflichten.
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| mit seinen Speise- und Reinheitsvorschriften und insbesondere die Beschneidung (der Männer) zu verpflichten.
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| Hintergrund ist die (vor allem von Paulus wahrgenommene)
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| Hintergrund ist die (vor allem von Paulus wahrgenommene)
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| Spannung zwischen Jesus und dem jüdischen Gesetz, bzw. zwischen der Kreuzigung Jesu
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| Spannung zwischen Jesus und dem jüdischen Gesetz, bzw. zwischen der Kreuzigung Jesu
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| Hinter dem verfolgten „Jesus“ scheint also der verfolgte Paulus hervor.
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| Hinter dem verfolgten „Jesus“ scheint also der verfolgte Paulus hervor.
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| Es wird auch klar, warum die Erzählung mit Einsamkeit und Gebet Jesu den Tod Jesu am Kreuz, wie in Markus erzählt,
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| Es wird auch klar, warum die Erzählung mit Einsamkeit und Gebet Jesu den Tod Jesu am Kreuz, wie in Markus erzählt,
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| besonders deutlich präsent macht.
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| besonders deutlich präsent macht:
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| Indem Petrus und seine Begleiter Jesus bis in die Einsamkeit mit Gebet – also bis zum Tod am Kreuz –
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| Die Mitte der konzentrischen Gliederung erzählt in Mk 1,14-15 vom Beginn des neuen Zeitalters des Glaubens („Die Zeit ist erfüllt ... kehrt um und glaubt an das Evangelium“),
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| verfolgen und von dort zurückholen wollen, wird angedeutet, dass sie das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen wollen.
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| sowie in Mk 1,16-20 im Bild des zerrissenen Netzes (s. u. und vorhergehende konzentrische Gliederungen) vom Ende des Zeitalters des Gesetzes.
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| Das untere Ende der konzentrischen Gliederung erzählt in der Mitte mittels der Stichworte „Einsamkeit“ und „Gebet“ vom Kreuz Jesu;
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| dies aber ist der „Ort des Freikaufes“ nach Gal 3,13, dies ist die Schwelle vom alten Zeitalter des Gesetzes zum neuen Zeit des Glaubens.
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| Genau an diesen Ort verfolgen Petrus und seine Begleiter Jesus und wollen ihn von dort zurückholen.
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| Damit ist angedeutet, dass sie das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen wollen.
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| Der Versuch, das „Netz“ wieder herzurichten – also das jüdische Gesetz wieder aufzurichten – und der Versuch, Jesus „vom Kreuz“ zurückzuholen,
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| verbinden sich als parallele Handlungen;
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| so wird erzählerisch bebildert, dass das (Wieder-)Aufrichten des Gesetzes der Versuch ist, das „Ärgernis des Kreuzes“ zu beseitigen.
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| Wie Jesus am Ende der Erzählung sollen die Jünger durch (weltweite) Verkündigung und Dämonenaustreibung Menschenfischer
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| Wie Jesus am Ende der Erzählung sollen die Jünger durch (weltweite) Verkündigung und Dämonenaustreibung Menschenfischer
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| sein und nicht „Jesusfischer“.
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| sein und nicht „Jesusfischer“.
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| Wie Jesus sollen die Jünger Verlassen und Zurücklassen (im Sinne von Entäußerung und Erniedrigung) statt
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| Wie Jesus sollen die Jünger verlassen und zurücklassen (im Sinne von Entäußerung und Erniedrigung) statt
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| zurück haben zu wollen.
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| zurück haben zu wollen.
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| Nimmt man auch bei der Abfolge Auferstehung → Kreuz die Vertauschung zur Reihenfolge Kreuz → Auferstehung vor,
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| Nimmt man auch bei der Abfolge Auferstehung → Kreuz die Vertauschung zur Reihenfolge Kreuz → Auferstehung vor,
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| Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott ist der Bauch, ihre Ehre besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn.
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| Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott ist der Bauch, ihre Ehre besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn.
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| Die Aussage „Irdisches haben sie im Sinn.“ lässt sich gut mit dem angedeuteten Zurückhabenwollen der Söhne des Zebedäus verbinden,
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| Die Aussage „Irdisches haben sie im Sinn“ lässt sich gut mit dem angedeuteten Zurückhabenwollen der Söhne des Zebedäus verbinden,
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| die sich nun neu unter den Ruf zur Umkehr stellen und entsprechend handeln müssen, wie sie es schon getan haben;
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| die sich nun neu unter den Ruf zur Umkehr stellen und entsprechend handeln müssen, wie sie es schon getan haben;
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| auch von ihnen konnte man einst gut sprechen, muss es nun aber gleichsam „unter Tränen“ tun.
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| auch von ihnen konnte man einst gut sprechen, muss es nun aber gleichsam „unter Tränen“ tun.
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| Hierzu passt, dass Paulus jene, die die (Wieder-)Aufrichtung des jüdischen Gesetzes (unter den Heiden) fordern, in
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span.bibelstelle Gal 6,12
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| bezeichnet als
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q.bibeltext Leute, die im Fleisch nach Anerkennung streben
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| Im Kontext schreibt auch Paulus von drohender Verfolgung einerseits und sein Mitgekreuzigtsein mit Christus andererseits, was
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span.bibelstelle Gal 6,11-14
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| insgesamt als Stelle, auf die Markus uns stoßen will und die die ganze Dringlichkeit, die Paulus seinen Ausführungen gibt, unterstreicht:
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q.bibeltext
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| 11 Seht, mit welch großen Buchstaben ich euch schreibe, mit eigener Hand.
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| 12 Jene Leute, die im Fleisch nach Anerkennung streben, nötigen euch nur deshalb zur Beschneidung,
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| damit sie wegen des Kreuzes Christi nicht verfolgt werden.
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| 13 Denn obwohl sie beschnitten sind, halten sie selbst das Gesetz nicht; dennoch dringen sie auf eure Beschneidung,
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| damit sie sich eures Fleiches rühmen können.
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| 14 Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen,
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| durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
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| Stimmig dazu ist das Beenden des Herrichten des Netzes (= Wiederherstellung des jüdischen Gesetzes) mit
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| dem Verlassen der Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb in der Erzählung von der Berufung der ersten Jünger unlöslich verbunden
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| und letztlich eine einzige Handlung, die notwendig ist, um in die Nachfolge Jesu einzutreten.
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| Insgesamt geht es Paulus und Markus darum, das Kreuz Christi ernst zu nehmen mit allen Konsequenzen.
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| In diesem Dienst steht der erzählerische Kniff, am Anfang die Auferstehung Jesu präsent zu machen,
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| den Leser dann aber auf seinen Tod am Kreuz umzulenken.
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| Dies ist vom „<i>Darum</i> (hat Gott ihn (= Jesus) über alle erhöht)“ als Schwarnier des Philipperhymnus, der in der Erzählung
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| im Hintergrund steht, zwischen Erniedrigung und Erhöhung her zu verstehen:
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| Jesus darf nicht einseitig als Auferstandener verkündet werden, sein Kreuz muss eine zentrale Rolle spielen.
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| weil dies folgen haben muss für die Verkündigung und für die christliche Ethik.
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| Es darf daher nicht in den Hintergrund treten, darf nicht vergessen, verleugnet oder kleingeredet werden.
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| Denn es besteht sonst die Gefahr, dass Jesu himmlische Herrlichkeit eine unheilige „Hochzeit“ eingeht
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| mit irdischem Macht- und Reichtumsstreben, wie dies (schon länger) Markus thematisiert.
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|
| Vgl. dazu auch die „Versuchung“ des Dämon in der Erzählung von der Dämonenaustreibung: „Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes“,
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| was Jesus mit dem Schweigegebot beantwortet, weil der Dämon den Weg Jesu ins Verderben ans Kreuz verschwiegen hat.
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| Wie die Kirchengeschichte zeigt, hat die Kirche gerade hier versagt!
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| umsetzen.
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| umsetzen.
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| Die Freiheit meint hier die Freiheit vom jüdischen Gesetz – dem „Joch der Knechtschaft“ –,
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| Die Freiheit meint hier die Freiheit vom jüdischen Gesetz – dem „Joch der Knechtschaft“ –,
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| die Freiheit zur gesetzesfreien Völkermission, wie sie vor allem Paulus betreibt.
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| dies bedeutet auch die Freiheit zur gesetzesfreien Völkermission, wie sie vor allem Paulus betreibt.
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q.bibeltext ... damit den Völkern ... der Segen Abrahams zuteilwird
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span.bibelstelle Gal 3,14
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| Der Freikauf vom jüdischen Gesetz und der Segen für die Völker
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| Mk 1,14-15 in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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| macht in Verbindung mit dem zerrissenen „Netz“
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span.bibelstelle Gal 4,4-5
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| gegenwärtig:
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q.bibeltext
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn,
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| geboren von einer Frau und
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i dem Gesetz unterstellt,
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| damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen,
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| und damit wir die Sohnschaft erlangen.
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| In den Flanken der Mitte der konzentrischen Gliederung wird einerseits erzählt,
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| wie Jesus „dem Gesetz des Geistes unterstellt“ diesen Freikauf vollzieht (→ Wüstensendung Mk 1,12-13),
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| andererseits wie Jesus einen Menschen von der Herrschaft „des Gesetzes der Sünde und des Todes“ befreit (→ Dämonenaustreibung Mk 1,21-28),
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| wobei eine Insuffizienz des jüdischen Gesetzes mitschwingt (gemäß Gal 3,21; Röm 8,2).
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| Am unteren Ende der konzentrischen Gliederung ist mit dem angespielten Tod Jesu am Kreuz auch der Freikauf gegenwärtig.
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| Aus dem Galaterbrief sind zu Gal 4,4-5 die Ausführungen in
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span.bibelstelle Gal 3,6-10.13-14
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| zu ergänzen:
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| 6 So auch bei Abraham: Er glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
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| 7 Erkennt also: Die aus dem Glauben leben, sind Söhne Abrahams.
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| 8 Und da die Schrift vorhersah, dass Gott die Völker aufgrund des Glaubens gerecht macht,
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| hat sie dem Abraham im Voraus verkündet:
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| In dir sollen alls Völker gesegnet werden.
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| 9 Also werden sie, die glauben, gesegnet mit dem glaubenden Abraham.
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| 10 Diejenigen aber, die aus den Werken des Gesetzes leben, stehen unter einem Fluch.
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| Denn geschrieben steht: Verflucht ist jeder, der sich nicht an alles hält, was das Buch des Gesetzes zu tun vorschreibt. [Dtn 27,26]
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| 13 Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist;
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| denn es steht geschrieben: Verflucht ist, wer am Holz hängt. [Dtn 21,23]
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| 14 Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird
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| und wir so durch den Glauben den verheißenen Geist empfangen.
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| Das Zuteilwerden des „Segen für die Völker“ (→ Gen 12,3) meint – das macht der Kontext im Galaterbrief deutlich – die (allein) den
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| Glauben an Jesus als heilsnotwendig voraussetzende Völkermission,
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| die sich hier als Ergebnis des Freikaufs vom (Fluch des) Gesetz(es) festgehalten wird.
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| Auch die Heiden werden durch den Glauben zu „Söhnen Gottes“, wie es die Söhne des Zebedäus bei ihrem Eintritt in die Nachfolge Jesu
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| geworden sind, was sie jetzt durch ihre Wiederzuwendung zum jüdischen Gesetz infrage stellen.
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| Das erinnert stark an die Wendung „Gehorsam des Glaubens“, die sich in
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| Das erinnert stark an die Wendung „Gehorsam des Glaubens“, die sich in
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span.bibelstelle Röm 1,5-6
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span.bibelstelle Röm 1,5-6
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||||||
| findet (vgl. auch die Heilung der Schwiegermutter des Petrus):
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| findet (vgl. auch die Heilung der Schwiegermutter des Petrus) und sich mit der Berufung durch Jesus Christus verbindet:
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q.bibeltext
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q.bibeltext
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| Durch ihn [= Jesus Christus] haben wir Gnade und Apostelamt empfangen,
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| Durch ihn [= Jesus Christus] haben wir Gnade und Apostelamt empfangen,
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| wird schon Jesus – verdeckt – als dessen eigene Sendung „untergeschoben“;
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| wird schon Jesus – verdeckt – als dessen eigene Sendung „untergeschoben“;
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| in diesem Sinn wird „Jesus“ im Markus-Evangelium immer wieder ins Heidenland aufbrechen (→ Überfahrten).
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| in diesem Sinn wird „Jesus“ im Markus-Evangelium immer wieder ins Heidenland aufbrechen (→ Überfahrten).
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| Erinnert sie hier auch daran, dass Simon und Andreas griechische Namen sind, Jakobus und Johannes dagegen semitische;
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| schon die erstberufenen Jünger versinnbildlichen also die Völkermission.
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| die Umkehr also vom Glauben an das (inhaltlich mit Entäußerung, Erniedrigung, Gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
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| die Umkehr also vom Glauben an das (inhaltlich mit Entäußerung, Erniedrigung, Gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
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| Auferstehung und Erhöhung gefüllte) Evangelium her bestimmt wird und nicht vom jüdischen Gesetz her.
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| Auferstehung und Erhöhung gefüllte) Evangelium her bestimmt wird und nicht vom jüdischen Gesetz her.
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| Jedenfalls ist der Ruf Jesu zur Umkehr kein Ruf zu einer verbesserten („vollkommenen“) Befolgung des jüdischen Gesetzes.
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| Jedenfalls ist der Ruf Jesu zur Umkehr kein Ruf zu einer verbesserten („vollkommenen“) Befolgung des jüdischen Gesetzes (ganz anders etwa der Evangelist Matthäus!).
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| Im ganzen Evangelium wird immer wieder der Glaube der Menschen hervorgehoben werden und sie werden durch
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| Im ganzen Evangelium wird immer wieder der Glaube der Menschen hervorgehoben werden und sie werden durch
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| ihn des mit Jesus geschenkten Heils teilhaftig.
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| ihn des mit Jesus geschenkten Heils teilhaftig.
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| „<i>Sie</i> verließen sogleich die Synagoge“ – offenbar waren die Jünger also doch in der Synagoge dabei und gehen nun mit Jesus
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| „<i>Sie</i> verließen sogleich die Synagoge“ – offenbar waren die Jünger also doch in der Synagoge dabei und gehen nun mit Jesus
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| in das Haus des Simon und Andreas.
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| in das Haus des Simon und Andreas.
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| In der Szene Mk 1,32-34 sind die Jünger zwar nicht erwähnt, aber doch lokal anwesend, weil alles vor dem Haus des Simon und Andreas speilt.
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| In der Szene Mk 1,32-34 sind die Jünger zwar nicht erwähnt, aber doch lokal anwesend, weil alles vor dem Haus des Simon und Andreas spielt.
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| In Mk 1,35-39 dann die Kontroverse.
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| In Mk 1,35-39 dann die Kontroverse.
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| In Mk 1,40-45 ist Jesus jedenfalls allein unterwegs (ehe er dann am Ende von Leute von überallher zu ihm kommen).
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| In Mk 1,40-45 ist Jesus jedenfalls allein unterwegs (ehe dann am Ende von Leute von überallher zu ihm kommen).
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| In Mk 2,1 kehr Jesus offenbar alleine wieder nach Kafarnaum zurück: „Als <i>er</i> nach einigen Tagen wieder nach Kafarnaum hineinging ...“;
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| In Mk 2,1 kehrt Jesus offenbar alleine wieder nach Kafarnaum zurück: „Als <i>er</i> nach einigen Tagen wieder nach Kafarnaum hineinging ...“;
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| sicher ist ein dortiges Zusammentreffen mit Petrus und seinen Begleitern vorauszusetzen – das Haus ist wohl auch als das Haus des Simon und Andreas vorzustellen –,
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| sicher ist ein dortiges Zusammentreffen mit Petrus und seinen Begleitern vorauszusetzen – das Haus ist wohl auch als das Haus des Simon und Andreas vorzustellen –,
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| aber direkt erzählt wird das nicht.
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| aber direkt erzählt wird das nicht.
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| In Mk 2,13-17 wird nicht von Petrus und seinen Begleitern erzählt; und wer im weiteren Verlauf „die Jünger“ sind ist nicht eindeutig – es können
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| In Mk 2,13-17 wird nichts von Petrus und seinen Begleitern erzählt; und wer im weiteren Verlauf „die Jünger“ sind ist nicht eindeutig – es können
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| auch die Vielen sein, die Jesus seit Mk 2,13-17 nachfolgen.
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| auch die Vielen sein, die Jesus seit Mk 2,13-17 nachfolgen.
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| Erst in Mk 3,13-19 ist dann explizit auch wieder von Petrus und seinen Begleitern die Rede, insofern sie in der Apostelliste auftauchen.
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| Erst in Mk 3,13-19 ist dann explizit auch wieder von Petrus und seinen Begleitern die Rede, insofern sie in der Apostelliste auftauchen.
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| Wenn du als Jude nach Art der Heiden und nicht nach Art der Juden lebst,
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| Wenn du als Jude nach Art der Heiden und nicht nach Art der Juden lebst,
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| wie kannst due dann die Heiden zwingen, wie Juden zu leben?
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| wie kannst due dann die Heiden zwingen, wie Juden zu leben?
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| Man beachte auch hier, dass Markus Petrus sowohl bei der Berufung, als auch in der aktuellen Erzählung „Simon“ nennt – das ist ein griechischer Name
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| (der semitische wäre Sim<i>e</i>on); das verbindet sich sehr gut mit der der Aussage „Wenn du als Jude nach Art der Heiden und nicht nach Art der Juden lebst ...“.
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| Wie in der Erzählung des Markus wird auch hier von einem Rückzug berichtet, allerdings nicht von Jesus (bzw. indirekt Paulus),
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| Wie in der Erzählung des Markus wird auch hier von einem Rückzug berichtet, allerdings nicht von Jesus (bzw. indirekt Paulus),
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| sondern von Petrus.
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| sondern von Petrus.
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| beim „antiochenischen Zwischenfall“ sind es Petrus und mit ihm die Judenchristen samt Paulus, die von den Leuten des Jakobus „verfolgt“ werden;
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| beim „antiochenischen Zwischenfall“ sind es Petrus und mit ihm die Judenchristen samt Paulus, die von den Leuten des Jakobus „verfolgt“ werden;
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| während Petrus und die anderen – sogar der Paulusbegleiter Barnabas – sich „einfangen“ lassen,
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| während Petrus und die anderen – sogar der Paulusbegleiter Barnabas – sich „einfangen“ lassen,
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| widersteht Paulus.
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| widersteht Paulus (wie Jesus).
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| Markus wie Paulus sind deutliche Vertreter der gesetzesfreien Heidenmission, wie aus den Paulusbriefen und noch weiteren Stellen im Markus-Evangelium
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| Markus wie Paulus sind deutliche Vertreter der gesetzesfreien Heidenmission, wie aus den Paulusbriefen und noch weiteren Stellen im Markus-Evangelium
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| klar hervorgeht.
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| klar hervorgeht.
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| Es ist erzählerisch nahegelegt, dass sich Jesus im Gebet seiner Sendung (neu) bewusst wurde.
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| Es ist erzählerisch nahegelegt, dass sich Jesus im Gebet seiner Sendung (neu) bewusst wurde.
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| Das kann eine Aufforderung sein, sich im Gebet der eigenen immer neu Sendung bewusst zu werden
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| Das kann eine Aufforderung sein, sich im Gebet immer neu der eigenen Sendung bewusst zu werden
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| und auch die eigene Not in der Nachfolge („Wüstenerfahrungen“) vor Gott zu bringen.
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| und auch die eigene Not in der Nachfolge („Wüstenerfahrungen“) vor Gott zu bringen.
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| Das kann eine Zusage sein, dass Jesus im Gebet gefunden werden kann – gerade nach Ostern,
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| Das kann eine Zusage sein, dass Jesus im Gebet gefunden werden kann – gerade nach Ostern,
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li Formal wird hier wie dort von der Verkündigungstätigkeit Jesu erzählt.
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li Formal wird hier wie dort von der Verkündigungstätigkeit Jesu erzählt.
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| In Mk 1,14-15 kommt Jesus – nach der Taufe am Jordan – wieder nach Galiläa, zunächst an den See bzw. nach Kafarnaum;
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| In Mk 1,14-15 kommt Jesus – nach der Taufe am Jordan und der Wüstensendung/Versuchung – wieder nach Galiläa, zunächst an den See bzw. nach Kafarnaum;
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| in Mk 1,39 zieht er schließlich durch „ganz Galiläa“ – eine Weitung seines Wirkkreises, letztlich in die Völkermission.
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| in Mk 1,39 zieht er schließlich durch „ganz Galiläa“ – eine Weitung seines Wirkkreises, letztlich in die Völkermission.
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| Durch diesen Gang Jesu ins Verderben entsteht die „Insel des Lebens“ mitten in der „Wüste der Gottferne“,
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| Durch diesen Gang Jesu ins Verderben entsteht die „Insel des Lebens“ mitten in der „Wüste der Gottferne“,
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| ist die Gottferne auf der Erde aufgebrochen.
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| ist die Gottferne auf der Erde aufgebrochen.
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| Das Gegenüber ist – gerade mit Mk 1,14-15.16-20 als Mitte der konzentrischen Gliederung – von Gal 4,4-5 her zu verstehen:
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| es wird einerseits erzählt, wie Jesus „dem Gesetz des Geistes unterstellt“ den Freikauf vom (Fluch des) Gesetz(es) vollzieht (→ Wüstensendung Mk 1,12-13),
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| andererseits, wie Jesus einen Menschen von der Herrschaft „des Gesetzes der Sünde und des Todes“ befreit (→ Dämonenaustreibung Mk 1,21-28),
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| wobei eine Insuffizienz des jüdischen Gesetzes mitschwingt (gemäß Gal 3,21; Röm 8,2).
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| Auch in diesem Gegenüber finden sich Vertauschungen:
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| Auch in diesem Gegenüber finden sich Vertauschungen:
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| Erhöhung aufgrund des Gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
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| Erhöhung aufgrund des Gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
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| Evangelienverkündigung als „leben für Gott“
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| Evangelienverkündigung als „leben für Gott“ (→ Röm 6,10)
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| „Gehorsam“ Jesu gegenüber seinen Begleitern, die ihn um Heilung der Schwiegermutter des Petrus bitten
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| „Gehorsam“ Jesu gegenüber seinen Begleitern, die ihn um Heilung der Schwiegermutter des Petrus bitten
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| Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus
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| Dienst der Schwiegermutter des Petrus an Jesus und seinen Begleitern als „leben für Gott“
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| Einleitend Gehorsam der Jünger, abschließend der der Schwiegermutter des Petrus gegenüber dem Ruf zu Umkehr und Glaube
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| (→ Glaubensgehorsam; s. u.)
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| Aufgerichtetwerden der Schwiegermutter des Petrus
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| Dienst der Schwiegermutter des Petrus an Jesus und seinen Begleitern als „leben für Gott“,
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| wie auch schon der Dienst der Jünger an der Schwiegermutter
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| („Wegbereiter des Herrn“ = „leben für Gott“)
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| (beides im Sinne auch von Phil 2,5: „Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht“ bzw. Phil 1,27; s. u.)
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| Der Dienst der Schwiegermutter ist also zweifach zu verbinden: einmal mit Phil 2,10 („damit alle ... auf der Erde ...“), einmal mit Phil 1,27; 2,5.
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| Himmel und Erde
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| Himmel und Erde
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| Ich aber will mit allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
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| Ich aber will mit allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
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| Das ist eine Absage an irdische Werte: Anerkennung (→ Gal 6,12), aber auch Macht und Reichtum, wie das von den Söhnen des Zebedäus erzählt wird.
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| Das ist eine Absage an irdische Werte: Anerkennung (→ Gal 6,12), aber auch Macht und Reichtum, wie das von den Söhnen des Zebedäus erzählt wird.
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li
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| Was die Wüstensendung Jesu mit der Berufung der ersten Jünger verbindet ist in besonderer Weise der Gehorsam:
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li Jesus ist in seiner Sendung gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
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li Die Jünger lassen sich von Jesus gehorsam in die Nachfolge rufen.
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| Zu bedenken ist, dass Jesus in der Mitte zum Glauben an das Evangelium aufruft.
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li Dieses Evangelium ist in der Wüstensendung Jesu bebildert.
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li Die Jünger wiederum zeigen mit ihrem Eintreten in die Nachfolge ihren Glauben (der sich mit der Umkehr verbindet).
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| Dem Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz – dem Evangelium – (als eine Flanke der Mitte der konzentrischen Gliederung)
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| entspricht im Lichte der Auferstehung der Gehorsam des Glaubens
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| (incl. Umkehr gemäß des Evangeliums) (als die andere Flanke der Mitte der konzentrischen Gliederung).
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li Auf dem Weg der Jesus-Nachfolge gilt es, selber tot zu sein für die Sünde und die eigenen Versuchungen zu bestehen.
|
li Auf dem Weg der Jesus-Nachfolge gilt es, selber tot zu sein für die Sünde und die eigenen Versuchungen zu bestehen.
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li Eine spezielle Versuchung sind – darauf wird das Evangelium noch eingehen – die Macht und der Reichtum (→ Söhne des Zebedäus).
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li Eine spezielle Versuchung sind – darauf wird das Evangelium noch eingehen – die Macht und der Reichtum (→ Söhne des Zebedäus).
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li
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li
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| Andererseits ist die Hingabe des Gottessohnes in der Mitte der konzentrischen Gliederung, näherhin in der Wüstensendung nach der Tauferzählung (→ „Sohn Gottes“), angedeutet.
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| Andererseits ist die Hingabe des Gottessohnes in der Mitte der konzentrischen Gliederung, näherhin in der Wüstensendung nach der Tauferzählung (→ „Sohn Gottes“), angedeutet.
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q.bibeltext
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| ... um unter allen Völkern den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
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span.bibelstelle Röm 1,5
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h6.card-subtitle.text-muted Eine Besonderheit der Namen der Apostel neu verstanden
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ul.card-text
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li
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| Liest man Mk 1,16-20 nach Mk 1,14-15, die beide zusammen Gal 4,4-6 und damit die Befreiung vom jüdischen Gesetz vergegenwärtigen,
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| folgen die Jünger mit dem Ruf zur Nachfolge
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| gleichzeitig gehorsam dem Ruf zu Umkehr und Glaube an das Evangelium.
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li
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| Dies lässt sich mit der Wendung „Gehorsam des Glaubens“ in Röm 1,5 verbinden, zu der Paulus alle Völker führen will.
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li
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| Schon lange ist in der Forschung aufgefallen, dass die Namen Simon und Andreas hellenistisch klingen,
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| während Jakobus und Johannes jüdische Namen sind.
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li
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| Der erwähnte Bezug zu Röm 1,5 macht es wahrscheinlich, dass dies kein Zufall ist,
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| vielmehr sind schon in den vier Erstberufenen „alle Völker“ – Juden und Heiden – angedeutet, die zum „Gehorsam des Glaubens“ gerufen werden.
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h5.card-title
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q.bibeltext
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q.bibeltext
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| Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, ... damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen
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| Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, ... damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen
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span.bibelstelle Gal 4,4-5a
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span.bibelstelle Gal 4,4-5a
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| und
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q.bibeltext
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| ... um unter allen Völkern den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
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span.bibelstelle Röm 1,5
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h6.card-subtitle.text-muted Ein zweiter Blick auf das Gegenüber von Mk 1,4-8 und Mk 1,14-15
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h6.card-subtitle.text-muted Ein zweiter Blick auf das Gegenüber von Mk 1,4-8 und Mk 1,14-15
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hr
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ul.card-text
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ul.card-text
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li
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| Die befreiend-freikaufende Sendung des Sohnes wird in der Mitte der konzentrischen Gliederung erzählt.
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| Die befreiend-freikaufende Sendung des Sohnes wird in der Mitte der konzentrischen Gliederung erzählt.
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li
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| In Mk 1,14-15 wird diese Sendung und ihre Bedeutung ins Wort gebracht und dabei Gal 4,4-6 vergegenwärtigt.
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| In Mk 1,14-15 wird diese Sendung und ihre Bedeutung ins Wort gebracht und dabei Gal 4,4-6 vergegenwärtigt.
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li
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| In Mk Mk 1,4-8 werden die Auswirkungen der Sendung erzählt: Menschen sind befreit von der Herrschaft der Sünde,
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| In Mk Mk 1,4-8 werden die Auswirkungen der Sendung erzählt: Menschen sind befreit von der Herrschaft der Sünde,
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| erfahren in der Taufe die Vergebung der Sünden;
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| erfahren in der Taufe die Vergebung der Sünden;
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br
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| sie sind nun frei vom „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2).
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| sie sind nun frei vom „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2).
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li
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li
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| In Mk 1,8 kündigt Johannes der Täufer die Geisttaufe des Stärkeren an;
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung ist – stimmig dazu –
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span.bibelstelle Gal 3,13-14
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| dies kann von Gal 4,6 her verstanden werden,
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| im Hintergrund zu vergegenwärtigen:
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| aber auch – als parallele, inhaltlich effektiv identische Aussage – von
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span.bibelstelle Gal 3,13-14*
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| her (wörtlich übersetzt – EÜ ungenau!):
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q.bibeltext
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q.bibeltext
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| Christus hat uns losgekauft ...., damit wir die Verheißung des Geistes empfingen durch den Glauben.
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| Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist;
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br
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br
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| Gemeint ist hier das „Empfangen des verheißenen Geistes“, nicht nur die Verheißung als solche;
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| denn es steht geschrieben: Verflucht ist, wer am Holz hängt.
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br
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| Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird
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br
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| und wir die Verheißung des Geistes empfangen durch den Glauben.
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li
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| Johannes hatte auf den Stärkeren hingewiesen, der nach ihm kommt und der mit dem Heiligen Geist taufen wird.
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br
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| Mk 1,14-15 nimmt die zeitliche Abfolge und den Überbietungscharakter auf, indem es mit „Nachdem“ beginnt sowie
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| vom Anbruch der Königsherrschaft Gottes und des Zeitalters des Glaubens erzählt.
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li
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| Während Johannes der Täufer in Mk 1,8 die Geisttaufe des Stärkeren ankündigt, ruft Mk 1,15 zum Glauben auf.
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br
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| Dieses Gegenüber vergegenwärtigt aus Gal 3,13-14 unmittelbar die Aussage
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br
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q.bibeltext
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| Christus hat uns losgekauft ...., damit wir die <i>Verheißung des Geistes</i> empfingen durch den <i>Glauben</i>.
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br
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| Gemeint ist hier das „Empfangen des verheißenen Geistes“, nicht nur die Verheißung als solche.
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br
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| Ferner rückt
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span.bibelstelle Gal 3,2
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| in Blick:
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q.bibeltext
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| Dies eine möchte ich von euch wissen:
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br
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| Habt ihr den Geist durch die Werke des Gesetzes oder
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| <i>durch das Hören der Glaubensbotschaft</i> empfangen?
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p.card-text.small.mb-0
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| Natürlich kann – wie in der vorhergehenden konzentrischen Gliederung – auch an Gal 4,6 gedacht werden,
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br
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| „Verheißung“/„verheißen“ verbindet sich mit der Ankündigung der Geisttaufe durch Johannes besser als Gal 4,6,
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| „Verheißung“/„verheißen“ verbindet sich mit der Ankündigung der Geisttaufe durch Johannes besser als Gal 4,6,
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| zumal in Mk 1,14-15 zum Glauben aufgerufen wird.
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| zumal in Mk 1,14-15 zum Glauben aufgerufen wird.
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li
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| Den Anbruch des Zeitalters des Glaubens und das Ende des Zeitalters des Gesetzes thematisiert Paulus insgesamt
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| in Gal 3,22-25; mit der Taufe Jesu und der Sohnesbetitelung Jesu bei der Taufe in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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| und der Sohnesthematik am unteren Ende der konzentrischen Gliederung sowie mit dem Thema „(alle) Völker“
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| im aktuellen Gegenüber (sowie in der Berufungserzählung, s. u.) kann aber
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span.bibelstelle Gal 3,22-28
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| insgesamt im Hintergrund stehen:
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| Jedenfalls ist angedeutet, dass jene, die die Geisttaufe empfangen haben, nun – wie Jesus –
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q.bibeltext
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| dem befreienden „Gesetz des Geistes“ (Röm 8,2) unterstehen.
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| 22 Aber die Schrift hat alles unter der Sünde eingeschlossen,
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| damit die Verheißung aus dem Glauben an Jesus Christus denen gegeben wird, die glauben.
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| 23 Ehe der Glaube kam, waren wir vom Gesetz behütet, verwahrt, bis der Glaube offenbar werden sollte.
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| 24 So ist das Gesetz unter Erzieher auf Christus hin geworden, damit wir aus dem Glauben gerecht gemacht werden.
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| 25
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i Nachdem aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dem Erzieher.
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| 26 Denn alle sei ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.
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br
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| 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
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br
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| 28 Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich;
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| denn ihr alle seid <i>einer</i> in Christus Jesus.
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li
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| Zu Johannes dem Täufer kommen die Menschen aus „ganz Judäa“ sowie „alle Einwohner Jerusalems“,
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| Jesus dagegen geht nach Galiläa;
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| da wie dort erschallt der Umkehrruf, bei Jesus ergänzt durch den Ruf zum Glauben.
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| Mit Judäa – als jüdischem Kernland mit Jerusalem als Hauptstadt – da und Galiläa – das von Nichtjuden durchsetzt ist – dort im Gegenüber der
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|
| konzentrischen Gliederung sind zwei Regionen Palästinas benannt;
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| dies kann im Sinne einer Weitung verstanden werden, wobei zu bedenken ist, dass Galiläa in Mk 1,39 – siehe dort – die Völkerwelt andeuten kann;
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| dadurch wird die Aussage
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q.bibeltext
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| Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird
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|
| aus Gal 3,14 vergegenwärtigt (wobei „Völker“ hier Israel und die Völkerwelt einschließt, wie die Segensverheißung an Abraham auch zusammenbindend ist [→ Gal 3,8: „<i>alle</i> Völker“!];
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|
| wohl liegt aber ein gewisser Akzent auf der Völkerwelt, weil dies der Argumentationsrichtung des Paulus entspricht).
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br
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| Bedenkt man, dass die Menschen, die zu Johannes dem Täufer kommen, gehorsam dem Umkehrruf folgen
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| und dass Jesus zum Glauben aufruft, ist auch an
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span.bibelstelle Röm 1,5
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|
| zu denken:
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q.bibeltext
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|
| ... um unter allen Völkern den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
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br
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| (Im „allen“ ist hier dann definitiv Israel mitgemeint, auch im Bezug zu Gal 3,14 ist dies vorauszusetzen.)
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p.card-text.small.mb-0
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|
| Das „Nachdem“ zu Beginn von Mk 1,14-15 darf hier noch nicht im Sinne einer (nachösterlichen) Ablösung verstanden werden,
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| da die Menschen aus „ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems“ positiv dargestellt werden: sie folgen gehorsam dem Umkehrruf;
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|
| dies ist auch in Übereinstimmung mit anderen konzentrischen Gliederungen und dem jeweiligen Gegenüber von Mk 1,4-8 festzuhalten.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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| Simon und Andreas – Jakobus und Johannes
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h6.card-subtitle.text-muted Eine Besonderheit der Namen der Apostel neu verstanden
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ul.card-text
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| Mit Gal 3,13-14 in der Mitte sowie Mk 1,4-8 und Mk 1,14-15 als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
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| war der Segen für die Völker bzw. des Führen aller Völker zum Gehorsam des Glaubens in Blick geraten (s. o.).
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li
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| Mit diesem Gedanken im Hintergrund kann ein altes exegetisches Rätsel gelöst werden:
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| Schon lange ist in der Forschung aufgefallen, dass Simon und Andreas griechische Namen sind (semitisch wäre „Sim<b>e</b>on“),
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| Jakobus und Johannes dagegen semitische Namen.
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| Aufgrund der obigen Feststellung ist es sehr wahrscheinlich, dass dies kein Zufall ist;
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| vielmehr sind schon in den vier Erstberufenen – deren Berufung just am unteren Ende der aktuellen konzentrischen Gliederung erzählt wird –
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| „alle Völker“ – Juden und Völkerwelt – angedeutet,
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|
| denen der Segen Abrahams zuteilwerden soll bzw. die zum Gehorsam des Glaubens geführt werden sollen.
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li
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| Unterstützt wird dies durch folgende Beobachtung:
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br
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| Liest man Mk 1,16-20 nach Mk 1,14-15, die beide zusammen Gal 4,4-6 und damit die Befreiung vom jüdischen Gesetz vergegenwärtigen,
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| folgen die Jünger mit dem Ruf zur Nachfolge
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| gleichzeitig gehorsam dem Ruf zu Umkehr und Glaube an das Evangelium,
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br
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|
| dies lässt sich direkt mit der Wendung „Gehorsam des Glaubens“ in Röm 1,5 verbinden, zu der Paulus alle Völker führen will.
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li.small
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| Schließlich wird diese Sichtweise auch dadurch bestätigt, dass die Berufung der ersten Jünger in der Gliederung „Galiläa I“
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| (mit der Heilung des Aussätzigen als Mitte) der Heilung des Gelähmten gegenübersteht;
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| dort ist aber definitiv die Thematik „Beschnittene und Unbeschnittene“ gegenwärtig, wie allein schon die „doppelte Dachöffnung“ zeigt,
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| zusammen mit dem allein rechtfertigenden Glauben („als er ihren Glauben sah ...“).
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| Von der Versuchung, das Gesetz (wieder) aufzurichten
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h6.card-subtitle.text-muted Eine Problematik des Briefes des Paulus an die Galater
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ul.card-text
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| Mit der Thematik „Versuchung“ in der Mitte der konzentrischen Gliederung verbindet sich auch das Herrichten des „Netzes“ – also des jüdischen Gesetzes –
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| durch die Söhne des Zebedäus (und umgekehrt).
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| Das Wiederaufrichten des Gesetzes ist – wie teils schon oben gesehen – eine grundsätzliche Problematik des Briefes des Apostel Paulus an die Galater.
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| Als nämlich judenchristliche Missionare nach dem Weiterzug des Paulus zur weiteren Mission in die galatischen Gemeinden eingedrungen waren,
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| versuchen diese die Galater davon zu überzeugen, dass zur Erlangung des Heiles die Verpflichtung auf das jüdische Gesetz samt Beschneidung (für die Männer)
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| unbedingt notwendig sei – der Glaube an Jesus allein reiche nicht.
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| Dem Brief an die Galater kann man entnehmen, dass die Galater im Begriff waren, sich dem zu beugen;
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| Paulus fährt einige Argumentationsstränge auf, um dem entgegenzuwirken.
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| Nachfolge erfordert – wie in der Berufungserzählung eindrücklich bebildert – das Zurücklassen und Kaputtseinlassen des „Netzes“ – also des jüdischen Gesetzes –;
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| da spielen natürlich auch im Zusammenhang mit der vorausgehenden Erzählung Mk 1,14-15 präsent gewordenen Aussagen des Galater- und Römerbriefes eine Rolle:
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| das jüdische Gesetz hat „alles unter der Sünde eingeschlossen“ (Gal 3,22), es ist daher das „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2);
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| das (Wieder-)Aufrichten des Gesetzes treibt daher in die Hände der durch das Gesetz gefangen nehmenden Sünde;
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| denn man muss auch
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span.bibelstelle Gal 5,3
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| bedenken:
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q.bibeltext Ihr, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, seid von Christus getrennt; ihr seid aus der Gnade herausgefallen.
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| Folglich ist das Zurückkehren zum jüdischen Gesetz bzw. seine Einführung in Galatien effektiv ein Zurückkehren zur Sünde,
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| Rückkehr bzw. Einführung des Gesetzes können daher mit der Versuchung durch Satan verbunden bzw. als Versuchung durch Satan verstanden werden.
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| Dies scheint zunächst ein verwegener Gedanke zu sein.
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| Allerdings kann Paulus jene, die die Einführung des jüdischen Gesetzes in Galatien betreiben, als solche bezeichnen, „die im Fleisch nach Anerkennung streben“
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| – quasi Anti-Typen zu den Söhnen des Zebedäus, die (im Sinne von Entäußerung und Erniedrigung nach dem Philipperhymnus) ihre Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb zurücklassen, um Jesus nachzufolgen.
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| Das Verlassen der Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb und das Aufgeben des zerrissenen „Netzes“ ist in der Erzählung miteinander verknüpft, ist ein notwendig zusammenhängendes Handeln.
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| Wie das Bleiben in der hoheitlichen Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb die Versuchung der Söhne des Zebedäus ist,
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| so kann also – aufgrund der beschriebenen Zusammenhänge – auch das Zurückkehren zum jüdischen Gesetz bzw. dessen Einführung in Galatien mit der Versuchung durch Satan verbunden werden.
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| Zu beachten und für ein tieferes Verständnis leitend ist die Beobachtung, dass die Versuchung der Jünger, das Gesetz (wieder) aufzurichten,
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| der Versuchung Jesu, das Kreuz nicht anzunehmen, parallel ist.
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| Das Gesetz (wieder) aufzurichten, würde eine Relativierung des Kreuzes Christi bedeuten;
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| es würde – wie Paulus sich in Gal 5,11 ausdrückt – das „Ärgernis des Kreuzes beseitigen“.
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| Eine Harmonisierung des Kreuzes mit dem jüdischen Gesetz würde weder das eine noch das andere ernst nehmen,
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| ist doch nach Paulus die in Gal 3,13-14 zitierte Aussage Dtn 21,23 zu bedenken:
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| Gesetz und Kreuz schließen sich aus;
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| ist aber der Gekreuzigte – entgegen Dtn 21,23 (aber gemäß des Vierten Gottesknechtsliedes des Jesaja)! – auferstanden, ist das ein göttliches Zeichen
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| mit klarer Aussage, wo nun das Heil zu suchen ist, weil es nur dort gefunden weren kann.
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| Eine Relativierung des Kreuzes bzw. von Dtn 21,23 würde Gal 3,13-14 in seiner Heilsaussage zerstören:
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| Das Kreuz würde seiner erlösenden Kraft beraubt – und in der Tat hat das Kreuz Christi in der entsprechenden Form des „Christentums“
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| keine erlösende Dimension: es ist „einfach“ das „typische“ Prophetenschicksal, die Auferstehung ist „lediglich“ die Rehabilitierung des Propheten
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| und seine Bestimmung zum künftigen Richter über Lebende und Tote.
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| Wird das Kreuz nicht ernst genommen sondern relativiert, ist es zugleich auch als Richtschnur christlicher Ethik relativiert bzw. entleert:
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| Sehr schön bebildert Markus (s. o.), dass die Versuchung, das Gesetz (wieder) aufzurichten, der Versuchung, weiter an weltlich-irdischen Dingen zu hängen,
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| parallel ist.
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| Dies stimmt mit den Aussagen des Galaterbriefes überein; in Gal 6,12 kann Paulus sogar soweit gehen,
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| dass er das Streben nach „Anerkennung“ zur Ursache dafür macht, das Kreuz Christi zu relativieren (vgl. dazu auch Phil 3,18-19).
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| So ist theoretisch (→ Theologie/„Erlösungslehre“) wie praktisch (→ Ethik) die Herrschaft der Sünde bzw. Satans nicht
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| gebrochen bzw. neu aufgerichtet, wo das Gesetz neu aufgerichtet wird.
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//-
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h6 Unwahrscheinliche Gliederungsvariante
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h6 Unwahrscheinliche Gliederungsvariante
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@ -619,6 +619,124 @@ block content
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| die den Glauben voraussetzt –
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| die den Glauben voraussetzt –
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| ist eine derartige Sündenvergebung möglich.
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| ist eine derartige Sündenvergebung möglich.
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|
q ... zum Erweis seiner Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden
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span.bibelstelle Röm 3,25
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q Gott ist der Eine
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span.bibelstelle Röm 3,30
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| Röm 3,19-31 als weiterer „Grundlagentext“
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ul.card-text
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| Mk 2,10 spricht von der Vergebung der Sünden.
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| Dies ist – durch die Bezüge der Erzählung zum Galaterbrief – grundsätzlicher als Befreiung von der Herrschaft der Sünde insgesamt zu verstehen, wie oben gezeigt.
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| Im Brief des Apostel Paulus an die Römer findet sich aber auch eine Stelle, die zu den oben zitierten Aussagen des Galaterbriefes zur parallel
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| ist und in diesem Zusammenhang (in einer übernommenen Tradition) von der Vergebung der Sünden spricht.
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| Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass Markus auch an folgende Aussagen im Römerbrief gedacht hat:
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q.bibeltext
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| 19 Wir wissen aber: Was das Gesetz sagt, sagt es denen, die unter dem Gesetz leben, damit jeder Mund gestopft und die ganze Welt vor Gott schuldig wird.
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| 20 Denn aus Werken des Gesetzes wird niemand vor ihm gerecht werden; denn durch das Gesetz kommt es nur zur Ekenntnis der Sünde.
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| 21 Jetzt aber ist unabhängig vom Gesetz die Gerechtigkeit Gottes offenbart worden, bezeugt vom Gesetz und von den Propheten:
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| 22 die Gerechtigkeit Gottes durch Glauben an Jesus Christus, offenbar für alle, die glauben.
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| Denn es gibt keinen Unterschied [zwischen Juden und Heiden]:
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| 23 Alle haben ja gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.
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| 24 Umsonst werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus.
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| Ihn hat Gott aufgerichtet als Sühnemal – wirksam durch Glauben – in seinem Blut, zum Erweis seiner Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden,
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| die früher, 26 in der Zeit der Geduld Gottes, begangen wurden;
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| ja zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der gegenwärtigen Zeit, um zu zeigen: Er selbst ist gerecht und macht den gerecht, der aus Glauben an Jesus lebt.
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| 27 Wo bleibt da noch das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das der Werke? Nein, durch das Gesetz des Glaubens.
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| 28 Denn wir sind der Überzeugung, dass der Mensch gerecht wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes.
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| 29 Oder ist Gott nur der Gott der Juden, nicht auch der Heiden? Ja, auch der Heiden,
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| 30 da doch gilt: Gott ist der Eine.
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br
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| Er wird aufgrund des Glaubens sowohl die Beschnittenen wie die Unbeschnittenen gerecht machen.
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br
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| 31 Setzen wir damit also durch den Glauben das Gesetz außer Kraft? Im Gegenteil, wir richten das Gesetz auf.
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span.bibelstelle Röm 3,19-31
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| Zu beachten ist die Völkerthematik, die auch in den oben zitierten Ausführungen des Galaterbriefes an deren Ende auftaucht.
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| Während hier direkt damit argumentiert wird, dass Gott der Eine ist und damit der Gott für alle Menschen,
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| so wird im Galaterbrief der „Umweg“ über die Taufe gemacht und etwas anders argumentiert:
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| Gott ist der Eine (Gal 3,20), dem als Adressat des Heiles
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| nur „Einer“ gegenüberstehen kann (vgl. Gal 3,20a):
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| das ist die Gemeinschaft der Glaubenden aus allen Völkern, die durch die Taufe <i>einer</i> in Christus Jesus ist (Gal 3,27-28).
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| In Verbindung mit der Mitte der konzentrischen Gliederung spielen auch folgende Verse aus dem Römerbrief eine Rolle:
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q.bibeltext
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| 1 Jetzt also gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.
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| 2 Denn das Gesetz des Geistes, des Lebens in Christus Jesus, hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
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br
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| 3 Denn weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches,
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| das unter der Macht der Sünde steht, um die Sünde im Fleich zu verurteilen;
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br
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| 4 dies tat er, damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist leben.
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span.bibelstelle Röm 8,1-4
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ul.card-text
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li
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| Wie in der Mitte der konzentrischen Gliederung und subtil auch in der aktuellen Erzählung wird die Insuffizienz des Gesetzes festgestellt.
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li
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| Sie ist die Ursache für die Sendung des Sohnes Gottes ins Verderben – zur Verurteilung der Sünde im Fleisch Jesu –,
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| die in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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| im Mund des Dämon indirekt angesprochen wird
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| und die das Mitbegrabensein mit Christus in der Taufe als Heilsereignis ermöglicht, das die aktuelle Erzählung bebildert.
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li
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| Gemeinsam ist auch, dass es nicht um eine reine Gerecht<i>sprechung</i> geht, sondern um eine Gerecht<i>machung</i> in dem Sinne,
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| dass eine Veränderung im Lebenswandel erfolgt ist,
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br
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| wobei die Forderung des Gesetzes, die nun erfüllt wird, die Nächstenliebe ist (vgl. Röm 13,9);
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| genau dies tun die vier Männer mit ihrem „Glauben, der durch die Liebe wirkt“ (Gal 5,6).
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h5.card-title
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q neue Schöpfung
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span.bibelstelle Gal 6,15
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h6.card-subtitle.text-muted
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ul.card-text
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li Die Tauftheologie in Röm 6 spricht vom Wandel in der „Neuheit des Lebens“ (Röm 6,4).
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li Die doppelte Dachöffnung holt die Völkerthematik in die Erzählung.
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li
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| In
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span.bibelstelle Gal 6,15
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| begegnet beides zusammen:
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q.bibeltext
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| ... es gilt weder die Beschneidung etwas, noch das Unbeschnittensein, sondern
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i neue Schöpfung
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| Mit dem Christus-Ereignis (Tod und Auferstehung) hat ein neues Zeitalter begonnen.
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| Dies ist dem Paulus (und mit ihm dem Markus) äußerst wichtig und wird theologisch begründet und ausgefaltet;
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| andere „christliche“ Strömungen sehen dies durchaus anders (s. u.).
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@ -711,7 +829,20 @@ block content
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| In der Nachfolge Jesu steht dem nun Geheilten der Weg in den Himmel offen.
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| In der Nachfolge Jesu steht dem nun Geheilten der Weg in den Himmel offen.
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li.small
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li.small
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| Einige spätere Erzählungen, wo es auch um den Weg „nach Hause“ geht, werden diese Interpretation unterstützen.
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| Einige spätere Erzählungen, bei denen es auch um den Weg „nach Hause“ geht, werden diese Interpretation unterstützen.
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| Die Erzählung von der Heilung des Gelähmten blickt – ganz im Sinne der „Taufe auf den Tod Jesu“ nach Röm 6 –
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| aber nicht nur darauf, dass der Geheilte nun nach der „Heilung“ „nach Hause“ geht,
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| sondern besonders darauf, dass
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i in der Taufe ein rituelles Mitgekreuzigtsein, Mitbegrabensein geschieht,
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i ein tot-sein für die Sünde in Analogie zum realen Gestorbensein Jesu „für die Sünde“ begründet wird.
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| In diesem Sinne <i>geht der Täufling mit Christus ins Verderben</i>:
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| er stirbt dem alten Leben ab, um teilzuhaben an der Neuheit des Lebens in Christi Auferstehung,
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| die ihn zu einem entsprechenden Lebenswandel verpflichtet.
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@ -842,6 +973,344 @@ block content
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| Wie die Vier ihren Glauben durch tätige Liebe leben, soll dies nun auch der Geheilte tun.
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| Wie die Vier ihren Glauben durch tätige Liebe leben, soll dies nun auch der Geheilte tun.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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| Der unreine Geist in der Mitte der konzentrischen Gliederung negativ wie positiv fortgeführt bei der Heilung des Gelähmten
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h6.card-subtitle.text-muted
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| Schriftgelehrte einerseits und die Vier und der Gelähmte andererseits als „Manifestationen“ des unreinen Geistes
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ul.card-text
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| Der unreine Geist in der Mitte der konzentrischen Gliederung wird – wie es seinem Wesen entspricht – einerseits negativ/herausfordernd
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| geschildert.
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ul.card-text
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| Er spricht ein einseitiges „Bekenntnis“ zu Jesus („Heiliger Gottes“), das nur auf die Auferstehungsherrlichkeit Jesu nach Röm 1,4
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| abzielt und das Kreuz verschweigt; deswegen wird es mit einem Schweigegebot belegt.
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li
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| Die Schriftgelehrten bestreiten bei der Heilung des Gelähmten die Vollmacht Jesu zu Sündenvergebung und fordern auf diese Weise Jesus heraus.
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li
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| Neben der nativen Seite des unreinen Geistes wird aber auch eine „positive“ Seite gezeichnet.
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ul.card-text
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| Er ist gehorsam gegenüber dem Befehl Jesu: er verstummt und fährt aus – letztlich ins Verderben.
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li
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| Das verbindet sich einerseits mit den Vieren, die den Gelähmten zu Jesus bringen und während der ganzen Erzählung stumm sind.
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br
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| Sie sprechen kein Bekenntnis mit Worten, nichtmal eine Heilungsbitte – angesichts anderer Erzählungen ist dies auffallend
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| und kann nur von der Verbindung mit dem Schweigegebot an den unreinen Geist her sinnvoll erklärt werden.
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br
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| Sie bringen ihren Glauben und ihre Heilungsbitte nicht durch Worte, sondern vielmehr durch ihr unbeirrbares Handeln zum Ausdruck,
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| durch ihre Liebestat an dem Gelähmten.
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br
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| Dies ist nicht nur Bekenntnis zur Vollmacht Jesu, sondern echte, dienende Nachfolge, die das Kreuz Jesu zum Vorbild nimmt,
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| mithin also ein Bekenntnis auch zum Kreuz Jesu als Dienst an den Menschen,
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| der selber zur Erlösung des Menschen ins Verderben des Todes am Kreuz gegangen ist.
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br
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| Denn der Glaube, der durch die Liebe wirkt, hat als Basis das Handeln Jesu:
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br
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q.bibeltext ... lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.
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span.bibeltext Gal 2,20
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| (→ Mitte der konzentrischen Gliederung).
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p.card-text.small.mb-0
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| Vielleicht darf man sogar
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span.bibelstelle Gal 2,19-21
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| insgesamt einbeziehen, denn einerseits begegnet die auch hier präsente Gesetzesthematik (einschließlich dessen Insuffizienz),
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| andererseits – worauf wir teils bei der Jüngerberufung schon gestoßen sind – zu Röm 6 parallele Formulierungen:
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br
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q.bibeltext
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| 19 Denn ich bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe.
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br
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| Ich bin mit Chrisuts gekreuzigt worden.
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br
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| 20 Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.
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br
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| Was ich nun im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.
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br
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| 21 Ich missachte die Gnade Gottes in keiner Weise;
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br
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| denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben.
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br
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q.bibeltext
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| 6 Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt ...
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br
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| 10 ... durch sein Sterben ist er [= Christus] ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott.
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br
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| 11 So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.
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span.bibelstelle Röm 6,6.10-11
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li
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| Ferner verbindet sich der unreine Geist mit seiner „positiven“ Seite mit dem Gelähmten,
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| der wie die Vier in der ganzen Erzählung stumm bleibt und nach dem Befehl Jesu, aufzustehen,
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| dies gehorsam tut – und „nach Hause“ geht (als positiven Gegenort zum Verderben beim unreinen Geist).
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li.small
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| Dass auch die Schriftgelehrten kein offenes Wort sagen, sondern „in ihrem Herzen“, nach außen also schweigen,
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| macht deutlich, dass das Schweigen an sich kein positiver Wert ist.
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| Dies unterstreicht die inhaltliche Füllung des Schweigegebotes an den unreinen Geist.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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q Als er ihren Glauben <i>sah</i>
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q Damit ihr aber <i>erkennt</i>
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| Von der „Sichtbarkeit“ des Glaubens
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hr
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li
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| Jesus <i>sieht</i> den Glauben der Vier, weil es ein Glaube ist der <i>durch die Liebe wirkt</i>.
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li
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| Die Gegner Jesu sollen seine Sündenvergebungsvollmacht erkennen (durch die vollzogene Lebenswende des Geheilten nach Röm 6).
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i
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| Glaube zeigt sich, ist erkennbar,
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br
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| ist nicht nur Wort-Glaube (Glaubensbekenntnis), sondern tätiger Glaube, wirkt durch die Liebe, wird gelebt.
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li
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| Paulus musste sich dem Vorwurf stellen, dass er mit der von ihm verkündeten Rechtfertigung allein durch den Glauben
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| der Sünde Tür und Tor öffnen würde; dies steht auch im Hintergrund der Ausführungen im Röm 6
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br
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| (vgl. nur
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span.bibelstelle Röm 6,1
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q.bibeltext Was sollen wir nun sagen? Sollen wir an der Sünde festhalten, damit die Gnade umso mächtiger werde?
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| ).
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| Dieser Vorwurf an <i>Paulus</i> dürfte auch inter dem Vorworf an <i>Jesus</i> in
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span.bibelstelle Mk 3,22
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| stehen:
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br
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q.bibeltext
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| Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten:
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q Er ist von Beelzubul besessen; mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
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br
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| (Vgl. näher dann dort.)
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br
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| Umso wichtiger ist es Paulus und Markus aufzuzeigen, dass der Glaube sich im Leben auswirkt und auswirken muss.
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br
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| In diesen Kontext gehört auch die Wendung „Gehorsam des Glaubens“, auf die wir bereits gestoßen sind
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| und die auch in der Verbindung Mitte und unteres Ende der konzentrischen Gliederung präsent ist.
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| Glaube hier, Gehorsam da – der Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt
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h6.card-subtitle.text-muted
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| im Horizont des Gehorsams Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
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hr
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ul.card-text
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| Der Erzählung der Heilung des Gelähmten greift das Mitbegrabensein mit Christus nach Röm 6 auf;
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| dies macht den Tod Jesu präsent (als Voraussetzung des Begräbnisses und des Mitbegrabenseins).
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li
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| Stimmig dazu wird in der Mitte der konzentrischen Gliederung indirekt der Tod Jesu angedeutet,
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| sein Gang ins Verderben, zum Verderben der unreinen Geister.
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br
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| Dabei greift – mit Blick auf jene konzentrischen Gliederung, bei der die Austreibung des unreinen Geistes das untere Ende und die Wüstensendung Jesu
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| die Mitte der konzentrischen Gliederung bildet –
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| erzählerisch der Gehorsam des unreinen Geistes, der ohne Widerrede verstummt und ausfährt,
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| den Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz auf, der im Gehorsam Jesu gegenüber dem Geist angesichts dessen Treiben in die Wüste
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| und der dortigen Versuchung durch Satan bebildert ist; der Dienst der Engel deutet dann die Erhöhung gemäß des Philipperhymnus an.
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li
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| Mit dem Gehorsam des Gelähmten, der auf das Wort Jesu hin aufsteht und „nach Hause“ geht,
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| ergibt sich eine Kette des Gehorsams, durch die auch dieser Gehorsam des Gelähmten mit dem Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz verbunden ist:
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br
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| Gehorsam Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz → Gehorsam des unreinen Geistes → Gehorsam des Gelähmten.
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li
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| Bei den Vieren wird der Glaube hervorgehoben; es ist ein Glaube, der durch die Liebe wirkt.
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li
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| Wie verschiedene Signale in der Erzählung selbst, aber auch in der konzentrischen Gliederung andeuten (s. o. u. u.),
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| schließt sich mit dem Weggehen des Geheilten <i>mit</i> der Liege, auf der er selbst zu Jesus gebracht wurde, ein Kreis;
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br
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| dadurch sind die Vier und der Gelähmte zusammenzunehmen; sie bilden auch gemeinsam die positive Fortführung des unreinen Geistes
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| in der Mitte der konzentrischen Gliederung.
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li
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| Tätiger Glaube hier, Gehorsam da,
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br
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| verbinden sich zum <i>Gehorsam des Glaubens</i> nach Röm 1,5, mit Gal 5,6 ergänzt zum
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br
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i Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt.
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br
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| Dieser war schon mehrfach gegenwärtig, nicht zuletzt bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus.
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| Dass Röm 1,5 von der Berufung des Paulus spricht,
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br
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q.bibeltext
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| <i>unter allen Völkern</i> den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
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| , fügt sich gut in die vorliegende Erzählung, die mit dem doppelten Dachöffnen Juden und Völkerwelt zusammenbindet.
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li.small
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| Das Gegenüber von Jüngerberufung (Namen der Jünger! Deren Gehorsam beim Eintritt in die Nachfolge) und Heilung des Gelähmten (Doppelte Dachöffnung! Glaube!)
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| in der Gliederung „Galiläa I“ wird bestätigen, dass Markus hier an den „Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt“ denkt (s. u.).
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| „Mein Sohn“ – „Menschensohn“
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| Erniedrigung und Hoheit Jesu in der Erzählung von der Heilung des Gelähmten
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hr
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ul.card-text
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li
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| Jesus spricht den Gelähmten zunächst mit „Mein Sohn“ an und gewährt ihm Sündenvergebung.
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| Jesus handelt hier aus der Perspektive Gottes, seine Erhöhung ist impliziert.
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| Als die Schriftgelehrten aber die Vollmacht Jesu zur Sündenvergebung bezweifeln,
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| nennt er sich selber „Menschensohn“, der diese Vollmacht habe.
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br
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|
| Der Titel „Menschensohn“ ist hier ein Schlüsselbegriff:
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ul.card-text
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| In Verbindung mit „Mein Sohn“ und dem Handeln aus der Perspektive Gottes
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| enthält er Erniedrigung: „Menschensohn“ ↔ „Gottessohn“;
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| die Menschwerdung ist angedeutet,
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| einererseits nach
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span.bibeltext Phil 2,7:
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q.bibeltext
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| er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.
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br
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| Sein Leben war das eines Menschen.
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br
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|
| Andererseits nach
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span.bibeltext Gal 4,4:
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br
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q.bibeltext
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau ...
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li
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| Gleichzeitig bringt der Titel nach
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span.bibeltext Dan 7,13-14
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| Hoheit und Vollmacht zum Ausdruck:
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br
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q.bibeltext
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| 13 Immer noch hatte ich die nächtlichen Visionen:
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br
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| Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn.
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br
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| Er gelangte bis zu dem Hochbetagten [= Gott] und wurde vor ihn geführt.
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| 14 Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben.
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br
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| Alle Völker, Nationen udn Sprachen dienten ihm.
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br
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| Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft.
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br
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| Sein Reich geht niemals unter.
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p.card-text.small.mb-0
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| Zu beachten ist, dass Markus diese Vision in Mk 14,62 im Rahmen des Prozesses gegen Jesus vor dem Hohen Rat aufgreift.
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li
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| In der Erzählung von der Heilung des Gelähmten sind also sowohl Jesu Vollmacht und Hoheit aufgrund der Auferstehung von den Toten
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| also auch seine Erniedrigung gegenwärtig, zu der auch das Begräbnis aus erzählerischer Rahmen passt.
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li
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| Dies deckt sich mit der Mitte der konzentrischen Gliederung:
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br
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| Dort wird Jesus einerseits als „Heiliger Gottes“ angesprochen und wird die Vollmacht seiner Lehre hervorgehoben,
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| wobei Röm 1,4 im Hintergrund steht („dem Geist der Heiligkeit nach
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| eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten“);
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br
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| andererseits wird dort auch indirekt sein Weg in die Erniedrigung des Todes am Kreuz angedeutet
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| („Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen“ – Antwort: Ja, indem ich selber euch ins Verderben vorausgehe).
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| Fieber – Aussatz – Lähmung
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| Von der Doppel- und Mehrfachdeutigkeit der Krankheiten im Markus-Evangelium
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hr
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ul.card-text
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| Besonders die Heilung des „Aussätzigen“ in Mk 1,40-45 mit ihrem Rückgriff auf Jes 53,4 („er hat unsere Krankheit getragen“)
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| hat deutlich gemacht, dass „Krankheit“ im Markus-Evangelium auch im übertragenen Sinne verstanden werden kann und muss.
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br
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| Dies war auch schon bei der Heilung der an „Fieber“ erkrankten Schwiegermutter des Petrus angenommen worden.
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| Das Bild von der Heilung „Kranker“ ermöglicht, in <i>einer</i> Erzählung auf <i>mehreren</i> Ebenen zu erzählen:
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ul.card-text
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li
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i „krank“ im Sinne der realen Krankheit
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br
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| → Dienst an einer kranken Person;
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li
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i „krank“ im übertragenen Sinne,
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br
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| wobei hier auch nochmal unterschieden werden muss:
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ul.card-text
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li
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i „krank“ im Sinne des Gefangenseins in Sünde und Tod
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br
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| → Befreiuung aus diesem Verfallensein
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| in der Taufe aufgrund der Erlösung in Christus;
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li
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i „krank“ im Sinne des Opferseins in unguten ethisch-sozialen Zusammenhängen
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br
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| → Befreiung aus diesen unguten Zusammenhängen durch ethisches Handeln in der Nachfolge Jesu.
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li
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| Die Zuwendung zu den „Kranken“ ist also schillernd und kann mehrere Ebenen umfassen.
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li
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| Einerseits wird bebildert, wie Jesu Tod und Auferstehung Menschen aus Sünde und Tod befreit,
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| indem dieses christologisch-christliche Grundereignis in der Taufe vergegenwärtigt
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| und ein Mensch in die aufrichtende Schicksalsgemeinschaft mit Jesus hineingenommen wird.
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br
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| Andererseits wird – als Folge davon – bebildert, wie sich dies in einem ethischen Sinne im neuen,
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| geheilten Miteinander der Menschen untereinander heilvoll auswirkt.
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li
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| Letztlich geht es hier – verbindend – um alle Situationen, in denen es jemand nicht gut geht,
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| jemand der Zuwendung und Hilfe bedarf, aufgerichtet werden will, ganzheitlich, soteriologisch-ethisch.
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br
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| Für die Jünger geht es so oder so um einen Liebesdienst an einem Menschen, der Hilfe braucht.
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| Alles nur Erfindung?
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| Zum Faktum, dass Erzählungen im Markus-Evangelium durch das paulinische Schrifttum „generiert“ sind
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ul.card-text
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| Wie deutlich geworden sein dürfte,
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| steht im Hintergrund der Heilung des Gelähmten – und schon zurückliegender und noch kommender Erzählungen –
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| kein historischese Ereignis, das dann – vielleicht mit wenigen Modifikationen (vgl. die anderen Evangelisten) –
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| von Markus in sein Evangelium geschrieben hat.
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| Nicht einmal ein „historischer Kern“ lässt sich herausschälen.
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| Wobei anzumerken ist, dass unser Verständnis von „historisch“ und „Geschichte“ eine Folge der Aufklärung ist
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| und zur Zeit des Markus unbekannt war.
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| Doch gilt zu beachten:
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| hinter den Erzählungen steht zwar <i>keine historische Wahrheit</i>,
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| dennoch aber eine <i>theologische Wahrheit</i>.
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li
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| Die Erzählung sind <i>nicht einfach „Erfindungen“ des Markus</i>,
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| sie sind <i>abgeleitet von theologischen Aussagen und Sprachbildern des Paulus und des Alten Testamentes</i>.
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| Schon lange ist bewusst, dass man aus den Evangelien kein „Leben Jesu“ rekonstruieren kann, wie man eigentlich gehofft hatte.
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| Gerade die Entdeckung, dass das Markus-Evangelium das älteste Evangelium ist, hatte die Hoffnung geweckt, dieses entsprechend
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| für ein „Leben Jesu“ fruchtbar machen zu können.
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| Die Erkenntnis der Bezüge zum paulinischen Schrifttum (und zu seiner Verwendungsweise des Alten Testamentes),
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| dazu, dass hinter dem markinischen Jesus immer wieder der Paulus der Briefe hervortritt,
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| macht einerseits erneut deutlich, dass dies nicht möglich ist.
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| Andererseits ist nun die „wahre Quelle“ des Evangeliums aufgedeckt, sind neue Entdeckungen möglich –
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| und gibt es eine Befreiung von der Suche nach etwas, das nie und nimmer greifbar werden kann.
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| Damit wird es aber noch schwieriger, zu sagen, was der „historische Jesus“ selbst getan hat und wollte.
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| Dennoch können einige Hinweise, auf die wir noch stoßen werden, eine Hilfe und Leitplanke sein.
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@ -862,8 +1331,9 @@ block content
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| sie verbinden sich unmittelbar mit den Vieren, die den Gelähmten auf der Liege zu Jesus bringen:
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| sie verbinden sich unmittelbar mit den Vieren, die den Gelähmten auf der Liege zu Jesus bringen:
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| Bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus sind es – so legen es die Bezüge in der Konzentrik nahe – diese vier Erstberufenen,
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| Bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus sind es diese vier Erstberufenen,
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| die Jesus zur fiebrigen Schiegermutter des Petrus führen.
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| die Jesus zur fiebrigen Schiegermutter des Petrus führen, wie es am unteren Ende der konzentrischen Gliederung vier Männer sind,
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| die den Gelähmten zu Jesus tragen, damit still ihren Glauben bezeugen und so die Heilung des Gelähmten in Gang bringen.
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| Von der Schwiegermutter des Petrus wird erzählt, dass sie nach der Aufrichtung durch Jesus diesem und seinen Begleitern dient.
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| Von der Schwiegermutter des Petrus wird erzählt, dass sie nach der Aufrichtung durch Jesus diesem und seinen Begleitern dient.
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@ -878,6 +1348,71 @@ block content
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| was sich gut mit dem Dienst der Schwiegermutter des Petrus an Jesus und seinen Begleitern nach deren Aufrichtung verbinden lässt:
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| was sich gut mit dem Dienst der Schwiegermutter des Petrus an Jesus und seinen Begleitern nach deren Aufrichtung verbinden lässt:
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| der oben formulierte Gedanke, dass der Geheilte seine Liege mitnimmt als „Handwerkszeug“, um fortan anderen zu helfen, wird verstärkt.
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| der oben formulierte Gedanke, dass der Geheilte seine Liege mitnimmt als „Handwerkszeug“, um fortan anderen zu helfen, wird verstärkt.
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|
| Die vier Erstberufenen – allen voran die explizit erwähnten Petrus und Andreas –
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| erweisen sich bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus als „Menschenfischer“, nicht im Sinne der Verkündigung
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| und des Zusammensammelns, sondern des Mitwirkens beim Befreien von Menschen aus dem Netz der Sünde und des Todes.
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| Effektiv wird im Haus des Simon und Andreas – „Menschenfischer“ entsprechend gedeutet – eine Taufe gefeiert.
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| Heil auf <i>soteriologischer</i> Ebene wird präsent, das auf eine Veränderung auf <i>ethischer</i> Ebene abzielt,
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| wie dies durch den Dienst der Schwiegermutter an Jesus und seinen Begleitern bebildert wird.
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| Hier wird „Krankheit“ im übertragenen Sinne verstanden.
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| Im Hinblick auf die Söhne des Zebedäus einerseits und die Schwiegermutter des Petrus andererseits kann das Bild entstehen,
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| dass die einen von ihrer Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb „herabsteigen“ und die andere aufgerichtet, erhöht wird.
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| Die Söhne des Zebedäus verlassen ihre herrscherliche Stellung und werden zu Dienern;
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| und dieser Dienst – Entäußerung und Erniedrigung in der Nachfolge Jesu – richtet auf und führt zu gegenseitigem Dienst
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| (vgl. auch die entsprechenden Ausführungen bei der Heilung des „Aussätzigen“ zu den Söhnen des Zebedäus).
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| Auch das ethische Handeln der Söhne des Zebedäus hat hier eine gewisse „soteriologische“, weil aufrichtende und befreiende Wirkung;
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| dies in Analogie zum einzigartigen soteriologischen Handeln Jesu im Tod am Kreuz.
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| Hier wird „Krankheit“ im realen Sinne verstanden oder als Bild für die Folge anderer krankmachender (sozialer) Umstände.
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| Im Hinblick auf den in beiden Erzählungen vorhandenen Gehorsam findet eine Vertauschung statt:
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| Bei der Berufung sind es die Berufenen, die gehorsam in den Dienst Jesu eintreten.
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| Bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus ist es Jesus selbst, der „gehorsam“ ist.
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| Beides ist zusammenzusehen:
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| Jesus nimmt die Jünger für seine eigene Sendung in Dienst, und lässt sich wiederum für diese von den Jüngern in Dienst nehmen.
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| Bei der Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus wirken der Gehorsam Jesu (bis zum Tod am Kreuz) und der Gehorsam der Jünger
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| (gegenüber ihrer Berufung durch Jesus) zusammen!
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| Während in der Berufungserzählung im Bild des zerrissenen Netzes die Befreiung aus dem „Gesetz der Sünde und des Todes“ durch Jesu
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| Gehorsam bis zum Tod am Kreuz gegenwärtig ist – der wiederum bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus im Gehorsam gegenüber den Jüngern angedeutet ist –,
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| bebildert die Erzählung von der Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus die Auswirkung dieser Befreiuung.
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| Jede Person im Gegenüber taucht mindestens einmal in der Position des Dienens auf.
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| Die Aufrichtung der Niedergedrückten schafft im Sinne des Evangeliums nicht neue Große und Mächtige, sondern zielt auf eine Gemeinschaft des Dienens!
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| Angesichts der im zerrissenen Netz gegenwärtigen Befreiung aus dem „Gesetz der Sünde und des Todes“ kann dies von
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span.bibelstelle Gal 5,13-14
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| her verstanden werden:
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q.bibeltext
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| Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder und Schwestern.
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| Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch,
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i sondern dient einander in Liebe!
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| Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt:
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br
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| Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
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| Zentrale Elemente des Philipperhymnus sind im Gegenüber gegenwärtig:
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li Entäußerung und Erniedrigung Jesu werden als Nachfolge der Zebedäus-Söhne erzählt.
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li Der Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz ist in seinem Gehorsam gegenüber den Jüngern angedeutet.
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li Erhöhung Jesu und der Dienst von Himmel, Erde und Unterwelt ist im Dienst der Schwiegermutter des Petrus angedeutet.
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| Mitgebraben-Sein mit Jesus (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung) wird also insbesondere der Akzent
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| Mitgebraben-Sein mit Jesus (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung) wird also insbesondere der Akzent
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| auf Jesu Tod als Ursache für das neue Heil in Christus gelegt.
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| auf Jesu Tod als Ursache für das neue Heil in Christus gelegt.
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li
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| Jesu Tod hat, da ihn Gott mit der Auferweckung beantwortet hat, das Reich Gottes nahegebracht.
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| Jesu Tod hat, da ihn Gott mit der Auferweckung beantwortet hat, die Königsherrschaft Gottes nahegebracht.
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| Das Zeitalter des rettenden Glaubens ins angebrochen.
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li
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| Weil zum „Evangelium Gottes“ wesentlich gehört, dass durch Jesus Tod am Kreuz die Dämonen ins Verderben gestürzt sind,
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| Weil zum „Evangelium Gottes“ wesentlich gehört, dass durch Jesu Tod am Kreuz die Dämonen ins Verderben gestürzt sind,
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| kann Jesus nun die Dämonen austreiben, insgesamt Menschen heilen.
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| kann Jesus nun die Dämonen austreiben, insgesamt Menschen heilen.
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li
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| Die Menschen, die die Kranken zu Jesus bringen – wie die Vier am unteren Ende der konzentrischen Gliederung! –
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| Die Menschen, die die Kranken zu Jesus bringen – wie die Vier am unteren Ende der konzentrischen Gliederung! –
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| zeigen ihren Glauben, zu dem Jesus aufruft.
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| zeigen ihren Glauben, zu dem Jesus aufruft.
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| Es zeigt sich ein Glaube, der durch die Liebe wirkt; insofern sind Glaube und Umkehr identisch.
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| Die Menschen folgen gehorsam dem Ruf Jesu zu Glaube und Umkehr:
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| wie am unteren Ende der konzentrischen Gliederung auf die Vier und den Geheilten aufgeteilt,
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| begegnet hier im Gegenüber der „Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt“.
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| Die Predigt der Umkehr beim Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu trägt insofern Frucht,
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| Die Predigt der Umkehr beim Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu trägt nicht nur
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| als die Menschen sich ihrer Kranken annehmen und sie zu Jesus bringen;
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| bei den Menschen, die sich ihrer Kranken annehmen und sie zu Jesus bringeni, Frucht:
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| auch in den „Heilungen“ selbst steckt „Umkehr“, insofern die „Kranken“ aus der Hand der Sünde befreit werden
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| auch in den „Heilungen“ selbst steckt „Umkehr“, insofern die „Kranken“ aus der Hand der Sünde befreit werden
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| zum „Wandeln in der Neuheit des Lebens“.
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| zum „Wandeln in der Neuheit des Lebens“.
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@ -931,9 +1475,10 @@ block content
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| sondern eine ganze Erzählung weiter springt, muss anderweitig ausgeglichen werden.
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| sondern eine ganze Erzählung weiter springt, muss anderweitig ausgeglichen werden.
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| Auf der Suche nach zu verbindenen Erzählungen fällt ins Auge, dass in Mk 1,35-39 zunächst die Auferstehung Jesu präsent gemacht wird,
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| Auf der Suche nach zu verbindenen Erzählungen fällt ins Auge, dass in Mk 1,35-39 zunächst die Auferstehung Jesu präsent gemacht wird,
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| dann aber der Leser mit Jesus und den ihm folgenden Jüngern in die Wüste gehen muss, von wo aus ein Neuaufbruch stattfindet;
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| dann aber der Leser mit Jesus und den ihn verfolgenden Jüngern in die Wüste gehen muss, von wo aus ein Neuaufbruch stattfindet;
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| das lässt sich mit der Abfolge Taufe Jesu (→ Auferstehung) – Wüstenaufenthalt/Versuchung Jesu verbinden;
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| das lässt sich mit der Abfolge Taufe Jesu → Wüstenaufenthalt/Versuchung Jesu verbinden,
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| da die Begleiterscheinungen beim Heraustreten aus dem Wasser die Auferstehung Jesu präsent machen;
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| beide Erzählungen haben auch schon gemeinsam die Mitte einer konzentrischen Gliederung gebildet.
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| beide Erzählungen haben auch schon gemeinsam die Mitte einer konzentrischen Gliederung gebildet.
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| So müssen diese beiden Erzählunge wieder zusammengezogen werden und bilden gemeinsam das Gegenüber zu Rückzug und Neuaufbruch.
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| So müssen diese beiden Erzählunge wieder zusammengezogen werden und bilden gemeinsam das Gegenüber zu Rückzug und Neuaufbruch.
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| mitten in dieser „Wüste der Gottferne“ erschafft Jesus durch Tod und Auferstehung die „Insel des Lebens“,
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| mitten in dieser „Wüste der Gottferne“ erschafft Jesus durch Tod und Auferstehung die „Insel des Lebens“,
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| dazu geht er in die „umliegenden Dörfer“, schließlich durch „ganz Galiäa“.
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| dazu geht er in die „umliegenden Dörfer“, schließlich durch „ganz Galiäa“.
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| Während in Mk 1,12-13 Jesus allein in die Wüste geht, folgen ihm in Mk 1,35-39 die Jünger in die „Wüste“:
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| In beiden gegenüberliegenden Stücken ist die Sendung Jesu bzw. sein Weg nach dem Philipperhymnus gegenwärtig bzw. angedeutet:
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| auch sie sind dort hineingesandt.
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table.table.table-sm
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thead
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tr
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th.card-text Philipperhymnus
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th.card-text Taufe/Wüstensendung
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th.card-text Rückzug/Neuaufbruch
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tbody
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tr
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td.card-text Entäußerung und Erniedrigung
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td.card-text Zunächst Auferstehung (→ Begleiterscheinungen Taufe), dann Sendung in die Wüste
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td.card-text Zunächst Auferstehung (→ Aufstehen am frühen Morgen, als es noch dunkel ist), dann gang an einen „einsamen Ort“
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td.card-text Gehorsam bis zum Tod am Kreuz
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td.card-text
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| Wüste als Gottferne
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br
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| Das untere Ende der konzentrischen Gliederung lässt sie diesbezüglich in Aktion treten
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| (Bestehen der) Versuchung durch Satan
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| (wie auch im Gegenüber von Jüngerberufung und Heilung der Schwiegermutter des Petrus).
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td.card-text
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| Einsamkeit als Gottferne
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br
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| Jesus betet (→ Beten Jesu am Kreuz)
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tr
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td.card-text Erhöhrung und Einsetzung in hoheitliche Stellung
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td.card-text
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| Dienst der Engel
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td.card-text
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| Weitung des Wirkradius auf „ganz Galiläa“ → Völkermission
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| im Sinne des „alle auf der Erde“ des Philipperhymnus
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| Der Gang Jesu in die „Wüste“ hat das Getriebenwerden durch den Geist Gottes zur Ursache;
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| er entspricht – bis hin zum Tod am Kreuz – der Sendung Jesu und steht unter dem – quasi vorab gesprochenen – Wohlgefallen Gottes.
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| Dies ist auf das Gegenüber zu übertragen.
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| Petrus und seine Begleiter dagegen wollen Jesus vom Kreuz zurückholen;
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| sie stellen sich damit der Sendung Jesu in den Weg, ihr Tun steht gegen das Wohlgefallen Gottes.
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li
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| Während Entäußerung, Erniedrigung und Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz das Wohlgefallen Gottes finden
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| und zur Erhöhung Jesu führen,
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br
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| wollen Petrus und seine Begleiter Jesus aus der Erniedrigung quasi in die andere Richtung zurückholen:
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| sie wollen einseitig einen „Christus/Menschensohn der Glorie“ und dazu das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen (also das Kreuz in seiner Bedeutung abschwächen).
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| Dies verbindet sich mit der Anrede Jesu als „Heiliger Gottes“ durch den unreinen Geist in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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| und dem darauf bezogenen Schweigegebot Jesu, weil der unreine Geist das Kreuz Jesu als Ursache der Erhöhung verschweigt.
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br
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| Vgl. auch Mk 8,32b-33 (Widerstand des Petrus gegen den Weg Jesu; Bezeichnung des Petrus durch Jesus als Satan)
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| mit der Spannung „was Gott will“ ↔ „was die Menschen wollen“
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| und Mk 8,29-30 (Schweigegebot nach Messiasbekenntnis des Petrus).
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br
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| Am unteren Ende der konzentrischen Gliederung dagegen handeln Vier – die im Gegenüber Jüngerberufung und Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus
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| auf die vier Erstberufenen bezogen werden konnten – ganz im Sinne des Kreuzes Christi dienend an einem kranken Menschen.
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li
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| Während Jesus bei der Wüstensendung dem Geist untersteht, wollen im Gegenüber Petrus und seine Begleiter sich seiner bemächtigen.
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li
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| Während es Jesu Versuchung war, nicht gehorsam bis zum Tod am Kreuz zu sein, das Kreuz nicht anzunehmen,
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br
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| ist es die Versuchung der Jünger, das „Ärgernis des Kreuzes“ zu beseitigen, das Kreuz nicht ernst zu nehmen,
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| es abzuschwächen und es damit seiner theologischen und ethischen Bedeutung und Kraft zu berauben:
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| Befreiung aus Sünde und Tod im Tod Jesu, in Verbindung mit der Auferstehung daher Beginn eines neuen Zeitalters,
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| Verpflichtung auf einen entsprechenden Lebenswandel (kein „weiter so“ mit wenigen Modifikationen).
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li
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| Auf beiden Seiten des Gegenübers begegnet die Umbiegung „Auferstehung(sherrlichkeit) → Tod am Kreuz“.
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| Mit mahnendem Ton im Hinblick auf das Treiben von Petrus und seinen Begleitern wird Röm 6 vergegenwärtigt, das am unteren Ende der konzentrischen Gliederung präsent ist:
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br
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q.bibeltext
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| 3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, <i>auf seinen Tod getauft</i> worden sind?
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| 4 Wir wurden ja <i>mit ihm begraben</i> durch die Taufe auf den Tod,
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br
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| damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde,
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i in der Neuheit des Lebens wandeln.
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span.bibelstelle Röm 6,3-4
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br
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| Es findet eine Umbiegung vom Blick auf die Auferstehung bzw. den Auferstandenen in Richtung Ethik statt:
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br
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| die ethischen Konsequenzen werden verdeutlicht und von Paulus in den weiteren Versen näher ausgeführt: nicht Diener der Sünde, sondern Diener Gottes sein,
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| tot für die Sünde sein, für Gott leben.
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br
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| Dies verbindet sich – sowohl im Sinne des Paulus, als auch im Sinne des Markus – sehr gut mit der von Jesus erzählten Entäußerung und Erniedrigung,
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| mit dem Gehorsam bis zum Tod am Kreuz.
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br
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| Mit dem Nachgeben der Versuchung durch Satan werden Petrus und seine Begleiter (wieder) „Diener der Sünde“,
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| was auch von Mk 8,32b-33 her gut zum Gegenüber „was Gott will“ – „was die Menschen wollen“ passt
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| („hinter mich Satan“: „du hast das im Sinn, was die Menschen wollen“).
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br
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| Am untern Ende der konzentrischen Gliederung wird Röm 6 bebildert und positiv aufgegriffen,
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| einerseits in der Heilung des Gelähmten, anderereits aber auch in den Vieren, die sich zu Dienern des Gelähmten machen,
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| ganz im Sinne des Weges Jesu ans Kreuz.
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li
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| Das Wohlgefallen Gottes und das Treiben durch den Geist verbinden sich auch mit dem „dazu bin ich gekommen“ im Gegenüber,
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| das sich auf Jesu Neuaufbruch in die benachbarter Dörfer und schließlich „ganz Galiläa“ (→ Völkermission!) bezieht;
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| damit wird die Völkermission als (ein wichtiges) Ziel der Sendung Jesu herausgestellt.
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| Dies passt zur Thematik des Einen Gottes für Juden und Heiden, der das Heil aller Menschen will, die im unteren Ende
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| der konzentrischen Gliederung gegenwärtig ist.
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li
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| Angesichts der Präsenz der Gesetzesthematik in Mitte und am unteren Ender der konzentrischen Gliederung
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| (und auch in manch anderem Gegenüber) ist anzumerken,
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| dass die Wüstensendung unter dem Wohlgefallen Gottes in vorausgehenden konzentrischen Gliederungen auf den
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|
| Freikauf vom Gesetz („dem Gesetz des Geistes unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen“),
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| das Handeln des Petrus, seiner Begleiter und „aller“ im Gegenüber dagegen auf das (Wieder-)Aufrichten des Gesetzes bezogen werden konnte:
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| Petrus und seine Begleiter wollen Jesus vom „Ort des Freikaufes“, vom Kreuz, zurückholen, damit das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen,
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| effektiv (in der Sicht des Paulus und Markus) den Freikauf vom (Fluch des) Gesetz(es) rückgängig machen – mit allen Konsequenzen.
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| Dieses (Wieder-)Aufrichten des Gesetzes steht im aktuellen Gegenüber gegen das Wohlgefallen Gottes.
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| In Verbindung mit der Versuchung als Gegenüber zum Handeln des Petrus uns deiner Begleiter und damit der Mahnung, tot zu sein für die Sünde,
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| wie Christus für die Sünde gestorben ist,
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| müssen erneut die parallelen Formulierungen „gestorben/tot für die Sünde, leben für Gott“ (Röm 6,10-11) – „dem Gesetz gestorben, um für Gott zu leben“ (Gal 2,19)
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| bedacht werden: wie Christus durch seinen Tod „ein für alle Mal gestorben ist für die Sünde“, um uns vom Fluch des „Gesetzes der Sünde und des Todes“
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| zu befreien, müssen auch die Christen dem Gesetz sterben, um für Gott in der Freheit der Kinder Gottes leben zu können.
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| Die Versuchung Jesu durch Satan wird im Gegenüber und in der Mitte der konzentrischen Gliederung auch insofern aufgegriffen,
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| Die Versuchung Jesu durch Satan wird im Gegenüber und in der Mitte der konzentrischen Gliederung auch insofern aufgegriffen,
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| als Jesus die Dämonen austreibt: damit ist nicht nur das Bestehen der Versuchung durch Jesus angedeutet,
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| als Jesus die Dämonen austreibt: damit ist nicht nur das Bestehen der Versuchung durch Jesus angedeutet,
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| dieser – Jesus – kann den „Aussätzigen“ heilen, was als absolut außergewöhnlich gelten muss.
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| dieser – Jesus – kann den „Aussätzigen“ heilen, was als absolut außergewöhnlich gelten muss.
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| Johannes der Täufer geht wechselnd Beziehungen zum „Aussätzigen“ und zu Jesus ein:
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| Johannes der Täufer, der sich selber gegenüber dem kommenden Stärkeren als ein „Nichts“ bezeichnet,
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| geht wechselnd Beziehungen zum „Aussätzigen“ und zu Jesus ein:
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ul.card-text
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ul.card-text
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| Johannes bezeichnet sich selbst gegenüber dem kommenden Stärkeren – Jesus – als ein „Nichts“;
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| Zunächst ist er mit dem „Aussätzigen“ verbunden, der ein „Letzter“ in der Gesellschaft ist.
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| das verbindet ihn zunächst mit dem „Aussätzigen“, der ein „Letzter“ in der Gesellschaft ist.
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| Durch die Heilung des „Aussätzigen“ – bei der Jesus den „Aussatz“ des „Aussätzigen“ auf sich nimmt (→ „er hat unsere Krankheit getragen“!) –
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| Durch die Heilung des „Aussätzigen“ – bei der Jesus den „Aussatz“ des „Aussätzigen“ auf sich nimmt (→ „er hat unsere Krankheit getragen“!) –
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| wird Jesus selber zu einem „Letzten“ –
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| wird Jesus selber zu einem „Letzten“ –
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| und ist diesbezüglich nun statt dem „Aussätzigen“ mit Johannes dem Täufer verbunden.
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| und ist diesbezüglich nun statt dem „Aussätzigen“ mit Johannes dem Täufer verbunden.
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| Das Hervorheben des rangmäßigen Unterschiedes zwischen Jesus und Johannes dem Täufer am Anfang und dann – als Folge des Handelns Jesu – doch
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| die Parallele zwischen den beiden am Ende der Heilung des „Aussätzigen“ markiert die Erniedrigung Jesu in besonderer Weise.
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| Johannes der Täufer verkündet die „Taufe des Sinneswandels zur Vergebung der Sünden“,
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| Johannes der Täufer verkündet die „Taufe des Sinneswandels zur Vergebung der Sünden“,
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| gegenüberliegend wird vom „Austausch“ Jesu mit dem „Aussätzigen“ im Tod am Kreuz – gleichsam der „Taufe“ Jesu – erzählt,
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| gegenüberliegend wird vom „Austausch“ Jesu mit dem „Aussätzigen“ im Tod am Kreuz – gleichsam der „Taufe“ Jesu (→ Mk 10,38!) – erzählt,
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| womit Jesus eben jene „Taufe des Sinneswandels zur Vergebung der Sünden“ als „Taufe auf den Tod Jesu“ ermöglicht,
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| womit Jesus eben jene „Taufe des Sinneswandels zur Vergebung der Sünden“ als „Taufe auf den Tod Jesu“ ermöglicht,
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| wo die Vier sich eines „Gelähmten“ – was ebenso schillern kann wie „Aussätziger“ – annehmen.
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| wo die Vier sich eines „Gelähmten“ – was ebenso schillern kann wie „Aussätziger“ – annehmen.
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| Johannes und Jesus gemein ist nicht nur der Aufenthalt in der Wüste, sondern auch, dass die Scharen kommen.
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| Johannes und Jesus gemein ist nicht nur der Aufenthalt in der Wüste, sondern auch, dass die Scharen kommen.
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| Während zu Johannes dem Täufer Menschen aus „ganz Galiläa und alle Einwohner Jerusalems“ kommen, wird Jesus von Menschen „von überallher“ aufgesucht:
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| das ist eine Weitung, die der perspektive „alle Völker“ (Juden und Heiden) am untern Ende der konzentrischen Gliederung entspricht.
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| Mit dem vom „Aussatz“ Geheilten verbindet Johannes die Verkündigungstätigkeit:
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| Mit dem vom „Aussatz“ Geheilten verbindet Johannes die Verkündigungstätigkeit:
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| beide weisen auf Jesus hin.
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| beide weisen auf Jesus hin.
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h5.card-title
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q.bibeltext Ihr lieft gut. Wer hat euch gehindert, weiter der Wahrheit zu folgen?
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span.bibelstelle Gal 5,7
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h5.card-subtitle.text-muted
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|
| Die Heilung des Gelähmten im Gegenüber zur Berufung der ersten Jünger und zum Aufgesuchtwerden Jesu durch Petrus nach seinem Rückzug
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| in der Gliederung „Galiläa I“
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| In der Gliederung „Galiläa I“ liegt der Hauptbestand der Heilung des Gelähmten, nämlich Mk 2,3-12, einerseits
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| der Berufung der ersten Jünger (Mk 1,16-20), andererseits dem Aufgesuchtwerden Jesu durch Petrus nach seinem Rückzug (Mk 1,35-38)
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| gegenüber.
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| Dabei werden die Jünger einmal positiv, einmal negativ gezeichnet.
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| Das Gegenüber zu Mk 3,1-5 wird später dort besprochen.
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| In der Gliederung „Galiläa I“ liegen sich auch Mk 1,14-15; Mk 1,39; Mk 2,1-2; Mk 3,6 gegenüber.
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|
| Dies wird ebenso später besprochen.
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h5.card-title
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q.bibeltext Ihr lieft gut.
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ul.card-text
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| Das Gegenüber Jüngerberufung – Heilung des Gelähmten weist sehr viele Parallelen zum Gegenüber
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|
| Jüngerberufung – Heilung der Schwiegermutter des Petrus auf.
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| Die vier Erstberufenen können hier mit jenen vier identifiziert werden, die den Gelähmten zu Jesus tragen.
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| Das Netz, das zurückgelassen wurde, wird in die Liege eingetauscht, mit der der Gelähmte zu Jesus gebracht wird:
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| Das „Gesetz der Sünde und des Todes“ wird ersetzt durch ein „Werkzeug der Nächstenliebe“;
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| dabei darf nicht vergessen werden, dass auch das jüdische Gesetz auf die Nächstenliebe abzielt,
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| schreibt doch Paulus in
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span.bibelstelle Röm 13,9-10:
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q.bibeltext
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| Denn die Gebote ... und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
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| Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
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| Doch konnte das jüdische Gesetz diese Dimension nicht entfalten, wie ihm die Kraft fehlte, lebendig zu machen;
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| daher ist es zum „Gesetz der Sünde und des Todes“ geworden.
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| Während bei der Berufung der Vier ihr Gehorsam auffällt, mit dem sie ohne umschweife dem Ruf Jesu in die Nachfolge folgen,
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| wird im Gegenüber ihr Glaube betont, der ganz offensichtlich durch die Liebe wirkt;
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| wieder wird die Kombination aus Röm 1,5 und Gal 5,6 präsent:
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|
| der Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt.
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| Diesen ist Paulus berufen, „unter allen Völlkern ... aufzurichten“.
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| Das wird einerseits in den Namen der vier Erstberufenen aufgegriffen: zwei tragen semitische Namen (Jakobus, Johannes), zwei griechische (Simon, Andreas).
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| Andererseits im doppelten Dachöffnen, bei dem einmal ein palästinisches Dach, einmal ein griechisch-römisches Dach vorausgesetzt ist.
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| Der „Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt“ kann auch als Gegenbegriff verstanden werden
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| zum „Gehorsam gegenüber des jüdischen Gesetzes“, das die Vier hinter sich lassen und dessen Insuffizienz,
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| lebendig zu machen bzw. aus der Hand Satans/der Sünde zu befreien, subtil angedeutet wird.
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| Dem Gehorsam der vier Erstberufenen beim Ruf in die Nachfolge entspricht der Gehorsam des Gelähmten,
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| der aufsteht, seine Liege nimmt und „nach Hause“ geht.
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| Auch er ist nun in die Nachfolge eingetreten im Sinne des Wandels in der Neuheit des Lebens.
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| Die vier Erstberufenen
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| erweisen sich bei der Heilung des Gelähmten als „Menschenfischer“
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| – allen voran die mit diesem Begriff explizit verbundenen Petrus und Andreas –,
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| nicht im Sinne der Verkündigung
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| und des Zusammensammelns, sondern des Mitwirkens beim Befreien von Menschen aus dem Netz der Sünde und des Todes.
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| Schon von den Anklägen an Röm 6 her ist deutlich dass bei der „Heilung“ des Gelähmten eine Taufe gefeiert wird
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| und „Menschenfischer“ entsprechend zu deuten ist.
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| Heil auf <i>soteriologischer</i> Ebene wird präsent, das auf eine Veränderung auf <i>ethischer</i> Ebene abzielt,
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| wie dies durch das Mitnehmen der Liege – als Handwerkszeug für eigenen Liebesdienst verstanden – bebildert wird.
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| Hier wird „Krankheit“ im übertragenen Sinne verstanden.
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| Im Hinblick auf die Söhne des Zebedäus einerseits und den Gelähmten andererseits kann das Bild entstehen,
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| dass die einen von ihrer Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb „herabsteigen“ und der andere aufsteht, sich erhebt;
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| auch im Aufsteigen auf das Dach (wohl vorzustellen über Treppen) ist dies bereits angedeutet.
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| Die Söhne des Zebedäus verlassen ihre herrscherliche Stellung und werden zu Dienern;
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| und dieser Dienst – Entäußerung und Erniedrigung in der Nachfolge Jesu – richtet auf und hilft zu einem neuen Leben.
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| Auch das ethische Handeln der Söhne des Zebedäus hat hier eine gewisse „soteriologische“, weil aufrichtende und befreiende Wirkung;
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| dies in Analogie zum einzigartigen soteriologischen Handeln Jesu im Tod am Kreuz.
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| Hier wird „Krankheit“ im realen Sinne verstanden oder als Bild für die Folge anderer krankmachender, lähmender (sozialer) Umstände.
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| Dabei tritt aber die Sündenvergebungsthematik etwas in den Hintergrund.
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| Während in der Berufungserzählung im Bild des zerrissenen Netzes die Befreiung aus dem „Gesetz der Sünde und des Todes“ gegenwärtig ist,
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| wird im Gegenüber einerseits – mittels des Mitbegrabenseins durch Jesus – der befreiende Tod Jesu gegenwärtig,
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| andererseits die Auswirkung dieser Befreiuung in der Heilung des „Gelähmten“ bebildert.
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| Zu beachten ist, dass sich – ganz im Sinne der Befreiung aus dem „Gesetzes der Sünde und des Todes“ –
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| bei der Heilung des „Gelähmten“ die Sünden- und Gesetzesthematik verbinden (wie dies auch sonst bei Paulus und Markus begegnet).
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q.bibeltext Wer hat euch gehindert, weiter der Wahrheit zu folgen?
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| Petrus, seine Begleiter und „alle“ werden hier als negatives Gegenüber zu den Vieren, dem Gelähmten und auch „allen“ gezeichnet,
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| die vor Staunen außer sich geraten.
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| Mahnend stehen über Mk 1,35-38 die Worte des Paulus in
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span.bibelstelle Röm 6,3-4.6
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| mit der Umpolung von der Auferstehung(sherrlichkeit) auf den Tod Jesu am Kreuz und die Konsequenzen für die Nachfolge:
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| 3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
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| 4 Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod,
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| damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde,
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| in der Neuheit des Lebens wandeln.
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| 6 Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde,
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| sodass wir nicht mehr Sklaven der Sünde sind.
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| Während der Gelähmte gehorsam aufsteht, seine Liege nimmt und „nach Hause“ geht, er in der „Neuheit des Lebens“ wandelt,
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| wollen Petrus, seine Begleiter und „alle“, dass Jesus ihnen gehorsam ist und mit ihnen zurück zum „Alten“ geht.
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| Am Ort des Freikaufs vom (Fluch des) Gesetz(es), dem Kreuz, suchen sie Jesus auf und wollen ihn zurückholen,
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| das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen, das sich am Gelähmten heilvoll auswirkt:
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| im Mitgekreuzigtsein und Mitbegrabensein in der Taufe, das ein neues Leben ermöglicht.
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| Während die Vier den Gelähmten zu Jesus bringen, damit dieser ihn rettet, also die Chance ergreifen, die
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| der Tod Jesu – und das Mitgekreuzigtsein und Mitgebrabensein mit ihm in der Taufe – bringt,
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| wollen die anderen gleichsam Jesus aus dem Grab hinaustragen.
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| Während die Vier ihren Glauben, der durch die Liebe wirkt, bekunden,
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| wollen die anderen zurück zum Gesetz.
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| Hier gibt es eine Verbindung zur Jüngerberufung, denn dort sind die Söhne des Zebedäus gerade dabei,
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| das „Netz“ wieder herzurichten = das jüdische Gesetz wieder aufzurichten;
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| da hatte sie Jesus erfolgreich davon abgehalten, jetzt wollen sie zurück zum jüdischen Gesetz.
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| Mahnend stehen die Worte des Paulus in
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span.bibelstelle Gal 5,1
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| im Raum:
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q.bibeltext
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| Zur Freiheit hat uns Christus befreit.
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| Steht daher fest und alsst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen!
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| Während sich die Vier zu Dienern des Gelähmten machen – ganz im Sinne der von Jesus gelebten Entäußerung und Erniedrigung –
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| wollen die anderen (sogar über Jesus) herrschen, sind ihnen Entäußerung, Erniedrigung und Gehorsam Jesu ein Dorn im Auge,
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| eben „Ärgernis des Kreuzes“.
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| Während bei der Heilung des Gelähmten mit der Neuheit des Lebens, in der gewandelt werden soll,
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| eine Leben im Gehorsam gegenüber Gott und in Absetzung von der Sünde eröffnet und angezielt ist (→ Sündenvergebung),
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| wollen die anderen zurück zum „Gesetz der Sünde und des Todes“, effektiv wieder „Sklaven der Sünde“ (→ Röm 6,6!) sein.
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| Man beachte auch hier die parallelen Formulierungen zu Gesetz und Sünde („gestorben der Sünde/dem Gesetz“).
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| Wie Jesus den Gelähmten „nach Hause“ schickt, spricht Jesus von seiner Sendung, auch in die benachbarten Dörfer zu zeihen;
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| in beiden Fällen geht es um einen Neuaufbruch, der nach vorne und nicht zurück blickt.
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| Während bei der Heilung des Gelähmten „alle“ vor Stauen außer sich geraten, positiv angetan sind vom Wirken und von der Vollmacht Jesu,
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| wird Jesus neben Petrus und seinen Begleitern auch von „allen“ gesucht;
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| damit sie diese „alle“ ambivalent, wie sie es auch an deren Stellen des Evangeliums sind.
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| Der Evangelist macht auch deutlich:
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| Der Evangelist macht auch deutlich:
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| Das Wunderbare, das über Jesus erzählt wird, zieht die Menschen an, weil sie daran teilhaben wollen.
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| Das Wunderbare, das über Jesus erzählt wird, zieht die Menschen an, weil sie daran teilhaben wollen.
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| Durch seine – wenn auch eigentlich verbotene – Verkündigungstätigkeit erweist sich der Geheilte als „Menschenfischer“.
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| Es findet ein „Austausch“ statt (im Tod am Kreuz)
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| Es findet ein „Austausch“ statt (im Tod am Kreuz)
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| Jesus verlässt den „einsamen Ort“ und zieht verkündigend durch „ganz Galiläa“
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| Jesus verlässt den „einsamen Ort“, nicht aber um sich zurückholen zu lassen; er zieht vielmehr verkündigend durch „ganz Galiläa“
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| Der Geheilte verkündet, was Jesus an „einsame Orte“ treibt;
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| Der Geheilte verkündet, was Jesus an „einsame Orte“ treibt;
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| einmal geht Jesus zu den Menschen in weitem Umfeld („ganz Galiläa“), einmal kommen die Menschen aus weitem Umfeld („von überallher“) zu ihm.
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| einmal geht Jesus zu den Menschen in weitem Umfeld („ganz Galiläa“), einmal kommen die Menschen aus weitem Umfeld („von überallher“) zu ihm.
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| Während in Mk 1,35-39 Petrus Jesus in die Einsamkeit verfolgt, weil er ihn von dort „zurückholen“ will – das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen will –,
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| Während in Mk 1,35-39 Petrus Jesus in die Einsamkeit verfolgt, weil er ihn von dort „zurückholen“ will – das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen will –,
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| kommen die Menschen in Mk 1,40-45 „von überallher“ (→ Juden und Völkerwelt!) zu Jesus in die „Einsamkeit“, weil sie das „Ärgernis des Kreuzes“
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| ist es in Mk 1,40-45 die diesen heilende Begegnung mit dem Aussätzigen, die Jesus im Ergebnis in die „Einsamkeit“ treibt; und es
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| kommen Menschen „von überallher“ (→ Juden und Völkerwelt!) zu Jesus in die „Einsamkeit“, weil sie das „Ärgernis des Kreuzes“
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| positiv anzieht: im Tod Jesu am Kreuz sehen sie ihre Chance auf Heil, wie es der „Aussätzige“ erlebt hat.
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| positiv anzieht: im Tod Jesu am Kreuz sehen sie ihre Chance auf Heil, wie es der „Aussätzige“ erlebt hat.
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| den Dämonen geht Jesus mit seinem Tod am Kreuz ins „Verderben“ voraus;
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| den Dämonen geht Jesus mit seinem Tod am Kreuz ins „Verderben“ voraus;
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| mit dem „Aussätzigen“ findet im Tod am Kreuz ein „Austausch“ statt.
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| mit dem „Aussätzigen“ findet im Tod am Kreuz ein „Austausch“ statt.
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| Auch etwa bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus oder den Massenheilungen in Mk 1,32-34 war zwar deutlich,
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| dass es Jesu Tod am Kreuz ist, der die Ursache der Heilung ist;
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| aber es überwog doch die Parallele zwischen Jesu Auferwechung („<i>darum</i> hat ihn Gott über alle erhöht“)
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| und der Aufrichtung/Heilung der Menschen.
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| Hier dagegen gibt es gerade keine Parallele zwischen der Heilung des „Aussätzigen“ und Jesu Auferstehung, auch wenn jene am Ende angedeutet ist;
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| vielmehr ist der „Austausch“ die einzig mögliche Deutekategorie.
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| Freilich ist das Thema „Austausch“ schon gegenwärtig gewesen, wo Gal 3,10-14 bzw. Gal 4,4-6 im Hintergrund präsent war;
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| explizit ist es aber er hier in einer Erzählung umgesetzt.
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| So kann das hier vorhandene Schweigegebot als Signal verstanden werden:
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| So kann das hier vorhandene Schweigegebot als Signal verstanden werden:
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| und wir so durch den Glauben den verheißenen Geist empfangen.
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| und wir so durch den Glauben den verheißenen Geist empfangen.
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| Der „Segen für die Völker“ (→ Gen 12,3) in Verbindung mit dem Freikauf vom (Fluch des) Gesetz(es) war in der vorhergehenden Erzählung Thema;
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| Der „Segen für die Völker“ (→ Gen 12,3) in Verbindung mit dem Freikauf vom (Fluch des) Gesetz(es) war besonders in der vorhergehenden Erzählung Thema
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| (ist aber auch hier präsent, s. u.);
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| jetzt geht es um den Freikauf als solchen – das stellvertretende Tragen des Fluches – und es kommen daher
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| jetzt geht es um den Freikauf als solchen – das stellvertretende Tragen des Fluches – und es kommen daher
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| – als jene, „die unter dem Gesetz stehen“ (→ Gal 4,5) – besonders die Juden in den Blick.
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| – als jene, „die unter dem Gesetz stehen“ (→ Gal 4,5) – besonders die Juden in den Blick; die Erzählung ist aber –
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| wie auch die Ausführungen des Paulus im Galaterbrief – generell zu verstehen.
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| Insofern Gal 4,4-5 das Thema „Sohn Gottes“ bzw. „Sohnschaft“ in die Heilung des „Aussätzigen“ einträgt,
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| Insofern Gal 4,4-5 das Thema „Sohn Gottes“ bzw. „Sohnschaft“ in die Heilung des „Aussätzigen“ einträgt,
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| der konzentrischen Gliederung:
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| der konzentrischen Gliederung:
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| der „Aussätzige“ wird durch den „Austausch“ mit Jesus zu einem Sohn Gottes, wie die Söhne des Zebedäus durch ihre Nachfolge zu Söhnen Gottes werden.
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| der „Aussätzige“ wird durch den „Austausch“ mit Jesus zu einem Sohn Gottes, wie die Söhne des Zebedäus durch ihre Nachfolge zu Söhnen Gottes werden.
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| Der „Austausch“ im Sinne von „dem Gesetz unterstellt“ – „vom Fluch des Gesetzes freigekauft“ begegnet sowohl in der Erzählung von der Heilung des Aussätzigen
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| selbst, als auch im Verhältnis Mitte und unteres Ende der konzentrischen Gliederung: während Jesus „dem Gesetz unterstellt“ ist,
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| sind neben dem Aussätzigen auch die Jünger davon befreit: ihr Netz ist zerrissen (– sie müssen nun aber auch aufhören, es zu flicken, s. u.).
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| Im der Verbindung Mitte und unteres Ende der konzentrischen Gliederung ist auch der „Segen für die Völker“ (im Sinne von <i>alle</i> Völker, Juden und Heiden verbindend)
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| gegenwärtig:
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| Die Namen der Apostel vergegenwärtigen Griechen (Simon, Andreas) und Juden (Jakobus, Johannes).
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| Die Leute kommen „von überallher“ zu Jesus in die „Einsamkeit“.
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| Die Erzählung der Heilung des „Aussätzigen“ macht – mit Gesetzesthematik und „Austausch“ (Freikauf vom Fluch des Gesetzes im Kreuz!) –
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| sowohl Gal 4,4-5 als auch Gal 4,10-14 gegenwärtig; letztere Stelle (s. o.) nennt den „Segen für die Völker“ als Folge und Ziel des Freikaufes vom Fluch des Gesetzes.
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h5.card-title
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h5.card-title
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|
| Die Söhne des Zebedäus und der Philipperhymnus – Der „Aussätzige“ und das Vierte Lied vom Gottesknecht
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h6.card-subtitle.text-muted
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| „Auf, mir nach!“ – in den (ethischen) Austausch zugunsten der Menschen
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| „Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird“ II
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| „Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird“ II
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h6.card-subtitle.text-muted Der Philipperhymnus in seinem Kontext und seine Bezüge zur vorliegenden konzentrischen Gliederung
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p.card-text
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p.card-text
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||||||
| In der Mitte der konzentrischen Gliederung steht die Berufung der ersten Jünger mit dem Ruf Jesu: „Kommt her, mir nach!“.
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung steht die Berufung der ersten Jünger mit dem Ruf Jesu: „Kommt her, mir nach!“.
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@ -921,10 +956,6 @@ block content
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| Jedensmal geht es um Nachfolge, um das Beispiel Jesu, dem es nachzueifern gilt:
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| Jedensmal geht es um Nachfolge, um das Beispiel Jesu, dem es nachzueifern gilt:
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i Jesus ist der Bote Gottes vor den Jüngern her, der ihren weiteren Weg verbindlich bestimmt.
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i Jesus ist der Bote Gottes vor den Jüngern her, der ihren weiteren Weg verbindlich bestimmt.
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p.card-text
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| Davon angeleitet, entdeckt man gerade in dieser konzentrischen Gliederung viele Bezüge,
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| die sich mit dem Philipperhymnus in Verbindung bringen lassen.
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p.card-text
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q.bibeltext
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q.bibeltext
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| 6 Er war Gott gleich, hielt es aber nicht als einen Raub fest, Gott gleich zu sein,
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| 6 Er war Gott gleich, hielt es aber nicht als einen Raub fest, Gott gleich zu sein,
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@ -941,32 +972,14 @@ block content
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| 11 und jede Zunge bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.
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| 11 und jede Zunge bekennt: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.
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span.bibelstelle Phil 2,6-11
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span.bibelstelle Phil 2,6-11
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p.card-text
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p.card-text
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| Wie die folgenden Ausführungen belegen, steht die ganze konzentrische Gliederung in besonderer Weise in Verbindung
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| Am unteren Ende der konzentrischen Gliederung ist mit der Heilung des „Aussätzigen“ das Vierte Lied vom Gottesknecht präsent;
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| mit dem Philipperhymnus und dessen Kontext
|
| beide Hymnen/Lieder sind aufeinander zu beziehen.
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| und soll in Zusammenhang mit diesem gelesen werden im Sinne einer Vergegenwärtigung, Bebilderung
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| und Anwendung dieses Hymnus analog zu seiner Verwendung im Brief des Paulus an die Philipper.
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| Er war Gott gleich, hielt es aber nicht als einen Raub fest, Gott gleich zu sein,
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| sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.
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| ... er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod,
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| bis zum Tod am Kreuz
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| Oberes und unteres Ende der konzentrischen Gliederung
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| in Verbindung mit der Berufung der Söhne des Zebedäus in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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.card.slide.border-secondary.mb-1
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.card-body
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h5.card-title Philipperhymnus und Heilung des „Aussätzigen“
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h5.card-title Parallelen im Handeln Jesu nach dem Philipperhymnus und bei der Heilung des „Aussätzigen“ vor dem Hintergrund des Vierten Liedes vom Gottesknecht
|
||||||
h6.card-subtitle.text-muted Jesus, Sohn (eines) Gottes, erniedrigt sich und „tauscht“ mit einem „Letzten“
|
h6.card-subtitle.text-muted Jesus, Sohn (eines) Gottes, erniedrigt sich und „tauscht“ mit einem „Letzten“
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hr
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ul.card-text
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@ -1002,7 +1015,7 @@ block content
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| Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.
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| Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.
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span.bibelstelle Phil 2,3a.4
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span.bibelstelle Phil 2,3a.4
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| Mit „Entäußerung“, „gehorsam“ und „Tod am Kreuz“ enthält der Hymnus aber schon selber Begriffe, die eine soteriologische Bedeutung der Erniedrigung des Gottgleichen andeuten bzw. beinhalten:
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| Mit „Entäußerung“/„erniedrigen“, „gehorsam“ und „Tod am Kreuz“ enthält der Hymnus aber schon selber Begriffe, die eine soteriologische Bedeutung der Erniedrigung des Gottgleichen andeuten bzw. beinhalten:
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| In der Adam-Christus-Parallele in Röm 5,12-21 wird dem Gehorsam Christi eine soteriologische Funktion beigemessen:
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| In der Adam-Christus-Parallele in Röm 5,12-21 wird dem Gehorsam Christi eine soteriologische Funktion beigemessen:
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q.bibeltext
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q.bibeltext
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| Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind,
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| Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind,
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| so werden auch durch den <i>Gehorsam</i> des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.
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| so werden auch durch den <i>Gehorsam</i> des einen <i>die vielen zu Gerechten gemacht</i> werden.
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span.bibelstelle Röm 5,19
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span.bibelstelle Röm 5,19
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| Man beachte, dass die Formulierung in Röm 5,19b eine gewisse Nähe zu
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span.bibelstelle Jes 53,11b
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| hat, die schon mehrfach im Hintergrund der markinishen Kompositionen entdeckt wurde:
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q.bibeltext
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| Mein Knecht, der gerechte, <i>macht die Vielen gerecht</i>;
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| er lädt ihre Schuld auf sich.
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| Bezieht man – was sicher im Sinne des Paulus ist – den „Gehorsam“ in Röm 5,19 auf die Gehorsams<i>tat</i>
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| des Todes am Kreuz (wie es auch dem Philipperhymnus entsprechen würde), dann hat der Gehorsam Jesu „stellvertretende Wirkung“;
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| wir sind sehr nahe am Motiv des „Austausches“, das das Vierte Lied des Gottesknechtes bei Jesaja durchzieht.
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| Zu beachten ist auch, dass bestimmte Züge dieses Liedes sich mit dem Motiv des bei Jesus besungengen „Gehorsam bis zum Tod am Kreuz“
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| verbinden können:
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q.bibeltext
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| Er wurde bedrängt und misshandelt, aber er tat seinen Mund nicht auf.
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| Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Shaf vor seinen Scherern verstummt, so tat auch er seinen Mund nicht auf.
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span.bibelstelle Jes 53,7
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| Der Gedanke der „Entäußerung“ („Entleerung“) begegnet in
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| Der Gedanke der „Entäußerung“ („Entleerung“) begegnet in
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span.bibelstelle 2 Kor 8,9
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span.bibelstelle 2 Kor 8,9
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| Paulus will damit die Korinther zur Kollekte für Jerusalem motivieren.
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| Paulus will damit die Korinther zur Kollekte für Jerusalem motivieren.
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span.small
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| Markus greift 2 Kor 8,9 in
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| Dieser Vers steht auch im Hintergrund von Mk 10,21!
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span.bibelstelle Mk 10,21
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| auf, stimmig verknüpft mit dem Gedanken der Nachfolge:
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q.bibeltext
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| Da sah Jesus ihn (= den reichen Mann) an, umarmte ihn uns sagte:
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| Eines fehlt dir noch:
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i Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen
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| und du wirst einen Schatz im Himmel haben;
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| dann komm und folge mir nach!
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| Der „Tod am Kreuz“ ist in der gesamten paulinischen Tradition „Ort des Heiles“.
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| Das Motiv Erniedrigen/Dienen – wieder mit dem Gedanken der Nachfolge – begegnet in
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span.bibelstelle Mk 10,42-45
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| – in der Gesamtgliederung genau gegenüber zur Thematik Reichtum! –:
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| Im Philipperhymnus klappt diese Wendung nach und ist daher betont, sicher in einem soteriologischen Sinne.
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q.bibeltext
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| 42 ... Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und ihre Großen ihre Macht gegen sie gebrauchen.
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ul.card-text.small
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| 43 Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,
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| 44 und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein.
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| 45 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
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| Sicher ist hier nicht ein Austausch erzählt – es geht ja nicht darum, dass die Machtlosen Mächtige werden –, wohl aber ein damit verwandter <i>Positionstausch</i>:
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| Der Menschensohn – dieser Titel assoziiert Macht und Herrschaft – wird zum Diener, zum Sklaven.
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| Die Wendung „Lösegeld für viele“ wiederum fügt sich in das Motiv „Austausch“ perfekt ein.
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| Ferner begegnet wieder der Ausdruck „für viele“ (→ Jes 53,11b; Röm 5,19).
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| Der Ausdruck „Sklave“ ist Mk 10,45 und dem Philipperhymnus (Phil 2,7!) gemeinsam.
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| Vielleicht hängt die auffällige Doppelung „bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ mit dem Vierten Lied vom Gottesknecht des Jesaja zusammen;
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| Bestimmte Züge des Philipperhymnus dürften sich direkt dem Vierten Gottesknechtslied verdanken.
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ul.card-text
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| Dies gilt besonders für die eigentümliche Formulierung „bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ im Philipperhymnus.
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| dort findet sich die Aussage „... er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ“ (Jes 53,12a):
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| Dass „bis zum Tod am Kreuz“ nachklappt – wobei damit auch eine besondere Betonung auf ihm liegt –,
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| wird oftmals als Indiz dafür gesehen, dass es sich um eine paulinishe Ergänzung handelt,
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| weil er viel Wert auf den Tod Jesu <i>am Kreuz</i> legt, der Tod am Kreuz in der gesamten paulinischen Tradition „Ort des Heiles“ ist.
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| der Tod am Kreuz lässt sich als Tod der Abtrünnigen/Verbrecher sehr gut mit dem Satzteil „sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ“ verbinden.
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| Allerdings könnte auch
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span.bibelstelle Jes 53,12a
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| im Hintergrund stehen:
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q.bibeltext
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| ... er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ.
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br
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| Der Tod am Kreuz lässt sich als Tod der Abtrünnigen/Verbrecher sehr gut mit dem Satzteil „sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ“ verbinden.
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br
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| Damit ergeben sich folgende Entsprechungen:
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table.table.table-sm
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td sein Leben dem Tod preisgab
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td bis zum Tod
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tr
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td sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ
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td bis zum Tod am Kreuz
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li
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| Auffällig ist, dass im Vierten Gottesknechtslied der stellvertretende Tod – analog zum Tod am Kreuz im Philipperhymnus – Grund für die Erhöhung ist:
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| Auffällig ist, dass im Vierten Gottesknechtslied der stellvertretende Tod – analog zum Tod am Kreuz im Philipperhymnus – Grund für die Erhöhung ist:
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br
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br
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| <i>weil</i> er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ.
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| <i>weil</i> er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ.
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span.bibelstelle Jes 53,12a-b
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span.bibelstelle Jes 53,12a-b
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br
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q.bibeltext
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| ... bis Tod, bis zum Tod am Kreuz.
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| <i>Darum</i> hat ihn Gott über alle erhöht ...
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span.bibelstelle Phil 2,8-9*
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| Wahrscheinlich speist sich also der Philipperhymnus aus dem Vierten Gottesknechtslied.
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i Wahrscheinlich speist sich also der Philipperhymnus aus dem Vierten Gottesknechtslied.
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| Das Vierte Lied vom Gottesknecht, das mit der Aussage „Er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4a) auch Pate für die Erzählung von der
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| Das Vierte Lied vom Gottesknecht, das mit der Aussage „Er hat unsere Krankheit getragen“ (Jes 53,4a) auch Pate für die Erzählung von der
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| Heilung des „Ausätzigen“ stand, ist generell vom „Austausch“ geprägt, so auch das Sich-unter-die-Abtrünnigen-rechnen-Lassen im Sinne des
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| Heilung des „Ausätzigen“ stand, ist generell vom „Austausch“ geprägt, so auch das Sich-unter-die-Abtrünnigen-rechnen-Lassen, denn es
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| „Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich. ... Er hob die Sünden der Vielen auf und trat für die Abtrünnigen ein“ (Jes 53,11d.12c).
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| hat soteriologischen Gehalt:
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q.bibeltext
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| Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich. ... Er hob die Sünden der Vielen auf und trat für die Abtrünnigen ein
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span.bibelstelle Jes 53,11d.12c
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| Daher ist es wahrscheinlich, dass Entleerung und Erniedrigung des Gottgleichen „bis zum Tod am Kreuz“ analog im Sinne eines „Austausches“ zu verstehen sind:
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| Wenn sich aber der Philipperhymus wenigstens zum Teil aus dem Vierten Gottesknechtslied speist,
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| dann ist das Motiv der Stellvertretung bzw. des Austausches, das das Vierte Gottesknechtslied prägt,
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| auch auf den Philipperhymnus zu übertragen, selbst wenn dieses Motiv nicht explizit auftaucht;
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| um den Menschen, der in die Tiefe der Gottferne gefallen war, aus dieser Gottferne zu erlösen – ihn mit Gottes Gnade zu beschenken und ihn aufzurichten –, ist der Gottgleiche in die Tiefe der Gottferne – den Tod am Kreuz – hinabgestiegen.
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| es ist über Verbindungen zum Vierten Gottesknechtslied (und weiter in christologischen Aussagen) doch da.
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| Daher ist es wahrscheinlich, dass Entleerung und Erniedrigung des Gottgleichen „bis zum Tod am Kreuz“ im Hymnus analog im Sinne eines „Austausches“ zu verstehen sind:
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i um den Menschen, der in die Tiefe der Gottferne gefallen war, aus dieser Gottferne zu erlösen – ihn mit Gottes Gnade zu beschenken und ihn aufzurichten –, ist der Gottgleiche in die Tiefe der Gottferne – den Tod am Kreuz – hinabgestiegen.
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| Gerade deshalb konnte Paulus den Philipperhymnus in seinen Brief als Motivation zum gegenseitigen Dienen aufnehmen.
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| Der Hymnus weist im Vergleich zum Gottesknechtslied eine doppelte Radikalisierung auf:
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| Der Hymnus weist im Vergleich zum Gottesknechtslied eine doppelte Radikalisierung auf:
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| Der „Austausch“ geschieht auf Seiten des Erlösers als Entleerung und Erniedrigung von der höchsten Stelle – der Gottgleichheit – herab in die tiefste Tiefe der Gottferne des Tod am Kreuz,
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| Der „Austausch“ geschieht auf Seiten des Erlösers als Entleerung und Erniedrigung von der höchsten Stelle – der Gottgleichheit – herab in die tiefste Tiefe der Gottferne des Tod am Kreuz,
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| und die Erhöhung stellt nicht in die Gemeinschaft der „Großen und Mächtigen“, sondern verleiht „den Namen, der <i>größer</i> ist als alle Namen“.
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| und die Erhöhung stellt nicht in die Gemeinschaft der „Großen und Mächtigen“, sondern verleiht „den Namen, der <i>größer</i> ist als alle Namen“.
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| Insgesamt wird man sagen können, dass die Heilung des „Aussätzigen“
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| Insgesamt wird man sagen können, dass die Heilung des „Aussätzigen“
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| genau das erzählt, was der Philipperhymnus bis zum soteriologisch verstandenen „Tod am Kreuz“ besingt, nur dass die Erzählung von Jes 53,4a her das Bild „gesund ↔ krank“ nutzt.
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| genau das erzählt, was der Philipperhymnus bis zum soteriologisch verstandenen „Tod am Kreuz“ besingt, nur dass die Erzählung von Jes 53,4a her das Bild „gesund ↔ krank“ nutzt.
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@ -1180,14 +1282,24 @@ block content
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| Die Erzählung nutzt die Bildsprache „Krankheit“ aus dem Vierten Lied vom Gottesknecht des Jesaja,
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| Die Erzählung nutzt die Bildsprache „Krankheit“ aus dem Vierten Lied vom Gottesknecht des Jesaja,
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| um das Erlösungsgeschehen zu beschreiben: „er hat unsere Krankheit getragen“. Der „Austausch“, den Jesus vollzieht,
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| um das Erlösungsgeschehen zu beschreiben: „er hat unsere Krankheit getragen“. Der „Austausch“, den Jesus vollzieht,
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| ist einzigartig, einmalig – die Jünger können ihn (in der Taufe) nur „anwenden“.
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| ist einzigartig, einmalig – die Jünger können ihn (in der Taufe) „nur“ „anwenden“.
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| Wechselt man nun von dieser Bildsprache „Krankheit“
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| Wechselt man nun von dieser Bildsprache „Krankheit“
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| in die sachlich indentischen Ausdruckskategorien des Philipperhymnus,
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| in die sachlich indentischen Ausdruckskategorien des Philipperhymnus,
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| muss man die Söhne des Zebedäus „mitnehmen“:
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| muss man die Söhne des Zebedäus „mitnehmen“:
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| Nun erscheint als verbindendes Element zwischen Jesus und den Söhnen des Zebedäus nicht „Netze reinigen → Menschen reinigen“,
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| Nun erscheint als verbindendes Element zwischen Jesus und den Söhnen des Zebedäus nicht „Netze reinigen → Menschen reinigen“,
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| sondern das Verlassen des hohen Status; dort lässt sich auch bei den Söhnen des Zebedäus ein „Austausch“ eintragen,
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| sondern das Verlassen des hohen Status;
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| und dies soll der Leser tun.
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| dort lässt sich auch bei den Söhnen des Zebedäus ein „Austausch“ eintragen,
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| denn es findet bei ihnen – anders als bei Jesus –
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| ein Wechsel von der soteriologischen Ebene (Netze reinigen → Menschen reinigen → Taufe) auf die ethische Ebene statt;
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| bei Jesus dagegen ist das ethische Handeln mit dem soteriologischen identisch.
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| Der Leser soll also bei den Söhnen des Zebedäus einerseits die Anwendung des soteriologischen Handelns Jesu eintragen,
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| andererseits – im Sinne der Nachfolge, die das soteriologisch-ethische Handeln Jesu zum Vorbild nimmt –
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| auch den „Austausch“ auf ethischer Ebene:
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table.table.table-sm.mt-3
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table.table.table-sm.mt-3
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thead
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thead
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i Der Gesunde – Jesus – wird „krank“, damit der Kranke gesund wird.
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i Der Gesunde – Jesus – wird „krank“, damit der Kranke gesund wird.
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| So sollen – auf die ethische Ebene übertragen – auch die Jünger einen „Austausch“ vollziehen:
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| So sollen – auf die ethische Ebene übertragen – auch die Jünger einen „Austausch“ (bzw. „Positionstausch“) vollziehen:
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i Die Habenden verzichten, damit die, die nichts haben, beschenkt werden.
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i Die Habenden verzichten, damit die, die nichts haben, beschenkt werden.
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span.small (Vgl. Mk 10,21)
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span.small (Vgl. Mk 10,21)
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i Der Mächtigen werden zu Dienern, damit die, die niedergedrückt sind oder ausgenutzt werden, aufrichtend-befreiende Hilfe erfahren.
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i Der Mächtigen werden zu Dienern, damit die, die niedergedrückt sind oder ausgenutzt werden, aufrichtend-befreiende Hilfe erfahren.
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span.small (Vgl. Mk 10,42-44)
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span.small (Vgl. Mk 10,42-44)
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p.card-text.small
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| Denn gerade dies ist das Handeln des Gottessohnes nach dem Philipperhymnus, das für die Menschen Erlösung gebracht hat.
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span.small (Vgl. Mk 10,45)
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| Zugegeben: Bei Mächtige → Diener hinkt der „Austausch“ etwas; dies liegt aber daran,
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| Zugegeben: Bei Mächtige → Diener hinkt der „Austausch“ etwas; dies liegt aber daran,
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| dass keine neuen Mächtigen kreiert werden sollen, sondern eine Gemeinschaft von Dienern entstehen soll,
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| dass keine neuen Mächtigen kreiert werden sollen, sondern eine Gemeinschaft von Dienern entstehen soll,
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| in der aber gerade „die ganz unten“, die „Letzten“, Hilfe erfahren, aufgerichtet werden und in diesem Sinne nicht „Letzte“ bleiben;
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| in der aber gerade „die ganz unten“, die „Letzten“, Hilfe erfahren, aufgerichtet werden und in diesem Sinne nicht „Letzte“ bleiben;
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@ -1282,222 +1390,8 @@ block content
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| Durch diese mehrdimensionale Nachfolge im Dienst an den Menschen werden die „Söhne des Zebedäus“ zu „Söhnen Gottes“.
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| Durch diese mehrdimensionale Nachfolge im Dienst an den Menschen werden die „Söhne des Zebedäus“ zu „Söhnen Gottes“.
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.card.slide.border-secondary.mb-2
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.card-body
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h5.card-title
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| Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen ...
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| damit alle ... unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu ...
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| Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.
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h6.card-subtitle.text-muted Die Taufe Jesu und die Massenheilungen mit Dämonenaustreibungen als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
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ul.card-text
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| Tod und Auferstehung Jesu, die in der Tauferzählung präsent sind, wirken sich aus:
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| Die Menschen werden „gesund“, die Dämonen müssen weichen.
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| → Jesus ist der Eine, der für die Vielen starb: „Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.“ (Jes 53,11 b);
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| dies verbindet sich mit der Übernahme des „Aussatzes“ des „Aussätzigen“, der dadurch gesund wird (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung).
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| An dieser Tat Jesu hat Gott sein Wohlgefallen, wie es in der Taufszene ausgesprochen wird.
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| In der Auferstehung (→ „als er aus dem Wasser stieg“) wird Jesus daher „dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt als Sohn Gottes in Macht“ (→ Röm 1,4);
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| entsprechend wird Jesus von Gott angeredet: „Du bist mein geliebter Sohn“.
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| Gegenüberliegend weichen die Dämonen, die wissen, wer Jesus ist.
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| „Sohn (eines) Gottes“ (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung und Tauferzählung)
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| ist Kaisertitualtur im römischen Reich, der Titel des „Ersten“ im Reich;
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| somit kann sich diese Sohnesbetitelung mit der Verleihung des Namens, „der größer ist als alle Namen“ verbinden.
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| Im Philipperhymnus wird zwar nicht auf den Gottessohntitel abgehoben, sondern auf den Titel „Kyrios“ (= „Herr“).
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| Allerdings ist auch dies ein Titel des Kaisers – der Bezug zum „Ersten im Reich“ ist also so oder so gegeben.
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| Die „Stimme vom Himmel“, die Jesus als Sohn anspricht, und das gegenüberliegende Verbot an die Dämonen zu sprechen, weil sie ihn kannten,
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| verbindet sich mit der Aussage „jede Zunge bekennt: Jesus Christus, ist der Herr ...“.
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| Gott – der hinter der „Stimme vom Himmel“ steckt – und die Dämonen sind als Extreme vorstellbar,
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| die „jede Zunge“ dazwischen einschließen.
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| Das Verbot an die Dämonen zu sprechen, weil sie ihn kannten, ist die Verhinderung eines Bekenntnisses (analog zum „Bekenntnis“ des Dämon in Mk 1,21-28),
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| wodurch „jede Zunge bekennt“ aus bestimmtem Grund invertiert wird, aber gerade in der Invertierung dennoch da ist.
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| Zwar heißt es einnmal „Stimme“, einmal „Zunge“, doch ist die Zunge ein wichtiges Werkzeug für die Sprache;
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| in Mk 7,35 heißt es deshalb auch: „... seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden.“
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| Ferner haben „Zunge“ und „Sprache“ im Griechischen einen ähnlichen Klang: „glossä“ – „phonä“; jeweils mit Omega gebildet.
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| Die Verwendung von „Stimme“ (vom Himmel) in Mk 1,11 hängt dort auch mit dem Aufgreifen
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| von „Stimme eines Rufers in der Wüste“ in Mk 1,3 zusammen.
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| Die Austreibung der Dämonen, die wissen, wer Jesus ist, lässt sich –
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| besonders im Gegenüber zur Taufe, wo der Gottessohntitel Jesu im Sinne des „Namen über alle Namen“ aufleuchtet –
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| auch mit dem Satzteil „damit alle ... unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu“
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| im Philipperhymnus verknüpfen:
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| sie beugen in dem Sinne das Knie vor Jesus, dass sie aus den Menschen weichen – und indem sie gehorsam sind, also nicht bekannt machen, wer Jesus ist,
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| was die Erzählung indirekt aussagt.
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| Durch den Sohnestitel wird die „Stimme vom Himmel“ bei der Taufe indirekt als Stimme „Gottes, des Vaters“ aufgelöst;
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| das geäußerte Wohlgefallen Gottes und die sich damit verbindende Erhöhung im Sinne der Auferstehung =
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| Einsetzung Jesu als „Sohn Gottes in Macht“ legt Zeugnis ab, dass dies alles „zur Ehre Gottes, des Vaters“ geschieht.
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| damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
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| Der Wüstenaufenthalt Jesu und die Heilung der Schwiegermutter des Petrus als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
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| in Verbindung mit den Dämonenaustreibungen
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| Wie die Versuchung Jesu seinen Tod zum Heil der Menschen gegenwärtig macht,
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| so die Heilung der Schwiegermutter des Petrus seine Auferstehung und die Auswirkung der Anteilhabe an Jesu Tod und Auferstehung für den Menschen:
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| Aufgerichtet zum Dienst.
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| Beide Erzählungen waren schon (Teil der) Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung:
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| Jesus, der von den Jüngern auf die Kranke aufmerksam gemacht wird, rettet sie auf die „Insel des Lebens in der Wüste der Gottferne“,
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| die durch seinen Gang in die „Wüste“ entsteht.
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| Ihr Dienst an Jesus und seinen Begleitern verbindet sich mit dem Dienst der Engel an Jesus bei dessen Wüstenaufenthalt:
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| sie stehen als Vertreter für „alle im Himmel“ und „auf der Erde“, die „ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu“.
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| Durch die Versuchung Jesus durch Satan müssen hier die Dämonenaustreibungen durch Jesus (gegenüber der Taufe und gegenüber der Evangelienverkündigung)
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| mitbedacht werden:
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| Auch sie – die „unter der Erde“ – „beugen ihre Knie vor dem Namen Jesu“, indem sie aus den Menschen weichen und sich an das Schweigegebot halten.
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| Von dort aus ist hier einzutragen, dass selbst Satan sein „Knie vor dem Namen Jesu“ beugen muss, den Jesus hat seine Versuchung bestanden
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| und damit Satan besiegt.
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| wie es dem Evangelium Christi entspricht ...:
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| er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
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| damit alle auf der Erde ... und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu ...
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| Der Eröffnungsruf des Wirkens Jesu und die Dämonenaustreibung in der Synagoge als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
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| Der Auftakt des Wirkens Jesu blickt zunächst zurück auf den gewaltsamen Tod Johannes des Täufers („Nachdem Johannes ausgeliefert worden war ...“)
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| und macht so Jesu eigenen Tod präsent;
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| dies verbindet sich mit der Frage des Dämon, ob Jesus gekommen sei, ihn und Seinesgleichen „ins Verderben zu stürzen“:
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| → Jesus ist gekommen, um dem Dämon „voraus“ „ins Verderben“ zu gehen (→ Tod am Kreuz) und ihn und seinesgleichen auf diese Weise „ins Verderben zu stürzen“.
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| Insofern es sich dabei um jenen handelt, den der Dämon als „Heiligen Gottes“ bezeichnet – eine Ehrbezeichnung! –, schwingt jene Erniedrigung mit,
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| die der Philipperhymnus besingt.
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| Gerade dieser Gang Jesu, des „Heiligen Gottes“, ins Verderben ist fundamentaler Teil des „Evangelium Gottes“;
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| der Titel „Heiliger Gottes“ spielt zugleich auf die Einsetzung Jesu „dem Geist der Heiligkeit nach als Sohn Gottes in Macht“ an
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| als komplementärem Bestandteil des „Evangelium Gottes“:
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| durch Tod und Auferstehung Jesu ist „das Reich Gottes zum Greifen nahegekommen“.
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| Das Nahegekommensein des Gottesreiches wirkt sich aus und muss sich auswirken:
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| Wie der Dämon vor dem Namen Jesu, des „Heiligen Gottes“, die Knie beugt, indem er schweigt und weicht,
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| sollen auch die Menschen vor diesem Namen Jesu die Knie beugen, indem sie seinem Ruf zu Glaube und Umkehr folgen:
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| eine Verpflichtung, zu leben, „wie es dem Evangelium Christi entspricht“,
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| nämlich selber den Weg der Erniedrigung zu gehen.
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| Lebt als Gemeinde so, wie es dem Evangelium Christi entspricht ...:
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| er erniedrigte sich ...
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| <i>Darum</i> hat ihn Gott über alle erhöht
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| Das Wirken Johannes des Täufers und der Neuaufbruch Jesu als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
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| Jesus ist der nach Johannes kommende „Stärkere“, besonders durch seine Auferstehung,
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| auf die die Erzählung vom Neuaufbruch eingangs anspielt.
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| Durch die Auferstehung hat Jesus auch die Stellung eingenommen, die ihn von allen anderen abhebt,
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| was Johannes mit deutlicher Unterwürfigkeit zum Ausdruck bringt.
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| Wie aber Johannes in der Wüste als Asket lebt und wirkt,
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| so sucht Jesus – dessen überragende Stellung bewusst gemacht wurde – auch die „Wüste“ auf:
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| der Blick auf die hoheitliche Stellung des Auferstandenen wird umgelenkt auf seine Sendung in die – als Gegensatz mit Erniedrigungscharakter zu verstehende – „Wüste der Gottferne“,
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| die der Ort seines irdischen Wirkens war; diese Sendung in die Wüste erfüllt ihn als Beistand seiner Jünger auch weiterhin.
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| Tiefsinnig sind die Orte und die Aktionsrichtungen in den beiden Erzählungen aufeinander zu beziehen:
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| Wie die Leute aus „ganz Judäa“ und „alle Einwohner Jerusalems“ zu Johannes in die Wüste kommen,
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| so wird Jesus von „allen“ gesucht und geht Jesus dann aus der „Wüste“ in die „benachbarten Dörfer“ und zieht schließlich durch „ganz Galiläa“.
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| Doch kommen die Leute zu Johannes in die Wüste, weil ihre Heimat selber „Wüste“ ist: Ort der Gottferne (→ Jes 40,3: „Wüste“ bezieht sich auf Jerusalem!).
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| So ist auch der Gang Jesu „aus der Wüste“ in die Dörfer eigentlich kein Verlassen der „Wüste“, sondern ein weiteres Vordringen in sie hinein.
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| Diese „Wüste“ ist der Ort, an den die Begleiter Jesu ihm „nacheilen“ müssen, weil das auch Ort ihrer Sendung ist,
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| wie sie auch schon Ort der Sendung Johannes des Täufers war.
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| Da die Umlenkung von der Auferstehungsherrlichkeit auf die Sendung Jesu den Blick auf den Weg der Erniedrigung lenkt, den Jesus im Rahmen seiner Sendung
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| auf sich genommen hat,
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| verbindet sich diese Umlenkung
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| mit dem „Darum“ im Philipperhymnus als Schwarnier zwischen Erniedrigung
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| und Erhöhung des ursprünglich Gottgleichen.
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| Es ist ein betontes „Darum“, das die jetzige Stellung mit dem vorausgegangenen Weg begründet
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| und damit diesen Weg betont;
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| es ist dieser Weg in die Erniedrigung, der der Grund ist – wie der Kontext deutlich macht –, warum Paulus
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| den Hymnus in seinem Philipperbrief überliefert:
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| dieser Weg der Erniedrigung des Gottgleichen muss sich im Verhalten der Christen ausprägen.
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| In diesem Sinn verkündet Johannes die „Taufe des Sinneswandels“, der
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| der Umlenkung vom Blick auf den Auferstanden
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| auf die Sendung Jesu und damit auch die eigene Sendung in der Nachfolge Jesu folgt und der
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| als Vorbild den Sinneswandel des Gottgleichen hat, der dieses Gott-gleich-Sein nicht als Raub festhielt, sondern sich entäußerte
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| und erniedrigte.
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| So fällt der Blick auch auf die Askese Johannes des Täufers als Vorläufer Jesu und die Jünger, die Jesus nachfolgen bzw. nacheilen
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| (→ Gegenüber und Mitte der konzentrischen Gliederung):
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| Die Askese des Täufers kann dazu in Beziehung gesetzt werden, dass Petrus und seine Begleiter Jesus nach in die Wüste „herabsteigen“
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| und dass die Söhne des Zebedäus den Reichtum der Familie (→ Tagelöhner)
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| verlassen und sich von Jesus in Dienst nehmen lassen, womit sie das „Darum“ ernst nehmen und den geforderten Sinneswandel vollziehen.
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| Zur Erlösung in Christus – zum „Austausch“ – gehört essentiell,
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| Zur Erlösung in Christus – zum „Austausch“ – gehört essentiell,
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| dass der Gottessohn sich erniedrigt und sich zum Diener und Sklaven bis zum Letzten macht.
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| dass der Gottessohn sich entäußert und erniedrigt und sich zum Diener und Sklaven bis zum Letzten macht.
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| Damit hat die Erlösung durch Jesu Tod unlöslich eine bestimmte ethische Dimension.
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| Damit hat die Erlösung durch Jesu Tod unlöslich eine bestimmte ethische Dimension.
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| die geheilte – von allen trennenden und belastenden Dingen befreite – Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen zu heben,
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| die geheilte – von allen trennenden und belastenden Dingen befreite – Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen zu heben,
|
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| letztlich „den Weg des Herrn“ zu diesen „Letzten“ zu bereiten.
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| letztlich „den Weg des Herrn“ zu diesen „Letzten“ zu bereiten.
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| Wie die folgenden Ausführungen belegen, steht die ganze konzentrische Gliederung in besonderer Weise in Verbindung
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| mit dem Philipperhymnus und dessen Kontext
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| und soll in Zusammenhang mit diesem gelesen werden im Sinne einer Vergegenwärtigung, Bebilderung
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|
| und Anwendung dieses Hymnus analog zu seiner Verwendung im Brief des Paulus an die Philipper.
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| Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen ...
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| damit alle ... unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu ...
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| Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.
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h6.card-subtitle.text-muted Die Taufe Jesu und die Massenheilungen mit Dämonenaustreibungen als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
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| In Mk 1,32-34 wird erzählt, dass die Menschen ihre Kranken und Besessenen zu Jesus bringen, damit er sie heilt;
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| sie machen sich damit zu Dienern der Kranken und handeln im Sinne des Evangeliums, das von der Erniedrigung Jesu bis zum Letzten erzählt.
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| Im Gegenüber zur Taufe Jesu mit der auferweckenden Herrlichkeit Gottes wird
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span.bibelstelle Röm 6,4
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| präsent:
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q.bibeltext
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| ... Taufe auf den Tod (Jesu), damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde,
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| in der Neuheit des Lebens wandeln.
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| Dies ist auch auf die Geheilten und von der Besessenheit Befreiten zu übertragen; auch sie wandeln nun „in der Neuheit des Lebens“.
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| Es begegnet das Gegenüber „der Eine“ ↔ „die Vielen“ mit der doppelten Auswirkung von Jesu Tod am Kreuz:
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| seine eigene Auferstehung wie die Gerechtmachung der Vielen.
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| → Jesus ist der Eine, der für die Vielen starb: „Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.“ (Jes 53,11 b).
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| Der Tod Jesu ist dabei einerseits in Mk 1,32-34 im Rahmen der Erzählung durch die Zeitangabe „Am Abend, als die Sonne untergegangen war“
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| und das Schweigegebot an die Dämonen präsent gemacht,
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| andererseits in der Tauferzählung in der Taufe (im Sinne des Hineinsteigens ins Wasser) angedeutet.
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br
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| Dies verbindet sich mit der Übernahme des „Aussatzes“ des „Aussätzigen“, der dadurch gesund wird (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung).
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| Die Zeitangabe „Am Abend, als die Sonne untergegangen war“ kann deswegen den Tod Jesu präsent machen, weil
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| sich der Abend innerhalb des Evangeliums mit der Auslieferung Jesu verbindet und die Notiz, dass „die Sonne untergegangen war“
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| die Finsternis, die bei der Kreuzigung Jesu hereinbricht, vergegenwärtigt.
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| Hinzu kommen aber im Gegenüber als Kontrast die Begleiterscheinungen während des Heraustretens aus dem Wasser bei der Taufe,
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| die die Auferstehung andeuten. Hier steht u. a.
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span.bibelstelle Jes 53,11
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| im Hintergrund:
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q.bibeltext Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht.
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| Ferner ist die Auferstehung mit dem Morgen (→ Mk 16,1-8) – als Gegensatz zum Abend – assoziiert.
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| In der Auferstehung (→ „als er aus dem Wasser stieg“) wird Jesus „dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt als Sohn Gottes in Macht“ (→ Röm 1,4);
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| entsprechend wird Jesus von Gott angeredet: „Du bist mein geliebter Sohn“.
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| Gegenüberliegend weichen die Dämonen, die wissen, wer Jesus ist.
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| „Sohn (eines) Gottes“ (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung und Tauferzählung)
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| ist Kaisertitualtur im römischen Reich, der Titel des „Ersten“ im Reich;
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| somit kann sich diese Sohnesbetitelung mit der Verleihung des Namens, „der größer ist als alle Namen“ verbinden.
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| Im Philipperhymnus wird zwar nicht auf den Gottessohntitel abgehoben, sondern auf den Titel „Kyrios“ (= „Herr“).
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| Allerdings ist auch dies ein Titel des Kaisers – der Bezug zum „Ersten im Reich“ ist also so oder so gegeben.
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| Die „Stimme vom Himmel“, die Jesus als Sohn anspricht, und das gegenüberliegende Verbot an die Dämonen zu sprechen, weil sie ihn kannten,
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| verbindet sich mit der Aussage „jede Zunge bekennt: Jesus Christus, ist der Herr ...“.
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| Gott – der hinter der „Stimme vom Himmel“ steckt – und die Dämonen sind als Extreme vorstellbar,
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| die „jede Zunge“ dazwischen einschließen.
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| Das Verbot an die Dämonen zu sprechen, weil sie ihn kannten, ist die Verhinderung eines Bekenntnisses (analog zum „Bekenntnis“ des Dämon in Mk 1,21-28),
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| wodurch „jede Zunge bekennt“ aus bestimmtem Grund invertiert wird, aber gerade in der Invertierung dennoch da ist.
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| Zwar heißt es einmal „Stimme“, einmal „Zunge“, doch ist die Zunge ein wichtiges Werkzeug für die Sprache;
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| in Mk 7,35 heißt es deshalb auch: „... seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden.“
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| Ferner haben „Zunge“ und „Sprache“ im Griechischen einen ähnlichen Klang: „glossä“ – „phonä“; jeweils mit Omega gebildet.
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|
| Die Verwendung von „Stimme“ (vom Himmel) in Mk 1,11 hängt dort auch mit dem Aufgreifen
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| von „Stimme eines Rufers in der Wüste“ in Mk 1,3 zusammen.
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| Die Austreibung der Dämonen, die wissen, wer Jesus ist, lässt sich –
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| besonders im Gegenüber zur Taufe, wo der Gottessohntitel Jesu im Sinne des „Namen über alle Namen“ aufleuchtet –
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| auch mit dem Satzteil „damit alle ... unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu“
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|
| im Philipperhymnus verknüpfen:
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| sie beugen in dem Sinne das Knie vor Jesus, dass sie aus den Menschen weichen – und indem sie gehorsam sind, also nicht bekannt machen, wer Jesus ist,
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| was die Erzählung indirekt aussagt.
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| Durch den Sohnestitel wird die „Stimme vom Himmel“ bei der Taufe indirekt als Stimme „Gottes, des Vaters“ aufgelöst;
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| das geäußerte Wohlgefallen Gottes und die sich damit verbindende Erhöhung im Sinne der Auferstehung =
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| Einsetzung Jesu als „Sohn Gottes in Macht“ legt Zeugnis ab, dass dies alles „zur Ehre Gottes, des Vaters“ geschieht.
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| damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
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| Der Wüstenaufenthalt Jesu und die Heilung der Schwiegermutter des Petrus als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
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| in Verbindung mit den Dämonenaustreibungen
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| Beide Erzählungen waren schon (Teil der) Mitte und unteres Ende einer konzentrischen Gliederung:
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| Jesus, der von den Jüngern auf die Kranke aufmerksam gemacht wird, rettet sie auf die „Insel des Lebens in der Wüste der Gottferne“,
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| die durch seinen Gang in die „Wüste“ entsteht.
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| Ihr Dienst der Schwiegermutter des Petrus an Jesus und seinen Begleitern verbindet sich mit dem Dienst der Engel an Jesus bei dessen Wüstenaufenthalt:
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| sie stehen als Vertreter für „alle im Himmel“ und „auf der Erde“, die „ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu“.
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| Durch die Versuchung Jesus durch Satan müssen hier die Dämonenaustreibungen durch Jesus (gegenüber der Taufe und gegenüber der Evangelienverkündigung)
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| mitbedacht werden:
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| Auch sie – die „unter der Erde“ – „beugen ihre Knie vor dem Namen Jesu“, indem sie aus den Menschen weichen und sich an das Schweigegebot halten.
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| Von dort aus ist hier einzutragen, dass selbst Satan sein „Knie vor dem Namen Jesu“ beugen muss, den Jesus hat seine Versuchung bestanden
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| und damit Satan besiegt.
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| Während in der Mitte der konzentrischen Gliederung die Berufenen gehorsam dem Ruf Jesu in die Nachfolge folgen,
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| ist es im aktuellen Gegenüber jeweils Jesus, der „gehorsam“ ist: er lässt sich vom Geist in die „Wüste“ führen
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| und von Petrus und seinen Begleitern zur Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus bringen.
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| So wird der „Gehorsam Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ als Ursache des Heils vor Augen geführt: für Jesus
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| wie für die Schwiegermutter des Petrus (analog zum Gegenüber „Taufe Jesu“ ↔ „Massenheilungen“, s. o.);
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| seine eigene Erhöhung ist (vor allem) im Dienst der Engel (→ Himmel!) angedeutet, die Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus
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|
| unmittelbar erzählt.
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| Die Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus wird durch die Wüstensendung im Gegenüber in einen größeren Kontext eingeordnet
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| und nach vorne wie hinten „verlängert“: Jesus kommt aus der Präexistenz und kehrt abschließend durch die Erhöhung durch Gott in den Himmel zurück.
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| Der eigenwillige Umstand, dass Jesus seinen Jüngern „gehorsam“ ist, lässt sich durch die Mitte der konzentrischen Gliederung als Brücke verständlich machen:
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| Jesus hat sie für seine Sendung in Dienst genommen; es ist und bleibt seine Sendung, aber die Jünger haben darin ihre Rolle als „Wegbereiter des Herrn“
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| und können daher hier in der Position des Geistes, der der umfassend „Regie Führende“ ist, auftauchen.
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li
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| Das Gegenüber macht auch die von Mk 1,14-15 in Mk 1,1-15 rückwärtig getriggerte Kombination von
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span.bibelstelle Gal 4,4-5a
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| und
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span.bibelstelle Röm 8,2
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| präsent:
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br
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q.bibeltext
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte seinen Sohn, ... dem Gesetzt des Geistes unterstellt,
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br
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| damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen.
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br
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| Im aktuellen Gegenüber wird damit das Ziel der Sendung Jesu deutlich: Aufrichtung des Menschen,
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| aber nicht zu Herrschern, sondern zu Dienern in der Nachfolge Jesu.
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h5.card-title
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q
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| wie es dem Evangelium Christi entspricht ...:
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br
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| er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
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br
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| damit alle auf der Erde ... und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu ...
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h6.card-subtitle.text-muted
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|
| Der Eröffnungsruf des Wirkens Jesu und die Dämonenaustreibung in der Synagoge als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
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hr
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ul.card-text
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li
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| In beiden Erzählungen sind Tod und Auferstehung Jesu gegenwärtig als zentraler Inhalt des Evangeliums Gottes
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| und Ursache dafür, dass die Königsherrschaft Gottes zum Greifen nahe gekommen ist:
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ul.card-text
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li
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| Der Auftakt des Wirkens Jesu blickt zunächst zurück auf den gewaltsamen Tod Johannes des Täufers („Nachdem Johannes ausgeliefert worden war ...“)
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| und macht so Jesu eigenen Tod präsent;
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br
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| der Dämon fragt, ob Jesus gekommen sei, ihn und seinesgleichen „ins Verderben zu stürzen“,
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| womit der Tod Jesu und seine Heilsbedeutung für die Menschen mit gleichzeitiger Unheilsbedeutung für die Dämonen vergegenwärtigt wird:
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br
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| → Jesus ist gekommen, um dem Dämon „voraus“ „ins Verderben“ zu gehen (→ Tod am Kreuz) und ihn und seinesgleichen auf diese Weise „ins Verderben zu stürzen“.
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br
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| Insofern es sich dabei um jenen handelt, den der Dämon als „Heiligen Gottes“ bezeichnet – eine Ehrbezeichnung! –, schwingt jene Erniedrigung mit,
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| die der Philipperhymnus besingt.
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| Die Verkündigungstätigkeit Jesu <i>nach</i> der Auslieferung mit Ansage der Königsherrschaft Gottes setzt die Auferstehung Jesu voraus;
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| ebenso spielt die Betitelung „Heiliger Gottes“ durch den Dämon auf Jesu Auferstehung an:
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br
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| Jesus ist „dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten“.
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br
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| Hier wird die Erhöhung Jesu deutlich, die sich auch im Gehorsam des Dämon ausdrückt.
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li
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| Das Nahegekommensein des Gottesreiches wirkt sich aus und muss sich auswirken zum Heil der Menschen:
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br
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| Wie der Dämon vor dem Namen Jesu, des „Heiligen Gottes“, die Knie beugt, indem er schweigt und weicht,
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| sollen auch die Menschen vor diesem Namen Jesu die Knie beugen, indem sie seinem Ruf zu Glaube und Umkehr folgen:
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| eine Verpflichtung, zu leben, „wie es dem Evangelium Christi entspricht“,
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| nämlich selber den Weg der Erniedrigung zu gehen.
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br
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| Sie sollen vom Staunen und Rätseln zu Umkehr und Glaube kommen.
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li
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| Die „neue Lehre in Vollmacht“ in der Erzählung von der Dämonenaustreibung ist das „Evangelium Gottes“, das Jesus verkündet
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| und das sich mit dem Anbruch der Königsherrschaft Gottes verbindet:
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br
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| Während das jüdische Gesetz – gegenwärtig in den Schriftgelehrten – als insuffizient deklariert wird, was das
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| Bannen der Herrschaft der Dämonen betrifft,
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|
| erweist sich das Evangelium als
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|
q.bibeltext eine Kraft Gottes zur Rettung für jeden, der glaubt
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span.bibelstelle Röm 1,16.
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br
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| So ist das Zeitalter des insuffizienten Gesetzes durch das Zeitalter des rettenden Glaubens an das Evangelium abgelöst.
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h5.card-title
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q
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| Lebt als Gemeinde so, wie es dem Evangelium Christi entspricht ...:
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br
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| er erniedrigte sich ...
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| <i>Darum</i> hat ihn Gott über alle erhöht
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h6.card-subtitle.text-muted
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|
| Das Wirken Johannes des Täufers und der Neuaufbruch Jesu als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
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hr
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ul.card-text
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li
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| Jesus ist der nach Johannes kommende „Stärkere“, besonders durch seine Auferstehung,
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| auf die die Erzählung vom Neuaufbruch eingangs anspielt.
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br
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|
| Durch die Auferstehung hat Jesus auch die Stellung eingenommen, die ihn von allen anderen abhebt,
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| was Johannes mit deutlicher Unterwürfigkeit zum Ausdruck bringt.
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li
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| Wie aber Johannes in der Wüste als Asket lebt und wirkt,
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br
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| so sucht Jesus – dessen überragende Stellung bewusst gemacht wurde – auch die „Wüste“ auf:
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br
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| der Blick auf die hoheitliche Stellung des Auferstandenen wird umgelenkt auf seine Sendung in die – als Gegensatz mit Erniedrigungscharakter zu verstehende – „Wüste der Gottferne“,
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| die der Ort seines irdischen Wirkens war.
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br
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| Bei Jesus blitzt das „<i>Darum</i> hat ihn Gott über alle erhöht“ des Philipperhymnus auf,
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|
| das sich mit dem Ruf zum Sinneswandel durch Johannes den Täufer verbindet.
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br
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|
| In der Mitte der konzentrischen Gliederung wird dieser Sinneswandel von den Berufenen, bebildert vor allem an den Söhnen des Zebedäus,
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| mit- bzw. nachvollzogen wird; jene, die zur Taufe des Johannes kommen, vollziehen auch diesen Sinneswandel;
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| doch durch Petrus, seine Begleiter und „alle“ bei der Verfolgung Jesu in die Wüste wird dieser Sinneswandel infrage gestellt;
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|
| während sie Jesus zur Umkehr bringen wollen, müssen sie selbst den Ruf zum Sinneswandel neu hören und befolgen,
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|
| Verfolgung sein lassen und erneut in die Nachfolge eintreten.
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br
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| Am unteren Ende der konzentrischen Gliederung wird deutlich, wie der Sinneswandel des einst Gottgleichen sich zum Heil der Menschen auswirkt.
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li
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| Der Sinneswandel, der zur Taufe, die Johannes verkündet, dazugehört, verbindet sich mit der Umlenkung Auferstehung → Tod am Kreuz
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| im Gegenüber im Sinne des „<i>Darum</i> hat ihn Gott über alle erhöht“ des Philipperhymnus (s. o.);
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br
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| beides zusammen macht den den Kontext des Philipperhymnus präsent:
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br
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q.bibeltext Lebt als Gemeinde so, wie es dem Evangelium Christi entspricht ...:
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span.bibelstelle Phil 1,27
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|
| Der vom einst Gottgleichen vollzogene Sinneswandel ist der Grund, warum Paulus diesen Hymnus im Philipperbrief zitiert:
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br
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| dieser Weg der Erniedrigung des Gottgleichen muss sich im Verhalten der Christen ausprägen.
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li
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| Insofern der Tod Jesu am Kreuz in 10,38 als „Taufe“ bezeichnet werden kann,
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|
| kann die Wendung „Taufe des Sinneswandels“ auch auf auch Entäußerung und Erniedrigung nach dem Philipperbrief bis zum tiefsten Punkt des Todes am Kreuz,
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|
| auf das Mk 1,35-39 anspielt, bezogen werden.
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br
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|
| Auf diese „Taufe des Sinneswandels“ des Gottgleichen lassen sich die Menschen taufen – zur Vergebung ihrer Sünden, bzw. zur Befreiung aus dem „Netz“ = „Gesetz der Sünde und des Todes“.
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br
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| Unmittelbar kommt
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span.bibelstelle Röm 6,3-4
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| in den Sinn – passend zum Kontext (Petrus' Rückholaktion!) mit mahnendem Unterton:
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br
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q.bibeltext
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| 3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, <i>auf seinen Tod getauft</i> worden sind.
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br
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| 4 Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit
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|
| des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Neuheit des Lebens wandeln.
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br
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| Auch hier begegnet – wie bei Markus in Mk 1,35-39! – eine Umlenkung der Auferstehungsherrlichkeit:
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| weg vom Blick auf den Auferstandenen, weg vom Blick in die Herrlichkeit Gottes, hin auf die Bedeutung der Auferstehung Jesu für das eigene Leben:
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br
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| „in der Neuheit des Lebens wandeln“: Auferstehung Jesu als Auftrag an seine Jünger:
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br
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| getauft auf Jesu Tod selber den Sinneswandel des Gottgleichen, der im Tod seine tiefste Manifestation erfuhr, nachvollziehen
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| (→ Ruf in die Nachfolge in der Mitte der konzentrischen Gliederung).
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li
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| Das Gegenüber „ganz Judäa“ einerseits und „ganz Galiläa“ (2x „ganz“) macht die Völkerthematik präsent,
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br
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| passend zu den Namen der Erstberufenen in der Mitte der konzentrischen Gliederung (2x griechisch, 2x semitisch) mit dem zerrisenen „Netz“
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br
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| sowie zum unteren Ende der konzentrischen Gliederung mit dem Freikauf vom Fluch des Gesetzes nach Gal 4,4-5; 3,10-14,
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| der nach
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span.bibelstelle Gal 3,14
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| geschieht,
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br
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q.bibeltext damit den Völkern durch ihn (= Jesus Christus) der Segen Abrahams zuteilwird
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br
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| (s. o.; dabei sind mit „den Völkern“ im Horizont von Gal 3,8 „alle Völker“ gemeint, Juden wie die Völkerwelt, die gemeinsam durch den Glauben Kinder Abrahams werden);
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br
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| es kommen auch Menschen „von <i>überall</i>her“ zu Jesus.
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li
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| Wie die Menschen aus „ganz Judäa“ zu Johannes dem Täufer in die Wüste kommen,
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| so geht Jesus aus der „Einsamkeit“ = „Wüste“ nach „ganz Galiläa“.
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br
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| Doch kommen die Leute zu Johannes in die Wüste, weil ihre Heimat selber „Wüste“ ist: Ort der Gottferne (→ Jes 40,3: „Wüste“ bezieht sich auf Jerusalem!).
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br
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| So ist auch der Gang Jesu „aus der Wüste“ in die Dörfer eigentlich kein Verlassen der „Wüste“, sondern ein weiteres Vordringen in sie hinein.
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li
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| Während Johannes der Täufer in der Wüste aufgesucht wird, um sich taufen zu lassen – im Sinne der Umkehr –,
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br
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| wird Jesus von Petrus in der „Einsamkeit“ = „Wüste“ aufgesucht – von Petrus dorthin verfolgt –, um Jesus selbst zur „Umkehr“
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| zu bringen, auf dass das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigt werde.
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br
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| Anders ausgedrückt:
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| Während auf der einen Seite das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigt werden soll (durch Petrus, seine Begleiter und „alle“),
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| wirkt das Kreuz Christi sich auf der anderen Seite zum Heil der Menschen aus: sie werden – durch die „Taufe auf den Tod Jesu“,
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| durch die ein „Mitgekreuzigtsein“ geschieht (→ Röm 6,6) – nicht nur von ihren Sünden, sondern von der Herrschaft Satans/der Sünde insgesamt befreit.
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br
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| Während die einen die Freiheit empfangen, die in Christus Jesus geschenkt ist, sind die anderen im Begriff,
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| sich „wieder ein Joch der Knechtschaft auf[zu]legen“ (Gal 5,1).
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li
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| Insofern zusammen mit Petrus und seinen Begleitern <i>„alle“</i> Jesus suchen – im Sinne des Verfolgens und Zurückbringen wollens –,
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| was sich hier aufgrund des Kontextes effektiv auf „<i>alle</i> Einwohner Kafarnaums“ bezieht,
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| verbindet sich diese Notiz mit „<i>allen</i> Einwohnern Jerusalems“, die zu Johannes dem Täufer kommen,
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| und trägt bei diesen „<i>allen</i> Einwohnern Jerusalems“ vom Handeln der „<i>alle</i> (Einwohner Kafarnaums)“ her eine gewisse Ambivalenz ein:
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| einerseits Taufe der Umkehr, andererseits das Jesus-wieder-einfangen-Wollen;
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br
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| im Zentrum dieser Ambivalenz – als Mitte der konzentrischen Gliederung – stehen die den beiden Polen 1) „Netz“ = jüdische Gesetz (wieder) aufrichten;
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| 2) in die Nachfolge Jesu eintreten;
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br
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| diese Ambivalenz passt gut zum Kreis um den Herrenbruder Jakobus – man beachte, dass dieser Name in der Mitte der konzentrischen Gliederung begegnet
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| und dieser einer von denen ist, die das „Netz“ = jüdische Gesetz (wieder) aufrichten wollen. Vgl. dazu auch die Aussagen des Paulus zum
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| sog. „Antiochenischen Zwischenfall“ in Gal 2,11-21, auf den in der vorhergehenden konzentrischen Gliederung eingegangen wurde,
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| weil dieser die Hintergrundfolie für Mk 1,35-39 ist.
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br
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| Im weiteren Verlauf des Evangeliums werden immer wieder „Schriftgelehrte von Jerusalem“ zu Jesus kommen, um mit diesem ein Streitgespräch zu führen;
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br
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| es wird sich zeigen, dass es sich im Evangelium nicht um <i>jüdische</i> Schriftgelehrte, sondern juden-<i>christliche</i> Schriftgelehrte
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| handelt, mit denen nicht eigentlich Jesus, sondern Paulus streitet.
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li
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| Von der Mitte der konzentrischen Gliederung aus betrachtet ist Folgendes bebildert:
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ul.card-text
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i Jesus beruft seine Jünger als Menschenfischer
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br
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| Johannes der Täufer erweist sich als Menschenfischer, zu dem die Massen strömen, um sich der Umkehrtaufe zu unterwerfen.
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br
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| Petrus, seine Begleiter und „alle“ dagegen betätigen sich als „Jesus-Fischer“, die Jesus zur Umkehr bringen wollen.
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br
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| Jesus wiederum bricht neu auf, um – wie Johannes der Täufer – Menschenfischer zu sein.
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i Die Söhne des Zebedäus verlassen ihre Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb und folgen Jesus nach
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br
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| Johannes der Täufer wird als Asket in der Wüste gezeichnet.
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br
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| Jesus selbst geht den Weg der Entäußerung und Erniedrigung.
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br
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| Die Söhne des Zebedäus aber wollen zurückhaben.
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li
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i Das „Netz“ ist zerrissen – das Zeitalter des jüdischen Gesetzes ist vorbei: Befreiung!
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| Die Menschen, die zu Johannes dem Täufer kommen, unterziehen sich von dieser Befreiung her der Umkehrtaufe.
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br
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| Petrus, seine Begleiter und „alle“ dagegen wollen diese Befreiung vom (Fluch des) jüdischen Gesetz(es) rückgängig machen,
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| das Gesetz (wieder) aufrichten.
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li
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| Wie die Ausführungen zum aktuellen Gegenüber nahelegen, dürfte
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span.bibelstelle Gal 3,13-14a
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| im Hintergrund dieses Gegenübers stehen:
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q.bibeltext
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| Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist;
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| denn es steht geschrieben: Verflucht ist, wer am Holz hängt.
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br
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| Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird.
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ul.card-text
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| Mk 1,35-39 macht in der Mitte (Einsamkeit, Gebet) das Kreuz als Ort des Loskaufes vom Fluch des Gesetzes präsent,
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| an dem Jesus selbst zum Fluch geworden ist;
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| die Angaben „ganz Judäa“ und „ganz Galiläa“ verkörpern die Völker, denen der Segens Abrahsm zuteilwird;
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| entsprechend wird das Zuteilwerden des Segens einerseits – dem Freikauf gegenüberliegend – anhand jener erzählt,
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| die zu Johannes dem Täufer kommen und sich taufen lassen,
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| andererseits im Ziehen Jesu durch ganz Galiläa mit Dämonenaustreibungen angespielt,
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| wobei sich die Dämonenaustreibungen durch Jesus mit der Taufe durch Johannes den Täufer verbinden.
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.card.slide.border-primary
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.card.slide.border-primary
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h5.card-title
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h5.card-title
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