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h4.alert-heading Das Bibelseminar zum Markus-Evangelium macht aufgrund der pandemischen Entwicklung Pause!
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| Der für den 13. Januar 2022 angesetzte Termin des Bibelseminars
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| entfällt aufgrund der aktuellen Entwickung der Corona-Pandemie und der sich damit verbindenden
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| Risiken und Einschränkungen.
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h4.alert-heading Das Bibelseminar zum Markus-Evangelium macht nach der Pause am 3. Februar 2022 weiter!
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| Nach der langen, durch die Pandemie bedingen Pause, setzen wir am 3. Februar 2022 das Bibelseminar zum Markus-Evangelium fort.
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| Die für den 25. November, 16. Dezember und 13. Januar vorgesehenen Abschnitte des Markus-Evangeliums
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| werden auf die folgenden Abende verschoben,
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| sodass sich das Seminar in den Herbst 2022 verlängert.
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| Zunächst widmen wir uns neuen Einsichten zu Mk 1,12-28 und arbeiten uns dann fortlaufend durch das Markus-Evangelium.
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p.mb-0
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| Bitte beachten Sie, dass zwar die Termine auf dem Termin-Handout ab 3. Februar wieder stimmen,
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| sich die jeweils besprochenen Abschnitte des Evangeliums aber geändert haben.
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| Eine stets aktuelle Liste finden Sie unter
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a(href="https://coburg-stadt-und-land.de/auf-jesus-nach-bibelseminar-zum-evangelium-nach-markus/" target="_blank") Übersicht Bibelseminar Markus-Evangelium auf der Homepage Kath. Seelsorgebereich Coburg Stadt und Land
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@ -451,7 +451,16 @@ block content
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| Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.
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span.bibelstelle.card-text Röm 6,3-5
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br.mb-3
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p.card-text.mb-0 Diese Verse scheinen hier besonders im Hintergrund zu stehen:
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| Der Tod Jesu ist im unteren Ende der konzentrischen Gliederung gegenwärtig.
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| Das Auferwecktwerden durch die Herrlichkeit des Vaters ist in der Tauferzählung sehr eindrücklich bebildert.
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| Das Wandeln in der Neuheit des Lebens als Auftrag an die Getauften verbindet sich mit Umkehrpredigt und Taufe des Johannes.
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| Diese Lehre von der Schicksalsgemeinschaft ist besonders verbunden mit der Tauftheologie;
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@ -540,7 +549,54 @@ block content
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| Diese Vielen macht er dadurch „gerecht“, eröffnet ihnen also eine geheilte Beziehung zu Gott jenseits der eigenen Strafe für die Sünde, die durch den Tod des „Einen“ abgegolten ist.
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h5.card-title
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q.bibeltext ... er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
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span.bibelstelle Phil 2,8
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h6.card-subtitle.text-muted Die Erzählung von der Wüstensendung Jesu und der Philipperhymnus
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung verkündet Johannes den Stärkeren, der mit dem Geist taufen wird;
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| das impliziert, dass dieser Stärkere Verfügungsgewalt über den Geist hat.
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li
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| Am unteren Ende der konzentrischen Gliederung assoziiert der Dienst der Engel zwar Hoheit,
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| doch wird im Hinblick auf Jesus und den Geist von umgekehrten Verhältnissen erzählt:
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| der Geist treibt Jesus, und dieser gehorcht → Jesus wird – im Kontrast zur Mitte der konzentrischen Gliederung – sehr auffällig in Erniedrigung und Gehorsam gezeigt.
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| Auch die Versuchung durch Satan – deren Bestehen durch Jesus vorausgesetzt ist – vergegenwärtigt den Gehorsam Jesu gegenüber Gott bzw. hier dem Geist.
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| Ferner gilt es zu beachten, dass
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ol.card-text
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li die Wüste, in die der Geist treibt, als „Wüste der Gottferne“ verstanden werden kann (s. o.);
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| der Tod am Kreuz von Markus als Sterben in der Einsamkeit der Gottferne inszeniert wird (vgl. nur das Zitat aus Ps 22: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“)
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| (wobei im Griechischen „Einsamkeit“ und „Wüste“ sich den gleichen Wortstamm teilen!);
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| im Ablehnen der Passion bis hin zum Tod am Kreuz die eigentliche und zentrale Versuchung Jesu gesehen werden kann (→ Mk 8,33!).
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| All diese Bezüge machen sehr wahrscheinlich, dass in der Erzählung von der Wüstensendung Jesu auch der Philipperhymnus im Hintergrund steht,
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| vor allem der oben zitierte Satz (Phil 2,8).
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li
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| Ist dieser Bezug hergestellt, kann – unterstützend – auffallen, dass die neben Jesus und dem Geist in der Erzählung genannten Personen/Wesen
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| sich mit jenen in
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span.bibelstelle Phil 2,10
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| in Verbindung bringen lassen:
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q.bibeltext
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| ... damit alle im Himmel (→ Engel), auf der Erde (→ Tiere) und unter der Erde (→ Satan) ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu.
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| Sicher ist nur von den Engeln etwas erzählt, das sich mit dem „Knie beugen“ verbinden lässt;
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| die Wahl der erwähnten Personen/Wesen mit den jeweils zu assoziierenden Orten ist aber doch auffällig.
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p.card-text.small.mb-0
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| Jene konzentrischen Gliederungen, bei denen die Erzählung von der Wüstensendung (Teil der) Mitte der konzentrischen Gliederung ist,
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| werden den Bezug dieser Erzählung zum Philipperhymnus bestätigen.
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| Schon das erzählerische Nacheinander von Erniedrigung/Gehorsam Jesu und Dienst der Engel ist ein weiterer Hinweis.
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| Nicht nur hat Jesus die Versuchung bestanden,
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| auch die Vielen kehren um, wenden sich also vom Satan ab, und lassen sich taufen.
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li
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| Insofern in der Erzählung von der Wüstensendung Jesu dessen Gehorsam (gegenüber dem Geist – mit dem er später taufen wird: Umkehrung der Verhältnisse → Erniedrigung)
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| in einem soteriologischen Sinne
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| gemäß Phil 2,8 („erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“) vergegenwärtigt wird,
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| ist im Hinblick auf die Vielen, die in der Taufe ein neues Leben beginnen,
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| besonders an
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span.bibelstelle Röm 5,12-21
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| zu denken (→ Adam-Christus-Parallele):
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q.bibeltext.card-text
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| 12 Wie durch <i>einen einzigen Menschen</i> die Sünde in die Welt kam und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise der Tod zu <i>allen Menschen</i> gelangte, weil <i>alle sündigten</i> –
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| 14 ... gesündigt hatten wie Adam, der ein Urbild des Kommenden ist.
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| 15 Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade;
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| sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheimgefallen,
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| so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteilgeworden.
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| 16 Und anders als mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde, verhält es sich mit dieser Gabe:
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| Denn das Gericht führt wegen eines Einzigen zur Verurteilung, die Gnade führt aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung.
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| 17 Denn ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen,
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br
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| so werden erst recht diejenigen, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteilwurde, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.
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| 18 Wie es also durch die Übertretung <i>eines Einzigen für alle Menschen</i> zur Verurteilung kam,
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| so kommt es auch durch die gerechte <i>Tat eines Einzigen für alle Menschen</i> zur Gerechtsprechung, die Leben schenkt.
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| 19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind,
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| so werden auch <b><i>durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht</i></b> werden.
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| Wie aber im Erzählzusammenhang Jesus <i>nach</i> seiner Taufe versucht wurde,
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| Die Hoheit Jesu, von der Johannes der Täufer spricht („... nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen“)
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| und die ihm in der Auferstehung (→ Mitte der konzentrischen Gliederung) zuteil wurde,
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| spiegelt sich im Dienst der Engel.
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| spiegelt sich im Dienst der Engel,
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| erzählerisch im Sinne von Phil 2,8-10 stimmig <i>nach</i> Erniedrigung/Gehorsam (Bestehen der Versuchung) erzählt.
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q.bibeltext
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte seinen Sohn, ... dem Gesetzt des Geistes unterstellt,
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| damit der die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen.
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| damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen.
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li
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| Das „Freikaufen“ (Gal 4,5) von Unterdrückung ist auch in Jes 52,3 thematisiert;
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| Die Aussagen zum jüdischen Gesetz, die sich bei Paulus finden und die Markus nun beginnt aufzunehmen,
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| müssen im größeren Kontext der Rechtfertigungslehre verstanden werden;
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| knapp gesagt geht es um die Frage, die ein Mensch gültig in den Bund mit Gott einritt:
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| durch den Glauben an Jesus Christus (der durch seinen Tod am Kreuz zum Gottesknecht nach Jes 52,13-53-12 geworden ist) oder durch
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| das Tun der Vorschriften des jüdischen Gesetzes.
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| knapp gesagt geht es um die Frage, worauf der Bund zwischen Gott den Menschen gründet:
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| auf dem Glauben an Jesus Christus (der durch seinen Tod am Kreuz zum Gottesknecht nach Jes 52,13-53-12 geworden ist) oder auf der Verpflichtung
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| auf das jüdischen Gesetzes und damit einhergehend das Tun aller darin enthaltenen Vorschriften.
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| Warum sich beide Möglichkeiten ausschließen, wird noch zu zeigen sein (dazu geben andere Stellen im Markus-Evangelium eine bessere Gelegenheit).
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| Dass sich beide Möglichkeiten ausschließen und warum sie dies tun, ist ein Spezifikum der paulinischen Sichtweise der Kreuzigung Jesu.
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| Grundlegend äußert sich Paulus in
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span.bibelstelle Gal 2,10-14
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| dazu; durch das Sichtwort „freikaufen“ ist diese Stelle mit Gal 4,4-5 verbunden – Gal 2,10-14 ist notwendig zu assoziieren,
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| zumal in Mk 1,12-13 („Wüstensendung“), wo der Freikauf erzählt wird, das Kreuz angespielt wird („gehorsam bis zum Tod am Kreuz“):
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q.bibeltext
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| 10 Diejenigen aber, die aus den Werken des Gesetzes leben, stehen unter einem Fluch.
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| Denn geschrieben steht:
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q Verflucht ist jeder, der sich nicht an alles hält, was das Buch des Gesetzes zu tun vorschreibt.
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| (Dtn 27,26).
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| 11 Dass aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht gemacht wird, ist offenkundig, denn:
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q Der aus Glauben Gerechte wird leben.
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| (Hab 2,4)
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| 12 Für das Gesetz aber gilt nicht: aus Glauben, sondern es gilt:
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q Wer die Gebote erfüllt, wird durch sie leben.
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| (Lev 18,5)
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| 13
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i Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist;
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| denn es steht geschrieben:
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q
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i Verflucht ist jeder, der am Holz hängt.
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| (Dtn 21,23 – Zur Zeit Jesu auch auf die Kreuzigung bezogen)
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| Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird,
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| damit wir die Verheißung des Geistes empfingen durch den Glauben.
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| Die Zurückweisung des jüdischen Gesetzes durch Paulus machte es notwendig, eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des jüdischen Gesetzes zu geben;
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| So erklärt sich auch, warum Markus in Mk 1,14-15 – mit der Taufe als Mitte der konzentrischen Gliederung –
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| zum <i>Glauben an das Evangelium</i> (von Jesu Tod und Auferstehung) aufruft.
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h5.card-title
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| Mk 1,14-15 und seine Rolle im Markus-Evangelium
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h6.card-subtitle.text-muted Beginn des Zeitalters des Glaubens – Ende des Zeitalters des Gesetzes – Trigger für den Freikauf
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ul.card-text
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li Mk 1,14-15 markiert den Beginn eines neuen Zeitalters: „die Zeit ist erfüllt“.
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li Dies ist wird in Mk 1,14-15 mit dem Nahegekommensein der Königsherrschaft Gottes inhaltlich näher bestimmt.
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li
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| Aber auch der Aufruf zum Glauben spielt aufgrund der Bezüge zum Galaterbrief wesenhaft eine Rolle (mehr als sonst angenommen):
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i
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| Mk 1,14-15 markiert – vor dem Hintergrund der Ausführungen des Paulus zur Rechtfertigung (vor allem) im Galaterbrief –
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| den <i>Beginn des Zeitalters des Glaubens</i>.
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| Dies bedeutet – nach Gal notwendig – gleichzeitig das <i>Ende des Zeitalters des Gesetzes</i>.
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| Insofern triggert Mk 1,14-15 rückwärtig in der Erzählung von der Wüstensendung Jesu (Mk 1,12-13)
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| den Freikauf vom jüdischen Gesetz bzw. vom Fluch des Gesetzes nach Gal 4,4-5(-6); 3,13(-14) im Kreuzestod Jesu,
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| was dann auch das Gegenüber von Mk 1,12-13 inhaltlich bestimmt, sowie alle Erzählungen
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| am unteren Ende der jeweiligen konzentrischen Gliederung, bei denen Mk 1,12-13 bzw. Mk 1,14-15 (Teil der) Mitte der konzentrischen Gliederung ist.
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li
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| Ist Mk 1,14-15 (allein) Mitte der konzentrischen Gliederung, ist Mk 1,12-13 die eine Flanke, Mk 1,16-20 – die Berufung der ersten Jünger –
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| die andere Flanke; dass in Mk 1,12-13 der Freikauf getrigggert ist, ist in Mk 1,16-20 zu berücksichtigen.
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li
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| Weiterhin wird der Freikauf vom Gesetz in allen Erzählungen getriggert – sofern inhaltich möglich (Kreuz!) –,
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| die Mk 1,14-15 in einer konzentrischen Gliederung gegenüber stehen.
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.card-body
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h5.card-title
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@ -701,7 +805,7 @@ block content
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li
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| Es geht vielmehr um die Anfälligkeit des Menschen – auch das erlösten Menschen – für die Sünde;
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| sachgerecht mit also „Begehren des Fleiches“ das „Versuchtwerden durch Satan/die Sünde“ in einem allgemeinen und umfassenden Sinn.
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| sachgerecht meint also „Begehren des Fleiches“ das „Versuchtwerden durch Satan/die Sünde“ in einem allgemeinen und umfassenden Sinn.
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li
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| Man kann sich Gal 5,17 sehr gut wie in Zeichentrickfilmen dargestellt vorstellen:
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@ -242,11 +242,11 @@ block content
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ul.card-text
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| Der Erzählzug, dass Jesus an einen einsame Ort geht und dort betet, erinnert den „sehenden Leser“ an den Tod Jesu am Kreuz am Kreuz:
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| Der Erzählzug, dass Jesus an einen einsame Ort geht und dort betet, erinnert den „sehenden Leser“ an den Tod Jesu am Kreuz:
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br
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| er stirbt dort von allen verlassen, auch von Gott.
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li
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| Die Einsamkeit der Gottferne am Kreuz bringt Jesus betend
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| Die Einsamkeit der Gottferne am Kreuz bringt der markinische Jesus betend
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| mit Rückgriff auf
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span.bibelstelle Ps 22,2
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| zum Ausdruck:
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@ -275,17 +275,17 @@ block content
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.card-body
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h5.card-title
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| Ostern/Präexistenz → Tod am Kreuz → Auferstehung
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h6.card-subtitle.text-muted Die Abfolge der Erzählung und die Sendung Jesu
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h6.card-subtitle.text-muted Die Abfolge der Erzählung und die Sendung Jesu – Der Philipperhymnus (mal wieder) als Bezugspunkt
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ul.card-text
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| Die Berufung der erste Jünger – Petrus und seiner Begleiter – bildet einen Teil der Mitte der aktuellen konzentrischen Gliederung.
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| Als diese Erzählung das untere Ende der konzentrischen Gliederung bildete, standen die Taufe Jesu und seine
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||||
| Als diese Erzählung das untere Ende der konzentrischen Gliederung war, standen die Taufe Jesu und seine
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||||
| unmittelbar folgende Wüstensendung durch den Geist in der Mitte jener konzentrischen Gliederung.
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li
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||||
| Die Abfolge „Heraussteigen aus dem Wasser mit Begleiterscheinungen als Anspielung auf Auferstehung und Erhöhung“ → „Wüstensendung
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| als Erniedirgung (bis zum Tod am Kreuz)“ wurde als Anspielung auf Entäußerung und Erniedrigung des einst Gottgleichen,
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||||
| Die Abfolge „Heraussteigen aus dem Wasser mit Begleiterscheinungen“ als Anspielung auf Auferstehung und Erhöhung → „Wüstensendung“
|
||||
| als Erniedirgung (bis zum Tod am Kreuz) wurde als Anspielung auf Entäußerung und Erniedrigung des einst Gottgleichen,
|
||||
| wie sie der Philipperhymnus besingt, verstanden (und mit der Entäußerung
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||||
| und Erniedrigung der Söhne des Zebedäus im Sinne der Nachfolge verbunden).
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br
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@ -296,11 +296,11 @@ block content
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| auch hier kann die „Auferstehung“ transparent auf die „Präexistenz“ des einst Gottgleichen werden.
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li
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| Die Erzählung endet – nach dem Dialog am „Ort des Kreuzes“ zwischen Petrus und Jesus – mit einem Neuaufbruch Jesu,
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| der die Auferstehung (erneut) andeutet.
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| wodurch die Auferstehung (erneut) angedeutet wird.
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li
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| Damit ergibt sich die in der Überschrift genannte Abfolge, die der Sendung Jesu nach dem Philipperhymnus entspricht:
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||||
| Dies ist das „Evangelium Gottes“, das „Jesus“ verkündet, mit dem das Nahekommen des Gottesreihes einhergeht
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||||
| Dies ist das „Evangelium Gottes“, das „Jesus“ verkündet, mit dem das Nahekommen der Königsherrschaft einhergeht
|
||||
| und das zu Umkehr und Glaube aufruft (→ Teil Mitte der konzentrischen Gliederung).
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||||
p.small.card-text.mb-0
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||||
| Der Bezug zum Philipperhymnus wird noch dadurch verstärkt, dass sowohl dieser als auch das Ende der vorliegenden Erzählung
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@ -440,7 +440,7 @@ block content
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ul.card-text
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li
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||||
| Paulus hatte besonders deutlich eine Mission untern den Völkern betrieben, ohne die gläubig gewordenen Heiden auf das jüdische Gesetz
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||||
| mit seinen Speise- und Reinheitsvorschriften zu verpflichten.
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| mit seinen Speise- und Reinheitsvorschriften und insbesondere die Beschneidung (der Männer) zu verpflichten.
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li
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||||
| Hintergrund ist die (vor allem von Paulus wahrgenommene)
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| Spannung zwischen Jesus und dem jüdischen Gesetz, bzw. zwischen der Kreuzigung Jesu
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@ -524,10 +524,25 @@ block content
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| Hinter dem verfolgten „Jesus“ scheint also der verfolgte Paulus hervor.
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li
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| Es wird auch klar, warum die Erzählung mit Einsamkeit und Gebet Jesu den Tod Jesu am Kreuz, wie in Markus erzählt,
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| besonders deutlich präsent macht.
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li
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| Indem Petrus und seine Begleiter Jesus bis in die Einsamkeit mit Gebet – also bis zum Tod am Kreuz –
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| verfolgen und von dort zurückholen wollen, wird angedeutet, dass sie das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen wollen.
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| besonders deutlich präsent macht:
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ul.card-text
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| Die Mitte der konzentrischen Gliederung erzählt in Mk 1,14-15 vom Beginn des neuen Zeitalters des Glaubens („Die Zeit ist erfüllt ... kehrt um und glaubt an das Evangelium“),
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||||
| sowie in Mk 1,16-20 im Bild des zerrissenen Netzes (s. u. und vorhergehende konzentrische Gliederungen) vom Ende des Zeitalters des Gesetzes.
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| Das untere Ende der konzentrischen Gliederung erzählt in der Mitte mittels der Stichworte „Einsamkeit“ und „Gebet“ vom Kreuz Jesu;
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br
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| dies aber ist der „Ort des Freikaufes“ nach Gal 3,13, dies ist die Schwelle vom alten Zeitalter des Gesetzes zum neuen Zeit des Glaubens.
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li
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| Genau an diesen Ort verfolgen Petrus und seine Begleiter Jesus und wollen ihn von dort zurückholen.
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br
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| Damit ist angedeutet, dass sie das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen wollen.
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li
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| Der Versuch, das „Netz“ wieder herzurichten – also das jüdische Gesetz wieder aufzurichten – und der Versuch, Jesus „vom Kreuz“ zurückzuholen,
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| verbinden sich als parallele Handlungen;
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br
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| so wird erzählerisch bebildert, dass das (Wieder-)Aufrichten des Gesetzes der Versuch ist, das „Ärgernis des Kreuzes“ zu beseitigen.
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@ -573,7 +588,7 @@ block content
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| Wie Jesus am Ende der Erzählung sollen die Jünger durch (weltweite) Verkündigung und Dämonenaustreibung Menschenfischer
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| sein und nicht „Jesusfischer“.
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li
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| Wie Jesus sollen die Jünger Verlassen und Zurücklassen (im Sinne von Entäußerung und Erniedrigung) statt
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| Wie Jesus sollen die Jünger verlassen und zurücklassen (im Sinne von Entäußerung und Erniedrigung) statt
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| zurück haben zu wollen.
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li
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| Nimmt man auch bei der Abfolge Auferstehung → Kreuz die Vertauschung zur Reihenfolge Kreuz → Auferstehung vor,
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@ -596,9 +611,55 @@ block content
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br
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| Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott ist der Bauch, ihre Ehre besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn.
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br
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| Die Aussage „Irdisches haben sie im Sinn.“ lässt sich gut mit dem angedeuteten Zurückhabenwollen der Söhne des Zebedäus verbinden,
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||||
| Die Aussage „Irdisches haben sie im Sinn“ lässt sich gut mit dem angedeuteten Zurückhabenwollen der Söhne des Zebedäus verbinden,
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||||
| die sich nun neu unter den Ruf zur Umkehr stellen und entsprechend handeln müssen, wie sie es schon getan haben;
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||||
| auch von ihnen konnte man einst gut sprechen, muss es nun aber gleichsam „unter Tränen“ tun.
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li
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| Hierzu passt, dass Paulus jene, die die (Wieder-)Aufrichtung des jüdischen Gesetzes (unter den Heiden) fordern, in
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span.bibelstelle Gal 6,12
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| bezeichnet als
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q.bibeltext Leute, die im Fleisch nach Anerkennung streben
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| .
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br
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| Im Kontext schreibt auch Paulus von drohender Verfolgung einerseits und sein Mitgekreuzigtsein mit Christus andererseits, was
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span.bibelstelle Gal 6,11-14
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| insgesamt als Stelle, auf die Markus uns stoßen will und die die ganze Dringlichkeit, die Paulus seinen Ausführungen gibt, unterstreicht:
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br
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q.bibeltext
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| 11 Seht, mit welch großen Buchstaben ich euch schreibe, mit eigener Hand.
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br
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| 12 Jene Leute, die im Fleisch nach Anerkennung streben, nötigen euch nur deshalb zur Beschneidung,
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||||
| damit sie wegen des Kreuzes Christi nicht verfolgt werden.
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br
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| 13 Denn obwohl sie beschnitten sind, halten sie selbst das Gesetz nicht; dennoch dringen sie auf eure Beschneidung,
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||||
| damit sie sich eures Fleiches rühmen können.
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br
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| 14 Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen,
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| durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
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li
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||||
| Stimmig dazu ist das Beenden des Herrichten des Netzes (= Wiederherstellung des jüdischen Gesetzes) mit
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||||
| dem Verlassen der Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb in der Erzählung von der Berufung der ersten Jünger unlöslich verbunden
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||||
| und letztlich eine einzige Handlung, die notwendig ist, um in die Nachfolge Jesu einzutreten.
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li
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||||
| Insgesamt geht es Paulus und Markus darum, das Kreuz Christi ernst zu nehmen mit allen Konsequenzen.
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li
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||||
| In diesem Dienst steht der erzählerische Kniff, am Anfang die Auferstehung Jesu präsent zu machen,
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||||
| den Leser dann aber auf seinen Tod am Kreuz umzulenken.
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br
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||||
| Dies ist vom „<i>Darum</i> (hat Gott ihn (= Jesus) über alle erhöht)“ als Schwarnier des Philipperhymnus, der in der Erzählung
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||||
| im Hintergrund steht, zwischen Erniedrigung und Erhöhung her zu verstehen:
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br
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||||
| Jesus darf nicht einseitig als Auferstandener verkündet werden, sein Kreuz muss eine zentrale Rolle spielen.
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||||
| weil dies folgen haben muss für die Verkündigung und für die christliche Ethik.
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br
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||||
| Es darf daher nicht in den Hintergrund treten, darf nicht vergessen, verleugnet oder kleingeredet werden.
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||||
br
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||||
| Denn es besteht sonst die Gefahr, dass Jesu himmlische Herrlichkeit eine unheilige „Hochzeit“ eingeht
|
||||
| mit irdischem Macht- und Reichtumsstreben, wie dies (schon länger) Markus thematisiert.
|
||||
| Vgl. dazu auch die „Versuchung“ des Dämon in der Erzählung von der Dämonenaustreibung: „Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes“,
|
||||
| was Jesus mit dem Schweigegebot beantwortet, weil der Dämon den Weg Jesu ins Verderben ans Kreuz verschwiegen hat.
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p.card-text.small.mb-0
|
||||
| Wie die Kirchengeschichte zeigt, hat die Kirche gerade hier versagt!
|
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||||
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@ -650,7 +711,76 @@ block content
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|||
| umsetzen.
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li
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||||
| Die Freiheit meint hier die Freiheit vom jüdischen Gesetz – dem „Joch der Knechtschaft“ –,
|
||||
| die Freiheit zur gesetzesfreien Völkermission, wie sie vor allem Paulus betreibt.
|
||||
| dies bedeutet auch die Freiheit zur gesetzesfreien Völkermission, wie sie vor allem Paulus betreibt.
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||||
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||||
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.card-body
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h5.card-title
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||||
q.bibeltext ... damit den Völkern ... der Segen Abrahams zuteilwird
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span.bibelstelle Gal 3,14
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h6.card-subtitle.text-muted
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||||
| Der Freikauf vom jüdischen Gesetz und der Segen für die Völker
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hr
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ul.card-text
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li
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||||
| Mk 1,14-15 in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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| macht in Verbindung mit dem zerrissenen „Netz“
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span.bibelstelle Gal 4,4-5
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| gegenwärtig:
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br
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||||
q.bibeltext
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| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn,
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br
|
||||
| geboren von einer Frau und
|
||||
i dem Gesetz unterstellt,
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||||
br
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| damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen,
|
||||
br
|
||||
| und damit wir die Sohnschaft erlangen.
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||||
li
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||||
| In den Flanken der Mitte der konzentrischen Gliederung wird einerseits erzählt,
|
||||
| wie Jesus „dem Gesetz des Geistes unterstellt“ diesen Freikauf vollzieht (→ Wüstensendung Mk 1,12-13),
|
||||
| andererseits wie Jesus einen Menschen von der Herrschaft „des Gesetzes der Sünde und des Todes“ befreit (→ Dämonenaustreibung Mk 1,21-28),
|
||||
| wobei eine Insuffizienz des jüdischen Gesetzes mitschwingt (gemäß Gal 3,21; Röm 8,2).
|
||||
br
|
||||
| Am unteren Ende der konzentrischen Gliederung ist mit dem angespielten Tod Jesu am Kreuz auch der Freikauf gegenwärtig.
|
||||
li
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||||
| Aus dem Galaterbrief sind zu Gal 4,4-5 die Ausführungen in
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||||
span.bibelstelle Gal 3,6-10.13-14
|
||||
| zu ergänzen:
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||||
br
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||||
q.bibeltext
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||||
| 6 So auch bei Abraham: Er glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
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||||
br
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||||
| 7 Erkennt also: Die aus dem Glauben leben, sind Söhne Abrahams.
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||||
br
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||||
| 8 Und da die Schrift vorhersah, dass Gott die Völker aufgrund des Glaubens gerecht macht,
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||||
| hat sie dem Abraham im Voraus verkündet:
|
||||
br
|
||||
| In dir sollen alls Völker gesegnet werden.
|
||||
br
|
||||
| 9 Also werden sie, die glauben, gesegnet mit dem glaubenden Abraham.
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||||
br
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||||
| 10 Diejenigen aber, die aus den Werken des Gesetzes leben, stehen unter einem Fluch.
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||||
br
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||||
| Denn geschrieben steht: Verflucht ist jeder, der sich nicht an alles hält, was das Buch des Gesetzes zu tun vorschreibt. [Dtn 27,26]
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||||
br
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||||
| 13 Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist;
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||||
br
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||||
| denn es steht geschrieben: Verflucht ist, wer am Holz hängt. [Dtn 21,23]
|
||||
br
|
||||
| 14 Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird
|
||||
br
|
||||
| und wir so durch den Glauben den verheißenen Geist empfangen.
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||||
li
|
||||
| Das Zuteilwerden des „Segen für die Völker“ (→ Gen 12,3) meint – das macht der Kontext im Galaterbrief deutlich – die (allein) den
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||||
| Glauben an Jesus als heilsnotwendig voraussetzende Völkermission,
|
||||
| die sich hier als Ergebnis des Freikaufs vom (Fluch des) Gesetz(es) festgehalten wird.
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||||
br
|
||||
| Auch die Heiden werden durch den Glauben zu „Söhnen Gottes“, wie es die Söhne des Zebedäus bei ihrem Eintritt in die Nachfolge Jesu
|
||||
| geworden sind, was sie jetzt durch ihre Wiederzuwendung zum jüdischen Gesetz infrage stellen.
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||||
|
||||
|
||||
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||||
.card-body
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|
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@ -668,7 +798,7 @@ block content
|
|||
li
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||||
| Das erinnert stark an die Wendung „Gehorsam des Glaubens“, die sich in
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||||
span.bibelstelle Röm 1,5-6
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||||
| findet (vgl. auch die Heilung der Schwiegermutter des Petrus):
|
||||
| findet (vgl. auch die Heilung der Schwiegermutter des Petrus) und sich mit der Berufung durch Jesus Christus verbindet:
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||||
br
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| Durch ihn [= Jesus Christus] haben wir Gnade und Apostelamt empfangen,
|
||||
|
|
@ -694,6 +824,10 @@ block content
|
|||
| wird schon Jesus – verdeckt – als dessen eigene Sendung „untergeschoben“;
|
||||
br
|
||||
| in diesem Sinn wird „Jesus“ im Markus-Evangelium immer wieder ins Heidenland aufbrechen (→ Überfahrten).
|
||||
li
|
||||
| Erinnert sie hier auch daran, dass Simon und Andreas griechische Namen sind, Jakobus und Johannes dagegen semitische;
|
||||
br
|
||||
| schon die erstberufenen Jünger versinnbildlichen also die Völkermission.
|
||||
|
||||
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||||
.card-body
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||||
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@ -711,7 +845,7 @@ block content
|
|||
| die Umkehr also vom Glauben an das (inhaltlich mit Entäußerung, Erniedrigung, Gehorsam bis zum Tod am Kreuz,
|
||||
| Auferstehung und Erhöhung gefüllte) Evangelium her bestimmt wird und nicht vom jüdischen Gesetz her.
|
||||
br
|
||||
| Jedenfalls ist der Ruf Jesu zur Umkehr kein Ruf zu einer verbesserten („vollkommenen“) Befolgung des jüdischen Gesetzes.
|
||||
| Jedenfalls ist der Ruf Jesu zur Umkehr kein Ruf zu einer verbesserten („vollkommenen“) Befolgung des jüdischen Gesetzes (ganz anders etwa der Evangelist Matthäus!).
|
||||
li
|
||||
| Im ganzen Evangelium wird immer wieder der Glaube der Menschen hervorgehoben werden und sie werden durch
|
||||
| ihn des mit Jesus geschenkten Heils teilhaftig.
|
||||
|
|
@ -814,17 +948,17 @@ block content
|
|||
| „<i>Sie</i> verließen sogleich die Synagoge“ – offenbar waren die Jünger also doch in der Synagoge dabei und gehen nun mit Jesus
|
||||
| in das Haus des Simon und Andreas.
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||||
li
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||||
| In der Szene Mk 1,32-34 sind die Jünger zwar nicht erwähnt, aber doch lokal anwesend, weil alles vor dem Haus des Simon und Andreas speilt.
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||||
| In der Szene Mk 1,32-34 sind die Jünger zwar nicht erwähnt, aber doch lokal anwesend, weil alles vor dem Haus des Simon und Andreas spielt.
|
||||
li
|
||||
| In Mk 1,35-39 dann die Kontroverse.
|
||||
li
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||||
| In Mk 1,40-45 ist Jesus jedenfalls allein unterwegs (ehe er dann am Ende von Leute von überallher zu ihm kommen).
|
||||
| In Mk 1,40-45 ist Jesus jedenfalls allein unterwegs (ehe dann am Ende von Leute von überallher zu ihm kommen).
|
||||
li
|
||||
| In Mk 2,1 kehr Jesus offenbar alleine wieder nach Kafarnaum zurück: „Als <i>er</i> nach einigen Tagen wieder nach Kafarnaum hineinging ...“;
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||||
| In Mk 2,1 kehrt Jesus offenbar alleine wieder nach Kafarnaum zurück: „Als <i>er</i> nach einigen Tagen wieder nach Kafarnaum hineinging ...“;
|
||||
| sicher ist ein dortiges Zusammentreffen mit Petrus und seinen Begleitern vorauszusetzen – das Haus ist wohl auch als das Haus des Simon und Andreas vorzustellen –,
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| aber direkt erzählt wird das nicht.
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li
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||||
| In Mk 2,13-17 wird nicht von Petrus und seinen Begleitern erzählt; und wer im weiteren Verlauf „die Jünger“ sind ist nicht eindeutig – es können
|
||||
| In Mk 2,13-17 wird nichts von Petrus und seinen Begleitern erzählt; und wer im weiteren Verlauf „die Jünger“ sind ist nicht eindeutig – es können
|
||||
| auch die Vielen sein, die Jesus seit Mk 2,13-17 nachfolgen.
|
||||
li
|
||||
| Erst in Mk 3,13-19 ist dann explizit auch wieder von Petrus und seinen Begleitern die Rede, insofern sie in der Apostelliste auftauchen.
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|
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@ -870,6 +1004,9 @@ block content
|
|||
| Wenn du als Jude nach Art der Heiden und nicht nach Art der Juden lebst,
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||||
br
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||||
| wie kannst due dann die Heiden zwingen, wie Juden zu leben?
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li.small
|
||||
| Man beachte auch hier, dass Markus Petrus sowohl bei der Berufung, als auch in der aktuellen Erzählung „Simon“ nennt – das ist ein griechischer Name
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| (der semitische wäre Sim<i>e</i>on); das verbindet sich sehr gut mit der der Aussage „Wenn du als Jude nach Art der Heiden und nicht nach Art der Juden lebst ...“.
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||||
li
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||||
| Wie in der Erzählung des Markus wird auch hier von einem Rückzug berichtet, allerdings nicht von Jesus (bzw. indirekt Paulus),
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||||
| sondern von Petrus.
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||||
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@ -899,7 +1036,7 @@ block content
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|||
| beim „antiochenischen Zwischenfall“ sind es Petrus und mit ihm die Judenchristen samt Paulus, die von den Leuten des Jakobus „verfolgt“ werden;
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br
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| während Petrus und die anderen – sogar der Paulusbegleiter Barnabas – sich „einfangen“ lassen,
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| widersteht Paulus.
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| widersteht Paulus (wie Jesus).
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li
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||||
| Markus wie Paulus sind deutliche Vertreter der gesetzesfreien Heidenmission, wie aus den Paulusbriefen und noch weiteren Stellen im Markus-Evangelium
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| klar hervorgeht.
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|
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@ -918,7 +1055,7 @@ block content
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br
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||||
| Es ist erzählerisch nahegelegt, dass sich Jesus im Gebet seiner Sendung (neu) bewusst wurde.
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li
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| Das kann eine Aufforderung sein, sich im Gebet der eigenen immer neu Sendung bewusst zu werden
|
||||
| Das kann eine Aufforderung sein, sich im Gebet immer neu der eigenen Sendung bewusst zu werden
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||||
| und auch die eigene Not in der Nachfolge („Wüstenerfahrungen“) vor Gott zu bringen.
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||||
li
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||||
| Das kann eine Zusage sein, dass Jesus im Gebet gefunden werden kann – gerade nach Ostern,
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|
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@ -969,7 +1106,7 @@ block content
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ul.card-text
|
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li Formal wird hier wie dort von der Verkündigungstätigkeit Jesu erzählt.
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li
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||||
| In Mk 1,14-15 kommt Jesus – nach der Taufe am Jordan – wieder nach Galiläa, zunächst an den See bzw. nach Kafarnaum;
|
||||
| In Mk 1,14-15 kommt Jesus – nach der Taufe am Jordan und der Wüstensendung/Versuchung – wieder nach Galiläa, zunächst an den See bzw. nach Kafarnaum;
|
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br
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||||
| in Mk 1,39 zieht er schließlich durch „ganz Galiläa“ – eine Weitung seines Wirkkreises, letztlich in die Völkermission.
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li
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|
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@ -1087,6 +1224,12 @@ block content
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br
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| Durch diesen Gang Jesu ins Verderben entsteht die „Insel des Lebens“ mitten in der „Wüste der Gottferne“,
|
||||
| ist die Gottferne auf der Erde aufgebrochen.
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li
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||||
| Das Gegenüber ist – gerade mit Mk 1,14-15.16-20 als Mitte der konzentrischen Gliederung – von Gal 4,4-5 her zu verstehen:
|
||||
br
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||||
| es wird einerseits erzählt, wie Jesus „dem Gesetz des Geistes unterstellt“ den Freikauf vom (Fluch des) Gesetz(es) vollzieht (→ Wüstensendung Mk 1,12-13),
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||||
| andererseits, wie Jesus einen Menschen von der Herrschaft „des Gesetzes der Sünde und des Todes“ befreit (→ Dämonenaustreibung Mk 1,21-28),
|
||||
| wobei eine Insuffizienz des jüdischen Gesetzes mitschwingt (gemäß Gal 3,21; Röm 8,2).
|
||||
li
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||||
| Auch in diesem Gegenüber finden sich Vertauschungen:
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ul.card-text
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@ -479,13 +479,23 @@ block content
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|||
td.card-text
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| Erhöhung aufgrund des Gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
|
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br
|
||||
| Evangelienverkündigung als „leben für Gott“
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||||
| Evangelienverkündigung als „leben für Gott“ (→ Röm 6,10)
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td.card-text
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| „Gehorsam“ Jesu gegenüber seinen Begleitern, die ihn um Heilung der Schwiegermutter des Petrus bitten
|
||||
td.card-text
|
||||
| Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus
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||||
br
|
||||
| Dienst der Schwiegermutter des Petrus an Jesus und seinen Begleitern als „leben für Gott“
|
||||
| Einleitend Gehorsam der Jünger, abschließend der der Schwiegermutter des Petrus gegenüber dem Ruf zu Umkehr und Glaube
|
||||
| (→ Glaubensgehorsam; s. u.)
|
||||
td.card-text
|
||||
| Aufgerichtetwerden der Schwiegermutter des Petrus
|
||||
br
|
||||
| Dienst der Schwiegermutter des Petrus an Jesus und seinen Begleitern als „leben für Gott“,
|
||||
br
|
||||
| wie auch schon der Dienst der Jünger an der Schwiegermutter
|
||||
| („Wegbereiter des Herrn“ = „leben für Gott“)
|
||||
p.card-text.small
|
||||
| (beides im Sinne auch von Phil 2,5: „Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht“ bzw. Phil 1,27; s. u.)
|
||||
br
|
||||
| Der Dienst der Schwiegermutter ist also zweifach zu verbinden: einmal mit Phil 2,10 („damit alle ... auf der Erde ...“), einmal mit Phil 1,27; 2,5.
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||||
td.card-text
|
||||
| Himmel und Erde
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||||
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|
|
|||
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@ -733,6 +733,18 @@ block content
|
|||
| Ich aber will mit allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
|
||||
br
|
||||
| Das ist eine Absage an irdische Werte: Anerkennung (→ Gal 6,12), aber auch Macht und Reichtum, wie das von den Söhnen des Zebedäus erzählt wird.
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||||
li
|
||||
| Was die Wüstensendung Jesu mit der Berufung der ersten Jünger verbindet ist in besonderer Weise der Gehorsam:
|
||||
ul.card-text
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||||
li Jesus ist in seiner Sendung gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
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||||
li Die Jünger lassen sich von Jesus gehorsam in die Nachfolge rufen.
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||||
| Zu bedenken ist, dass Jesus in der Mitte zum Glauben an das Evangelium aufruft.
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||||
ul.card-text
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||||
li Dieses Evangelium ist in der Wüstensendung Jesu bebildert.
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||||
li Die Jünger wiederum zeigen mit ihrem Eintreten in die Nachfolge ihren Glauben (der sich mit der Umkehr verbindet).
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||||
| Dem Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz – dem Evangelium – (als eine Flanke der Mitte der konzentrischen Gliederung)
|
||||
| entspricht im Lichte der Auferstehung der Gehorsam des Glaubens
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||||
| (incl. Umkehr gemäß des Evangeliums) (als die andere Flanke der Mitte der konzentrischen Gliederung).
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||||
li Auf dem Weg der Jesus-Nachfolge gilt es, selber tot zu sein für die Sünde und die eigenen Versuchungen zu bestehen.
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||||
li Eine spezielle Versuchung sind – darauf wird das Evangelium noch eingehen – die Macht und der Reichtum (→ Söhne des Zebedäus).
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||||
li
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||||
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|||
|
|
@ -983,68 +983,242 @@ block content
|
|||
br
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||||
| Andererseits ist die Hingabe des Gottessohnes in der Mitte der konzentrischen Gliederung, näherhin in der Wüstensendung nach der Tauferzählung (→ „Sohn Gottes“), angedeutet.
|
||||
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||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
|
||||
q.bibeltext
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||||
| ... um unter allen Völkern den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
|
||||
span.bibelstelle Röm 1,5
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||||
h6.card-subtitle.text-muted Eine Besonderheit der Namen der Apostel neu verstanden
|
||||
hr
|
||||
ul.card-text
|
||||
li
|
||||
| Liest man Mk 1,16-20 nach Mk 1,14-15, die beide zusammen Gal 4,4-6 und damit die Befreiung vom jüdischen Gesetz vergegenwärtigen,
|
||||
| folgen die Jünger mit dem Ruf zur Nachfolge
|
||||
| gleichzeitig gehorsam dem Ruf zu Umkehr und Glaube an das Evangelium.
|
||||
li
|
||||
| Dies lässt sich mit der Wendung „Gehorsam des Glaubens“ in Röm 1,5 verbinden, zu der Paulus alle Völker führen will.
|
||||
li
|
||||
| Schon lange ist in der Forschung aufgefallen, dass die Namen Simon und Andreas hellenistisch klingen,
|
||||
| während Jakobus und Johannes jüdische Namen sind.
|
||||
li
|
||||
| Der erwähnte Bezug zu Röm 1,5 macht es wahrscheinlich, dass dies kein Zufall ist,
|
||||
br
|
||||
| vielmehr sind schon in den vier Erstberufenen „alle Völker“ – Juden und Heiden – angedeutet, die zum „Gehorsam des Glaubens“ gerufen werden.
|
||||
|
||||
|
||||
.card.slide.border-primary.mb-3
|
||||
.card-body
|
||||
h5.card-title
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||||
q.bibeltext
|
||||
| Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, ... damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen
|
||||
span.bibelstelle Gal 4,4-5a
|
||||
br
|
||||
| und
|
||||
q.bibeltext
|
||||
| ... um unter allen Völkern den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
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span.bibelstelle Röm 1,5
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h6.card-subtitle.text-muted Ein zweiter Blick auf das Gegenüber von Mk 1,4-8 und Mk 1,14-15
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hr
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ul.card-text
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li
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| Die befreiend-freikaufende Sendung des Sohnes wird in der Mitte der konzentrischen Gliederung erzählt.
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li
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br
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| In Mk 1,14-15 wird diese Sendung und ihre Bedeutung ins Wort gebracht und dabei Gal 4,4-6 vergegenwärtigt.
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li
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br
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| In Mk Mk 1,4-8 werden die Auswirkungen der Sendung erzählt: Menschen sind befreit von der Herrschaft der Sünde,
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| erfahren in der Taufe die Vergebung der Sünden;
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br
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| sie sind nun frei vom „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2).
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li
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| In Mk 1,8 kündigt Johannes der Täufer die Geisttaufe des Stärkeren an;
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br
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| dies kann von Gal 4,6 her verstanden werden,
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br
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| aber auch – als parallele, inhaltlich effektiv identische Aussage – von
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span.bibelstelle Gal 3,13-14*
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| her (wörtlich übersetzt – EÜ ungenau!):
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung ist – stimmig dazu –
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span.bibelstelle Gal 3,13-14
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| im Hintergrund zu vergegenwärtigen:
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br
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q.bibeltext
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| Christus hat uns losgekauft ...., damit wir die Verheißung des Geistes empfingen durch den Glauben.
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| Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist;
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br
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| denn es steht geschrieben: Verflucht ist, wer am Holz hängt.
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br
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| Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird
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br
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| und wir die Verheißung des Geistes empfangen durch den Glauben.
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li
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| Johannes hatte auf den Stärkeren hingewiesen, der nach ihm kommt und der mit dem Heiligen Geist taufen wird.
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br
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| Gemeint ist hier das „Empfangen des verheißenen Geistes“, nicht nur die Verheißung als solche;
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| Mk 1,14-15 nimmt die zeitliche Abfolge und den Überbietungscharakter auf, indem es mit „Nachdem“ beginnt sowie
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| vom Anbruch der Königsherrschaft Gottes und des Zeitalters des Glaubens erzählt.
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li
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| Während Johannes der Täufer in Mk 1,8 die Geisttaufe des Stärkeren ankündigt, ruft Mk 1,15 zum Glauben auf.
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br
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| „Verheißung“/„verheißen“ verbindet sich mit der Ankündigung der Geisttaufe durch Johannes besser als Gal 4,6,
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| Dieses Gegenüber vergegenwärtigt aus Gal 3,13-14 unmittelbar die Aussage
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br
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| zumal in Mk 1,14-15 zum Glauben aufgerufen wird.
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q.bibeltext
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| Christus hat uns losgekauft ...., damit wir die <i>Verheißung des Geistes</i> empfingen durch den <i>Glauben</i>.
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br
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| Jedenfalls ist angedeutet, dass jene, die die Geisttaufe empfangen haben, nun – wie Jesus –
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| dem befreienden „Gesetz des Geistes“ (Röm 8,2) unterstehen.
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| Gemeint ist hier das „Empfangen des verheißenen Geistes“, nicht nur die Verheißung als solche.
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br
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| Ferner rückt
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span.bibelstelle Gal 3,2
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| in Blick:
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q.bibeltext
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| Dies eine möchte ich von euch wissen:
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br
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| Habt ihr den Geist durch die Werke des Gesetzes oder
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| <i>durch das Hören der Glaubensbotschaft</i> empfangen?
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p.card-text.small.mb-0
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||||
| Natürlich kann – wie in der vorhergehenden konzentrischen Gliederung – auch an Gal 4,6 gedacht werden,
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br
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||||
| „Verheißung“/„verheißen“ verbindet sich mit der Ankündigung der Geisttaufe durch Johannes besser als Gal 4,6,
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br
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||||
| zumal in Mk 1,14-15 zum Glauben aufgerufen wird.
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li
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| Den Anbruch des Zeitalters des Glaubens und das Ende des Zeitalters des Gesetzes thematisiert Paulus insgesamt
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| in Gal 3,22-25; mit der Taufe Jesu und der Sohnesbetitelung Jesu bei der Taufe in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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| und der Sohnesthematik am unteren Ende der konzentrischen Gliederung sowie mit dem Thema „(alle) Völker“
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| im aktuellen Gegenüber (sowie in der Berufungserzählung, s. u.) kann aber
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span.bibelstelle Gal 3,22-28
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| insgesamt im Hintergrund stehen:
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br
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q.bibeltext
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| 22 Aber die Schrift hat alles unter der Sünde eingeschlossen,
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| damit die Verheißung aus dem Glauben an Jesus Christus denen gegeben wird, die glauben.
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br
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| 23 Ehe der Glaube kam, waren wir vom Gesetz behütet, verwahrt, bis der Glaube offenbar werden sollte.
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br
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| 24 So ist das Gesetz unter Erzieher auf Christus hin geworden, damit wir aus dem Glauben gerecht gemacht werden.
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br
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| 25
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i Nachdem aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dem Erzieher.
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br
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| 26 Denn alle sei ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.
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br
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| 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.
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br
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| 28 Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich;
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| denn ihr alle seid <i>einer</i> in Christus Jesus.
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li
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| Zu Johannes dem Täufer kommen die Menschen aus „ganz Judäa“ sowie „alle Einwohner Jerusalems“,
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| Jesus dagegen geht nach Galiläa;
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br
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| da wie dort erschallt der Umkehrruf, bei Jesus ergänzt durch den Ruf zum Glauben.
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br
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| Mit Judäa – als jüdischem Kernland mit Jerusalem als Hauptstadt – da und Galiläa – das von Nichtjuden durchsetzt ist – dort im Gegenüber der
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| konzentrischen Gliederung sind zwei Regionen Palästinas benannt;
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br
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| dies kann im Sinne einer Weitung verstanden werden, wobei zu bedenken ist, dass Galiläa in Mk 1,39 – siehe dort – die Völkerwelt andeuten kann;
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br
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| dadurch wird die Aussage
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q.bibeltext
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| Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Völkern durch ihn der Segen Abrahams zuteilwird
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| aus Gal 3,14 vergegenwärtigt (wobei „Völker“ hier Israel und die Völkerwelt einschließt, wie die Segensverheißung an Abraham auch zusammenbindend ist [→ Gal 3,8: „<i>alle</i> Völker“!];
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||||
| wohl liegt aber ein gewisser Akzent auf der Völkerwelt, weil dies der Argumentationsrichtung des Paulus entspricht).
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br
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| Bedenkt man, dass die Menschen, die zu Johannes dem Täufer kommen, gehorsam dem Umkehrruf folgen
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| und dass Jesus zum Glauben aufruft, ist auch an
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span.bibelstelle Röm 1,5
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| zu denken:
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q.bibeltext
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| ... um unter allen Völkern den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
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br
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| (Im „allen“ ist hier dann definitiv Israel mitgemeint, auch im Bezug zu Gal 3,14 ist dies vorauszusetzen.)
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p.card-text.small.mb-0
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||||
| Das „Nachdem“ zu Beginn von Mk 1,14-15 darf hier noch nicht im Sinne einer (nachösterlichen) Ablösung verstanden werden,
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||||
| da die Menschen aus „ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems“ positiv dargestellt werden: sie folgen gehorsam dem Umkehrruf;
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||||
| dies ist auch in Übereinstimmung mit anderen konzentrischen Gliederungen und dem jeweiligen Gegenüber von Mk 1,4-8 festzuhalten.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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| Simon und Andreas – Jakobus und Johannes
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h6.card-subtitle.text-muted Eine Besonderheit der Namen der Apostel neu verstanden
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hr
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ul.card-text
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li
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| Mit Gal 3,13-14 in der Mitte sowie Mk 1,4-8 und Mk 1,14-15 als gegenüberliegende Erzählungen der konzentrischen Gliederung
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| war der Segen für die Völker bzw. des Führen aller Völker zum Gehorsam des Glaubens in Blick geraten (s. o.).
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li
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||||
| Mit diesem Gedanken im Hintergrund kann ein altes exegetisches Rätsel gelöst werden:
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br
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| Schon lange ist in der Forschung aufgefallen, dass Simon und Andreas griechische Namen sind (semitisch wäre „Sim<b>e</b>on“),
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| Jakobus und Johannes dagegen semitische Namen.
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br
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||||
| Aufgrund der obigen Feststellung ist es sehr wahrscheinlich, dass dies kein Zufall ist;
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br
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| vielmehr sind schon in den vier Erstberufenen – deren Berufung just am unteren Ende der aktuellen konzentrischen Gliederung erzählt wird –
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| „alle Völker“ – Juden und Völkerwelt – angedeutet,
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||||
| denen der Segen Abrahams zuteilwerden soll bzw. die zum Gehorsam des Glaubens geführt werden sollen.
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li
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| Unterstützt wird dies durch folgende Beobachtung:
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br
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| Liest man Mk 1,16-20 nach Mk 1,14-15, die beide zusammen Gal 4,4-6 und damit die Befreiung vom jüdischen Gesetz vergegenwärtigen,
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| folgen die Jünger mit dem Ruf zur Nachfolge
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| gleichzeitig gehorsam dem Ruf zu Umkehr und Glaube an das Evangelium,
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br
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||||
| dies lässt sich direkt mit der Wendung „Gehorsam des Glaubens“ in Röm 1,5 verbinden, zu der Paulus alle Völker führen will.
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li.small
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||||
| Schließlich wird diese Sichtweise auch dadurch bestätigt, dass die Berufung der ersten Jünger in der Gliederung „Galiläa I“
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| (mit der Heilung des Aussätzigen als Mitte) der Heilung des Gelähmten gegenübersteht;
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br
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||||
| dort ist aber definitiv die Thematik „Beschnittene und Unbeschnittene“ gegenwärtig, wie allein schon die „doppelte Dachöffnung“ zeigt,
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||||
| zusammen mit dem allein rechtfertigenden Glauben („als er ihren Glauben sah ...“).
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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| Von der Versuchung, das Gesetz (wieder) aufzurichten
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h6.card-subtitle.text-muted Eine Problematik des Briefes des Paulus an die Galater
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hr
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ul.card-text
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li
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| Mit der Thematik „Versuchung“ in der Mitte der konzentrischen Gliederung verbindet sich auch das Herrichten des „Netzes“ – also des jüdischen Gesetzes –
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| durch die Söhne des Zebedäus (und umgekehrt).
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li
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||||
| Das Wiederaufrichten des Gesetzes ist – wie teils schon oben gesehen – eine grundsätzliche Problematik des Briefes des Apostel Paulus an die Galater.
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li
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| Als nämlich judenchristliche Missionare nach dem Weiterzug des Paulus zur weiteren Mission in die galatischen Gemeinden eingedrungen waren,
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| versuchen diese die Galater davon zu überzeugen, dass zur Erlangung des Heiles die Verpflichtung auf das jüdische Gesetz samt Beschneidung (für die Männer)
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| unbedingt notwendig sei – der Glaube an Jesus allein reiche nicht.
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li
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||||
| Dem Brief an die Galater kann man entnehmen, dass die Galater im Begriff waren, sich dem zu beugen;
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br
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| Paulus fährt einige Argumentationsstränge auf, um dem entgegenzuwirken.
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li
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| Nachfolge erfordert – wie in der Berufungserzählung eindrücklich bebildert – das Zurücklassen und Kaputtseinlassen des „Netzes“ – also des jüdischen Gesetzes –;
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br
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| da spielen natürlich auch im Zusammenhang mit der vorausgehenden Erzählung Mk 1,14-15 präsent gewordenen Aussagen des Galater- und Römerbriefes eine Rolle:
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br
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| das jüdische Gesetz hat „alles unter der Sünde eingeschlossen“ (Gal 3,22), es ist daher das „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2);
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br
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| das (Wieder-)Aufrichten des Gesetzes treibt daher in die Hände der durch das Gesetz gefangen nehmenden Sünde;
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br
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| denn man muss auch
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span.bibelstelle Gal 5,3
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| bedenken:
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br
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q.bibeltext Ihr, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, seid von Christus getrennt; ihr seid aus der Gnade herausgefallen.
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br
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| Folglich ist das Zurückkehren zum jüdischen Gesetz bzw. seine Einführung in Galatien effektiv ein Zurückkehren zur Sünde,
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br
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| Rückkehr bzw. Einführung des Gesetzes können daher mit der Versuchung durch Satan verbunden bzw. als Versuchung durch Satan verstanden werden.
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li
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| Dies scheint zunächst ein verwegener Gedanke zu sein.
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br
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| Allerdings kann Paulus jene, die die Einführung des jüdischen Gesetzes in Galatien betreiben, als solche bezeichnen, „die im Fleisch nach Anerkennung streben“
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||||
| – quasi Anti-Typen zu den Söhnen des Zebedäus, die (im Sinne von Entäußerung und Erniedrigung nach dem Philipperhymnus) ihre Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb zurücklassen, um Jesus nachzufolgen.
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br
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||||
| Das Verlassen der Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb und das Aufgeben des zerrissenen „Netzes“ ist in der Erzählung miteinander verknüpft, ist ein notwendig zusammenhängendes Handeln.
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br
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||||
| Wie das Bleiben in der hoheitlichen Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb die Versuchung der Söhne des Zebedäus ist,
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br
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||||
| so kann also – aufgrund der beschriebenen Zusammenhänge – auch das Zurückkehren zum jüdischen Gesetz bzw. dessen Einführung in Galatien mit der Versuchung durch Satan verbunden werden.
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li
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| Zu beachten und für ein tieferes Verständnis leitend ist die Beobachtung, dass die Versuchung der Jünger, das Gesetz (wieder) aufzurichten,
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| der Versuchung Jesu, das Kreuz nicht anzunehmen, parallel ist.
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br
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||||
| Das Gesetz (wieder) aufzurichten, würde eine Relativierung des Kreuzes Christi bedeuten;
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br
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| es würde – wie Paulus sich in Gal 5,11 ausdrückt – das „Ärgernis des Kreuzes beseitigen“.
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br
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| Eine Harmonisierung des Kreuzes mit dem jüdischen Gesetz würde weder das eine noch das andere ernst nehmen,
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| ist doch nach Paulus die in Gal 3,13-14 zitierte Aussage Dtn 21,23 zu bedenken:
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br
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| Gesetz und Kreuz schließen sich aus;
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br
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| ist aber der Gekreuzigte – entgegen Dtn 21,23 (aber gemäß des Vierten Gottesknechtsliedes des Jesaja)! – auferstanden, ist das ein göttliches Zeichen
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| mit klarer Aussage, wo nun das Heil zu suchen ist, weil es nur dort gefunden weren kann.
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br
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| Eine Relativierung des Kreuzes bzw. von Dtn 21,23 würde Gal 3,13-14 in seiner Heilsaussage zerstören:
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br
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| Das Kreuz würde seiner erlösenden Kraft beraubt – und in der Tat hat das Kreuz Christi in der entsprechenden Form des „Christentums“
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| keine erlösende Dimension: es ist „einfach“ das „typische“ Prophetenschicksal, die Auferstehung ist „lediglich“ die Rehabilitierung des Propheten
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| und seine Bestimmung zum künftigen Richter über Lebende und Tote.
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br
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| Wird das Kreuz nicht ernst genommen sondern relativiert, ist es zugleich auch als Richtschnur christlicher Ethik relativiert bzw. entleert:
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| Sehr schön bebildert Markus (s. o.), dass die Versuchung, das Gesetz (wieder) aufzurichten, der Versuchung, weiter an weltlich-irdischen Dingen zu hängen,
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| parallel ist.
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br
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| Dies stimmt mit den Aussagen des Galaterbriefes überein; in Gal 6,12 kann Paulus sogar soweit gehen,
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| dass er das Streben nach „Anerkennung“ zur Ursache dafür macht, das Kreuz Christi zu relativieren (vgl. dazu auch Phil 3,18-19).
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br
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| So ist theoretisch (→ Theologie/„Erlösungslehre“) wie praktisch (→ Ethik) die Herrschaft der Sünde bzw. Satans nicht
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| gebrochen bzw. neu aufgerichtet, wo das Gesetz neu aufgerichtet wird.
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//-
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.small
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h6 Unwahrscheinliche Gliederungsvariante
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@ -619,6 +619,124 @@ block content
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| die den Glauben voraussetzt –
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| ist eine derartige Sündenvergebung möglich.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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q ... zum Erweis seiner Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden
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span.bibelstelle Röm 3,25
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br
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q Gott ist der Eine
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span.bibelstelle Röm 3,30
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h6.card-subtitle.text-muted
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| Röm 3,19-31 als weiterer „Grundlagentext“
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hr
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ul.card-text
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li
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| Mk 2,10 spricht von der Vergebung der Sünden.
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br
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| Dies ist – durch die Bezüge der Erzählung zum Galaterbrief – grundsätzlicher als Befreiung von der Herrschaft der Sünde insgesamt zu verstehen, wie oben gezeigt.
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li
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| Im Brief des Apostel Paulus an die Römer findet sich aber auch eine Stelle, die zu den oben zitierten Aussagen des Galaterbriefes zur parallel
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| ist und in diesem Zusammenhang (in einer übernommenen Tradition) von der Vergebung der Sünden spricht.
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br
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| Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass Markus auch an folgende Aussagen im Römerbrief gedacht hat:
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br
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q.bibeltext
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| 19 Wir wissen aber: Was das Gesetz sagt, sagt es denen, die unter dem Gesetz leben, damit jeder Mund gestopft und die ganze Welt vor Gott schuldig wird.
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br
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||||
| 20 Denn aus Werken des Gesetzes wird niemand vor ihm gerecht werden; denn durch das Gesetz kommt es nur zur Ekenntnis der Sünde.
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br
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||||
| 21 Jetzt aber ist unabhängig vom Gesetz die Gerechtigkeit Gottes offenbart worden, bezeugt vom Gesetz und von den Propheten:
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br
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||||
| 22 die Gerechtigkeit Gottes durch Glauben an Jesus Christus, offenbar für alle, die glauben.
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||||
br
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||||
| Denn es gibt keinen Unterschied [zwischen Juden und Heiden]:
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||||
br
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||||
| 23 Alle haben ja gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.
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br
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||||
| 24 Umsonst werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus.
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br
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||||
| Ihn hat Gott aufgerichtet als Sühnemal – wirksam durch Glauben – in seinem Blut, zum Erweis seiner Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden,
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| die früher, 26 in der Zeit der Geduld Gottes, begangen wurden;
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br
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||||
| ja zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der gegenwärtigen Zeit, um zu zeigen: Er selbst ist gerecht und macht den gerecht, der aus Glauben an Jesus lebt.
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br
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| 27 Wo bleibt da noch das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das der Werke? Nein, durch das Gesetz des Glaubens.
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br
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| 28 Denn wir sind der Überzeugung, dass der Mensch gerecht wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes.
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br
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| 29 Oder ist Gott nur der Gott der Juden, nicht auch der Heiden? Ja, auch der Heiden,
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br
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| 30 da doch gilt: Gott ist der Eine.
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br
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| Er wird aufgrund des Glaubens sowohl die Beschnittenen wie die Unbeschnittenen gerecht machen.
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br
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| 31 Setzen wir damit also durch den Glauben das Gesetz außer Kraft? Im Gegenteil, wir richten das Gesetz auf.
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span.bibelstelle Röm 3,19-31
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li
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||||
| Zu beachten ist die Völkerthematik, die auch in den oben zitierten Ausführungen des Galaterbriefes an deren Ende auftaucht.
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br
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| Während hier direkt damit argumentiert wird, dass Gott der Eine ist und damit der Gott für alle Menschen,
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br
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||||
| so wird im Galaterbrief der „Umweg“ über die Taufe gemacht und etwas anders argumentiert:
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br
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| Gott ist der Eine (Gal 3,20), dem als Adressat des Heiles
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||||
| nur „Einer“ gegenüberstehen kann (vgl. Gal 3,20a):
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||||
| das ist die Gemeinschaft der Glaubenden aus allen Völkern, die durch die Taufe <i>einer</i> in Christus Jesus ist (Gal 3,27-28).
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li
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| In Verbindung mit der Mitte der konzentrischen Gliederung spielen auch folgende Verse aus dem Römerbrief eine Rolle:
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br
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q.bibeltext
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| 1 Jetzt also gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.
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br
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| 2 Denn das Gesetz des Geistes, des Lebens in Christus Jesus, hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
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br
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| 3 Denn weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches,
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||||
| das unter der Macht der Sünde steht, um die Sünde im Fleich zu verurteilen;
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br
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||||
| 4 dies tat er, damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist leben.
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span.bibelstelle Röm 8,1-4
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ul.card-text
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li
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| Wie in der Mitte der konzentrischen Gliederung und subtil auch in der aktuellen Erzählung wird die Insuffizienz des Gesetzes festgestellt.
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li
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| Sie ist die Ursache für die Sendung des Sohnes Gottes ins Verderben – zur Verurteilung der Sünde im Fleisch Jesu –,
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| die in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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||||
| im Mund des Dämon indirekt angesprochen wird
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br
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||||
| und die das Mitbegrabensein mit Christus in der Taufe als Heilsereignis ermöglicht, das die aktuelle Erzählung bebildert.
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li
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||||
| Gemeinsam ist auch, dass es nicht um eine reine Gerecht<i>sprechung</i> geht, sondern um eine Gerecht<i>machung</i> in dem Sinne,
|
||||
| dass eine Veränderung im Lebenswandel erfolgt ist,
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||||
br
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||||
| wobei die Forderung des Gesetzes, die nun erfüllt wird, die Nächstenliebe ist (vgl. Röm 13,9);
|
||||
| genau dies tun die vier Männer mit ihrem „Glauben, der durch die Liebe wirkt“ (Gal 5,6).
|
||||
|
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.card.slide.border-primary.mb-3
|
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.card-body
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h5.card-title
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q neue Schöpfung
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span.bibelstelle Gal 6,15
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h6.card-subtitle.text-muted
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hr
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ul.card-text
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li Die Tauftheologie in Röm 6 spricht vom Wandel in der „Neuheit des Lebens“ (Röm 6,4).
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||||
li Die doppelte Dachöffnung holt die Völkerthematik in die Erzählung.
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li
|
||||
| In
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span.bibelstelle Gal 6,15
|
||||
| begegnet beides zusammen:
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q.bibeltext
|
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| ... es gilt weder die Beschneidung etwas, noch das Unbeschnittensein, sondern
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br
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i neue Schöpfung
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li
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||||
| Mit dem Christus-Ereignis (Tod und Auferstehung) hat ein neues Zeitalter begonnen.
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br
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| Dies ist dem Paulus (und mit ihm dem Markus) äußerst wichtig und wird theologisch begründet und ausgefaltet;
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br
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| andere „christliche“ Strömungen sehen dies durchaus anders (s. u.).
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| In der Nachfolge Jesu steht dem nun Geheilten der Weg in den Himmel offen.
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| Einige spätere Erzählungen, wo es auch um den Weg „nach Hause“ geht, werden diese Interpretation unterstützen.
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| Einige spätere Erzählungen, bei denen es auch um den Weg „nach Hause“ geht, werden diese Interpretation unterstützen.
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li
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| Die Erzählung von der Heilung des Gelähmten blickt – ganz im Sinne der „Taufe auf den Tod Jesu“ nach Röm 6 –
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| aber nicht nur darauf, dass der Geheilte nun nach der „Heilung“ „nach Hause“ geht,
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br
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| sondern besonders darauf, dass
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i in der Taufe ein rituelles Mitgekreuzigtsein, Mitbegrabensein geschieht,
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br
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i ein tot-sein für die Sünde in Analogie zum realen Gestorbensein Jesu „für die Sünde“ begründet wird.
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| In diesem Sinne <i>geht der Täufling mit Christus ins Verderben</i>:
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br
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| er stirbt dem alten Leben ab, um teilzuhaben an der Neuheit des Lebens in Christi Auferstehung,
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| die ihn zu einem entsprechenden Lebenswandel verpflichtet.
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@ -842,6 +973,344 @@ block content
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| Wie die Vier ihren Glauben durch tätige Liebe leben, soll dies nun auch der Geheilte tun.
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h5.card-title
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| Der unreine Geist in der Mitte der konzentrischen Gliederung negativ wie positiv fortgeführt bei der Heilung des Gelähmten
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h6.card-subtitle.text-muted
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| Schriftgelehrte einerseits und die Vier und der Gelähmte andererseits als „Manifestationen“ des unreinen Geistes
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hr
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ul.card-text
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li
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| Der unreine Geist in der Mitte der konzentrischen Gliederung wird – wie es seinem Wesen entspricht – einerseits negativ/herausfordernd
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| geschildert.
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ul.card-text
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li
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| Er spricht ein einseitiges „Bekenntnis“ zu Jesus („Heiliger Gottes“), das nur auf die Auferstehungsherrlichkeit Jesu nach Röm 1,4
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| abzielt und das Kreuz verschweigt; deswegen wird es mit einem Schweigegebot belegt.
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li
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| Die Schriftgelehrten bestreiten bei der Heilung des Gelähmten die Vollmacht Jesu zu Sündenvergebung und fordern auf diese Weise Jesus heraus.
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li
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| Neben der nativen Seite des unreinen Geistes wird aber auch eine „positive“ Seite gezeichnet.
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ul.card-text
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li
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| Er ist gehorsam gegenüber dem Befehl Jesu: er verstummt und fährt aus – letztlich ins Verderben.
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li
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| Das verbindet sich einerseits mit den Vieren, die den Gelähmten zu Jesus bringen und während der ganzen Erzählung stumm sind.
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br
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| Sie sprechen kein Bekenntnis mit Worten, nichtmal eine Heilungsbitte – angesichts anderer Erzählungen ist dies auffallend
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| und kann nur von der Verbindung mit dem Schweigegebot an den unreinen Geist her sinnvoll erklärt werden.
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br
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||||
| Sie bringen ihren Glauben und ihre Heilungsbitte nicht durch Worte, sondern vielmehr durch ihr unbeirrbares Handeln zum Ausdruck,
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||||
| durch ihre Liebestat an dem Gelähmten.
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br
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||||
| Dies ist nicht nur Bekenntnis zur Vollmacht Jesu, sondern echte, dienende Nachfolge, die das Kreuz Jesu zum Vorbild nimmt,
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| mithin also ein Bekenntnis auch zum Kreuz Jesu als Dienst an den Menschen,
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||||
| der selber zur Erlösung des Menschen ins Verderben des Todes am Kreuz gegangen ist.
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br
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||||
| Denn der Glaube, der durch die Liebe wirkt, hat als Basis das Handeln Jesu:
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br
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q.bibeltext ... lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.
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span.bibeltext Gal 2,20
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br
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||||
| (→ Mitte der konzentrischen Gliederung).
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p.card-text.small.mb-0
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||||
| Vielleicht darf man sogar
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span.bibelstelle Gal 2,19-21
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| insgesamt einbeziehen, denn einerseits begegnet die auch hier präsente Gesetzesthematik (einschließlich dessen Insuffizienz),
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| andererseits – worauf wir teils bei der Jüngerberufung schon gestoßen sind – zu Röm 6 parallele Formulierungen:
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br
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q.bibeltext
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| 19 Denn ich bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe.
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br
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| Ich bin mit Chrisuts gekreuzigt worden.
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br
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| 20 Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.
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br
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||||
| Was ich nun im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.
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br
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||||
| 21 Ich missachte die Gnade Gottes in keiner Weise;
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||||
br
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||||
| denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben.
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br
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q.bibeltext
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| 6 Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt ...
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br
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| 10 ... durch sein Sterben ist er [= Christus] ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott.
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br
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| 11 So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.
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span.bibelstelle Röm 6,6.10-11
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li
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||||
| Ferner verbindet sich der unreine Geist mit seiner „positiven“ Seite mit dem Gelähmten,
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||||
| der wie die Vier in der ganzen Erzählung stumm bleibt und nach dem Befehl Jesu, aufzustehen,
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||||
| dies gehorsam tut – und „nach Hause“ geht (als positiven Gegenort zum Verderben beim unreinen Geist).
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li.small
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||||
| Dass auch die Schriftgelehrten kein offenes Wort sagen, sondern „in ihrem Herzen“, nach außen also schweigen,
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||||
| macht deutlich, dass das Schweigen an sich kein positiver Wert ist.
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br
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||||
| Dies unterstreicht die inhaltliche Füllung des Schweigegebotes an den unreinen Geist.
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h5.card-title
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q Als er ihren Glauben <i>sah</i>
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br
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q Damit ihr aber <i>erkennt</i>
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h6.card-subtitle.text-muted
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| Von der „Sichtbarkeit“ des Glaubens
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hr
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ul.card-text
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li
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| Jesus <i>sieht</i> den Glauben der Vier, weil es ein Glaube ist der <i>durch die Liebe wirkt</i>.
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li
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| Die Gegner Jesu sollen seine Sündenvergebungsvollmacht erkennen (durch die vollzogene Lebenswende des Geheilten nach Röm 6).
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li
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i
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||||
| Glaube zeigt sich, ist erkennbar,
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br
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||||
| ist nicht nur Wort-Glaube (Glaubensbekenntnis), sondern tätiger Glaube, wirkt durch die Liebe, wird gelebt.
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li
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||||
| Paulus musste sich dem Vorwurf stellen, dass er mit der von ihm verkündeten Rechtfertigung allein durch den Glauben
|
||||
| der Sünde Tür und Tor öffnen würde; dies steht auch im Hintergrund der Ausführungen im Röm 6
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br
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| (vgl. nur
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span.bibelstelle Röm 6,1
|
||||
q.bibeltext Was sollen wir nun sagen? Sollen wir an der Sünde festhalten, damit die Gnade umso mächtiger werde?
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| ).
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br
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||||
| Dieser Vorwurf an <i>Paulus</i> dürfte auch inter dem Vorworf an <i>Jesus</i> in
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span.bibelstelle Mk 3,22
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| stehen:
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br
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||||
q.bibeltext
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||||
| Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten:
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q Er ist von Beelzubul besessen; mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
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||||
br
|
||||
| (Vgl. näher dann dort.)
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br
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||||
| Umso wichtiger ist es Paulus und Markus aufzuzeigen, dass der Glaube sich im Leben auswirkt und auswirken muss.
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||||
br
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||||
| In diesen Kontext gehört auch die Wendung „Gehorsam des Glaubens“, auf die wir bereits gestoßen sind
|
||||
| und die auch in der Verbindung Mitte und unteres Ende der konzentrischen Gliederung präsent ist.
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h5.card-title
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| Glaube hier, Gehorsam da – der Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt
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h6.card-subtitle.text-muted
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||||
| im Horizont des Gehorsams Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
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hr
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ul.card-text
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li
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| Der Erzählung der Heilung des Gelähmten greift das Mitbegrabensein mit Christus nach Röm 6 auf;
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br
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||||
| dies macht den Tod Jesu präsent (als Voraussetzung des Begräbnisses und des Mitbegrabenseins).
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||||
li
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||||
| Stimmig dazu wird in der Mitte der konzentrischen Gliederung indirekt der Tod Jesu angedeutet,
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||||
br
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||||
| sein Gang ins Verderben, zum Verderben der unreinen Geister.
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||||
br
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||||
| Dabei greift – mit Blick auf jene konzentrischen Gliederung, bei der die Austreibung des unreinen Geistes das untere Ende und die Wüstensendung Jesu
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||||
| die Mitte der konzentrischen Gliederung bildet –
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||||
| erzählerisch der Gehorsam des unreinen Geistes, der ohne Widerrede verstummt und ausfährt,
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||||
| den Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz auf, der im Gehorsam Jesu gegenüber dem Geist angesichts dessen Treiben in die Wüste
|
||||
| und der dortigen Versuchung durch Satan bebildert ist; der Dienst der Engel deutet dann die Erhöhung gemäß des Philipperhymnus an.
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||||
li
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||||
| Mit dem Gehorsam des Gelähmten, der auf das Wort Jesu hin aufsteht und „nach Hause“ geht,
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||||
| ergibt sich eine Kette des Gehorsams, durch die auch dieser Gehorsam des Gelähmten mit dem Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz verbunden ist:
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br
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| Gehorsam Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz → Gehorsam des unreinen Geistes → Gehorsam des Gelähmten.
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li
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| Bei den Vieren wird der Glaube hervorgehoben; es ist ein Glaube, der durch die Liebe wirkt.
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li
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||||
| Wie verschiedene Signale in der Erzählung selbst, aber auch in der konzentrischen Gliederung andeuten (s. o. u. u.),
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| schließt sich mit dem Weggehen des Geheilten <i>mit</i> der Liege, auf der er selbst zu Jesus gebracht wurde, ein Kreis;
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br
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||||
| dadurch sind die Vier und der Gelähmte zusammenzunehmen; sie bilden auch gemeinsam die positive Fortführung des unreinen Geistes
|
||||
| in der Mitte der konzentrischen Gliederung.
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li
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||||
| Tätiger Glaube hier, Gehorsam da,
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||||
br
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||||
| verbinden sich zum <i>Gehorsam des Glaubens</i> nach Röm 1,5, mit Gal 5,6 ergänzt zum
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br
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||||
i Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt.
|
||||
br
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||||
| Dieser war schon mehrfach gegenwärtig, nicht zuletzt bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus.
|
||||
li
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||||
| Dass Röm 1,5 von der Berufung des Paulus spricht,
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||||
br
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||||
q.bibeltext
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||||
| <i>unter allen Völkern</i> den Gehorsam des Glaubens aufzurichten
|
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|
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||||
| , fügt sich gut in die vorliegende Erzählung, die mit dem doppelten Dachöffnen Juden und Völkerwelt zusammenbindet.
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li.small
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||||
| Das Gegenüber von Jüngerberufung (Namen der Jünger! Deren Gehorsam beim Eintritt in die Nachfolge) und Heilung des Gelähmten (Doppelte Dachöffnung! Glaube!)
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||||
| in der Gliederung „Galiläa I“ wird bestätigen, dass Markus hier an den „Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt“ denkt (s. u.).
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.card-body
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h5.card-title
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| „Mein Sohn“ – „Menschensohn“
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h6.card-subtitle.text-muted
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| Erniedrigung und Hoheit Jesu in der Erzählung von der Heilung des Gelähmten
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hr
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ul.card-text
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li
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| Jesus spricht den Gelähmten zunächst mit „Mein Sohn“ an und gewährt ihm Sündenvergebung.
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br
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| Jesus handelt hier aus der Perspektive Gottes, seine Erhöhung ist impliziert.
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li
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| Als die Schriftgelehrten aber die Vollmacht Jesu zur Sündenvergebung bezweifeln,
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||||
| nennt er sich selber „Menschensohn“, der diese Vollmacht habe.
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br
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||||
| Der Titel „Menschensohn“ ist hier ein Schlüsselbegriff:
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ul.card-text
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li
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||||
| In Verbindung mit „Mein Sohn“ und dem Handeln aus der Perspektive Gottes
|
||||
| enthält er Erniedrigung: „Menschensohn“ ↔ „Gottessohn“;
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br
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||||
| die Menschwerdung ist angedeutet,
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||||
br
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||||
| einererseits nach
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span.bibeltext Phil 2,7:
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br
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||||
q.bibeltext
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||||
| er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.
|
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br
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||||
| Sein Leben war das eines Menschen.
|
||||
br
|
||||
| Andererseits nach
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||||
span.bibeltext Gal 4,4:
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||||
br
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||||
q.bibeltext
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||||
| Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau ...
|
||||
li
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||||
| Gleichzeitig bringt der Titel nach
|
||||
span.bibeltext Dan 7,13-14
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||||
| Hoheit und Vollmacht zum Ausdruck:
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||||
br
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||||
q.bibeltext
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| 13 Immer noch hatte ich die nächtlichen Visionen:
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||||
br
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||||
| Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn.
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br
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||||
| Er gelangte bis zu dem Hochbetagten [= Gott] und wurde vor ihn geführt.
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||||
br
|
||||
| 14 Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben.
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||||
br
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||||
| Alle Völker, Nationen udn Sprachen dienten ihm.
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||||
br
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||||
| Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft.
|
||||
br
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||||
| Sein Reich geht niemals unter.
|
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p.card-text.small.mb-0
|
||||
| Zu beachten ist, dass Markus diese Vision in Mk 14,62 im Rahmen des Prozesses gegen Jesus vor dem Hohen Rat aufgreift.
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||||
li
|
||||
| In der Erzählung von der Heilung des Gelähmten sind also sowohl Jesu Vollmacht und Hoheit aufgrund der Auferstehung von den Toten
|
||||
| also auch seine Erniedrigung gegenwärtig, zu der auch das Begräbnis aus erzählerischer Rahmen passt.
|
||||
li
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||||
| Dies deckt sich mit der Mitte der konzentrischen Gliederung:
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br
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||||
| Dort wird Jesus einerseits als „Heiliger Gottes“ angesprochen und wird die Vollmacht seiner Lehre hervorgehoben,
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||||
| wobei Röm 1,4 im Hintergrund steht („dem Geist der Heiligkeit nach
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||||
| eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten“);
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||||
br
|
||||
| andererseits wird dort auch indirekt sein Weg in die Erniedrigung des Todes am Kreuz angedeutet
|
||||
| („Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen“ – Antwort: Ja, indem ich selber euch ins Verderben vorausgehe).
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||||
|
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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| Fieber – Aussatz – Lähmung
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h6.card-subtitle.text-muted
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| Von der Doppel- und Mehrfachdeutigkeit der Krankheiten im Markus-Evangelium
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hr
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ul.card-text
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li
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| Besonders die Heilung des „Aussätzigen“ in Mk 1,40-45 mit ihrem Rückgriff auf Jes 53,4 („er hat unsere Krankheit getragen“)
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||||
| hat deutlich gemacht, dass „Krankheit“ im Markus-Evangelium auch im übertragenen Sinne verstanden werden kann und muss.
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br
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||||
| Dies war auch schon bei der Heilung der an „Fieber“ erkrankten Schwiegermutter des Petrus angenommen worden.
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li
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||||
| Das Bild von der Heilung „Kranker“ ermöglicht, in <i>einer</i> Erzählung auf <i>mehreren</i> Ebenen zu erzählen:
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ul.card-text
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li
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i „krank“ im Sinne der realen Krankheit
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br
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| → Dienst an einer kranken Person;
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li
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i „krank“ im übertragenen Sinne,
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br
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| wobei hier auch nochmal unterschieden werden muss:
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ul.card-text
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li
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i „krank“ im Sinne des Gefangenseins in Sünde und Tod
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br
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| → Befreiuung aus diesem Verfallensein
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| in der Taufe aufgrund der Erlösung in Christus;
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li
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i „krank“ im Sinne des Opferseins in unguten ethisch-sozialen Zusammenhängen
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br
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| → Befreiung aus diesen unguten Zusammenhängen durch ethisches Handeln in der Nachfolge Jesu.
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li
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||||
| Die Zuwendung zu den „Kranken“ ist also schillernd und kann mehrere Ebenen umfassen.
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li
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||||
| Einerseits wird bebildert, wie Jesu Tod und Auferstehung Menschen aus Sünde und Tod befreit,
|
||||
| indem dieses christologisch-christliche Grundereignis in der Taufe vergegenwärtigt
|
||||
| und ein Mensch in die aufrichtende Schicksalsgemeinschaft mit Jesus hineingenommen wird.
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||||
br
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||||
| Andererseits wird – als Folge davon – bebildert, wie sich dies in einem ethischen Sinne im neuen,
|
||||
| geheilten Miteinander der Menschen untereinander heilvoll auswirkt.
|
||||
li
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||||
| Letztlich geht es hier – verbindend – um alle Situationen, in denen es jemand nicht gut geht,
|
||||
| jemand der Zuwendung und Hilfe bedarf, aufgerichtet werden will, ganzheitlich, soteriologisch-ethisch.
|
||||
br
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||||
| Für die Jünger geht es so oder so um einen Liebesdienst an einem Menschen, der Hilfe braucht.
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||||
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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||||
h5.card-title
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||||
| Alles nur Erfindung?
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h6.card-subtitle.text-muted
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||||
| Zum Faktum, dass Erzählungen im Markus-Evangelium durch das paulinische Schrifttum „generiert“ sind
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hr
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ul.card-text
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li
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| Wie deutlich geworden sein dürfte,
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| steht im Hintergrund der Heilung des Gelähmten – und schon zurückliegender und noch kommender Erzählungen –
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| kein historischese Ereignis, das dann – vielleicht mit wenigen Modifikationen (vgl. die anderen Evangelisten) –
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| von Markus in sein Evangelium geschrieben hat.
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li
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| Nicht einmal ein „historischer Kern“ lässt sich herausschälen.
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br
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| Wobei anzumerken ist, dass unser Verständnis von „historisch“ und „Geschichte“ eine Folge der Aufklärung ist
|
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| und zur Zeit des Markus unbekannt war.
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li
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| Doch gilt zu beachten:
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br
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| hinter den Erzählungen steht zwar <i>keine historische Wahrheit</i>,
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br
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| dennoch aber eine <i>theologische Wahrheit</i>.
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li
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||||
| Die Erzählung sind <i>nicht einfach „Erfindungen“ des Markus</i>,
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| sie sind <i>abgeleitet von theologischen Aussagen und Sprachbildern des Paulus und des Alten Testamentes</i>.
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li
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||||
| Schon lange ist bewusst, dass man aus den Evangelien kein „Leben Jesu“ rekonstruieren kann, wie man eigentlich gehofft hatte.
|
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br
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||||
| Gerade die Entdeckung, dass das Markus-Evangelium das älteste Evangelium ist, hatte die Hoffnung geweckt, dieses entsprechend
|
||||
| für ein „Leben Jesu“ fruchtbar machen zu können.
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br
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||||
| Die Erkenntnis der Bezüge zum paulinischen Schrifttum (und zu seiner Verwendungsweise des Alten Testamentes),
|
||||
| dazu, dass hinter dem markinischen Jesus immer wieder der Paulus der Briefe hervortritt,
|
||||
| macht einerseits erneut deutlich, dass dies nicht möglich ist.
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||||
br
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||||
| Andererseits ist nun die „wahre Quelle“ des Evangeliums aufgedeckt, sind neue Entdeckungen möglich –
|
||||
| und gibt es eine Befreiung von der Suche nach etwas, das nie und nimmer greifbar werden kann.
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li
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||||
| Damit wird es aber noch schwieriger, zu sagen, was der „historische Jesus“ selbst getan hat und wollte.
|
||||
br
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||||
| Dennoch können einige Hinweise, auf die wir noch stoßen werden, eine Hilfe und Leitplanke sein.
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.card-body
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h5.card-title
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@ -862,8 +1331,9 @@ block content
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br
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| sie verbinden sich unmittelbar mit den Vieren, die den Gelähmten auf der Liege zu Jesus bringen:
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br
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||||
| Bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus sind es – so legen es die Bezüge in der Konzentrik nahe – diese vier Erstberufenen,
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| die Jesus zur fiebrigen Schiegermutter des Petrus führen.
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| Bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus sind es diese vier Erstberufenen,
|
||||
| die Jesus zur fiebrigen Schiegermutter des Petrus führen, wie es am unteren Ende der konzentrischen Gliederung vier Männer sind,
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||||
| die den Gelähmten zu Jesus tragen, damit still ihren Glauben bezeugen und so die Heilung des Gelähmten in Gang bringen.
|
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li
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||||
| Von der Schwiegermutter des Petrus wird erzählt, dass sie nach der Aufrichtung durch Jesus diesem und seinen Begleitern dient.
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br
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@ -878,13 +1348,78 @@ block content
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| was sich gut mit dem Dienst der Schwiegermutter des Petrus an Jesus und seinen Begleitern nach deren Aufrichtung verbinden lässt:
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| der oben formulierte Gedanke, dass der Geheilte seine Liege mitnimmt als „Handwerkszeug“, um fortan anderen zu helfen, wird verstärkt.
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| Die vier Erstberufenen – allen voran die explizit erwähnten Petrus und Andreas –
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| erweisen sich bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus als „Menschenfischer“, nicht im Sinne der Verkündigung
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| und des Zusammensammelns, sondern des Mitwirkens beim Befreien von Menschen aus dem Netz der Sünde und des Todes.
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br
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| Effektiv wird im Haus des Simon und Andreas – „Menschenfischer“ entsprechend gedeutet – eine Taufe gefeiert.
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br
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| Heil auf <i>soteriologischer</i> Ebene wird präsent, das auf eine Veränderung auf <i>ethischer</i> Ebene abzielt,
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| wie dies durch den Dienst der Schwiegermutter an Jesus und seinen Begleitern bebildert wird.
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br
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| Hier wird „Krankheit“ im übertragenen Sinne verstanden.
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li
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| Im Hinblick auf die Söhne des Zebedäus einerseits und die Schwiegermutter des Petrus andererseits kann das Bild entstehen,
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| dass die einen von ihrer Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb „herabsteigen“ und die andere aufgerichtet, erhöht wird.
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br
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| Die Söhne des Zebedäus verlassen ihre herrscherliche Stellung und werden zu Dienern;
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| und dieser Dienst – Entäußerung und Erniedrigung in der Nachfolge Jesu – richtet auf und führt zu gegenseitigem Dienst
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br
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| (vgl. auch die entsprechenden Ausführungen bei der Heilung des „Aussätzigen“ zu den Söhnen des Zebedäus).
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br
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| Auch das ethische Handeln der Söhne des Zebedäus hat hier eine gewisse „soteriologische“, weil aufrichtende und befreiende Wirkung;
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| dies in Analogie zum einzigartigen soteriologischen Handeln Jesu im Tod am Kreuz.
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br
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| Hier wird „Krankheit“ im realen Sinne verstanden oder als Bild für die Folge anderer krankmachender (sozialer) Umstände.
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li
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| Im Hinblick auf den in beiden Erzählungen vorhandenen Gehorsam findet eine Vertauschung statt:
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br
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| Bei der Berufung sind es die Berufenen, die gehorsam in den Dienst Jesu eintreten.
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br
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| Bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus ist es Jesus selbst, der „gehorsam“ ist.
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br
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| Beides ist zusammenzusehen:
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| Jesus nimmt die Jünger für seine eigene Sendung in Dienst, und lässt sich wiederum für diese von den Jüngern in Dienst nehmen.
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br
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| Bei der Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus wirken der Gehorsam Jesu (bis zum Tod am Kreuz) und der Gehorsam der Jünger
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| (gegenüber ihrer Berufung durch Jesus) zusammen!
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li
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| Während in der Berufungserzählung im Bild des zerrissenen Netzes die Befreiung aus dem „Gesetz der Sünde und des Todes“ durch Jesu
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| Gehorsam bis zum Tod am Kreuz gegenwärtig ist – der wiederum bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus im Gehorsam gegenüber den Jüngern angedeutet ist –,
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| bebildert die Erzählung von der Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus die Auswirkung dieser Befreiuung.
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li
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| Jede Person im Gegenüber taucht mindestens einmal in der Position des Dienens auf.
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br
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| Die Aufrichtung der Niedergedrückten schafft im Sinne des Evangeliums nicht neue Große und Mächtige, sondern zielt auf eine Gemeinschaft des Dienens!
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br
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| Angesichts der im zerrissenen Netz gegenwärtigen Befreiung aus dem „Gesetz der Sünde und des Todes“ kann dies von
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span.bibelstelle Gal 5,13-14
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| her verstanden werden:
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q.bibeltext
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| Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder und Schwestern.
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| Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch,
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br
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i sondern dient einander in Liebe!
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br
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| Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt:
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br
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| Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
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li
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| Zentrale Elemente des Philipperhymnus sind im Gegenüber gegenwärtig:
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ul.card-text
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li Entäußerung und Erniedrigung Jesu werden als Nachfolge der Zebedäus-Söhne erzählt.
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li Der Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz ist in seinem Gehorsam gegenüber den Jüngern angedeutet.
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li Erhöhung Jesu und der Dienst von Himmel, Erde und Unterwelt ist im Dienst der Schwiegermutter des Petrus angedeutet.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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||||
| Das nahegekommene Gottesreich macht die Menschen „gesund“
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h6.card-subtitle.text-muted
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||||
| Der Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu und die Massenheilungen als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
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||||
| Der Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu und die Massenheilungen als gegenüberliegende Erzählungen in der konzentrischen Gliederung
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hr
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ul.card-text
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li
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@ -900,16 +1435,25 @@ block content
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| Mitgebraben-Sein mit Jesus (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung) wird also insbesondere der Akzent
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| auf Jesu Tod als Ursache für das neue Heil in Christus gelegt.
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li
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||||
| Jesu Tod hat, da ihn Gott mit der Auferweckung beantwortet hat, das Reich Gottes nahegebracht.
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| Jesu Tod hat, da ihn Gott mit der Auferweckung beantwortet hat, die Königsherrschaft Gottes nahegebracht.
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br
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| Das Zeitalter des rettenden Glaubens ins angebrochen.
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li
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||||
| Weil zum „Evangelium Gottes“ wesentlich gehört, dass durch Jesus Tod am Kreuz die Dämonen ins Verderben gestürzt sind,
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||||
| Weil zum „Evangelium Gottes“ wesentlich gehört, dass durch Jesu Tod am Kreuz die Dämonen ins Verderben gestürzt sind,
|
||||
| kann Jesus nun die Dämonen austreiben, insgesamt Menschen heilen.
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li
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||||
| Die Menschen, die die Kranken zu Jesus bringen – wie die Vier am unteren Ende der konzentrischen Gliederung! –
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| zeigen ihren Glauben, zu dem Jesus aufruft.
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br
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| Es zeigt sich ein Glaube, der durch die Liebe wirkt; insofern sind Glaube und Umkehr identisch.
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br
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| Die Menschen folgen gehorsam dem Ruf Jesu zu Glaube und Umkehr:
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br
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| wie am unteren Ende der konzentrischen Gliederung auf die Vier und den Geheilten aufgeteilt,
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| begegnet hier im Gegenüber der „Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt“.
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li
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| Die Predigt der Umkehr beim Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu trägt insofern Frucht,
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| als die Menschen sich ihrer Kranken annehmen und sie zu Jesus bringen;
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| Die Predigt der Umkehr beim Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu trägt nicht nur
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| bei den Menschen, die sich ihrer Kranken annehmen und sie zu Jesus bringeni, Frucht:
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br
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| auch in den „Heilungen“ selbst steckt „Umkehr“, insofern die „Kranken“ aus der Hand der Sünde befreit werden
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| zum „Wandeln in der Neuheit des Lebens“.
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@ -931,9 +1475,10 @@ block content
|
|||
| sondern eine ganze Erzählung weiter springt, muss anderweitig ausgeglichen werden.
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br
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| Auf der Suche nach zu verbindenen Erzählungen fällt ins Auge, dass in Mk 1,35-39 zunächst die Auferstehung Jesu präsent gemacht wird,
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||||
| dann aber der Leser mit Jesus und den ihm folgenden Jüngern in die Wüste gehen muss, von wo aus ein Neuaufbruch stattfindet;
|
||||
| dann aber der Leser mit Jesus und den ihn verfolgenden Jüngern in die Wüste gehen muss, von wo aus ein Neuaufbruch stattfindet;
|
||||
br
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||||
| das lässt sich mit der Abfolge Taufe Jesu (→ Auferstehung) – Wüstenaufenthalt/Versuchung Jesu verbinden;
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||||
| das lässt sich mit der Abfolge Taufe Jesu → Wüstenaufenthalt/Versuchung Jesu verbinden,
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| da die Begleiterscheinungen beim Heraustreten aus dem Wasser die Auferstehung Jesu präsent machen;
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| beide Erzählungen haben auch schon gemeinsam die Mitte einer konzentrischen Gliederung gebildet.
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br
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||||
| So müssen diese beiden Erzählunge wieder zusammengezogen werden und bilden gemeinsam das Gegenüber zu Rückzug und Neuaufbruch.
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|
@ -944,11 +1489,125 @@ block content
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|||
| mitten in dieser „Wüste der Gottferne“ erschafft Jesus durch Tod und Auferstehung die „Insel des Lebens“,
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||||
| dazu geht er in die „umliegenden Dörfer“, schließlich durch „ganz Galiäa“.
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li
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| Während in Mk 1,12-13 Jesus allein in die Wüste geht, folgen ihm in Mk 1,35-39 die Jünger in die „Wüste“:
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| auch sie sind dort hineingesandt.
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| In beiden gegenüberliegenden Stücken ist die Sendung Jesu bzw. sein Weg nach dem Philipperhymnus gegenwärtig bzw. angedeutet:
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table.table.table-sm
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thead
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tr
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th.card-text Philipperhymnus
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th.card-text Taufe/Wüstensendung
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th.card-text Rückzug/Neuaufbruch
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tbody
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tr
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td.card-text Entäußerung und Erniedrigung
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td.card-text Zunächst Auferstehung (→ Begleiterscheinungen Taufe), dann Sendung in die Wüste
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||||
td.card-text Zunächst Auferstehung (→ Aufstehen am frühen Morgen, als es noch dunkel ist), dann gang an einen „einsamen Ort“
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tr
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td.card-text Gehorsam bis zum Tod am Kreuz
|
||||
td.card-text
|
||||
| Wüste als Gottferne
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br
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| (Bestehen der) Versuchung durch Satan
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td.card-text
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||||
| Einsamkeit als Gottferne
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br
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||||
| Jesus betet (→ Beten Jesu am Kreuz)
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tr
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td.card-text Erhöhrung und Einsetzung in hoheitliche Stellung
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td.card-text
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||||
| Dienst der Engel
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td.card-text
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| Weitung des Wirkradius auf „ganz Galiläa“ → Völkermission
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| im Sinne des „alle auf der Erde“ des Philipperhymnus
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li
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||||
| Der Gang Jesu in die „Wüste“ hat das Getriebenwerden durch den Geist Gottes zur Ursache;
|
||||
| er entspricht – bis hin zum Tod am Kreuz – der Sendung Jesu und steht unter dem – quasi vorab gesprochenen – Wohlgefallen Gottes.
|
||||
| Dies ist auf das Gegenüber zu übertragen.
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||||
br
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||||
| Das untere Ende der konzentrischen Gliederung lässt sie diesbezüglich in Aktion treten
|
||||
| (wie auch im Gegenüber von Jüngerberufung und Heilung der Schwiegermutter des Petrus).
|
||||
| Petrus und seine Begleiter dagegen wollen Jesus vom Kreuz zurückholen;
|
||||
| sie stellen sich damit der Sendung Jesu in den Weg, ihr Tun steht gegen das Wohlgefallen Gottes.
|
||||
li
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||||
| Während Entäußerung, Erniedrigung und Gehorsam Jesu bis zum Tod am Kreuz das Wohlgefallen Gottes finden
|
||||
| und zur Erhöhung Jesu führen,
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||||
br
|
||||
| wollen Petrus und seine Begleiter Jesus aus der Erniedrigung quasi in die andere Richtung zurückholen:
|
||||
| sie wollen einseitig einen „Christus/Menschensohn der Glorie“ und dazu das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen (also das Kreuz in seiner Bedeutung abschwächen).
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||||
br
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||||
| Dies verbindet sich mit der Anrede Jesu als „Heiliger Gottes“ durch den unreinen Geist in der Mitte der konzentrischen Gliederung
|
||||
| und dem darauf bezogenen Schweigegebot Jesu, weil der unreine Geist das Kreuz Jesu als Ursache der Erhöhung verschweigt.
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||||
br
|
||||
| Vgl. auch Mk 8,32b-33 (Widerstand des Petrus gegen den Weg Jesu; Bezeichnung des Petrus durch Jesus als Satan)
|
||||
| mit der Spannung „was Gott will“ ↔ „was die Menschen wollen“
|
||||
| und Mk 8,29-30 (Schweigegebot nach Messiasbekenntnis des Petrus).
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||||
br
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||||
| Am unteren Ende der konzentrischen Gliederung dagegen handeln Vier – die im Gegenüber Jüngerberufung und Aufrichtung der Schwiegermutter des Petrus
|
||||
| auf die vier Erstberufenen bezogen werden konnten – ganz im Sinne des Kreuzes Christi dienend an einem kranken Menschen.
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li
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||||
| Während Jesus bei der Wüstensendung dem Geist untersteht, wollen im Gegenüber Petrus und seine Begleiter sich seiner bemächtigen.
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li
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||||
| Während es Jesu Versuchung war, nicht gehorsam bis zum Tod am Kreuz zu sein, das Kreuz nicht anzunehmen,
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||||
br
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||||
| ist es die Versuchung der Jünger, das „Ärgernis des Kreuzes“ zu beseitigen, das Kreuz nicht ernst zu nehmen,
|
||||
| es abzuschwächen und es damit seiner theologischen und ethischen Bedeutung und Kraft zu berauben:
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||||
| Befreiung aus Sünde und Tod im Tod Jesu, in Verbindung mit der Auferstehung daher Beginn eines neuen Zeitalters,
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||||
| Verpflichtung auf einen entsprechenden Lebenswandel (kein „weiter so“ mit wenigen Modifikationen).
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li
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||||
| Auf beiden Seiten des Gegenübers begegnet die Umbiegung „Auferstehung(sherrlichkeit) → Tod am Kreuz“.
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br
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| Mit mahnendem Ton im Hinblick auf das Treiben von Petrus und seinen Begleitern wird Röm 6 vergegenwärtigt, das am unteren Ende der konzentrischen Gliederung präsent ist:
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br
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q.bibeltext
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| 3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, <i>auf seinen Tod getauft</i> worden sind?
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br
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| 4 Wir wurden ja <i>mit ihm begraben</i> durch die Taufe auf den Tod,
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br
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||||
| damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde,
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br
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i in der Neuheit des Lebens wandeln.
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span.bibelstelle Röm 6,3-4
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br
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| Es findet eine Umbiegung vom Blick auf die Auferstehung bzw. den Auferstandenen in Richtung Ethik statt:
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br
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| die ethischen Konsequenzen werden verdeutlicht und von Paulus in den weiteren Versen näher ausgeführt: nicht Diener der Sünde, sondern Diener Gottes sein,
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| tot für die Sünde sein, für Gott leben.
|
||||
br
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||||
| Dies verbindet sich – sowohl im Sinne des Paulus, als auch im Sinne des Markus – sehr gut mit der von Jesus erzählten Entäußerung und Erniedrigung,
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||||
| mit dem Gehorsam bis zum Tod am Kreuz.
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||||
br
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||||
| Mit dem Nachgeben der Versuchung durch Satan werden Petrus und seine Begleiter (wieder) „Diener der Sünde“,
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||||
| was auch von Mk 8,32b-33 her gut zum Gegenüber „was Gott will“ – „was die Menschen wollen“ passt
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||||
br
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||||
| („hinter mich Satan“: „du hast das im Sinn, was die Menschen wollen“).
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br
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| Am untern Ende der konzentrischen Gliederung wird Röm 6 bebildert und positiv aufgegriffen,
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||||
| einerseits in der Heilung des Gelähmten, anderereits aber auch in den Vieren, die sich zu Dienern des Gelähmten machen,
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||||
| ganz im Sinne des Weges Jesu ans Kreuz.
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li
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||||
| Das Wohlgefallen Gottes und das Treiben durch den Geist verbinden sich auch mit dem „dazu bin ich gekommen“ im Gegenüber,
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| das sich auf Jesu Neuaufbruch in die benachbarter Dörfer und schließlich „ganz Galiläa“ (→ Völkermission!) bezieht;
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br
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| damit wird die Völkermission als (ein wichtiges) Ziel der Sendung Jesu herausgestellt.
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br
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| Dies passt zur Thematik des Einen Gottes für Juden und Heiden, der das Heil aller Menschen will, die im unteren Ende
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||||
| der konzentrischen Gliederung gegenwärtig ist.
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li
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||||
| Angesichts der Präsenz der Gesetzesthematik in Mitte und am unteren Ender der konzentrischen Gliederung
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||||
| (und auch in manch anderem Gegenüber) ist anzumerken,
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||||
| dass die Wüstensendung unter dem Wohlgefallen Gottes in vorausgehenden konzentrischen Gliederungen auf den
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||||
| Freikauf vom Gesetz („dem Gesetz des Geistes unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen“),
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br
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||||
| das Handeln des Petrus, seiner Begleiter und „aller“ im Gegenüber dagegen auf das (Wieder-)Aufrichten des Gesetzes bezogen werden konnte:
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br
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| Petrus und seine Begleiter wollen Jesus vom „Ort des Freikaufes“, vom Kreuz, zurückholen, damit das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen,
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| effektiv (in der Sicht des Paulus und Markus) den Freikauf vom (Fluch des) Gesetz(es) rückgängig machen – mit allen Konsequenzen.
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br
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| Dieses (Wieder-)Aufrichten des Gesetzes steht im aktuellen Gegenüber gegen das Wohlgefallen Gottes.
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br
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| In Verbindung mit der Versuchung als Gegenüber zum Handeln des Petrus uns deiner Begleiter und damit der Mahnung, tot zu sein für die Sünde,
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| wie Christus für die Sünde gestorben ist,
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||||
br
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||||
| müssen erneut die parallelen Formulierungen „gestorben/tot für die Sünde, leben für Gott“ (Röm 6,10-11) – „dem Gesetz gestorben, um für Gott zu leben“ (Gal 2,19)
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||||
| bedacht werden: wie Christus durch seinen Tod „ein für alle Mal gestorben ist für die Sünde“, um uns vom Fluch des „Gesetzes der Sünde und des Todes“
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| zu befreien, müssen auch die Christen dem Gesetz sterben, um für Gott in der Freheit der Kinder Gottes leben zu können.
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li
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| Die Versuchung Jesu durch Satan wird im Gegenüber und in der Mitte der konzentrischen Gliederung auch insofern aufgegriffen,
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||||
| als Jesus die Dämonen austreibt: damit ist nicht nur das Bestehen der Versuchung durch Jesus angedeutet,
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|
@ -970,20 +1629,22 @@ block content
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br
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| dieser – Jesus – kann den „Aussätzigen“ heilen, was als absolut außergewöhnlich gelten muss.
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li
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| Johannes der Täufer geht wechselnd Beziehungen zum „Aussätzigen“ und zu Jesus ein:
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||||
| Johannes der Täufer, der sich selber gegenüber dem kommenden Stärkeren als ein „Nichts“ bezeichnet,
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| geht wechselnd Beziehungen zum „Aussätzigen“ und zu Jesus ein:
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ul.card-text
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li
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| Johannes bezeichnet sich selbst gegenüber dem kommenden Stärkeren – Jesus – als ein „Nichts“;
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br
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| das verbindet ihn zunächst mit dem „Aussätzigen“, der ein „Letzter“ in der Gesellschaft ist.
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||||
| Zunächst ist er mit dem „Aussätzigen“ verbunden, der ein „Letzter“ in der Gesellschaft ist.
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li
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| Durch die Heilung des „Aussätzigen“ – bei der Jesus den „Aussatz“ des „Aussätzigen“ auf sich nimmt (→ „er hat unsere Krankheit getragen“!) –
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| wird Jesus selber zu einem „Letzten“ –
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| und ist diesbezüglich nun statt dem „Aussätzigen“ mit Johannes dem Täufer verbunden.
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li
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| Das Hervorheben des rangmäßigen Unterschiedes zwischen Jesus und Johannes dem Täufer am Anfang und dann – als Folge des Handelns Jesu – doch
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| die Parallele zwischen den beiden am Ende der Heilung des „Aussätzigen“ markiert die Erniedrigung Jesu in besonderer Weise.
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li
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| Johannes der Täufer verkündet die „Taufe des Sinneswandels zur Vergebung der Sünden“,
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br
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| gegenüberliegend wird vom „Austausch“ Jesu mit dem „Aussätzigen“ im Tod am Kreuz – gleichsam der „Taufe“ Jesu – erzählt,
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||||
| gegenüberliegend wird vom „Austausch“ Jesu mit dem „Aussätzigen“ im Tod am Kreuz – gleichsam der „Taufe“ Jesu (→ Mk 10,38!) – erzählt,
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br
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||||
| womit Jesus eben jene „Taufe des Sinneswandels zur Vergebung der Sünden“ als „Taufe auf den Tod Jesu“ ermöglicht,
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br
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@ -1008,11 +1669,199 @@ block content
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|||
| wo die Vier sich eines „Gelähmten“ – was ebenso schillern kann wie „Aussätziger“ – annehmen.
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li
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| Johannes und Jesus gemein ist nicht nur der Aufenthalt in der Wüste, sondern auch, dass die Scharen kommen.
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br
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| Während zu Johannes dem Täufer Menschen aus „ganz Galiläa und alle Einwohner Jerusalems“ kommen, wird Jesus von Menschen „von überallher“ aufgesucht:
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| das ist eine Weitung, die der perspektive „alle Völker“ (Juden und Heiden) am untern Ende der konzentrischen Gliederung entspricht.
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li
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| Mit dem vom „Aussatz“ Geheilten verbindet Johannes die Verkündigungstätigkeit:
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br
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| beide weisen auf Jesus hin.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card-body
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h5.card-title
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q.bibeltext Ihr lieft gut. Wer hat euch gehindert, weiter der Wahrheit zu folgen?
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span.bibelstelle Gal 5,7
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h5.card-subtitle.text-muted
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||||
| Die Heilung des Gelähmten im Gegenüber zur Berufung der ersten Jünger und zum Aufgesuchtwerden Jesu durch Petrus nach seinem Rückzug
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| in der Gliederung „Galiläa I“
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hr
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ul.card-text
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li
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| In der Gliederung „Galiläa I“ liegt der Hauptbestand der Heilung des Gelähmten, nämlich Mk 2,3-12, einerseits
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||||
| der Berufung der ersten Jünger (Mk 1,16-20), andererseits dem Aufgesuchtwerden Jesu durch Petrus nach seinem Rückzug (Mk 1,35-38)
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||||
| gegenüber.
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br
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| Dabei werden die Jünger einmal positiv, einmal negativ gezeichnet.
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li
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| Das Gegenüber zu Mk 3,1-5 wird später dort besprochen.
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li
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| In der Gliederung „Galiläa I“ liegen sich auch Mk 1,14-15; Mk 1,39; Mk 2,1-2; Mk 3,6 gegenüber.
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br
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||||
| Dies wird ebenso später besprochen.
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.card.slide.border-secondary.mb-2
|
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.card-body
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h5.card-title
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q.bibeltext Ihr lieft gut.
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hr
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ul.card-text
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li
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||||
| Das Gegenüber Jüngerberufung – Heilung des Gelähmten weist sehr viele Parallelen zum Gegenüber
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| Jüngerberufung – Heilung der Schwiegermutter des Petrus auf.
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li
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| Die vier Erstberufenen können hier mit jenen vier identifiziert werden, die den Gelähmten zu Jesus tragen.
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li
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| Das Netz, das zurückgelassen wurde, wird in die Liege eingetauscht, mit der der Gelähmte zu Jesus gebracht wird:
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br
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| Das „Gesetz der Sünde und des Todes“ wird ersetzt durch ein „Werkzeug der Nächstenliebe“;
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br
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||||
| dabei darf nicht vergessen werden, dass auch das jüdische Gesetz auf die Nächstenliebe abzielt,
|
||||
| schreibt doch Paulus in
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span.bibelstelle Röm 13,9-10:
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br
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q.bibeltext
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||||
| Denn die Gebote ... und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
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| Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
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br
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||||
| Doch konnte das jüdische Gesetz diese Dimension nicht entfalten, wie ihm die Kraft fehlte, lebendig zu machen;
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| daher ist es zum „Gesetz der Sünde und des Todes“ geworden.
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li
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||||
| Während bei der Berufung der Vier ihr Gehorsam auffällt, mit dem sie ohne umschweife dem Ruf Jesu in die Nachfolge folgen,
|
||||
| wird im Gegenüber ihr Glaube betont, der ganz offensichtlich durch die Liebe wirkt;
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br
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| wieder wird die Kombination aus Röm 1,5 und Gal 5,6 präsent:
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br
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| der Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt.
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li
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| Diesen ist Paulus berufen, „unter allen Völlkern ... aufzurichten“.
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| Das wird einerseits in den Namen der vier Erstberufenen aufgegriffen: zwei tragen semitische Namen (Jakobus, Johannes), zwei griechische (Simon, Andreas).
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| Andererseits im doppelten Dachöffnen, bei dem einmal ein palästinisches Dach, einmal ein griechisch-römisches Dach vorausgesetzt ist.
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| Der „Gehorsam des Glaubens, der durch die Liebe wirkt“ kann auch als Gegenbegriff verstanden werden
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| zum „Gehorsam gegenüber des jüdischen Gesetzes“, das die Vier hinter sich lassen und dessen Insuffizienz,
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| lebendig zu machen bzw. aus der Hand Satans/der Sünde zu befreien, subtil angedeutet wird.
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| Dem Gehorsam der vier Erstberufenen beim Ruf in die Nachfolge entspricht der Gehorsam des Gelähmten,
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| der aufsteht, seine Liege nimmt und „nach Hause“ geht.
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| Auch er ist nun in die Nachfolge eingetreten im Sinne des Wandels in der Neuheit des Lebens.
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| Die vier Erstberufenen
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| erweisen sich bei der Heilung des Gelähmten als „Menschenfischer“
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| – allen voran die mit diesem Begriff explizit verbundenen Petrus und Andreas –,
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| nicht im Sinne der Verkündigung
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| und des Zusammensammelns, sondern des Mitwirkens beim Befreien von Menschen aus dem Netz der Sünde und des Todes.
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| Schon von den Anklägen an Röm 6 her ist deutlich dass bei der „Heilung“ des Gelähmten eine Taufe gefeiert wird
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| und „Menschenfischer“ entsprechend zu deuten ist.
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| Heil auf <i>soteriologischer</i> Ebene wird präsent, das auf eine Veränderung auf <i>ethischer</i> Ebene abzielt,
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| wie dies durch das Mitnehmen der Liege – als Handwerkszeug für eigenen Liebesdienst verstanden – bebildert wird.
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| Hier wird „Krankheit“ im übertragenen Sinne verstanden.
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| Im Hinblick auf die Söhne des Zebedäus einerseits und den Gelähmten andererseits kann das Bild entstehen,
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| dass die einen von ihrer Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb „herabsteigen“ und der andere aufsteht, sich erhebt;
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| auch im Aufsteigen auf das Dach (wohl vorzustellen über Treppen) ist dies bereits angedeutet.
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| Die Söhne des Zebedäus verlassen ihre herrscherliche Stellung und werden zu Dienern;
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| und dieser Dienst – Entäußerung und Erniedrigung in der Nachfolge Jesu – richtet auf und hilft zu einem neuen Leben.
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| Auch das ethische Handeln der Söhne des Zebedäus hat hier eine gewisse „soteriologische“, weil aufrichtende und befreiende Wirkung;
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| dies in Analogie zum einzigartigen soteriologischen Handeln Jesu im Tod am Kreuz.
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| Hier wird „Krankheit“ im realen Sinne verstanden oder als Bild für die Folge anderer krankmachender, lähmender (sozialer) Umstände.
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| Dabei tritt aber die Sündenvergebungsthematik etwas in den Hintergrund.
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| Während in der Berufungserzählung im Bild des zerrissenen Netzes die Befreiung aus dem „Gesetz der Sünde und des Todes“ gegenwärtig ist,
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| wird im Gegenüber einerseits – mittels des Mitbegrabenseins durch Jesus – der befreiende Tod Jesu gegenwärtig,
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| andererseits die Auswirkung dieser Befreiuung in der Heilung des „Gelähmten“ bebildert.
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| Zu beachten ist, dass sich – ganz im Sinne der Befreiung aus dem „Gesetzes der Sünde und des Todes“ –
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| bei der Heilung des „Gelähmten“ die Sünden- und Gesetzesthematik verbinden (wie dies auch sonst bei Paulus und Markus begegnet).
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q.bibeltext Wer hat euch gehindert, weiter der Wahrheit zu folgen?
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hr
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| Petrus, seine Begleiter und „alle“ werden hier als negatives Gegenüber zu den Vieren, dem Gelähmten und auch „allen“ gezeichnet,
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| die vor Staunen außer sich geraten.
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| Mahnend stehen über Mk 1,35-38 die Worte des Paulus in
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span.bibelstelle Röm 6,3-4.6
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| mit der Umpolung von der Auferstehung(sherrlichkeit) auf den Tod Jesu am Kreuz und die Konsequenzen für die Nachfolge:
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| 3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
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| 4 Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod,
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| damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde,
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br
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| in der Neuheit des Lebens wandeln.
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| 6 Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde,
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| sodass wir nicht mehr Sklaven der Sünde sind.
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ul.card-text
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| Während der Gelähmte gehorsam aufsteht, seine Liege nimmt und „nach Hause“ geht, er in der „Neuheit des Lebens“ wandelt,
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| wollen Petrus, seine Begleiter und „alle“, dass Jesus ihnen gehorsam ist und mit ihnen zurück zum „Alten“ geht.
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| Am Ort des Freikaufs vom (Fluch des) Gesetz(es), dem Kreuz, suchen sie Jesus auf und wollen ihn zurückholen,
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| das „Ärgernis des Kreuzes“ beseitigen, das sich am Gelähmten heilvoll auswirkt:
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| im Mitgekreuzigtsein und Mitbegrabensein in der Taufe, das ein neues Leben ermöglicht.
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li
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| Während die Vier den Gelähmten zu Jesus bringen, damit dieser ihn rettet, also die Chance ergreifen, die
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| der Tod Jesu – und das Mitgekreuzigtsein und Mitgebrabensein mit ihm in der Taufe – bringt,
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| wollen die anderen gleichsam Jesus aus dem Grab hinaustragen.
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| Während die Vier ihren Glauben, der durch die Liebe wirkt, bekunden,
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| wollen die anderen zurück zum Gesetz.
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| Hier gibt es eine Verbindung zur Jüngerberufung, denn dort sind die Söhne des Zebedäus gerade dabei,
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| das „Netz“ wieder herzurichten = das jüdische Gesetz wieder aufzurichten;
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| da hatte sie Jesus erfolgreich davon abgehalten, jetzt wollen sie zurück zum jüdischen Gesetz.
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| Mahnend stehen die Worte des Paulus in
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span.bibelstelle Gal 5,1
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| im Raum:
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q.bibeltext
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| Zur Freiheit hat uns Christus befreit.
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| Steht daher fest und alsst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen!
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| Während sich die Vier zu Dienern des Gelähmten machen – ganz im Sinne der von Jesus gelebten Entäußerung und Erniedrigung –
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| wollen die anderen (sogar über Jesus) herrschen, sind ihnen Entäußerung, Erniedrigung und Gehorsam Jesu ein Dorn im Auge,
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| eben „Ärgernis des Kreuzes“.
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| Während bei der Heilung des Gelähmten mit der Neuheit des Lebens, in der gewandelt werden soll,
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| eine Leben im Gehorsam gegenüber Gott und in Absetzung von der Sünde eröffnet und angezielt ist (→ Sündenvergebung),
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| wollen die anderen zurück zum „Gesetz der Sünde und des Todes“, effektiv wieder „Sklaven der Sünde“ (→ Röm 6,6!) sein.
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| Man beachte auch hier die parallelen Formulierungen zu Gesetz und Sünde („gestorben der Sünde/dem Gesetz“).
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| Wie Jesus den Gelähmten „nach Hause“ schickt, spricht Jesus von seiner Sendung, auch in die benachbarten Dörfer zu zeihen;
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| in beiden Fällen geht es um einen Neuaufbruch, der nach vorne und nicht zurück blickt.
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| Während bei der Heilung des Gelähmten „alle“ vor Stauen außer sich geraten, positiv angetan sind vom Wirken und von der Vollmacht Jesu,
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| wird Jesus neben Petrus und seinen Begleitern auch von „allen“ gesucht;
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| damit sie diese „alle“ ambivalent, wie sie es auch an deren Stellen des Evangeliums sind.
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