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e5677ed3f0
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| Das „den Weg bahnen“ kann in diesem Sinne auch als „Weg vorzeichnen“ verstanden werden – geheimnisvoller Hinweis also darauf,
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| Das „den Weg bahnen“ kann in diesem Sinne auch als „Weg vorzeichnen“ verstanden werden – geheimnisvoller Hinweis also darauf,
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| dass Johannes auch im Hinblick auf den gewaltsamen Tod durch die Mächtigen „Vorläufer Jesu“ ist.
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| dass Johannes auch im Hinblick auf den gewaltsamen Tod durch die Mächtigen „Vorläufer Jesu“ ist.
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li Die zugrunde liegende Verb ist jedenfalls innerhalb des Neuen Testamentes „terminus technicus“ für den Tod Jesu am Kreuz (→ Mk 3,19; 1 Kor 11,23).
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| Er bringt zum Ausdruck, dass Jesu Weg nicht einfach ein (dummes, zufälliges) „Schicksal“ ist, sondern dem (Heils-)Plan Gottes entspricht.
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| Die zugrunde liegende Verb ist jedenfalls innerhalb des Neuen Testamentes „terminus technicus“ für die Passion Jesu bis zum Tod am Kreuz (→ 1 Kor 11,23).
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| Zunächst bezieht sich der Begriff auf den Verrat des Judas und die damit zusammenhängende Verhaftung Jesu (→ Mk 3,19; 14,17-21.41).
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| Da diese dann aber in seinen Tod am Kreuz mündet, schwingt bei „ausgeliefert“ die ganze Passion Jesu bis zum Tod am Kreuz insgesamt mit.
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| Wie Mk 14,17-21 verdeutlicht, entspricht die „Auslieferung“ Jesu durch Judas dem Heilsplan Gottes.
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| Dieser ist das ungenannte Subjekt hinter der Passivformulierung „ausgeliefert“/„überliefert“, die nicht selten ohne Täter steht.
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| Dem entspricht, dass die Passivformulierung „ausgeliefert“/„überliefert“ nicht selten ohne Subjekt steht;
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| dies ist als „passivum divinum“ zu deuten: Gott ist als Subjekt zu ergänzen.
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| So bringt der Ausdruck „ausgeliefert“ zum Ausdruck, dass Jesu Weg nicht einfach ein (dummes, zufälliges) „Schicksal“ ist,
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| sondern dem (Heils-)Plan Gottes entspricht.
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| Insofern es hier in gleicher Weise für Johannes den Täufer gebraucht wird, wird auch sein Wirken bis hin
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| Insofern es hier in gleicher Weise für Johannes den Täufer gebraucht wird, wird auch sein Wirken bis hin
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| zu seinem gewaltsamen Lebensende als Sendung durch Gott verstanden.
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| zu seinem gewaltsamen Lebensende als Sendung durch Gott verstanden.
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| So legt die Konzentrik nahe, dass „Evangelium“ vor allem das christologisch-soteriologische
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| So legt die Konzentrik nahe, dass „Evangelium“ vor allem das christologisch-soteriologische
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| Doppelereignis von Jesu Tod und Auferstehung bezeichnet.
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| Doppelereignis von Jesu Tod und Auferstehung bezeichnet.
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p.small.card-text Und nur indirekt eine Erzählung des „Lebens Jesu“. Damit steht Markus dem paulinischen Verständnis von „Evangelium“ äußerst nahe.
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span.small Und nur indirekt eine Erzählung des „Lebens Jesu“. Damit steht Markus dem paulinischen Verständnis von „Evangelium“ äußerst nahe.
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| Von daher wird vom Blick auf das Schicksal des Vorläufers – „ausgeliefert“ – auch das Schicksal Jesu in der Erzählung Mk 1,14-15 präsent;
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| Von daher wird vom Blick auf das Schicksal des Vorläufers – „ausgeliefert“ – auch das Schicksal Jesu in der Erzählung Mk 1,14-15 präsent;
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| das „nachdem ... ausgeliefert“ ist dann auf die Auferstehung Jesu zu übertragen und den Neubeginn, den diese für ihn
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| das „nachdem ... ausgeliefert“ ist dann auf die Auferstehung Jesu zu übertragen und den Neubeginn, den diese für ihn
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| und für die Verkündigung der Jünger bedeutet hat.
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| und für die Verkündigung der Jünger bedeutet hat.
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| In der Erzählung vom Beginn des öffentlichen Wirkens am unteren Ende der konzentrischen Gliederung sind also
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| wie in der Tauferzählung in der Mitte der konzentrischen Gliederung Tod und Auferstehung Jesu präsent:
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| das „ausgeliefert“ bezieht sich analog dem Hineinsteigen in das Wasser auf den Tod Jesu,
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| das „nachdem ... ausgeliefert“ und die Verkündigungstätigkeit analog dem Heraussteigen aus dem Wasser auf die Auferstehung Jesu;
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| beides zusammen ist das „Evangelium Gottes“.
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| Auch spiegelt sich der Imperativ „Bereitet den Weg des Herrn!“ im Imperativ „Kommt her, mir nach!“.
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| Auch spiegelt sich der Imperativ „Bereitet den Weg des Herrn!“ im Imperativ „Kommt her, mir nach!“.
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| → Damit bekommt „Nachfolge“ eine inhaltliche Bestimmung, ein Ziel: den Weg des Herrn bereiten, also sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen stellen.
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| → Damit bekommt „Nachfolge“ eine inhaltliche Bestimmung, ein Ziel: den Weg des Herrn bereiten, also sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen stellen.
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p.small.card-text In besonderer Weise verbindet sich daher der Imperativ „Bereitet den Weg des Herrn!“ mit der Absicht Jesu, seine Jünger zu Menschenfischern zu machen (s. u.).
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span.small In besonderer Weise verbindet sich daher der Imperativ „Bereitet den Weg des Herrn!“ mit der Absicht Jesu, seine Jünger zu Menschenfischern zu machen (s. u.).
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| Schon hier ist klar, dass „Nachfolge“ mehr ist, als ein Jesus „Nachlaufen“ oder das physiche „Bei Jesus sein”.
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| Schon hier ist klar, dass „Nachfolge“ mehr ist, als ein Jesus „Nachlaufen“ oder das physiche „Bei Jesus sein”.
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q Geist
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h6.card-subtitle.text-muted Von der unheilvollen Gemeinsamkeit scheinbarer Gegensätze
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| Bestimmend für die neue Existenz ist der Geist Gottes, der in den beiden Erzählungen der konzentrischen Mitte begegnet:
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| Bestimmend für die neue Existenz ist der Geist Gottes, der in den beiden Erzählungen der konzentrischen Mitte begegnet:
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| aus ihm lebt der Christ, lässt sich von ihm führen; und er hilft auch, Versuchung zu bestehen.
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| wie Jesus der Geist eingehaucht wird und wie Jesus sich vom Geist antreiben lässt,
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| so lebt auch der Christ aus dem Geist und soll sich von ihm führen lassen.
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| Wenn wir im Geist leben, lasst uns auch im Geist wandeln!
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| Wenn wir im Geist leben, lasst uns auch im Geist wandeln!
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span.bibelstelle Gal 5,25
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span.bibelstelle Gal 5,25
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| Der Geist hilft auch – so ist es angedeutet –, eigenen Versuchungen zu bestehen.
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li In der Tauferzählung wird Jesus als Sohn Gottes angesprochen, und in der Versuchung erweist sich Jesus auch als Sohn Gottes (vgl. Mk 15,39!).
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li In der Tauferzählung wird Jesus als Sohn Gottes angesprochen, und in der Versuchung erweist sich Jesus auch als Sohn Gottes (vgl. Mk 15,39!).
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| In der ganzen christlichen Theologie ist mit der Taufe der Gedanke verbunden, dadurch selbst „Sohn Gottes“ zu werden.
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| In der ganzen christlichen Theologie ist mit der Taufe der Gedanke verbunden, dadurch selbst „Sohn Gottes“ zu werden.
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p.small.card-text Wobei „Sohn“ hier als christologisch-soteriologischer Begriff zu verstehen ist und die „Töchter“ einschließt.
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span.small Wobei „Sohn“ hier als christologisch-soteriologischer Begriff zu verstehen ist und die „Töchter“ einschließt.
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| Darauf spielen sicher auch die Stichworte „Sohn“ und „Vater“ im Hinblick auf die Brüder Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, an.
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| Darauf spielen sicher auch die Stichworte „Sohn“ und „Vater“ im Hinblick auf die Brüder Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, an.
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| Der Leser kann nicht beim Blick auf den Auferstandenen verweilen, sondern muss mit ihm in die „Wüste“ gehen.
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| Der Leser kann nicht beim Blick auf den Auferstandenen verweilen, sondern muss mit ihm in die „Wüste“ gehen.
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| Doch ist dieses Treiben in die Wüste nicht ein Verbannen, sondern vom Auftrag Jesu her zu verstehen,
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| Doch ist dieses Treiben in die Wüste kein Verbannen, sondern vom Auftrag Jesu her zu verstehen,
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| mitten in der „Wüste der Gottferne“ eine „Insel des Lebens“ zu errichten, wie die Erzählung vom Wüstenaufenthalt
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| mitten in der „Wüste der Gottferne“ eine „Insel des Lebens“ zu errichten, wie die Erzählung vom Wüstenaufenthalt
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| durch das Dienen der Engel und das Zusammenleben mit den wilden Tieren bebildert.
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| durch das Dienen der Engel und das Zusammenleben mit den wilden Tieren bebildert.
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| Durch die Verbindung der Gedanken „Heimat verlassen“ und „Von der Herrlichkeit in die Wüste“ wird man im Hinblick auf Christus
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| Durch die Verbindung der Gedanken „Heimat verlassen“ und „Von der Herrlichkeit in die Wüste“ wird man im Hinblick auf Christus
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| auf den sog. „Philipperhymnus“
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| auf den sog. „Philipperhymnus“
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| im Brief des Paulus an die Philipper gelenkt (Phil 2,6-11).
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| im Brief des Paulus an die Philipper gelenkt (Phil 2,6-11).
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| Die weitere Betrachtung des Markus-Evangeliums wird dann auch zeigen, dass Markus mit höchster
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| Die weitere Betrachtung des Markus-Evangeliums wird dann auch zeigen, dass Markus mit höchster
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| Wahrscheinlichkeit den Philipperbrief des Apostel Paulus kannte.
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| Wahrscheinlichkeit den Philipperbrief des Apostel Paulus kannte.
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| In diesem „Philipperhymnus“ wird besungen, dass Christus sein Gott-Gleich-Sein – wörtlich übersetzt – „nicht als Raub festgehalten hat“,
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| In diesem „Philipperhymnus“ wird besungen, dass Christus sein Gott-Gleich-Sein – wörtlich übersetzt – „nicht als Raub festgehalten hat“,
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| sondern seine himmlische Herrlichkeit – seine „persönliche Komfortzone“ – verlassen hat,
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| sondern seine himmlische Herrlichkeit – seine „persönliche Komfortzone“ – verlassen hat,
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| um Mensch zu werden: Diener bis zum Tod am Kreuz.
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| um Mensch zu werden: Diener bis zum Tod am Kreuz.
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| wie auch sie gesinnt sein sollen (→ Nachfolge!).
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| wie auch sie gesinnt sein sollen (→ Nachfolge!).
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| Von diesen Bezügen her fordert die Jesus-Nachfolge einen Sinneswandel, der dem Sinneswandel des ursprünglich Gottgleichen entspricht.
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| Von diesen Bezügen her fordert die Jesus-Nachfolge einen Sinneswandel, der dem Sinneswandel des ursprünglich Gottgleichen entspricht.
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| Es ist sicher kein Zufall, dass in der vorliegenden konzentrischen Gliederung
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| Es ist sicher kein Zufall, dass in der vorliegenden konzentrischen Gliederung
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| die Verkündigung der Sinneswandel-Taufe durch Johannes den Täufer und der Ruf zum Sinneswandel durch Jesus selbst
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| die Verkündigung der Sinneswandel-Taufe durch Johannes den Täufer und der Ruf zum Sinneswandel durch Jesus selbst
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| gegenüberliegen.
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| gegenüberliegen.
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| menschlicher Gesellschaft,
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| menschlicher Gesellschaft,
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| um ein Ausbrechen aus menschlichen Herrschaftsstrukturen.
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| um ein Ausbrechen aus menschlichen Herrschaftsstrukturen.
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p.small.card-text.mb-0 Siehe auch oben: „geschwisterlicher Geist“.
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span.small Siehe auch oben: „geschwisterlicher Geist“.
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| Wo im weiteren Verlauf „Familie Gottes“ zum Thema wird, ist auffälligerweise nie vom (menschlichen) Vater die Rede:
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| Wo im weiteren Verlauf „Familie Gottes“ zum Thema wird, ist auffälligerweise nie vom (menschlichen) Vater die Rede:
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| es gibt nur einen Vater, den im Himmel.
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| es gibt nur einen Vater, den im Himmel.
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| Insgesamt wird deutlich, wie Nachfolge neben einem „soteriologischen Element“ (→ Menschenfischer)
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| Insgesamt wird deutlich, wie Nachfolge neben einem „soteriologischen Element“ (→ Menschenfischer)
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| auch ein „ethisches Element“ hat im Sinne des Ausbrechens aus einer Gesellschaft, die sich von materiellem Haben
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| auch ein „ethisches Element“ hat im Sinne des Ausbrechens aus einer Gesellschaft, die sich von materiellem Haben
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| und menschlichen Machtstrukturen her definiert, zu einer Gemeinschaft, die verzichtet und sich in Dienst nehmen lässt.
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| und menschlichen Machtstrukturen her definiert, zu einer Gemeinschaft, die verzichtet und sich in Dienst nehmen lässt.
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| die Teilhabe an der Auferstehung Jesu bedeutet nicht, schon selbst auferstanden zu sein,
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| die Teilhabe an der Auferstehung Jesu bedeutet nicht, schon selbst auferstanden zu sein,
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| sondern ist vielmehr ein Auftrag, als Teil der „Neuen Schöpfung“ den Alltag zu bestehen;
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| sondern ist vielmehr ein Auftrag, als Teil der „Neuen Schöpfung“ den Alltag zu bestehen;
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| sie ist als Auftrag zu verstehen, das eigene Leben auf dem Weg bis zum eigenen Tod und der dann erst
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| sie ist als Auftrag zu verstehen, das eigene Leben auf dem Weg bis zum eigenen Tod und der dann erst
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| folgenden Auferstehung entsprechend zu gestalten: „tot für die Sünde – für Gott leben“.
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| folgenden Auferstehung entsprechend zu gestalten: „tot für die Sünde – für Gott leben“.
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| Paulus im Römerbrief und Markus hier in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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| Paulus im Römerbrief und Markus hier in der Mitte der konzentrischen Gliederung
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| Markus verbindet beide Sichtweisen, indem in seinem Evangelium Jesus bereits (seit der Taufe) der Auferstandene ist,
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| Markus verbindet beide Sichtweisen, indem in seinem Evangelium Jesus bereits (seit der Taufe) der Auferstandene ist,
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| er als Irdischer aber doch zugleich noch auf dem Weg zum Kreuz ist.
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| er als Irdischer aber doch zugleich noch auf dem Weg zum Kreuz ist.
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| Die Erstberufenen: „tot für den Sünde – leben für Gott“
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h6.card-subtitle.text-muted Alles verlassen – Menschenfischer
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| Das „Mir nach!“ ist im Kontext der unmittelbar vorausgehenden Erzählungen nach der Tauferzählung als
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| „So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus“ (→ Röm 6,11) zu verstehen.
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| Exemplarisch wird dies an den vier Erstberufenen bebildert:
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i Simon und Andreas
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| Sie werden als Menschenfischer berufen.
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| Als solche Leben sie ihr Leben für Gott.
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i Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus
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| Sie brechen aus einer Gesellschaft des Habens und menschlichen Machtstrukturen – selbst eigentlich habend und mächtig – aus.
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| Dies gehört zum „tot sein für die Sünde“;
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| das Verharren in beidem wird im Laufe des Evangeliums von Jesus angeprangert werden.
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| Als „Menschenfischer“ helfen die Jünger, Menschen auf diese „Insel des Lebens“ zu retten.
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| Als „Menschenfischer“ helfen die Jünger, Menschen auf diese „Insel des Lebens“ zu retten.
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| Der Gehorsam bis zum Tod am Kreuz und der Gehorsam der Erstberufenen beim Eintritt in die Nachfolge
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h6.card-subtitle.text-muted Die Erzählung von der Versuchung Jesu und der Philipperhymnus
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| Das unmittelbare Eintreten der Jünger in die Nachfolge Jesu – ihr Gehorsam angesichts des Rufes Jesu –
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| spiegelt sich in der Mitte der konzentrischen Gliederung darin, dass sich Jesus ohne Umschweife vom Geist
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| in die Wüste treiben lässt:
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| so wie Jesus dem Geist gegenüber gehorsam ist,
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| so sind es die Jünger Jesus gegenüber.
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| Gleichzeitig spiegelt sich das In-Dienst-nehmen-Lassen der Jünger in der Mitte der konzentrischen Gliederung darin, dass die Engel Jesus dienen:
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br
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| Erde und Himmel dienen Jesus.
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li
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| Versteht man nun noch die Wüste – wie wir es getan haben – als Ort der Gottferne,
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| verbindet diese als „Wüste der Gottferne“ mit dem Tod Jesu am Kreuz, der – wie bereits erwähnt – als Sterben in die Gottferne gezeichnet ist
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| (→ „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Mk 15,34),
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| und ist auch – siehe oben – auf Bezüge zum
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| Philipperhymnus aufmerksam geworden, drängt sich regelrecht auf, auch diese Erzählzüge mit dem Philipperhymnus zu verbinden:
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q.bibeltext
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| 8 er erniedrigte sich und war <i>gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz</i>.
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| 9 <i>Darum hat ihn Gott über alle erhöht</i> und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
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| 10 damit <i>alle im Himmel, auf der Erde</i> und unter der Erde <i>ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu</i>
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span.bibelstelle Phil 2,8-10
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| Die Versuchung Jesu besteht demgemäß darin, diesen Weg des Gehorsams bis zum Tod am Kreuz nicht zu gehen.
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li
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| Das „Darum“ in Phil 2,9 ist ein betontes Scharnier zwischen Erniedrigung und Erhöhung des einst Gottgleichen;
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| und mit dieser Erhöhung Jesu verbindet sich in Phil 2,10 das Ziel, dass Himmel, Erde und Unterwelt vor Jesus die Knie beugen;
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br
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| das kann als Zeichen von Hochachtung und Ehrerbietung verstanden werden,
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br
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| das kann im weiteren Sinne aber auch als Gehorsam bis hin zum Dienst verstanden werden.
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br
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| Versteht man jedenfalls den Dienst der Engel und den gehorsamen Eintritt der Jünger in den Dienst Jesu
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| von Phil 2,10 her, ist das Kniebeugen durch Himmel, Erde und Unterwelt zu 2/3 in den Engeln und den Berufenen bebildert.
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li
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| Unterstützend ist die Beobachtung, dass in der Versuchungserzählung die Trias Engel, (gezähmte wilde) Tiere und Satan
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| der Trias „im Himmel, auf der Erde und unter der Erde“ entspricht.
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li
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| Mithin schaut die Erzählung von der Versuchung Jesu beim Dienst der Engel also schon auf die Erhöhung Jesu,
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br
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| ist in einer einzigen Erzählung letztlich die ganze Sendung Jesu gegenwärtig.
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li
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|
| So betrachtet wird in der doppelten Mitte der konzentrischen Gliederung <i>zweimal</i> der Weg Jesu erzählt:
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br
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| Zunächst das Kommen Jesu zur Taufe und seine Taufe durch Johannes (→ Hineinsteigen im Sinne des Todes)
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| sowie die Ereignisse beim Heraussteigen aus dem Wasser (→ Auferweckung);
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br
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||||||
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| dann – wieder auf den Anfang zurücksetzend – den Weg Jesu in die „Wüste der Gottferne“ bis hin zum Tod am Kreuz,
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| den Jesus seiner Sendung gemäß gehorsam geht – worauf sich das bei der Taufe geäußerte Wohlgefallen Gottes bezieht –,
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|
| was in seine abschließend im Dienst der Engel angedeuteten Erhöhung mündet.
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| Der Weg in die „Wüste der Gottferne“ nach dem Hereinbrechen der Herrlichkeit Gottes über Jesus
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| hat eine gewisse Analogie zur Entäußerung und Erniedrigung des Philipperhymnus, auch wenn der Ausgangspunkt dort die Präexistenz ist.
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| Es leuchtet das „Darum“ der Erhöhung auf (→ Wohlgefallen, das Gott in der „Taufe“ Jesu äußert):
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| der Blick auf die bei der Taufe angedeutete Auferstehungsherrlichkeit wird umgebogen auf den Weg dorthin.
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| In diesen Weg von der Erniedrigung zur Erhöhung ist die Berufung und damit die Sendung der Jünger eingeordnet als Weg der Nachfolge:
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| der Gehorsam gegenüber dem Ruf Jesu und in diesem Zug die Entäußerung und Erniedrigung als Verlassen der Stellung als Söhne im väterlichen Betrieb durch die Söhne des Zebedäus.
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| Und wie Jesus die Jünger quasi auf seinem Weg mitnimmt, so sollen auch die Jünger – als Menschenfischer – andere mitnehmen
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| auf diesem Weg in der Nachfolge Jesu.
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| In der Versuchungserzählung (→ Mitte der konzentrischen Gliederung) drückt das „sogleich“, das keinen Raum zwischen Taufe und Gang in die Wüste lässt,
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| In der Versuchungserzählung (→ Mitte der konzentrischen Gliederung) drückt das „sogleich“, das keinen Raum zwischen Taufe und Gang in die Wüste lässt,
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| die göttliche Sendung Jesu aus.
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| die göttliche Sendung Jesu aus.
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| In diesen Verstehenszusammenhang lässt sich auch das „sogleich“ bei der Taufe Jesu einordnen: Jesu wird – als Anfang gelesen – für seine Sendung
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| In diesen Verstehenszusammenhang lässt sich auch das „sogleich“ bei der Taufe Jesu einordnen: Jesu wird – als Anfang gelesen – für seine Sendung
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| gerüstet; bzw. Jesu Sendung kommt in der Aufertehung zu ihrem Ziel.
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| gerüstet; bzw. Jesu Sendung kommt in der Aufertehung zu ihrem Ziel.
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li Insgesamt wird man sagen dürfen, dass die Berufungserzählung des Elischa Pate gestanden hat für die Berufungserzählung der ersten Jünger bei Markus.
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li Insgesamt wird man sagen dürfen, dass die Berufungserzählung des Elischa Pate gestanden hat für die Berufungserzählung der ersten Jünger bei Markus.
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| Auffällig muss aber sein, dass man wenig später im Haus der Schwiegermutter des Petrus einkehrt (Mk 1,29-31).
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| Auffällig muss aber sein, dass man wenig später im Haus der Schwiegermutter des Petrus einkehrt (Mk 1,29-31).
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| Paulus kann in 1 Kor 9,5 erwähnen, dass die übrigen Apostel, die Herrenbrüder und – eigens erwähnt – auch Petrus ihre (christlichen) Frauen
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| Paulus kann in 1 Kor 9,5 erwähnen, dass die übrigen Apostel, die Herrenbrüder und – eigens erwähnt – auch Petrus ihre (christlichen) Frauen
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| auf ihren Missionsreisen dabei haben.
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| auf ihren Missionsreisen dabei haben.
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| Jesus heilt den Gelähmten
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| Jesus heilt den Gelähmten
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted.mb-1 Mk 2,1-12
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h6.bibelstelle.card-subtitle.text-muted Mk 2,1-12
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| Die Verkündigung des „Wortes“ ist auch im Kontext des „Austausches“ mit dem „Aussätzigen“ zu lesen,
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| Die Verkündigung des „Wortes“ ist auch im Kontext des „Austausches“ mit dem „Aussätzigen“ zu lesen,
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| denn die gleiche Tätigkeit wurde von diesem nach der Heilung durch Jesus erzählt, während sich Jesus aus der Öffentlichkeit zurückziehen musste.
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| denn die gleiche Tätigkeit wurde von diesem nach der Heilung durch Jesus erzählt, während sich Jesus aus der Öffentlichkeit zurückziehen musste.
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| Natürlich ist die Notiz nicht im Sinne eins „Rück-Austauches“ zu lesen, eher im Sinne einer konzentrischen Rahmung
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| Natürlich ist die Notiz nicht im Sinne eins „Rück-Austauches“ zu lesen, eher im Sinne einer konzentrischen Rahmung
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| des „Austausches“ mit dem „Aussätzigen“, da sowohl in Mk 1,39 als auch hier in Mk 2,1-2 von der Verkündigungstätigkeit Jesu die Rede ist,
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| des „Austausches“ mit dem „Aussätzigen“, da sowohl in Mk 1,39 als auch hier in Mk 2,1-2 von der Verkündigungstätigkeit Jesu die Rede ist,
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| während in Mk 1,40-45 dann der Geheilte die Verkündigungstätigkeit von Jesus übernimmt.
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| während in Mk 1,40-45 dann der Geheilte die Verkündigungstätigkeit von Jesus übernimmt.
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| worauf der Evangelist in der Anrede Jesu an den Gelähmten – „Mein Sohn“ – anspielt
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| worauf der Evangelist in der Anrede Jesu an den Gelähmten – „Mein Sohn“ – anspielt
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| und wie Paulus in Anspielung auf Jesu Tod und Auferstehung
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| und wie Paulus in Anspielung auf Jesu Tod und Auferstehung in
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span.bibelstelle 2 Kor 5,19
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span.bibelstelle 2 Kor 5,19
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| schreibt:
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| schreibt:
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| es geht in der Erzählung also nicht um einen Konflikt des irdischen Jesus mit Vertretern der Schriftgelehrten, sondern viel grundsätzlicher
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| es geht in der Erzählung also nicht um einen Konflikt des irdischen Jesus mit Vertretern der Schriftgelehrten, sondern viel grundsätzlicher
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| um das spannungsreiche Verhältnis – bis hin zum sich ausschließenden Gegenüber – „Jesus ↔ Schrift/Tora“,
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| um das spannungsreiche Verhältnis – bis hin zum sich ausschließenden Gegenüber – „Jesus ↔ Schrift/Tora“,
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| und damit um eine nachösterliche Thematik zunächst innerhalb des Christentums im Hinblick auf die Bedeutung
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| und damit um eine nachösterliche Thematik zunächst innerhalb des Christentums im Hinblick auf die Bedeutung
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| von Tod und Auferstehung Jesu – mit unmittelbaren Folgen für die Bedeutung der Taufe –;
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| von Tod und Auferstehung Jesu, mit unmittelbaren Folgen für die Bedeutung der Taufe;
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| das Gegenüber des „markinischen Jesus“ sind also weniger Juden als vielmehr „judaisierende Christen“.
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| das Gegenüber des „markinischen Jesus“ sind also weniger Juden als vielmehr „judaisierende Christen“.
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| 25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dem Erzieher.
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| 25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dem Erzieher.
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| 26 Denn alle seid ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.
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| 26 Denn alle seid ihr <i>durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus</i>.
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| 27 Denn ihr alle, <i>die ihr auf Christus getauft seid</i>, habt Christus angezogen.
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| 27 Denn ihr alle, <i>die ihr auf Christus getauft seid</i>, habt Christus angezogen.
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| ihren Widerspruch zur Sündenvergebung durch Jesus kontert er,
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| ihren Widerspruch zur Sündenvergebung durch Jesus kontert er,
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| indem er erzählerisch bebildert, dass Jesus – im Gegensatz zur Tora – <i>die Kraft hat, lebendig zu machen</i>: der „Gelähmte“ steht auf.
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| indem er erzählerisch bebildert, dass Jesus – im Gegensatz zur Tora – <i>die Kraft hat, lebendig zu machen</i>: der „Gelähmte“ steht auf.
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| Markus will sagen: allein durch Gottes Wirken in und durch Christus – und dann vermittelt durch die Taufe auf Christus bzw. seinen Tod –
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| Markus will sagen: allein durch Gottes Wirken in und durch Christus – und dann vermittelt durch die Taufe auf Christus bzw. seinen Tod,
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| die den Glauben voraussetzt –
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| ist eine derartige Sündenvergebung möglich.
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| ist eine derartige Sündenvergebung möglich.
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| Jesus ist der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzte Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten.
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| Jesus ist der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzte Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten.
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| In diesen Kontext passt auch die Mitte der konzentrischen Gliederung:
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| Schon in der Dämonenaustreibung in der Mitte der konzentrischen Gliederung ist Röm 1,4 gegenwärtig:
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| dort wird Jesus vom Dämon als „der Heilige Gottes“ angesprochen.
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| dort wird Jesus vom Dämon als „der Heilige Gottes“ angesprochen und die Vollmacht seiner Lehre hervorgehoben.
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| Dies unterstreicht, dass die vorliegende Erzählung weiterführt, was in der Mitte der konzentrischen Gliederung thematisiert wird.
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| Durch den Bezug zu Röm 1,4 wird bestätigt, dass es hier nicht um die Verteidigung der Vollmacht des irdischen Jesus geht,
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| Durch den Bezug zu Röm 1,4 wird bestätigt, dass es hier nicht um die Verteidigung der Vollmacht des irdischen Jesus geht,
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||||||
| sondern um eine nachösterliche Perspektive und Fragestellung.
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| sondern um eine nachösterliche Perspektive und Fragestellung.
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| wie die Dämonenaustreibung in der Mitte der konzentrischen Gliederung in Verbindung mit der dominanten Thematik
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| wie die Dämonenaustreibung in der Mitte der konzentrischen Gliederung in Verbindung mit der dominanten Thematik
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| Sündenvergebung nahelegt.
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| Sündenvergebung nahelegt.
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| Die komplementären Ausagen in Röm 6, die sich auf das Leben in Gemeinschaft mit Gott beziehen,
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| Die komplementären Aussagen in Röm 6, die sich auf das Leben in Gemeinschaft mit Gott beziehen,
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| gehören – auch wenn der Akzent hier nicht darauf liegt – aber als zweite Seite derselben Medaille auch dazu.
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| gehören – auch wenn der Akzent hier nicht darauf liegt – aber als zweite Seite derselben Medaille auch dazu,
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| wie auch in der Mitte der konzentrischen Gliederung über die „Vollmacht der Lehre“ und den Titel „Heiliger Gottes“
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| – als Anspielungen auf Röm 1,4 – die Auferstehung Jesu präsent ist.
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| Damit werden hier vor allem folgende Sätze präsent:
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| Damit werden hier vor allem folgende Sätze präsent:
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| ... der Tod hat keine Macht mehr über ihn [= Christus Jesus].
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| ... der Tod hat keine Macht mehr über ihn [= Christus Jesus].
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| Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde,
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| Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde,
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span.small sein Leben aber lebt er für Gott.
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| sein Leben aber lebt er für Gott.
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| So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind,
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| So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind,
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span.small aber für Gott leben in Christus Jesus.
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| aber für Gott leben in Christus Jesus.
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span.bibelstelle Röm 6,9b-12
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span.bibelstelle Röm 6,9b-12
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| Aus diesen Sätzen spricht eine Schicksalsgemeinschaft mit Jesus,
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| Aus diesen Sätzen spricht eine Schicksalsgemeinschaft mit Jesus,
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| in der Neuheit des Lebens wandeln.“ (Röm 6,4)
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| in der Neuheit des Lebens wandeln.“ (Röm 6,4)
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| Dazu gehört zunächst das „tot für die Sünde“, aber auch das „für Gott leben in Christus Jesus“ – jedenfalls eine sichtbare, dauerhafte
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| Dazu gehört zunächst das „tot für die Sünde“, aber auch das „für Gott leben in Christus Jesus“ – jedenfalls eine sichtbare, dauerhafte
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| Auswirkung auf das Leben; was hier wie ein punktuelles Ereignis scheint, ist eine auf Dauer angelegte Lebenswende.
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| Auswirkung auf das Leben;
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| was hier wie ein punktuelles Ereignis scheint, ist eine auf Dauer angelegte Lebenswende.
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| Beim Beleg für die Sündenvergebungsvollmacht Jesu bzw. der Gemeinde ist daher sicher daran gedacht,
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| Beim Beleg für die Sündenvergebungsvollmacht Jesu bzw. der Gemeinde ist daher sicher daran gedacht,
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| dass – vor allem nach Ostern – Menschen durch die Begegnung mit Jesus – vermittelt durch seine Jünger – tatsächlich
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| dass – vor allem nach Ostern – Menschen durch die Begegnung mit Jesus – vermittelt durch seine Jünger – tatsächlich
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| sie verbinden sich unmittelbar mit den Vieren, die den Gelähmten auf der Liege zu Jesus bringen:
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| sie verbinden sich unmittelbar mit den Vieren, die den Gelähmten auf der Liege zu Jesus bringen:
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| Bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus sind es – so soll man interpretieren – diese vier Erstberufenen,
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| Bei der Heilung der Schwiegermutter des Petrus sind es – so legen es die Bezüge in der Konzentrik nahe – diese vier Erstberufenen,
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| die Jesus zur fiebrigen Schiegermutter des Petrus führen.
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| die Jesus zur fiebrigen Schiegermutter des Petrus führen.
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| Von der Schwiegermutter des Petrus wird erzählt, dass sie nach der Aufrichtung durch Jesus diesem und seinen Begleitern dient.
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| Von der Schwiegermutter des Petrus wird erzählt, dass sie nach der Aufrichtung durch Jesus diesem und seinen Begleitern dient.
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@ -864,8 +870,12 @@ block content
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| Dies verbindet sich einerseits damit, dass sich die vier Erstberufenen von Jesus in Dienst nehmen lassen – wobei
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| Dies verbindet sich einerseits damit, dass sich die vier Erstberufenen von Jesus in Dienst nehmen lassen – wobei
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| sie diesen Dienst gerade auch gegenüber der Schwiegermutter des Petrus ausüben, indem sie Jesus zu ihr führen.
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| sie diesen Dienst gerade auch gegenüber der Schwiegermutter des Petrus ausüben, indem sie Jesus zu ihr führen.
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| Andererseits geschieht das „Mitbegraben-Sein mit Christus“, das in der Erzählung von der Heilung des Gelähmten der tragende Gedanke ist,
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| Andererseits entspricht die Abfolge „Aufgerichtet → Dienst“ der Abfolge „Aufgerichtet → Weggehen und Liege mitnehmen”
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| nach Röm 6,4, damit der so auf Christi Tod getaufte „in der Neuheit des Lebens“ wandelt;
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| in der Erzählung von der Heilung des Gelähmten,
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| wobei zu bedenken ist, dass das „Mitbegraben-Sein mit Christus“, das in der Erzählung von der Heilung des Gelähmten der tragende Gedanke ist,
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| nach Röm 6,4 dazu geschieht, dass der so auf Christi Tod Getaufte „in der Neuheit des Lebens“ wandelt im Sinne des „tot für die Sünde – leben für Gott“,
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| was sich gut mit dem Dienst der Schwiegermutter des Petrus an Jesus und seinen Begleitern nach deren Aufrichtung verbinden lässt:
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| der oben formulierte Gedanke, dass der Geheilte seine Liege mitnimmt als „Handwerkszeug“, um fortan anderen zu helfen, wird verstärkt.
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| der oben formulierte Gedanke, dass der Geheilte seine Liege mitnimmt als „Handwerkszeug“, um fortan anderen zu helfen, wird verstärkt.
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| das dort Gesagte sei erinnert.
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| das dort Gesagte sei erinnert.
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| Die Notiz der Auslieferung Johannes des Täufers – durchsichtig auf den Tod Jesu – verbindet sich mit dem Abend
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| Die Notiz der Auslieferung Johannes des Täufers – durchsichtig auf den Tod Jesu – verbindet sich mit dem Abend
|
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| bzw. der untergehenden Sonne: bei Jesu Tod bricht Finsternis herein.
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| bzw. der untergehenden Sonne: es ist – wie in Mk 14,17 angegeben wird – Abend, als Jesus sich mit den Jüngern zum
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| Mahl vor seinem Tod im vorbereiteten Raum einfindet; er thematisiert als erstes seine bevorstehende Auslieferung.
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| Als Jesus am Kreuz hängt, bricht eine Finsternis über das ganze Land herein.
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| Stimmig zum Gang Jesu ins Verderben – Mitte der konzentrischen Gliederung – und zur Taufe auf den Tod bzw. dem
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| Stimmig zum Gang Jesu ins Verderben (→ Mitte der konzentrischen Gliederung) und zur Taufe auf den Tod bzw. dem
|
||||||
| Mitgebraben-Sein mit Jesus – unteres Ende der konzentrischen Gliederung – wird also insbesondere der Akzent
|
| Mitgebraben-Sein mit Jesus (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung) wird also insbesondere der Akzent
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| auf Jesu Tod als Ursache für das neue Heil in Christus gesetzt.
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| auf Jesu Tod als Ursache für das neue Heil in Christus gelegt.
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| Jesu Tod hat, da ihn Gott mit der Auferweckung beantwortet hat, das Reich Gottes nahegebracht.
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| Jesu Tod hat, da ihn Gott mit der Auferweckung beantwortet hat, das Reich Gottes nahegebracht.
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li
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@ -1020,7 +1032,7 @@ block content
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h5.card-title
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| Nochmal: Das Gegenüber „Jesus“ ↔ Schrift(gelehrte)
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| Nochmal: Das Gegenüber „Jesus“ ↔ Schrift(gelehrte)
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h6.card-text
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h6.card-text
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| Ein kurzer Blicker auf grundlegende theologische Streitigkeiten im frühen Christentum
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| Ein kurzer Blick auf grundlegende theologische Streitigkeiten im frühen Christentum
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@ -1142,10 +1154,21 @@ block content
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| Die Trennung zwischen Juden und Heiden wird überwunden, indem die Heiden zu (sich zu Christus bekennenden) Juden werden.
|
| Die Trennung zwischen Juden und Heiden wird überwunden, indem die Heiden zu (sich zu Christus bekennenden) Juden werden.
|
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tr
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td.card-text
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td.card-text
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| Weil nach dem jüdischen Gesetz (nach Dtn 21,23) Jesus ein von Gott Verfluchter ist – was im Sinne des
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| Jesus ist – von Paulus deutlich hervorgehoben, bei Markus klar präsent – nach dem jüdischen Gesetz (Dtn 21,23!) ein von Gott Verfluchter;
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| „Austauches“ Heilsbedeutung hat – bedeutet das Leben als Christ ein Leben jenseits des Gesetzes im Sinne eines „Weges zum Heil“;
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| dies hat im Sinne des „Austauches“ Heilsbedeutung: Jesus hat den „Fluch des Gesetzes“ (→ Gal 3,10) stellvertretend
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| für alle Sünder getragen.
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| die ethischen Vorschriften können aber weiterhin als Leitplanken verstanden werden, ihre Befolgung ist aber nicht Grund der Rechtfertigung.
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| Durch Jesu stellvertretenden Tod und seine Auferstehung ist offenbar, dass sich das Gesetz nicht als „Weg zum Heil“ erwiesen hat,
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| sondern den Fluch im Sinne des Todesurteils für alle Menschen gebracht hat, von dem Jesus freigekauft hat.
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| Das Mitsterben mit Christus in der Taufe bedeutet, das Todesurteil des Gesetzes anzunehmen und an sich vollstrecken zu lassen,
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| das neue Leben in Christus ist demgemäß ein Leben jenseits des Gesetzes, wie Paulus sich in
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span.bibelstelle Gal 2,19
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| pointiert ausdrückt:
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q.bibeltext Ich bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben.
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| Die ethischen Vorschriften können aber weiterhin als Leitplanken verstanden werden, ihre Befolgung ist aber nicht Grund der Rechtfertigung.
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td.card-text
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td.card-text
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| Zwischen Jesus und dem jüdischen Gesetz wird – trotz der Kreuzigung – keine größere Spannung wahrgenommen,
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| Zwischen Jesus und dem jüdischen Gesetz wird – trotz der Kreuzigung – keine größere Spannung wahrgenommen,
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| vielmehr wird Jesus eher als grundsätzlich gesetzestreuer Jude verstanden; vgl.
|
| vielmehr wird Jesus eher als grundsätzlich gesetzestreuer Jude verstanden; vgl.
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@ -201,8 +201,7 @@ block content
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| ins Verderben mit sich bringt.
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| ins Verderben mit sich bringt.
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| Dies wird in dieser Erzählung „bebildert“.
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| Dies wird in dieser Erzählung „bebildert“.
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p.small.card-text
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| Im weiteren Verlauf des Evangeliums wird deutlich werden, wie das Ausführen der Sendung Jesu auch zum ethischen Charakter
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| Im weiteren Verlauf des Evangeliums wird deutlich werden, wie das Ausführen der Sendung Jesu auch zum ethischen Charakter
|
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| von „Bereitet den Weg des Herrn“ passt.
|
| von „Bereitet den Weg des Herrn“ passt.
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li.small
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li.small
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@ -310,7 +309,7 @@ block content
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.card.slide.border-secondary.mb-2
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.card.slide.border-secondary.mb-2
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.card-body
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.card-body
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h5.card-title
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h5.card-title
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| Jesus dem Geist der Heiligkeit nach als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten
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| Jesus dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten
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@ -382,8 +381,7 @@ block content
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| Für die verschwiegene <i>Lehre Jesu</i> gilt im Sinne der Analogie zum Schweigegebot,
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| Für die verschwiegene <i>Lehre Jesu</i> gilt im Sinne der Analogie zum Schweigegebot,
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||||||
| dass sie als wesentlichen Inhalt den verschwiegenen Weg Jesu ans Kreuz,
|
| dass sie als wesentlichen Inhalt den verschwiegenen Weg Jesu ans Kreuz,
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||||||
| mit dem er seine Sendung ausführt, enthält.
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| mit dem er seine Sendung ausführt, enthält.
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p.small.card-text Die Teile „In Galilaä/Judäa auf dem Weg“ werden dies bestätigen.
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span.small Die Teile „In Galilaä/Judäa auf dem Weg“ werden dies bestätigen.
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| Gerade dadurch, dass der Weg Jesu nur indirekt in der Erzählung gegenwärtig ist,
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| Gerade dadurch, dass der Weg Jesu nur indirekt in der Erzählung gegenwärtig ist,
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| liegt ein besonderer Akzent darauf;
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| liegt ein besonderer Akzent darauf;
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| Mk 1,40-45 (Heilung des Aussätzigen); 5,35-43 (Auferweckung der Tochter des Jairus); 7,31-37 (Heilung des Taubstummen).
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| Mk 1,40-45 (Heilung des Aussätzigen); 5,35-43 (Auferweckung der Tochter des Jairus); 7,31-37 (Heilung des Taubstummen).
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| In der vorliegenden Erzählung wird das „Bekenntnis“ des unreinen Geistes mit dem Schweigegebot belegt;
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| In der vorliegenden Erzählung wird das „Bekenntnis“ des unreinen Geistes mit dem Schweigegebot belegt;
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| dass das Wunder als solches weitererzählt wird, ist damit völlig legitim (im Gegensatz zu anderen Wundern!).
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| dass das Wunder als solches weitererzählt wird, ist dagegen völlig legitim (im Gegensatz zu anderen Wundern!).
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| Das Schweigegebot angesichts des „Bekenntnisses“ hier wurde ausgesprochen, weil der Weg Jesu in den Tod am Kreuz verschwiegen wurde.
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| Das Schweigegebot angesichts des „Bekenntnisses“ hier wurde ausgesprochen, weil der Weg Jesu in den Tod am Kreuz verschwiegen wurde.
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| doch besteht stets die Gefahr, nur das „Ergebnis“ zu sehen und nicht den Weg dorthin.
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| doch besteht stets die Gefahr, nur das „Ergebnis“ zu sehen und nicht den Weg dorthin.
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| Gerade auf Letzteren legen aber Markus und Paulus besonderen Wert, weil dieser Weg sich bei jenen auswirken muss, die Jesus nachfolgen.
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| Gerade auf Letzteren legen aber Markus und Paulus besonderen Wert, weil dieser Weg sich bei jenen auswirken muss, die Jesus nachfolgen.
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| Bei beiden ist zu bemerken, wie sie den einseitgen Blick auf die Auferstehungsherrlichkeit Jesu kritisieren,
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| Bei beiden ist zu bemerken, wie sie den einseitgen Blick auf die Auferstehungsherrlichkeit Jesu kritisieren,
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| weil das Vergessen des Weges Jesu ans Kreuz ein Den-Mitmenschen-Vergessen mit sich bringen kann;
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| weil das Vergessen des Weges Jesu ans Kreuz ein Den-Mitmenschen-Vergessen mit sich bringen kann;
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| sowohl bei Markus als auch Paulus begegnen dazu konkrete Beispiele.
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| sowohl bei Markus als auch Paulus begegnen dazu konkrete Beispiele.
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| Markus wird sich dieser Thematik vor allem im übergreifenden Teil „Auf dem Weg“ widmen.
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| Markus wird sich dieser Thematik vor allem im übergreifenden Teil „Auf dem Weg“ widmen.
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h5.card-title Jesu Lehre: Das Evangelium Jesu Christi
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h6.card-subtitle.text-muted Von der Kraft des Evangeliums
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li Wie durch die obigen Ausführungen deutlich wurde, kann die „Lehre Jesu“ inhaltlich besonders mit seinem Weg ans Kreuz gefüllt werden.
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| Auch die Auferstehung Jesu im Sinne der Einsetzung als „Sohn Gottes in Macht“ ist in der Erzählung präsent und – wenn auch hier untergeordnet –
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| als Teil der Lehre Jesu zu verstehen.
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| Beides – Tod und Aufestehung – sind das „Evangelium Jesu Christi“ (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung),
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| wobei hier ein besonderer Akzent auf Jesu Tod liegt.
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li So lassen sich „Evangelium Jesu Christi“ im oberen und „Lehre Jesu“ im unteren Ende der konzentrischen Gliederung aufeinander beziehen.
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| Als Bedeutung von Jesu Tod – als Inhalt von Jesu Sendung – gehört zu diesem „Evangelium“ wesentlich,
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| dass Jesus gekommen ist, die unreinen Geister ins Verderben zu stürzen.
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| Auffällig ist, dass das Thema „Lehre Jesu“ nicht nur die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes rahmt,
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| sondern die Leute nicht eigentlich über das Wunder, sondern über die Lehre Jesu staunen.
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i So erscheint die Austreibung geheimnisvoll als Auswirkung der Lehre Jesu.
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| Dies erklärt sich – die Identität von „Lehre Jesu“ und „Evangelium Jesus Christi“ bedenkend –
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span.bibelstelle Röm 1,16
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| ... ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist <i>eine Kraft Gottes</i> zur Rettung für jeden, der glaubt.
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h5.card-title
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h5.card-title
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| Jesus, der Sohn Gottes, dem die Engel dienen
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| Jesu Gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz
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| Jesus, der Sohn Gottes, dem die Engel dienen und dem die unreinen Geister gehorchen
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h6.card-subtitle.text-muted Die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes und der Philipperhymnus
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| Durch den Weg in den Tod am Kreuz ist Jesus zu dem geworden, dem die Hoheitstitel gebühren (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung):
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| Wie in der vorhergehenden konzentrischen Gliederung (Berufung der ersten Jünger) deutlich wurde,
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| ist in der Erzählung von der Versuchung Jesu der Philipperhymnus gegenwärtig:
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i Der, dem die Engel dienen (→ Mitte der konzentrischen Gliederung), ist der, der selber als Diener in die „Wüste“ gegangen ist.
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| Jesu Gehorsam gegenüber dem ihn in die „Wüste der Gottferne“ treibenden Geist macht den Gehorsam Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz gegenwärtig;
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| von diesem Weg will ihn Satan abbringen, darin besteht die Versuchung Jesu.
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| Der dem Befehl Jesu folgende unreine Geist, der auf das Wort Jesu hin schweigt und ausfährt, verbindet sich zugleich einerseits mit diesem
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| Gehorsam Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz sowie andererseits mit den Engeln, die Jesus dienen.
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| Die Verbindung zum Dienst der Engel ist von Phil 2,10 her zu verstehen, wo als Ziel der Erhöhung besungen wird, dass Himmel, Erde
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| und Unterwelt vor Jesus die Knie beugen, ihm also gehorsam sind.
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| Genau dies ist zu 2/3 in den Engeln und dem unreinen Geist, der der Unterwelt zuzuordnen ist, bebildert.
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| So sind der Dienst der Engel und der Gehorsam des unreinen Geistes Zeugnis für die erfolgte Erhöhung Jesu,
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| für seine Einsetzung „dem Geist der Heiligkeit als Sohn Gottes in Macht aufgrund der Auferstehung von den Toten“ (Röm 1,4),
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| im Sinne der Verleihung des „Namen, der größer ist als alle Namen“ (Phil 2,9),
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| worauf auch mit dem Titel „Heiliger Gottes“ angespielt wird.
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| Auch hier ist das betonte „Darum“ in Phil 2,9 zu beachten:
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| Durch den Weg in den Tod am Kreuz ist Jesus zu dem geworden, dem die Hoheitstitel gebühren (→ unteres Ende der konzentrischen Gliederung).
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| Allerdings ist dieser Weg genau das Gegenteil von dem, was man vom „Sohn (eines) Gottes“ (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung)
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| Allerdings ist dieser Weg genau das Gegenteil von dem, was man vom „Sohn (eines) Gottes“ (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung)
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| erwarten würde:
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| erwarten würde:
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| Nicht Hoheit, sondern Erniedrigung.
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| Nicht Hoheit, sondern Erniedrigung.
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| Der Gehorsam des unreinen Geistes als Parallele zum Gehorsam Jesu bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz ist wie bei den Jüngern
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| im Sinne der Nachfolge zu verstehen:
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| Jesus ist der göttliche Bote, der den unreinen Geistern voraus den Weg ins Verderben geht, um ihnen den Weg ins Verderben zu bahnen.
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h5.card-title Jesu Lehre: Das Evangelium Jesu Christi
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h6.card-subtitle.text-muted Von der Kraft des Evangeliums
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li Wie durch die obigen Ausführungen deutlich wurde, kann die „Lehre Jesu“ inhaltlich besonders mit seinem Weg ans Kreuz gefüllt werden.
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|
| Auch die Auferstehung Jesu im Sinne der Einsetzung als „Sohn Gottes in Macht aufgrund der Auferstehung von den Toten“ ist in der Erzählung präsent und
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| als Teil der Lehre Jesu zu verstehen.
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| Beides – Tod und Aufestehung – sind das „Evangelium Jesu Christi“ (→ oberes Ende der konzentrischen Gliederung),
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|
| wobei hier ein besonderer Akzent auf Jesu Tod liegt.
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|
li So lassen sich „Evangelium Jesu Christi“ im oberen und „Lehre Jesu“ im unteren Ende der konzentrischen Gliederung aufeinander beziehen.
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| Als Bedeutung von Jesu Tod – als Inhalt von Jesu Sendung – gehört zu diesem „Evangelium“ wesentlich,
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| dass Jesus gekommen ist, die unreinen Geister ins Verderben zu stürzen.
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| Auffällig ist, dass das Thema „Lehre Jesu“ nicht nur die Erzählung von der Austreibung des unreinen Geistes rahmt,
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| sondern die Leute nicht eigentlich über das Wunder, sondern über die Lehre Jesu staunen.
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i So erscheint die Austreibung geheimnisvoll als Auswirkung der Lehre Jesu.
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| Dies erklärt sich – die Identität von „Lehre Jesu“ und „Evangelium Jesus Christi“ bedenkend –
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span.bibelstelle Röm 1,16
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| ... ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist <i>eine Kraft Gottes</i> zur Rettung für jeden, der glaubt.
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| 34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und er trieb viele Dämonen aus.
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| 34 und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und er trieb viele Dämonen aus.
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| Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war.
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| Und er verbot den Dämonen zu reden, weil sie ihn kannten.
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h5.card-title
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h5.card-title
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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| Die Präsenz von Tod und Auferstehung Jesu in Mitte und unterem Ende der konzentrischen Gliederung
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h6.card-subtitle.text-muted Jesus, der göttliche Bote zum Heil der Menschen
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h6.card-subtitle.text-muted Indirekte Anspielungen auf das Schicksal Jesu
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung wird der Tod des Vorläuferes Jesu erwähnt: „Nachdem Johannes <i>ausgeliefert</i> worden war ...“.
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| In der Mitte der konzentrischen Gliederung wird das Schicksal des Vorläuferes Jesu erwähnt: „Nachdem Johannes <i>ausgeliefert</i> worden war ...“:
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| Damit wird aber auf den Tod Jesu selbst angespielt, ist doch „ausgeliefert“ terminus technicus für den Tod Jesu am Kreuz.
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| Johannes wurde ein Opfer der Mächtigen, konkret des König Herodes, den Johannes kritisiert hatte und der Johannes dann umbringen ließ.
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| Bezieht sich das „Evangelium Gottes“ zwar auf Jesu Tod <i>und</i> Auferstehung, liegt damit doch ein gewisser Akzent auf dem <i>Tod</i> Jesu.
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| Damit wird indirekt auf das Schicksal des gewaltsamen Todes Jesu selbst angespielt, ist doch „ausgeliefert“ terminus technicus für die Passion Jesu bis zum Tod am Kreuz.
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| Die Notiz der Auslieferung Johannes des Täufers in der Mitte der konzentrischen Gliederung verbindet sich daher mit dem Abend
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| bzw. der untergehenden Sonne am unteren Ende der konzentrischen Gliederung:
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| es ist – wie in Mk 14,17 angegeben wird – Abend, als Jesus sich mit den Jüngern zum
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| Mahl vor seinem Tod im vorbereiteten Raum einfindet; er thematisiert als erstes seine bevorstehende Auslieferung,
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| die sich dann – als Verrat des Judes – im weitern Verlauf des Abend ereignen wird.
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| Als Jesus am Kreuz hängt, bricht eine Finsternis über das ganze Land herein.
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| Die Austreibung der Dämonen erinnert an die Austreibung des ersten Dämon in der Synagoge (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die gegenüberliegnde Erzählung!);
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| Im „<i>Nachdem</i> ... ausgeliefert“ und der Verkündigungstätigkeit Jesu einerseits sowie indirekt in den erzählten Heilungen andererseits
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| ist dagegen die Auferstehung Jesu gegenwärtig.
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| Jesus ist der göttliche Bote, der den Dämonen voraus ins Verderben geht, um sie ins Verderben zu stürzen.
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span.small → Negative Schicksalsgemeinschaft
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| Die Heilung „aller möglichen Krankheiten“ erinnert an die Heilung der Schwiegermutter des Petrus (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die Mitte);
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| Somit ist das „Evangelium Gottes“ im Sinne von Jesu Tod und Auferstehung in den Erzählzügen der Mitte wie des
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br
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| unteren Endes der konzentrischen Gliederung präsent.
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| Jesus ist der göttlichen Bote, der durch seinen Tod am Kreuz den Weg ins Leben eröffnet hat: „ihm nach“ folgen die „Kranken“ den Weg in die Gesundheit.
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span.small → Positive Schicksalsgemeinschaft
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| Da legt sich nahe, diese „Krankheiten“ – in Analogie zum Fieber der Schwiegermutter des Petrus – im übertragenen Sinne zu verstehen.
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h5.card-title
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q Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bahnen wird
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h6.card-subtitle.text-muted Johannes, der Vorläufer Jesu – Jesus, der göttliche Bote zum Heil der Menschen
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ul.card-text
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| Wie oben beschrieben, wird ist das Schicksal Jesu in der Mitte und am unteren Ende der konzentrischen Gliederung
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| präsent, und dies nicht zuletzt in Verbindung mit genannten Personen: Johannes dem Täufer (→ Auslieferung/Tod) und den Geheilten (→ Auferstehung).
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| Hinzu kommen noch die Dämonen, die mit Jesus den Weg ins Vererben teilen, den er ihnen dazu vorausgegangen ist.
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| Es fällt auf, dass es in den beiden unmittelbar vorausgehenden Erzählungen auch um eine Dämonenaustreibung und eine Heilung ging;
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| was dort für <i>einen</i> Dämon und für <i>eine</i> Kranke erzählt wurde, das wird hier in den <i>Plural</i> gesetzt.
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| Vor Dämonenaustreibung und Heilung ging es um die <i>Nachfolge</i> und wurde dabei von der <i>Entäußerung und Erniedrigung der Zebedäussöhne</i> erzählt;
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| jetzt ist – in der Mitte der konzentrischen Gliederung – Johannes der Täufer, der <i>Vorläufers</i> Jesu, erinnert,
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| mit dem sich nicht nur eindrücklich die Askese in der Wüste verbindet, sondern auch besonders die in der Mitte erwähnte <i>„Auslieferung“,
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|
| die auf seinen schmachvollen Tod der Erniedrigung als Opfer der Mächtigen</i> im Rahmen eines Festmahles anspielt, von dem Markus in Mk 6,14-29 erzählt.
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| Diese Beobachtungen legen nahe:
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| Aktuelle Mitte und unteres Ende der konzentrischen Gliederung greifen mit Johannes dem Täufer, den Dämonen und den Kranken
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| die Jünger, den Dämon und die Schwiegermutter des Petrus auf und damit die drei vorausgehenden Erzählungen.
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| Diese drei Erzählungen bildeten auch insofern eine Einheit als alle drei die Wüstensendung in der Mitte der konzentrischen
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| Gliederung hatten, als sie selbst unteres Ende jener Gliederung waren.
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| Mit ihnen am unteren Rand der konzentrischen Gliederung und der Wüstensendung in der Mitte
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| wurde der Weg Jesu von Entäußerung und Erniedrigung über den Tod am Kreuz bis hin zur Erhöhung
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| nach dem Philipperhymnus abgeschritten
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| im Sinne des „Boten vor dir her“, der mit Jesus zu identifizieren war und an dessen Geschickt die Jünger, der Dämon
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| und die Schwiegermutter des Petrus je nach Abschnitt des Philipperhymnus „Anteil“ hatten.
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li
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| Insofern wird dieser Weg Jesu nach dem Philipperhymnus in der Konstellation Mitte und unteres Ende der aktuellen konzentrischen Gliederung
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| wieder präsent, gleichsam als überschießender Abschluss.
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| Somit ergeben sich folgende Bezüge im Sinne einer (positiven wie negativen) Schicksalsgemeinschaft:
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| Die Auslieferung Johannes des Täufers macht die Auslieferung Jesu selbst präsent:
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i
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| Johannes ist der göttliche Bote, der Jesus voraus nicht nur Entäußerung und Erniedrigung praktizierte, sondern
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| auch das Schicksal des gewaltsamen, erniedrigenden Todes erleben musste; insofern hat er den Weg Jesu vorgezeichnet:
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i → Schicksalsgemeinschaft der Sendung durch Gott in die Erniedrigung, die ihren Höhepunkt im gewaltsamen Tod hat („ausgeliefert“).
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| Die Austreibung der Dämonen erinnert an die Austreibung des ersten Dämon in der Synagoge (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die gegenüberliegnde Erzählung!):
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i Jesus ist der göttliche Bote, der den Dämonen voraus ins Verderben geht, um sie ins Verderben zu stürzen.
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i → Negative Schicksalsgemeinschaft
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li
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| Die Heilung „aller möglichen Krankheiten“ erinnert an die Heilung der Schwiegermutter des Petrus (in der Gliederung „Galiläa I/A“ die Mitte),
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| wodurch sich nahelegt, diese „Krankheiten“ – wie das „Fieber“ der Schwiegermutter des Petrus – im übertragenen Sinne zu verstehen,
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| zumindest, was das Handeln Jesu betrifft (auf Seiten der Menschen ist es so oder so ein Liebesdienst gegenüber kranken Personen):
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i
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| Jesus ist der göttlichen Bote, der nach seinem Tod am Kreuz von Gott auferweckt wurde:
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| „ihm nach“ folgen – im Sinne einer Analogie – die „Kranken“ den Weg in die „Gesundheit“.
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i → Positive Schicksalsgemeinschaft
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h5.card-title
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q.bibeltext Mein Knecht, der Gerechte, macht die Vielen gerecht
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span.bibelstelle Jes 53,11
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h6.card-subtitle.text-muted
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| Die Veränderung des Numerus gegenüber den drei vorausgehenden Erzählungen, das Vierte Lied vom Gottesknecht des Jesaja
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| und der Philipperhymnus
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ul.card-text
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| Sicher kein Zufall sind die Veränderungen im Numerus:
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ul.card-text
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| Von den Nachfolgenden wird auf den Vorläufer gewechselt und damit in den Singular.
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li
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| Bei Dämon und Schwiegermutter ist das Gegenteil der Fall: es wird in den Plural gewechselt.
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| Damit wird – die Auslieferung Johannes des Täufers auf Jesus übertragen – das Motiv „der Eine für die Vielen“ präsent.
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| Man beachte in diesem Zusammenhang auch, dass zwar erzählt wird, dass „man alle Kranken und Besessenen zu Jesus“ brachte,
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| dieser aber „viele“ heilte und „viele Dämonen“ austrieb: das ist keine Einschränkung – als ob einige Kranke ungeheilt geblieben
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| oder einige Dämonen nicht ausgetrieben worden wären – sondern diesem Motiv geschuldet.
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| „Der Eine für die Vielen“ ist ein zentrales Motiv im Vierten Lied vom Gottesknecht des (Deutero-)Jesaja,
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| das den Tod des Einen zugunsten der Vielen besingt;
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br
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| dabei gibt es einige Analogien zum Philipperhymnus:
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q.bibeltext
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| 7 Er wurde bedrängt und misshandelt, aber er tat seinen Mund nicht auf.
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| Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf vor seinen Scherern verstummt, so tat auch er seinen Mund nicht.
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| 8 Durch Haft und Gericht wurde er dahingerafft, doch wen kümmert sein Geschick?
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| Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten und wegen der Vergehen meines Volkes zu Tode getroffen. ...
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| 10 Doch der HERR hat Gefallen an dem ... Zermalmten.
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| Wenn du, Gott, sein Leben als Schuldopfer einsetzt, wird er Nachkommen sehen und lange leben.
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| Was Gott gefällt, wird durch seine Hand gelingen.
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| 11 Nachdem er vieles ertrug, erblickt er das Licht. Er sättigt sich mit Erkenntnis.
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i Mein Knecht, der Gerechte, macht die Vielen Gerecht;
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| er lädt ihre Schuld auf sich.
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| 12 Deshalb gebe ich ihm Anteil unter den Großen und mit dem Mächtigen teilt er die Beute,
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| weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Abtrünnigen rechnen ließ.
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span.bibelstelle Jes 53,7-9.10-12
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| Unzweifelhaft lässt sich Jes 53,7 mit Erniedrigung und Gehorsam bis zum Tod am Kreuz verbinden.
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| Jes 53,8a nennt die Haft, die Jesus und Johannes gemeinsam ist; das Gerichtsverfahren Jesu wird Markus entfalten
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| mit erzählerischer Aufnahme von Jes 53,7.
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| Jes 53,8b erzählt vom Tod des Gottesknechts, mit dem sich sowohl der Tod Johannes des Täufers als auch der Tod Jesu parallelisieren lässt.
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| Jes 53,11 besingt, dass Gott den Gottesknecht aus der Tiefe heraufgeführt hat
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| und Jes 53,12 von der hoheitlichten Stellung des einst Erniedrigten – beies in Analogie zu Auferstehung und Erhöhung Jesu (→ Taufe).
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| Jes 53,10 spricht – im Horizont von Jes 53,8b, das den Tod des Gottesknechts mit der Schuld des Volkes begründet –
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| vom doppelten Schicksal des Gottesknechts: er wird selber lange leben, und er wird Nachkommen sehen.
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| Das „lange leben“ kann man – wenn man Jesus mit dem Gottesknecht identifizert – auf die Auferstehung beziehen.
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| Bei den „Nachkommen“ wird man mit Blick auf Jes 53,11b und vor allem vom Gedanken der Nachfolge im Evangelium her
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| an die Vielen denken dürfen, die der mit Jesus identifizierte Gottesknecht durch seinen Tod „gerecht macht“ und die ihm nachfolgen.
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| Jedenfalls ist die Aufrichtung und Erhöhung des Gottesknechts parallel der Gerechtmachung der Vielen;
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| und beides ist im Tod des Gottesknechts begründet.
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| Bedingung für diesen positiven Ausgang für den Gottesknecht und mit ihm die Vielen ist, dass sich Erniedrigung und Tod des
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| Gottesknechts im Rahmen einer göttlichen Sendung ereignet.
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| Insgesamt wird hier im Vierten Lied vom Gottesknecht ein Weg besungen, zu dem einerseits Erniedrigung bis zum Tod gehört,
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| weil dieser Tod aber dem Heilsplan Gottes entspricht andererseites zugleich die Erhöhung des Gottesknechts,
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| ferner auch parallel dazu die Gerechtmachung der Vielen durch den stellvertretenden Tod.
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| Der vom Vierten Lied des Gottesknechts besungene Weg ist daher dem im Philipperhymnus besungenen Weg Jesu analog,
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| das „Darum“ des Philipperhymnus mit dem „Deshalb“ in Jes 53,32 identisch.
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| Hinzu kommt eine soteriologische Deutung des Weges in Erniedrigung und Tod, die der Philipperhymnus aber voraussetzt
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| (wie sich auch in den nächsten Erzählungen des Markus-Evangeliums noch zeigen wird).
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| Die Erzählung von der Heilung der Vielen, die sich an das Abschreiten des Weges Jesu anhand von Jüngern (→ Erniedrigung),
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| Dämon (→ Gang ins Verderben) und Schwiegermutter des Petrus (→ Erhöhung/Auferstehung) gemäß des Philipperhymnus anschließt,
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| erzählt von der Bedeutung diese Weges Jesu für „die Vielen“ ganz im Sinne des Vierten Liedes vom Gottesknecht,
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| das den Weg des Einen zur Rettung für „die Vielen“ erklärt.
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h6.card-subtitle.text-muted Ergreift die Chance des Reiches Gottes!
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h6.card-subtitle.text-muted Ergreift die Chance des Reiches Gottes!
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| Die Verkündigung des nahegekommenen Gottesreiches (→ Mitte konzentrische Gliederung)
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| Die Verkündigung des nahegekommenen Gottesreiches und des Rufes nach Umkehr und Glaube an das Evangelium (→ Mitte konzentrische Gliederung)
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| verbindet sich mit dem Aufruf, den „Weg des Herrn zu bereiten“, also sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen zu stellen
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| verbindet sich mit dem Aufruf, den „Weg des Herrn zu bereiten“, also sich in den Dienst des Kommens Gottes zu den Menschen zu stellen
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| (→ oberes Ende konzentrische Gliederung);
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| (→ oberes Ende konzentrische Gliederung);
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| dies wird in der vorliegenden Erzählung beispielhaft bebildet:
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| dies wird in der vorliegenden Erzählung beispielhaft bebildet:
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@ -232,6 +397,10 @@ block content
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| sie „bereiten“ – ganz plastisch – „den Weg des Herrn“ zu den kranken und besessenen Menschen,
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| sie „bereiten“ – ganz plastisch – „den Weg des Herrn“ zu den kranken und besessenen Menschen,
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| diesmal nicht, indem sie Jesus zu Kranken führen, sondern indem sie Menschen zu Jesus bringen.
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| diesmal nicht, indem sie Jesus zu Kranken führen, sondern indem sie Menschen zu Jesus bringen.
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| Das Handeln der Menschen zeigt ihren Glauben an das Evangelium
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| im Sinne eines Glaubens, der durch die Liebe wirkt (→ Gal 5,6).
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@ -240,9 +409,8 @@ block content
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h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium entfaltet seine Kraft
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h6.card-subtitle.text-muted Das Evangelium entfaltet seine Kraft
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li Das Handeln der Menschen zeigt ihren Glauben an das Evangelium (→ Mitte konzentrische Gliederung).
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| Es wirkt sich auch aus, was am Ende der Heilung des Dämon in der Synagoge (→ gegenüberliegende Erzählung der Gliederung „Galiläa I/A“) notiert wird:
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| Neben Umkehr und Glaube an das Evangleium wirkt sich auch aus, was am Ende der Heilung des Dämon in der Synagoge (→ gegenüberliegende Erzählung der Gliederung „Galiläa I/A“) notiert wird:
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| Jesu
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| Jesu
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q.bibeltext Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa
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q.bibeltext Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa
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@ -257,11 +425,36 @@ block content
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||||||
| Damit wird auch das Ziel des Evangeliums – bzw. des darin verkündeten christologisch-soteriologischen Doppelereignisses von Jesu Tod und Auferstehung – deutlich:
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| Damit wird auch das Ziel des Evangeliums – bzw. des darin verkündeten christologisch-soteriologischen Doppelereignisses von Jesu Tod und Auferstehung – deutlich:
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| die „Heilung“ der „Kranken“.
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| die „Heilung“ der „Kranken“.
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| Dies aber ist – zusammen mit dem Handeln der Menschen – mit dem Ruf Jesu zu Glaube und Umkehr zu verbinden:
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| die „Heilung“ bedeutet demgemäß, dass die nun Geheilten umgekehrt und zum Glauben an das Evangelium gekommen sind.
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q ... sein Leben lebt er für Gott
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h6.card-subtitle.text-muted – und das tun alle anderen Menschen hier auch
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| Jene Erzähung, die jetzt die Mitte der konzentrischen Gliederung bildet,
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| war im Kontext Taufe → Wüstensendung → Beginn des öffentlichen Wirkens → Ruf in die Nachfolge
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| von Röm 6 her mit „leben für Gott“ verbunden worden.
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| Die Erzählung von der Heilung der vielen bebildet, wie Jesus „für Gott lebt“: er heilt und treibt Dämonen aus,
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| was – im Hinblick auf die übertragenen Bedeutung von „Krankheit“ identisch ist.
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| Gleichzeitig folgen die Menschen, die die Kranken bringen, dem Ruf zu Umkehr und Glaube und leben
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| auch sie ganz handgreiflich für Gott, indem sie für ihre Kranken sorgen.
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| Da das „Kranksein“ aber letztlich „Sündersein“ ist, die Heilung „gerecht macht“ nicht nur im Sinne eines freispechenden Urteils
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| sondern einer Dämonenaustreibung, „leben“ – als Konsequenz – nun auch die Geheilten „für Gott“.
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q Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war
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q Und er verbot den Dämonen zu reden, weil sie ihn kannten
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h6.card-subtitle.text-muted Ein zweiter Blick auf die Schweigegebote im Markus-Evangelium
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h6.card-subtitle.text-muted Ein zweiter Blick auf die Schweigegebote im Markus-Evangelium
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@ -300,24 +493,94 @@ block content
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| In beiden geht es um Dämonenaustreibung(en), in beiden findet sich ein Schweigegebot; beide Male bezieht es sich auf das Wissen um die Person Jesu.
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| In beiden geht es um Dämonenaustreibung(en), in beiden findet sich ein Schweigegebot; beide Male bezieht es sich auf das Wissen um die Person Jesu.
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| Während das Schweigegebot dort einem den Weg Jesu in den Tod am Kreuz vergessenden Bekenntnis den Riegel vorschiebt,
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| Während das Schweigegebot dort einem den Weg Jesu in den Tod am Kreuz vergessenden Bekenntnis den Riegel vorschiebt,
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| kann es sich in diesem Sinne hier mit der Notiz verbinden,
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| kann es sich in diesem Sinne hier einerseits mit der Notiz verbinden,
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| dass Johannes der Täufer „ausgeliefert“ wurde (→ Mitte der konzentrischen Gliederung),
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| dass Johannes der Täufer „ausgeliefert“ wurde (→ Mitte der konzentrischen Gliederung), andererseits mit dem Abend und der untergegangenen Sonne (s. o.),
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| was indirekt den Tod Jesu präsent macht.
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| was beides indirekt den Tod Jesu präsent macht.
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| Beiden Schweigegeboten gemeinsam ist also, dass sie sich verbinden lassen mit dem in der jeweiligen Erzählung selbst verschwiegenen
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| Beiden Schweigegeboten gemeinsam ist also, dass sie sich verbinden lassen mit dem in der
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| Weg Jesu in den Tod am Kreuz, der aber in der Mitte der jeweiligen konzentrischen Gliederung angedeutet ist
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| jeweiligen Mitte der konzentrischen Gliederung bzw. in der Erzählung selbst nur angedeuteten
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| und der im Hintergrund der Austreibung der unreinen Geister steht:
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| Weg Jesu in den Tod am Kreuz,
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| der im Hintergrund der Austreibung der unreinen Geister steht:
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| Jesus ist gleichsam den unreinen Geistern voraus ins Verderben gegangen, um ihnen den Weg ins Verderben zu bahnen, sie also ins Verderben zu stürzen.
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| Jesus ist gleichsam den unreinen Geistern voraus ins Verderben gegangen, um ihnen den Weg ins Verderben zu bahnen, sie also ins Verderben zu stürzen.
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| Das wird aber von den Dämonen verschwiegen; sie wollen – wohl (wie der Dämon in Mk 1,21-28) mittels Titeln – verkünden, wer Jesus ist:
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| das greift zu kurz, daher das Schweigegebot.
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| Das Schweigegebot an die Dämonen ist geschickt am Ende der Erzählung platziert:
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| nachdem der Leser in Gedanken ganz bei Auferstehung, Erhöhung und Heilung ist,
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| wird er – zusammen mit den Dämonen – gehindert, Jesus mit (einseitigen) Titeln, die (nur) seine hoheitliche Stellung verdeutlichen, zu überhäufen;
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| er wird – gerade mittels des Schweigebotes – auf das gelenkt, was nur indirekt angedeutet, aber in der direkten Aussage verschwiegen wird:
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| den Tiefpunkt des Weges Jesu, den Tod am Kreuz, der aber gerade das „Darum“ der Erhöhung Jesu und des Heils der Menschen ist.
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| Die Schweigegebote an die Dämonen sind von der Eigenart des Markus-Evangeliums her zu erklären:
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| Jesus ist im ganzen Evangelium bereits der Auferstandene, der „dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht
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| seit der Auferstehung von den Toten“ (→ Taufe). Daher hat er Vollmacht auch und gerade über die unreinen Geister.
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| Allerdings liegen der Tod Jesu und seine Auferstehung in der Erzählabfolge noch in der Zukunft und ist auch noch keine Leidensankündigung gesprochen,
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| kann an dieser Stelle des Evangeliums nur indirekt von Jesu Tod und seiner Auferstehung durch Anspielungen erzählt werden.
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| Daher setzt Markus Schweigegebote ein, die mit dem Verschweigen der Herkunft von Vollmacht und Hoheit Jesu einhergehen,
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| zugleich aber – zumindest für den „sehenden Leser“ – die Ursache für Vollmacht und Hoheit Jesu – nämlich seinen Tod am Kreuz
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| und die darin begründete Auferweckung – indirekt präsent machen:
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| Die Schweigegebote sind gesprochen, weil die Ursache für Jesu Vollmacht und Hoheit verschwiegen wird;
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| in der Umkehrung erzählen die Schweigegebote aber genau davon.
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| Insofern die Schweigegebote an die Dämonen gerichtet werden, mit denen Jesus den Weg ins Verderben „teilt“,
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| ist ein besonderer Aktzent auf den Tod Jesu gelegt.
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| Wie es in Mk 1,21-28 die Lehre Jesu in Vollmacht ist, die den unreinen Geist austreibt und die effektiv mit dem „Evangelium Gottes/Jesu Christi“
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| Wie es in Mk 1,21-28 die Lehre Jesu in Vollmacht ist, die den unreinen Geist austreibt und die effektiv mit dem „Evangelium Gottes/Jesu Christi“
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| im Sinne des Todes und der Auferstehung Jesu – mit einem Akzent auf dem Tod Jesu – identisch ist,
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| im Sinne des Todes und der Auferstehung Jesu identisch ist,
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| so ist es hier das Evangelium vom nahegekommenen Gottesreich, das Jesu Tod und Auferstehung zur Grundlage hat – wieder mit einem Akzent auf dem Tod Jesu (→ „ausgeliefert“) – ,
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| so ist es hier das Evangelium vom nahegekommenen Gottesreich, das Jesu Tod und Auferstehung zur Grundlage hat,
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| das die unreinen Geister austreibt und den Kranken Heilung bringt.
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| das die unreinen Geister austreibt und den Kranken Heilung bringt.
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| Das Schweigegebot will verhindern, den „Preis“ dieses Heiles – nämlich Jesu Tod am Kreuz – zu vergessen.
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| Das Schweigegebot will verhindern, den „Preis“ dieses Heiles – nämlich Jesu Tod am Kreuz – zu vergessen.
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|
q Am Abend, als die Sonne untergegangen war ...
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q Und er verbot den Dämonen zu reden, weil sie ihn kannten
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h6.card-subtitle.text-muted Die Rahmung der Erzählung und die Ursache für die Heilung der Kranken
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| Wie deutlich geworden ist, beziehen sich sowohl die Zeitangabe am Anfang der Erzählung als auch
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| das Schweigegebot am Ende der Erzählung auf die Passion Jesu, zugespitzt den Tod Jesu.
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| Damit rahmen die Anspielungen auf Jesu Tod die ganze Erzählung, in deren Mitte von Heilungen und Dämonenaustreibungen erzählt wird:
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| Der Tod Jesu erscheint als „Rahmen“, als Ursache des in Jesus geschenkten Heils.
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| Im Hinblick auf die Dämonen verbindet sich damit das Mit-ins-Verdergen-gerissen-Werden beim Tod Jesu.
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| Im Hinblick auf die Heilungen ist die
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| Analogie zur Heilung der Schwiegermutter des Petrus zu beachten:
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| die Parallele im Ablauf der Wüstensendung Jesu und der Heilung der Schwiegermutter des Petrus verortet gerade da,
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| wo bei der Wüstensendung der Tod Jesu steht, bei der Heilung der Schwiegermutter deren Aufrichtung:
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| der Tod Jesu ist der „Wendepunkt“ für Jesus wie für die Schwiegermutter, und auch für die „Kranken“ hier,
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| deren Heilung einerseits Folge des im soteriologischen Sinne gedeuteten Todes Jesu ist
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| und andererseits Anteilhabe an der Auferstehung und Erhöhung Jesu.
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| Beide Dimensionen des soteriologisch gedeuteten Todes finden sich im Vierten Gottesknecht des Jesaja vorgezeichnet (s. o.).
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| In Mk 1,21-28 war es die Lehre Jesu in Vollmacht, die die Erzählung rahmte und die – neben der Auferstehung als Quelle der Vollmacht –
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| Jesu Gang ins Verderben enthält – als Ursache für die hoheitliche Einsetzung, als Ursache der verliehenen Vollmacht –;
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| ganz analog dazu ist Mk 1,32-34 durch indirekte Anspielungen auf Jesu Tod gerahmt
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| als Ursache für das dazwischen erzählte Heil.
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.card.slide.border-primary.mb-3
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.card.slide.border-primary.mb-3
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